Alle 11 Artikel zum Thema Management auf startwerk.ch:
Unser Wochenüberblick für News aus der Startups-Szene: Diesmal mit Themen wie Geld für grünes Essen, dem ausgetrockneten VC-Markt und CH-Startups im Mobile Game.
B-to-v unterstützt Gründer
Zwei Teilstipendien für das Management-Programm Technologie-Unternehmer an der HSG offeriert das Investorennetzwerk b-to-v.
Im mit einer Diplomarbeit abschliessenden Studiengang wird der Case des eigenen Unternehmens bearbeitet. Bewerben können sich Interessierte bis zum 15.2.2012. » B-to-v offeriert Stipendien
Eaternity-Team mit Startup-Stipendium
Das Projekt Eaterniy erhält das WWF Hub Fellowship und hat damit einen aktuellen Social-Entrepreneurship-Wettbewerb am Hub Zürich gewonnen. Die Gründer wollen nachhaltige Ernährung fördern, sie erhalten 30’000 Franken Seedfunding und Hub-Dienstleistungen. Runner-Ups waren die Projekte Organic Standard und Solar.greenings.org. » And the winner is.. Eaternity
Uepaa(!!) und ActLight holen sich venture kick » weiterlesen
Ohne Risiko kein Gewinn. Hier ein einfaches Gedankenexperiment, das zeigt, wie ein mit Risiko behaftetes Geschäft funktionieren kann.
Denke mal über folgendes Angebot nach: Wir werfen eine Münze. Bei Kopf kriegst du zwei Franken, bei Zahl verlierst Du einen Franken. Würdest Du diesen Deal eingehen?
Die meisten von uns erkennen sofort, dass sie doppelt soviel gewinnen wie verlieren können. Da die Chance für Verlust und Gewinn in etwa gleich ist, ist das ein gutes Geschäft, wenn Du es oft genug spielen darfst.
Nehmen wir mal an, wir werfen die Münze und Du kriegst bei Kopf zwei Millionen Franken, aber bei Zahl musst Du eine Million Franken einzahlen. Würdest Du das auch noch spielen? » weiterlesen
Richtige gehandhabte Unternehmenskultur ist ein Führungsinstrument, gerade auch für Startups. Dazu gehört vor allem Konsequenz vonseiten der Gründer, meint unser Gastautor.
von Paul Morgenthaler, Gründer von pauls way
Gründer müssen sich beim Aufbau eines Unternehmens um so vieles gleichzeitig kümmern, dass Themen wie Kultur oft zweitrangig scheinen. Spricht man jedoch mit erfahrenen Unternehmern, hört man immer wieder, dass gerade die richtige Unternehmenskultur ein entscheidender Erfolgsfaktor ist.
Heissluftrhetorik bringt nichts
Erfolgreiche Unternehmer wissen, dass sich hinter dem Begriff „Unternehmenskultur“ keine wolkigen Sprüche verbergen, sondern dass Kultur ein Mittel ist, ihr Unternehmen nachhaltig effektiv zu führen. Wer eine Kultur hat, kann eine Ansammlung von Individuen in ein schlagkräftiges Team formen, das im Sinne des Unternehmens an einem Strang zieht.
Die Frage ist nicht, ob ein junges Unternehmen eine Kultur braucht, sondern welche Kultur die richtige ist und wie man sie als Gründer formen kann. » weiterlesen
Selber machen ja oder nein, und wenn ja: mit welchen Tools arbeiten? Eric Fischer zum Thema Buchhaltung und der dazugehörigen Software.
Von Eric Fischer, Usekit
Neben der Finanzplanung erfordert das Umsetzen jeder Geschäftsidee in einer Kapitalgesellschaft eine solide und praktikable Buchführung. Während die Finanzplanung in den meisten Fällen sehr gut mit Excel umzusetzen ist und für mich die Flexibilität von Excel gegenüber allen anderen Tools ein herausragender Vorteil ist, ist die Buchführung doch ein ganz anderes Thema.
Nach der Gründung der useKit AG kam für uns auch das Thema Buchführung auf die Tagesordnung und die erste Frage war, ob wir sie selber machen oder an einen Treuhänder auslagern wollten. Für uns sprach einiges dafür, die Buchhaltung selbst zu machen: » weiterlesen
Dorian Selz fasst zusammen, worüber er in seiner Blog-Serie über die Gründung eines skalierbaren Startups sinniert hat.
Dorian Selz, Nektoon
“Als unsere Ureltern aus dem Paradies vertrieben wurden, soll Adam zu Eva gesagt haben: Meine Liebe, wir leben in einer Zeit des Wandels.” (Inge 1929)
Vor einigen Monaten haben wir hier angefangen mit den Betrachtungen zum Aufbau eines skalierbaren Startups und dabei Unternehmen als Butterklumpen in einem Ozean von Milch bezeichnet. Sie sind aber vor allem soziale Gefüge.
Wir haben uns daher als nächstes auf den Kern der Organisation konzentriert: Die beteiligten Menschen. Jede noch so schön aufgebaute Strategie ist wertlos, wenn nicht eine überzeugte Mannschaft dahinter steht. Der Fokus auf den Menschen ist das Kernstück unserer Bemühungen. Allerdings ist eine Unternehmung nicht in sich abgeschlossen. Der Treibstoff, der sie vorwärtsbringt, sind die Bedürfnisse der Kunden. Wir wissen um ihre Bedeutung, und wir stellen sie über alles andere.
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Projektplanung und -Verwaltung ist heute dank Programmen zur verteilten Prozesskontrolle wie Jira kein Problem mehr – auch in komplexen Umgebungen.
Von Dorian Selz, Nektoon
Der zeitgenössische französische
Philosoph Michel Foucault definierte Organisationen als Räume kontrollierter Gewalt. Eine andere Tradition, geprägt von amerikanischen
Philosophen John Dewey, sieht Organisationen als Foren der geistigen Erbauung.
Wie auch immer wir Organisationen sehen wollen, ob als Inkubatoren neuer Kulturen oder als Abbild unserer aktuellen Gesellschaft: Es herrscht weitgehend Einigkeit darüber – und auch die genannten Philosophenstimmen dem zu – dass sie künstlich geschaffen wurden und deshalb auch verändert und erneuert werden können.
Ein Gebiet, auf dem wir unsere Organisation bewusst erneuert haben, sind die Entwicklungsprozesse und die Kontrolle von Problemen. Unsere Projektmethode Scrum teilt das gesamte Vorhaben in Geschichten und Aufgaben im Zwei-Wochen-Rhythmus auf.
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Ein Wiki ist für die Teamarbeit eines Startups besser geeignet als (teure) Office-Software.
Von Dorian Selz, Nektoon
Die meisten Editier-Konzepte gehen davon aus, dass ein einziger Autor an der Arbeit beteiligt ist. Jack Stillinger, ein amerikanischer Professor für Englische Literatur, nennt dies den
Mythos des einsamen Genies (Affiliate-Link).
Er betont, dass die meisten grosse Werke häufig mehrere Autoren hätten – mit verschiedenen, wenn nicht sogar konträren Intentionen. Egon Friedell, ein österreichischer Historiker, hält die Diskussionen um Plagiate für die unfruchtbarsten der Geschichte. Er schreibt in der “Kulturgeschichte der Neuzeit” (Affiliate-Link), die Natur erlaube kein unehrliches Geschäft und betont, dass Alexander Ideen bei Philip geborgt hätte, Augustinus bei Paulus, Schiller bei Shakespeare, welcher sich wiederum von Plutarch inspirieren liess. Friedell schliesst, dass so genannte “Dark Ages” – das Mittelalter wird bisweilen als solches bezeichnet – immer eine Phase geringen intellektuellen Abkupferns gewesen seien.
Egon Friedell hätte das Internet geliebt.
Als wir 2005 mit local.ch starteten, hatten wir nur gerade sechs Monate Zeit, um unsere Plattform zu entwickeln und aufzubauen.
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Offline arbeiten? Geht nicht, kann ich nicht. Die Freiheit, die uns das Internet gegeben hat, nimmt es uns bisweilen wieder weg. Und mehr.
In den neunziger Jahren lebte meine Freundin zwei Jahre in New York. Ich sass in Basel und hatte Sehnsucht, und die schlug sich in Rechnungen der Swisscom in Höhe von 800, 900 und 1000 Franken pro Monat nieder.
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Ein Biotech-Unternehmen als Open-Source-Projekt: Wie geht sowas, und was ist das Geheimnis des Geschäftsmodells? Fabio Cavalli hat dazu am Venture Apero in St. Gallen ein paar Merksätze geliefert.
“Alle glauben, etwas brandneues machen zu müssen. Das ist ihr erster Fehler”, sagte Cavalli, CEO und Gründer der Mondobiotech, dem “Open Source”-Biotech-Unternehmen, das aus frei verfügbaren Informationen und Forschungsarbeiten über Eiweisse ganz ohne Labors neue Stoffe gegen seltene Krankheiten entwickelt.
Statt einfach eine Firmenpräsentation abzuspulen, liess sich Cavalli vor rund 80 Personen von Simon May vom veranstaltenden Institut für Junguntenehmen* zu einzelnen Stichworten befragen, wobei die Apéro-Teilnehmer immer wieder zu Fragen Gelegenheiten erhielten.
So sagte Cavalli, » weiterlesen
Wenn das Verhältnis zwischen technischem und planerischem Personal nicht mehr stimmt, fangen die Grabenkämpfe um die Ressourcen in einer Unternehmung an. Deswegen sollte die Zahl der Projektmanager tiefer sein als die der Ingenieure.
Von Dorian Selz, Nektoon
Die meisten kleinen und mittleren Unternehmungen sind voll von Leuten mit dem Titel “Project Manager”. Gleich vorweg: Dabei handelt es sich wahrscheinlich um den grundlegendsten Job in jeder Unternehmung. Wenn Ihre Techies nichts drauf haben, haben Sie jedenfalls fehlerhaften Code, aber Beharrlichkeit wird eine Lösung bringen. Wenn Ihre Marketingleute nichts können, haben Sie sicherlich Schwierigkeiten, Ihre Botschaft an die Menschheit zu bringen, aber mit etwas externer Hilfe wird’s schliesslich klappen. Wenn das Management nichts taugt, wird der Verwaltungsrat das Problem hoffentlich schnell lösen.
Aber wenn eine Projekt-Managerin versagt, hast Du ein echtes Problem. Warum? Sie ist diejenige, welche die Fäden eines Projekts in den Händen hält. Wenn sie gut ist, “passieren” die Dinge – oder eben Projekte – einfach so. Wenn sie die Fäden nicht zusammenhält, wird das Projekt scheitern.
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