Thema: Gründungserfahrung

 

Alle 19 Artikel zum Thema Gründungserfahrung auf startwerk.ch:

Jajah- und Talenthouse-Gründer Roman Scharf:
“Wer das nächste große Ding
bauen will, muss viel opfern”

Der Österreicher Roman Scharf hat nach dem Verkauf des von ihm mitbegründeten VoIP-Dienstes Jajah eine Plattform gestartet, die Crowdsourcing mit der Reichweite des Social Web verknüpft. Im Interview blickt er auf eine aufregende Zeit zurück und plaudert über sein neues Projekt.

Roman Scharf ist passionierter Serienunternehmer. 2005 startete er nach zwei vorhergegangenen Gründungen in Wien zusammen mit Daniel Mattes den VoIP-Dienst Jajah. Nach gut einem halben Jahr siedelten die zwei mit Jajah ins Silicon Valley um. Ende 2009 verkauften sie ihr Startup für gut 200 Millionen Dollar an den spanischen Telekommunikationskonzern Telefónica. Für Roman Scharf bedeutete dies jedoch nicht, fortan die Füße hochzulegen. Mit Talenthouse zieht der Österreicher gerade von der US-Westküste aus eine Onlineplattform auf, die Crowdsourcing und digitales Marketing revolutionieren soll.

Im Interview mit netzwertig.com erklärt Roman Scharf, wie es sich anfühlte, kurze Zeit nach dem Launch von Jajah einen Anruf von US-Investoren zu erhalten, wieso aus Jajah kein Dienst in der Größenordnung von Skype geworden ist und warum Crowdsourcing eine clevere und effektive Form des digitalen Marketings darstellt.

» Weiterlesen bei netzwertig.com

Lebenslauf und Karriere:
Warum Absolventen bei einem
Startup anfangen sollten

Viele Erfahrungen, früh Verantwortung tragen und sich ein Kontaktnetzwerk erarbeiten – das Startup als Lernfabrik.

Auch in Deutschland bieten mittlerweile viele Universitäten Unterstützung für gründungs-interessierte Studenten. Trotzdem fragen sich viele, ob es richtig ist, gleich nach dem Studium bei einem Startup anzufangen. Wir liefern ein paar Gründe, die dafür sprechen.

Einer meiner Bekannten steckt mitten drin in dieser Diskussion: Er arbeitet an Suchmaschinen-optimierten Nischen-Webshops, seine Freundin ist Krankenschwester. Sie macht sich Sorgen um die Sicherheit seines Jobs, er hat Spaß daran, seine Ideen umzusetzen und ist immer auf der Suche nach neuen Ideen. Sie hat regelmäßig denselben Betrag am Monatsende auf ihrem Konto, er hat mal gute und mal schlechte Monate. Wenn die Diskussion auf das Thema kommt, warum er sich nicht einfach einen ganz normalen Job nehmen kann, schlage ich mich auf seine Seite. Ich sehe folgende Gründe, warum es Sinn macht, direkt nach dem Studium ein Startup zu gründen oder sich bei einem Startup zu bewerben: » weiterlesen

Bootstrapping-Serie:
Es geht auch mit wenig Startkapital

Im aktuellen Startup-Diary berichtet Gaby Stäheli von ihren Erfahrungen, ein Cash-flow-orientiertes Unternehmen ressourcenschonend zu gründen.

von Gaby Stäheli, Gründerin gryps.ch

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Der Begriff Bootstrapping wird in letzter Zeit in der Startup-Szene fast etwas überstrapaziert und in allen möglichen Zusammenhängen verwendet.

Ich lehne mich da eher an die Definition von Wikipedia:

Bootstrapping in business is to start a business without external help/capital. Startups that bootstrap their business fund development of their company through internal cash flow and are cautious with their expenses.

Genau das haben wir beim Aufbau von GRYPS Offertenportal getan. Dass es dafür einen eigenen Begriff gibt habe ich erst später erfahren. Es ging darum, mit eigenen Mitteln und ohne externe finanzielle Hilfe unser Startup aufbauen und bereits von Beginn an auf ein Cash-Flow-orientiertes Geschäftsmodell zu setzen. Entsprechend vorsichtig müssen wir mit den Ausgaben umgehen. Die eigenen Erfahrungen aus dem ersten Jahr GRYPS ermöglichen uns zudem, den Unternehmen weiterzuhelfen, welche tagtäglich auf unsere Plattform kommen um den geeigneten Anbieter für eine Dienstleistung oder ein Produkt zu finden.

Zugegeben, anfangs wäre es schön gewesen gleich aus dem Vollen zu schöpfen und nicht jeden Franken zweimal umdrehen zu müssen.  » weiterlesen

Serie Bootstrapping:
Tipps fürs Überleben mit wenig Geld

Bootstrapping heisst, mit begrenzten Ressourcen ein Unternehmen hochzuziehen. Fünf konkrete Tipps aus dem Tagesgeschäft von connex.io.

von Marcus Kuhn, Gründer connex.io

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Connex.io ist bis heute, abgesehen von unserem Venture Kick Preisgeld, komplett eigenfinanziert. Das heisst, dass wir mit unseren Ressourcen haushalten müssen. Unser Ziel ist ja, mit eigenen Mitteln bis zu einem nutzbaren Produkt zu gelangen und es schaut so aus, als wäre uns dies gelungen.

Wir sind der Meinung, dass unsere Schritte dahin einfach und einleuchtend waren, wir wollen sie hier trotzdem aber gern mit Euch teilen – vielleicht sind unsere Vorschläge als Anregung ein Hilfe.

1. Lebenskosten der Gründer

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Möchtegern-Mini-Weisheiten:
5 Punkte gegen 5-Punkte-Listen

Merksätze in Listenform sind höchst beliebt und überall, gerade in den Startupmedien. Weshalb sie nichts taugen – in Listenform.

    Die Frage nach der Beliebtheit dieser Ein-Satz-Weisheiten ist leicht zu beantworten. Wer eine Firma gründet, betritt immer Neuland, das ist eine Binsenweisheit. Alles andere, was es beim Starten einer Unternehmung zu lernen gibt nicht – schliesslich ist jeder Fall ein bisschen anders. Woran soll man sich also halten?

    Die Vermittlung von Wissen und Erfahrungswerten in der Startupszene und den angeschlossene Medien hat darum einen grossen Bedarf nach Daumenregeln und best-pratice-Beispielen. Und am einfachsten lassen sich diese halt nunmal in einzelnen Merksätzen formulieren, wie zum Beispiel den Folgenden (nicht von mir erfunden, sondern alle von einschlägigen Webseiten!):

  • Starte immer mit: “Was ist das Problem?”
  • Folge nie Deinem ersten Instinkt.
  • Setze enge Deadlines, konzentriere Dich auf die simplen Probleme.
  • Sich verlassen auf das Erprobte und Bewährte kann schiefgehen.
  • Behandle unterschiedliche Kunden unterschiedlich.
  • “Viral” schlägt teures, traditionelles Marketing.
  • Erster sein hilft kurzfristig, langfristig braucht es mehr.

Und so weiter. Es lassen sich mühelos hunderte dieser Möchtegern-Weisheiten für Startups im Web finden. » weiterlesen

Startup-Bücher:
Top Lesestoff für Gründer

Was für Literatur in den Gründerrucksack gehört. 16 empfohlene Bücher für Unternehmer.

Währungsrechner — Welchen Wert haben Ihre Euros an Ihrem Urlaubsziel? Nutzen Sie den Währungsrechner um den besten Zeitpunkt zum Wechseln zu finden! — Textanzeige

Lässt sich das Unternehmerhandwerk aus Büchern lernen? Bestimmt nicht nur, aber Anregungen und frische Konzepte sind etwas, das die Lektüre auf jeden Fall bereit hält. Wir haben darum eine (unvollständige) Literaturliste zusammengestellt, basierend auf eigenen Leseerfahrungen und Empfehlungen aus dem Web, gegliedert nach den wichtigsten Themen für Jungunternehmer.

Geschäftsmodelle & Co.
Rework (Affiliate-Link): Die 37Signals-Gründer Jason Fried und David Hansson erklären die Philosophie hinter ihrem Unternehmen – verteiltes Arbeiten, schlanke Strukturen, unternehmerischen Ballast über Bord werfen, Kernprodukte: Dreh- und Angelpunkt des Buchs ist sparsames Gründen. Einige der Themen lassen sich auch in früheren Einträgen aus dem Firmenblog probelesen. » weiterlesen

Gründer-Fragerunde:
Geld regiert die Welt

Kein Startup kommt ohne Kapital aus. Doch woher nehmen und nicht stehlen? Die von uns befragten Gründer erklären, wie sie ihre Unternehmen finanziert haben.

Bei Startupfinanzierung denken viele als erstes an Venture Capital und Business Angels. Doch diese sind oft nicht leicht von einem neuen Produkt zu überzeugen und wollen erste Erfolge sehen. Deshalb überrascht es auch nicht weiter, dass sieben der neun befragten Gründer ihr Unternehmen zumindest zum Teil selbst finanziert haben. Auch Stiftungen und Wettbewerbe spielen gerade in der Anfangsphase eine wichtige Rolle. Venture Capitalists oder eigene Einnahmen werden scheinbar erst in einem späteren Entwicklungsstadium wichtig. » weiterlesen

Arbeitsteilung und Spezialisierung:
Was gute Teams ausmacht

Gerade für Startup-Teams aus Allroundern ist Arbeitsteilung wichtig – Ausnahmen bestätigen die Regel.

Von Priska Schoch, GRYPS Offertenportal

Für meine Geschäftspartnerin Gaby Stäheli war klar, dass sie das Projekt Startup nicht als Einzelkämpferin angehen wollte, sondern einen Sparringpartner brauchte mit dem sie sich austauschen konnte.

Da wir schon bei einem grossen IT-Unternehmen unter anderem im Job-Sharing ein 18-köpfiges Verkaufsteam leiteten und dabei so manche Krise und Stresssituation erfolgreich gemeistert hatten, wussten wir, dass unsere Zusammenarbeit stress- und krisengeprüft war. Also kam im Frühjahr 2009 Gaby auf mich zu und gewann mich für ihre Geschäftsidee.

Ausschlaggebend war also nicht, dass wir beide gerne Skifahren oder Tanzen oder es gut im Ausgang haben, was in Bezug auf eine geschäftliche Zusammenarbeit gar nichts heissen mag. » weiterlesen

Software und Tools:
Massgeschneiderte Finanzbuchhaltung

Selber machen ja oder nein, und wenn ja mit welchen Tools arbeiten? Eric Fischer zu seinen Entscheidungen über Buchhaltung und dazugehöriger Software.

Von Eric Fischer, Usekit

Neben der Finanzplanung erfordert das Umsetzen jeder Geschäftsidee in einer Kapitalgesellschaft eine solide und praktikable Buchführung. Während die Finanzplanung in den meisten Fällen sehr gut mit Excel umzusetzen ist und für mich die Flexibilität von Excel gegenüber allen anderen Tools ein herausragender Vorteil ist, ist die Buchführung doch ein ganz anderes Thema.
Nach der Gründung der useKit AG kam für uns auch das Thema Buchführung auf die Tagesordnung und die erste Frage war, ob wir sie selber machen oder an einen Treuhänder auslagern wollten. Für uns sprach einiges dafür, die Buchhaltung selbst zu machen: » weiterlesen

Startup-Diary:
Die Anfänge von Gryps

Aus dem IT-Riesen ins Startup: Die Gründerin des Leadmarketingportals Gryps über ihre junge Firma und ungewöhnliche Unternehmerbiografien.

Von Gaby Stäheli, Gryps-Offertenportal

Es ist wohl eher selten so, dass die guten Geschäftsideen plötzlich vom Himmel fallen, und man nur noch zuschnappen muss. Gehört man nicht zur Spezies der findigen und forschenden ETH-Ingenieure, die quasi vom Studium direkt in die ETH-Startup-Schiene einspuren, geht man erstmal in die Wirtschaft, sammelt Erfahrungen im Markt und bahnt sich so seinen (Um-)Weg zur Unternehmerin. Bei uns hat es etwas länger gedauert und wir gehören wohl eher zu den Exotinnen der Schweizer Startup-Szene: » weiterlesen