Thema: Management

 

Alle 9 Artikel zum Thema Management auf startwerk.ch:

Software und Tools:
Massgeschneiderte Finanzbuchhaltung

Gastautor, 5. Mai 2010 um 9.48 Uhr , 8 Kommentare Kommentare

Selber machen ja oder nein, und wenn ja mit welchen Tools arbeiten? Eric Fischer zu seinen Entscheidungen über Buchhaltung und dazugehöriger Software.

Von Eric Fischer, Usekit

Neben der Finanzplanung erfordert das Umsetzen jeder Geschäftsidee in einer Kapitalgesellschaft eine solide und praktikable Buchführung. Während die Finanzplanung in den meisten Fällen sehr gut mit Excel umzusetzen ist und für mich die Flexibilität von Excel gegenüber allen anderen Tools ein herausragender Vorteil ist, ist die Buchführung doch ein ganz anderes Thema.
Nach der Gründung der useKit AG kam für uns auch das Thema Buchführung auf die Tagesordnung und die erste Frage war, ob wir sie selber machen oder an einen Treuhänder auslagern wollten. Für uns sprach einiges dafür, die Buchhaltung selbst zu machen: » weiterlesen

Erfolgsfaktor Ethik:
Wer keinen Kompass hat, verirrt sich.

Simon Wüthrich, 25. März 2010 um 8.30 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Vivek Wadhwa schreibt auf Techcrunch, dass ein Startup von der ersten Stunde an auf ethische Grundsätze angewiesen sei.

Wer nicht weiss, woran er sich orientieren soll, hat ein Problem: Der Kapitän, der keinen Kompass (na gut, heute eher ein GPS) hat, kann sein Schiff nicht steuern; und wo Managementkultur fehlt, die sich an grösseren Zusammenhängen orientiert, ist der Business-Sensemann nicht weit. So bloggt Vivek Wadhwa mit Blick auf eine Studie des Harvard Business School Professors Michael Beer. Firmen, die langfristig erfolgreich agierten, zeichneten sich dadurch aus, dass sie

1. ein höheres Ziel als kurzfristige Gewinnmaximierung verfolgten, 2. über eine klare strategische Ausrichtung verfügten und 3. ihre Risiken erfolgreich managten. Player, die diese Punkte nicht beherzigten, verschwänden früher oder später.

Informationsfluss

Zum erfolgreichen Risikomanagement gehört zweifelsohne eine offene Kommunikationskultur – der Economist hat im Zusammenhang mit Toyotas unrühmlichen Qualitätsproblemen darüber geschrieben.

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Bauanleitung für Startups:
Eine Nation von Netzwerken

Gastautor, 15. Oktober 2009 um 10.14 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Dorian Selz fasst zusammen, worüber er in seiner Blog-Serie über die Gründung eines skalierbaren Startups sinniert hat.

Dorian Selz, Nektoon

“Als unsere Ureltern aus dem Paradies vertrieben wurden, soll Adam zu Eva gesagt haben: Meine Liebe, wir leben in einer Zeit des Wandels.” (Inge 1929)

Vor einigen Monaten haben wir hier angefangen mit den Betrachtungen zum Aufbau eines skalierbaren Startups und dabei Unternehmen als Butterklumpen in einem Ozean von Milch bezeichnet. Sie sind aber vor allem soziale Gefüge.

Wir haben uns daher als nächstes auf den Kern der Organisation konzentriert: Die beteiligten Menschen. Jede noch so schön aufgebaute Strategie ist wertlos, wenn nicht eine überzeugte Mannschaft dahinter steht. Der Fokus auf den Menschen ist das Kernstück unserer Bemühungen. Allerdings ist eine Unternehmung nicht in sich abgeschlossen. Der Treibstoff, der sie vorwärtsbringt, sind die Bedürfnisse der Kunden. Wir wissen um ihre Bedeutung, und wir stellen sie über alles andere.

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Bauanleitung für Startups:
Prozesse und Kontrolle mit Jira

Gastautor, 24. Juli 2009 um 10.07 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Projektplanung und -Verwaltung ist heute dank Programmen zur verteilten Prozesskontrolle wie Jira kein Problem mehr – auch in komplexen Umgebungen.

Von Dorian Selz, Nektoon

Der zeitgenössische französische Philosoph Michel Foucault definierte Organisationen als Räume kontrollierter Gewalt. Eine andere Tradition, geprägt von amerikanischen Philosophen John Dewey, sieht Organisationen als Foren der geistigen Erbauung.

Wie auch immer wir Organisationen sehen wollen, ob als Inkubatoren neuer Kulturen oder als Abbild unserer aktuellen Gesellschaft: Es herrscht weitgehend Einigkeit darüber – und auch die genannten Philosophenstimmen dem zu – dass sie künstlich geschaffen wurden und deshalb auch verändert und erneuert werden können.

Ein Gebiet, auf dem wir unsere Organisation bewusst erneuert haben, sind die Entwicklungsprozesse und die Kontrolle von Problemen. Unsere Projektmethode Scrum teilt das gesamte Vorhaben in Geschichten und Aufgaben im Zwei-Wochen-Rhythmus auf.

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Bauanleitung für Startups:
Wiki statt Office

Gastautor, 10. Juli 2009 um 8.43 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Ein Wiki ist für die Teamarbeit eines Startups besser geeignet als (teure) Office-Software.

Von Dorian Selz, Nektoon

Die meisten Editier-Konzepte gehen davon aus, dass ein einziger Autor an der Arbeit beteiligt ist. Jack Stillinger, ein amerikanischer Professor für Englische Literatur, nennt dies den Mythos des einsamen Genies (Affiliate-Link) .

Er betont, dass die meisten grosse Werke häufig mehrere Autoren hätten – mit verschiedenen, wenn nicht sogar konträren Intentionen. Egon Friedell, ein österreichischer Historiker, hält die Diskussionen um Plagiate für die unfruchtbarsten der Geschichte. Er schreibt in der “Kulturgeschichte der Neuzeit” (Affiliate-Link) , die Natur erlaube kein unehrliches Geschäft und betont, dass Alexander Ideen bei Philip geborgt hätte, Augustinus bei Paulus, Schiller bei Shakespeare, welcher sich wiederum von Plutarch inspirieren liess. Friedell schliesst, dass so genannte “Dark Ages” – das Mittelalter wird bisweilen als solches bezeichnet – immer eine Phase geringen intellektuellen Abkupferns gewesen seien.

Egon Friedell hätte das Internet geliebt.

Als wir 2005 mit local.ch starteten, hatten wir nur gerade sechs Monate Zeit, um unsere Plattform zu entwickeln und aufzubauen.

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Internet, Open Source & Co:
Wir sind süchtig

Peter Sennhauser, 19. Juni 2009 um 8.34 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Offline arbeiten? Geht nicht, kann ich nicht. Die Freiheit, die uns das Internet gegeben hat, nimmt es uns bisweilen wieder weg. Und mehr.

In den neunziger Jahren lebte meine Freundin zwei Jahre in New York. Ich sass in Basel und hatte Sehnsucht, und die schlug sich in Rechnungen der Swisscom in Höhe von 800, 900 und 1000 Franken pro Monat nieder.

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Fabio Cavalli:
Open Source nimmt die Angst

Peter Sennhauser, 9. Juni 2009 um 2.04 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Ein Biotech-Unternehmen als Open-Source-Projekt: Wie geht sowas, und was ist das Geheimnis des Geschäftsmodells? Fabio Cavalli hat dazu am Venture Apero in St. Gallen ein paar Merksätze geliefert.

“Alle glauben, etwas brandneues machen zu müssen. Das ist ihr erster Fehler”, sagte Cavalli, CEO und Gründer der Mondobiotech, dem “Open Source”-Biotech-Unternehmen, das aus frei verfügbaren Informationen und Forschungsarbeiten über Eiweisse ganz ohne Labors neue Stoffe gegen seltene Krankheiten entwickelt.

Statt einfach eine Firmenpräsentation abzuspulen, liess sich Cavalli vor rund 80 Personen von Simon May vom veranstaltenden Institut für Junguntenehmen* zu einzelnen Stichworten befragen, wobei die Apéro-Teilnehmer immer wieder zu Fragen Gelegenheiten erhielten.

So sagte Cavalli, » weiterlesen

Bauanleitung für Startups:
Projektmanager-Inflation

Gastautor, 3. Juni 2009 um 10.07 Uhr , 5 Kommentare Kommentare

Wenn das Verhältnis zwischen technischem und planerischem Personal nicht mehr stimmt, fangen die Grabenkämpfe um die Ressourcen in einer Unternehmung an. Deswegen sollte die Zahl der Projektmanager tiefer sein als die der Ingenieure.

Von Dorian Selz, Nektoon

Die meisten kleinen und mittleren Unternehmungen sind voll von Leuten mit dem Titel “Project Manager”. Gleich vorweg: Dabei handelt es sich wahrscheinlich um den grundlegendsten Job in jeder Unternehmung. Wenn Ihre Techies nichts drauf haben, haben Sie jedenfalls fehlerhaften Code, aber Beharrlichkeit wird eine Lösung bringen. Wenn Ihre Marketingleute nichts können, haben Sie sicherlich Schwierigkeiten, Ihre Botschaft an die Menschheit zu bringen, aber mit etwas externer Hilfe wird’s schliesslich klappen. Wenn das Management nichts taugt, wird der Verwaltungsrat das Problem hoffentlich schnell lösen.

Aber wenn eine Projekt-Managerin versagt, hast Du ein echtes Problem. Warum? Sie ist diejenige, welche die Fäden eines Projekts in den Händen hält. Wenn sie gut ist, “passieren” die Dinge – oder eben Projekte – einfach so. Wenn sie die Fäden nicht zusammenhält, wird das Projekt scheitern.

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Leidenschaft:
Explosiver Treibstoff

Peter Sennhauser, 27. April 2009 um 9.49 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Leidenschaft ist der Antrieb, Ratio die Steuerung eines Startups. Das führt zu Konflikten – aber die sind besser als der Verzicht auf eins von beiden.

“Eine Kündigung ist doch kein Grund, emotional zu werden”: Der Satz hat sich in mein Bewusstsein gebrannt. Er stammt von einem Vorgesetzten, der ihn anlässlich einer Sparmassnahme von sich gab, die rund ein halbes Dutzend meiner Arbeitskollegen den Job kostete.

Mit andern Worten: Ein Job ist ein Job ist ein Job. Selber schuld, wer sich mit seiner Arbeit oder dem Produkt identifiziert hat.

Eigenartig nur, dass bei Stellenausschreibungen so häufig “hungrige” Mitarbeiter gesucht werden (hart an der Grenze zum Zynismus), die bereit sind, sich “ganz der Herausforderung” zu stellen.

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