Thema: Jungunternehmer

 

Alle 21 Artikel zum Thema Jungunternehmer auf startwerk.ch:

Der Traum vom grossen Erfolg:
Consulting, PhD, UBS oder Start-up?

Gastautor, 2. März 2010 um 8.14 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Warum ziehen Unternehmer die oft mühsame Selbständigkeit einem bequemeren und besser bezahlten Angestelltenleben vor? Was Unternehmertum ausmacht.

Von Tao Tao, Mitgründer Getyourguide

Schlecht bezahlt, jeden Tag bis zehn im Büro, ein unsicherer Arbeitsplatz und niemand kennt die Firma, in der man arbeitet. Was nach einem ziemlich miesen Job klingt ist Arbeitsalltag für Jungunternehmer. Warum also sollte man sich so etwas antun? Ist es der Traum wie Mark Zuckerberg von Facebook den grossen Coup zu landen, um dann als Rockstars gefeiert zu werden und mit unseren Ferraris durch Zürich zu fahren?

Wer gut verdienen möchte, sollte sich einen anständigen Job suchen

Statistiken zeigen, dass Unternehmer im Schnitt weniger verdienen als Freunde aus dem Bekanntenkreis, die nach dem Studium bei grossen Firmen unterkommen – sogar wenn man die grossen Erfolge wie Facebook, YouTube und Google mitzählt. » weiterlesen

100. Venture Pitch:
Die Quadratur des Dreiecks

Jan Rothenberger, 11. Dezember 2009 um 7.30 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Der 100ste Jungunternehmer hat diese Woche beim Venture Pitch Starthilfe bekommen: Kantonsschüler Kay Gürber will ein faltbares Geodreieck in den Handel bringen.

Kantonsschüler Kay Gürber
Kantonsschüler Kay Gürber
Eclap soll es heissen und Einzug halten in die Schweizer Schuletuis. Die Innovation entstand aus den Erfahrungen, die Kay Gürber in der Benutzung seines eigenen Geodreiecks gesammelt hatte. Bruchsicher sollte es sein und sich vor allem platzsparender verstauen lassen. Die Idee der Faltbarkeit setzte er in einem selbstgemachten Prototypen um und stellte dabei fest, dass auch die Handhabung davon profitierte. Von einem Kollegen motiviert, informierte sich Kay zum Thema Patentschutz und holte Auskünfte über Fertigungskosten und rechtlichen Fragen ein. » weiterlesen

venture kick:
Streamforge und Aiducation
erhalten je 130′000 Franken

Peter Sennhauser, 20. Oktober 2009 um 19.45 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Ein Bildungssystem und eine Video-Streamingtechnologie sind die Grundlage für die beiden Startups StreamForge und Aiducation International, die von der Initiative venture kick mit dem vollen Förderbeitrag von 130′000 Franken unterstützt werden.

Mit den beiden jüngsten Gewinnern des vollen Förderbeitrags von 130′000 Franken beweist die private Initiative “venture kick”, dass Gewinn nicht nur in Form von Profit förderungswürdig ist: Erstmals kommt eine Non-Profit-Unternehmung zum Zug.

Mit seinem Stipendien-System für begabte Schüler in Kenia, das Simon Wüthrich auf startwerk.ch bereits vorgestellt hat, hat Aiducation International als erste Nonprofit-Organisation die volle Förderung der privaten Schweizer Startup-Initiative «venture kick» erzielen können.

» weiterlesen

Venture Kick:
Erfolgreiche Jungunternehmerförderung seit 2007

Simon Wüthrich, 8. Oktober 2009 um 11.47 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Unter Jungunternehmern wird häufig über die Bedeutung und den Erfolg der Startup-Förderung in der Schweiz diskutiert. Eine von Venture Kick durchgeführte Umfrage antwortet auf die Frage nach ihrem eigenen Erfolg.

Seit September 2007 unterstützt die private Förderinitiative Venture Kick Jungunternehmen. In dieser Zeit wurden insgesamt 3 Mio. Fr. an 89 Projektteams ausgeschüttet. Eine von Venture Kick durchgeführte Umfrage kommt zum Schluss, dass dank dieser Förderarbeit, die über rein finanzielle Unterstützung hinausgeht, rund 300 Arbeitsplätze entstanden sind.

Laut besagter Umfrage konnten die unterstützten Jungunternehmer im Durchschnitt für jeden von Venture Kick gesprochene Franken » weiterlesen

Portrait:
Arik Brückner, genuiner Jungunternehmer

Simon Wüthrich, 6. Oktober 2009 um 12.00 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Sein erstes Geschäft machte er als Dreizehnjähriger mit Memorysticks, die er im Kollegenkreis verkaufte. Mittlerweile ist er Mitgründer eines Hightech-Startups: Arik Brückner, 19 Jahre alt.

Ich treffe Arik um 15 Uhr in einer Studentenkneipe in der Nähe der ETH – Er hat noch nicht zu Mittag gegessen. Wie wird ein Dreizehnjähriger zum Jungunternehmer? Ihm sei während eines Schulprojekts aufgefallen, dass er dank seinem Memorystick Daten, die er in der Schule bearbeitet hatte, zur Nachbearbeitung einfach mit nach Hause nehmen konnte. Keiner seiner Kollegen hatte damals einen Memorystick: “Ich hatte etwas, was die anderen nicht hatten, aber auch brauchen konnten.” Die Idee Memorysticks zu verkaufen war geboren.

Erfolgsfaktor Alter

Vorläufiger Höhepunkt in Sachen Memory-Sticks: » weiterlesen

Unterstützung für Startups in der Schweiz I/IV:
Gründer- und Technologiezentren

Simon Wüthrich, 2. Oktober 2009 um 6.30 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Wer unterstützt Jungunternehmer in der Schweiz? Dieser Frage will ich in der Oktober-Serie nachgehen. Ergebnis meiner  Recherche wird eine Reihe von Listen sein, mit Namen und Kontaktdaten (inklusive vCard-Files!) der wichtigsten Institutionen.

Wer mit dem Gedanken spielt, eine eigene Firma zu gründen, wird sich bald schon die Frage stellen, wer ihm dabei helfen kann. Denn jeder weiss, Erfolg ist in den allerwenigsten Fällen das Verdienst eines einsamen Einzelkämpfers.

Die Oktoberserie auf Startwerk.ch fällt etwas prosaischer aus als die bisherigen Serien: Ich erstelle Listen mit den Namen der wichtigsten Akteure in der Schweiz. Es liegt in der Natur solcher Listen, dass sie irgendwann – vielleicht schon von Beginn weg – nicht mehr aktuell und vollständig sind. In diesem Sinne möchte ich meine Leser dazu aufrufen, mir eine Mail zu senden, wenn sie einen Fehler in der Liste entdecken.

(Update, 8.10.2009): Das Venturelab hat auch eine umfangreiche Liste erstellt; ohne vCards zwar, dafür mit Kurzportraits zahlreicher Technologieparks.

Teil I/IV: Technologieparks und Gründerzentren » weiterlesen

Getyourguide.com:
Globaler Marktplatz für lokale Tourismusangebote

Simon Wüthrich, 22. September 2009 um 6.30 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Ab Herbst 2009 bietet Getyourguide.com KMUs der Reisebranche einen Vertriebskanal für ihre Dienstleistungen an. Qualitätssicherung spielt für das Schweizer Startup eine entscheidende Rolle.

Wer die Ferienplanung nicht einem Reisebüroagenten überlassen will, findet im Internet unzählige Services. Von der Mietwagenreservierung über die Hotelauswahl bis zur Eventbuchung kann der Reisefreudige fast alles selbstständig planen. Ein Nachteil dabei: die schiere Zahl der Angebote macht es schwierig, die Spreu vom Weizen zu trennen. Mit Getyourguide.com tritt im Herbst 2009, Anfang November peilen die Gründer an, ein Schweizer Startup in den Markt des Onlinetourismus ein, das dieses Problem im Griff haben will: » weiterlesen

Standortförderung II/IV:
Technoparks für Unternehmer im Wallis

Philipp Aeschlimann, 11. September 2009 um 6.30 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Wie attraktiv sind jene Regionen für Jungunternehmer, die im Standortqualitätsindikator der Credit Suisse auf den hinteren Rängen gelandet sind? Ein Augenschein im Wallis.

In unseren Startwerk.ch-Serien behandeln wir Themen, die unseres Erachtens mehr Platz verdienen, als sie in einem einzelnen Post bekommen. Die einzelnen Posts können zwar für sich alleine stehen, bilden in ihrer Summe das behandelte Thema aber nuancierter ab.
 Der Standort- Qualitätsindikator (SQI) der Credit Suisse basiert auf einer Art Mischrechnung aus Steuerbelastung, Bildung und verkehrstechnischer Erreichbarkeit. Mag sein, dass diese Betrachtungsweise viel zu kurz greift – wendet man diesen Massstab aber an, landet der Kanton Wallis abgeschlagen auf dem viertletzen Platz. Hauptgrund für die schlechte Bewertung ist die grosse räumliche Distanz zu den tonangebenden Zentren. Unter diesen Umständen innovationsfreudige Unternehmer anzuziehen, ist schwierig. Dabei wäre die wenig diversifizierte Walliser Wirtschaft erst recht auf die Ausbildung neuer Standbeine angewiesen. » weiterlesen

Suisse Emex 09:
“Bühne frei” für Jungunternehmer

Gastautor, 27. August 2009 um 16.00 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Was hat ein Messeauftritt einem Startup zu bieten, und ist der direkte Kundenkontakt Standgebühren und Zeitaufwand auch wert? Ein Augenschein an der Suisse Emex.

Von Jan Rothenberger

Ende August findet in Zürich Oerlikon bekanntlich die Suisse Emex statt, Fachmesse mit den Schwerpunkten Marketing und Kommunikation. Entsprechend interessant ist der Anlass darum vor allem für Startups aus diesen Bereichen. Das zeigt sich auch am Querschnitt der 25 Aussteller auf dem Startup-Park des IFJ. Hier tummeln sich zum Bespiel Bitforge (Mobile marketing), die Textagentur Supertext, Poken, mehrere Event- und Promotionanbieter, Marketingdienstleister, und dem Bekleidungsunternehmen BW Mode. Auch das KMU-Portal ist übrigens vertreten, mit der Verlosung eines „Gründungszustupfs“.

Coaching inklusive

Für Jungunternehmer hat das IFJ mit dem Startup-Park ein attraktives Angebotspaket geschürt. Gründer (Unternehmen weniger als drei Jahre alt) zahlen für einen Stand auf dem 600 Quadratmeter grossen Hallenteil lediglich 3000 Fr., wobei vom fixfertig beschrifteten Stand bis zum zweistündigen Messetraining mit Tipps etwa zur Kundenansprache oder richtigen Kleidung alles inbegriffen ist. Entsprechend beliebt seien die 25 Standplätze, wie Simon May vom IFJ erzählt: „Die Hälfte unserer Aussteller ist jeweils auch gleich im Folgejahr wieder dabei.“ Auf dem Areal gibt es ständig Laufkundschaft, und die Gründer können sich zwischendrin miteinander ausstauschen.

Das IFJ lädt jeweils über seine Newsletterkanäle und auch gezielt potentielle Kunden ein, mittels einer Einladung an Vorträge und Apéros. Rund 10% aller Emex-Besucher gehen auf das Konto des IFJ. Damit sorge man für einen Grundtraffic im Startup-Park, sagt Simon May, „aber natürlich sollten auch die Aussteller für sie interessante Kunden gezielt an ihren Stand holen und den Kontakt herstellen.“

Parties und Feedback

Ausser der Möglichkeit, für einmal Face-to-Face an den Kunden zu gelangen, bietet ein Messeauftritt auch weitere Chancen. Vom Lucky Punch, der die Standgebühren auf einen Schlag wieder herausholt bis zum Kontakt, der sich vielleicht Monate später bezahlt macht. Man dürfe übrigens nicht denken, der Arbeitstag sei um sieben Uhr vorbei, meint Simon May. Auf den später abends stattfindenden Apéros und Parties gebe es immer wieder Möglichkeiten, die richtigen Leute zu treffen.

Und nicht zuletzt geben Messen die Gelegenheit, einmal ein paar Tage lang unmittelbares, ehrliches Feedback zu bekommen. Wer sich fragt wie attraktiv sein Firmenlogo wirklich ist oder ob das zurechtgelegte Argumentarium auch bei abgebrühten Entscheidern zieht, für den mag sich ein Messeauftritt besonders auszahlen.

Die grosse Zeit der Messen ist in der Schweiz zwar vorbei, seit Jahren kämpfen die Orbit und andere Events mit sinkenden Besucherzahlen. Dass man als Aussteller nicht mehr im gleichen Masse von Interessenten bestürmt wird, muss aber noch nichts heissen. Mit gezielter Kundenansprache sind Messen auch heute noch eine wertvolle Plattform, um Geschäftsideen nach Aussen zu tragen und etwas dazuzulernen.

Credit Suisse:
Swiss Issues Regionen

Simon Wüthrich, 20. August 2009 um 14.00 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Erneut belegen die Kantone Zug und Zürich mit deutlichem Abstand zum Mittelfeld die Spitzenposition in der Rangliste des Credit Suisse Economic Research zur Standortattraktivität in der Schweiz. Kantone in der Peripherie schneiden schlecht ab.

Die Standortqualität der Schweizer Kantone wird grob anhand von fünf Faktoren bemessen. Diese lassen sich in drei Kategorien einteilen. 1. Besteuerung (juristische und private Personen), 2. Bildung (Ausbildungsstand der Bevölkerung und Verfügbarkeit Hochqualifizierter) und 3. Verkehrstechnische Erreichbarkeit. Den resultierenden quantitativen Standortsqualitätsindikator (SQI) erhebt die CS seit 2004. (Link zur CS-Studie 2009)

Zug und Zürich können die gute Bildung der Bevölkerung und die verkehrstechnisch günstige Lage in die Waagschale werfen – Zug betreibt zudem eine sehr attraktive Steuerpolitik, Zürich bietet Nähe zu wichtigen Hochschulen. Jura und Wallis » weiterlesen