Alle 16 Artikel zum Thema Gründen auf startwerk.ch:
Auftakt zur neuen Serie auf Startwerk – Bootstrapping oder: Wie gründet man ein Unternehmen ohne viel Geld?
Ebenso wie der berühmte Baron sich an den eigenen Stiefelriemen aus dem Sumpf zieht, lassen sich Startups aus eigenen Mitteln gründen – so die Idee von Bootstrapping. Positiv formuliert ist Bootstrapping eine Methode, mit der sich auch ohne viel Abhänigkeit von Investoren ein Unternehmen aufbauen lässt.
Wenn man es nicht idealisiert, heisst es aber auch: Erst einmal ohne Lohn auskommen müssen, mit knappen Ressourcen wirtschaften und sich beim Geldausgeben in Askese üben. Das eigene Geld der Gründer muss zuerst herhalten und imm sogenannten “valley of death” die Firma über Wasser halten. Später wird hauptsächlich durch interne Cash-Flows weiterentwickelt. Das ist auch ein Trade-off. Zwar verliert man keine Zeit mit der Suche nach Investoren und dem dazugehörigen Klinkenputzen, dafür beansprucht das Finden von Sonderangeboten und kreativen Möglichkeiten zum Geldsparen seine Zeit.
Bootstrapping ist in verschiedenen Szenarien eine gute Idee. Zum einen, wenn man selbst finanzieren, kein Eigenkapital aufgeben und sich keinen Wachstumszwang aufbürden will. » weiterlesen
Am Anfang jedes Startups steht die Gründung mit den dazugehörigen rechtlichen Finessen. In seinem ersten Startup-Diary teilt Marcus Kuhn seine Erfahrungen und gibt Tips.
Von Marcus Kuhn, connex.io
connex.io ist ein Startup welches über die Welt verteilt ist. Ata sitzt in Turkmenistan, ich in der Schweiz. Als virtuelles Team haben wir Vorteile, z.B. dass wir bei der Suche nach weiteren Mitgliedern für unser Team nicht geografisch beschränkt sind, aber auch Nachteile wie z.B. dass wir nicht im selben Raum sitzen. Und dann gibt es noch Besonderheiten um in die Strukturen der heutigen Geschäftswelt zu passen. Auch als länderübergreifendes Startup mussten wir uns für einen Standort entscheiden.
» weiterlesen
Xing-Founder Lars Hinrichs hat ein Finanzierungsprogramm für Geek-Startups aufgelegt. Wir fragen, für welchen Gründertyp es sich eignet.
Mit einem einzelnen
Tweet und einem Rundschreiben an sein Netzwerk hat letzte Woche Xing-Mitgründer Lars Hinrichs
HackFwd lanciert – und dabei vorgemacht, wie man in einer international besonders gut vernetzten Community Buzz generieren kann: Die Berichte überschlugen sich,
100’000 Website-Besucher innerhalb eines Tages. Das darf als Erfolg verbucht werden.
Ist der Hype berechtigt und wenn ja, für wen eignet sich das Programm?
Zum Überblick: Die Investorenriege hinter HackFwd bietet Venture-Kapital-Beteiligungen in einem frühen Stadium. Das Modell von HackFwd ist dabei bewusst einfach gestaltet: Gründer erhalten ein Jahr Gehalt und Support für die Entwicklung ihres Produkts. » weiterlesen
Deutlich mehr Frauen machen sich heute selbständig als noch vor zehn Jahren und ihre Firmen überleben häufiger – das sagt eine aktuelle Untersuchung.
“Frauenpower unter der Lupe” heisst eine neue Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Die Idee dahinter: Je mehr man über die gründungswilligen Personen weiss, desto besser lässt sich den angehenden Unternehmern unter die Arme greifen. Bei gezielterer Frauenförderung wollen die Forscher der FHNW mit einer Umfrage unter weiblichen Unternehmensgründern helfen.
12’000 – 15’000 Jungunternehmer machen sich jedes Jahr in der Schweiz selbständig, aktuell sind lediglich 20% davon Frauen. Der Frauenanteil steigt aber: Gründerinnen waren vor zehn Jahren nur für 16% der Neugründungen verantwortlich.
In der neuen Studie werden nun anhand der gesammelten Daten gängige Hypothesen zu oft erwähnten Unterschieden untersucht. Hier ein knapper Überblick der wichtigsten Ergebnisse.
Früher Gründen: Gründerinnen sind etwas jünger als Gründer, das Durchschnittsalter beim Wechsel in die Selbständigkeit liegt bei 39 gegenüber 41 Jahren.
Mehr Pragmatismus: » weiterlesen
Eine Firmengründung mit allen rechtlichen Konsequenzen schützt unter anderem vor bösen Überraschungen im Fall eines Konflikts unter den Gründern. Aber wie findet man die richtige Form?
Von Priska Schoch, Gyps Offertenportal
Nachdem die Idee stand, ging es sofort ans Umsetzen: Wir haben am Businessplan gefeilt, Investitionen getätigt und sehr viel Zeit investiert. Alles ohne Bezahlung, Vergütung und rechtlichen Rahmen.
Auf die Länge ist das jedoch kein Zustand und führt garantiert zu Auseinandersetzungen. Deshalb wollten wir uns möglichst bald einen wärmenden Firmenmantel umlegen: Neben der rechtlichen Absicherung war es für uns zudem wichtig als seriöse, im Handelsregister eingetragene Firma, ersichtlich zu sein. Dies scheint uns als Firma mit internet-basierendem Geschäftsmodell besonders wichtig.
Der Entschluss war da, nun stellte sich die Frage nach der passenden Gesellschaftsform:
» weiterlesen
Mehr Sichtbarkeit gewünscht? Startwerk sucht Unternehmer, die sich mit frischen Ideen ins Abenteuer Selbständigkeit wagen.
Aus der Zielsetzung von Startwerk, eine Blog-Plattform für die Schweizer Gründerszene zu sein die Überblick schafft und zeigt was sich hier bewegt, porträtieren wir regelmässig Startups. Dass wir dabei natürlich meist zuerst die Jungunternehmen auf dem Radar haben, die bereits Förderung von einer Institution erhalten haben oder bei Wettbewerben bedacht wurden, ist klar.
Dabei ist es uns aber wichtig, ein möglichst vollständiges Bild von der Innovationslandschaft der Schweiz zu bekommen: Neben Aufsehen erregenden High-Profile-Startups und Hochschul-Spinoffs sollen auch weiterhin kleine Neugründungen einen Platz auf Startwerk haben, über deren Erfahrungen und Geschäftsmodelle wir berichten wollen. Denn beide Seiten des Spektrums interessieren uns. Darum an dieser Stelle ein kleiner Aufruf: Schweizer Jungunternehmer, meldet Euch! Wenn Ihr ein junges Unternehmen mit einer guten Geschäftsidee am Start habt oder gerade dabei seid, eines zu gründen, würden wir uns freuen mit Euch in Kontakt zu kommen.
Wer sich melden möchte, kann das über verschiedene Kanäle tun: Der Startwerk-Twitter-Account ist immer eine gute Möglichkeit, ebenso natürlich wie das Kontaktformular rechterhand oder unsere redaktionelle E-Mail-Adresse: desk.startwerk-at-blogwerk.com.
Ältere Firmengründer sind im Mainstream angekommen – aus gutem Grund. Teil eins unserer vierteiligen Serie zu Silver Startups.
Wenn von Jungunternehmern die Rede ist, stellen sich die meisten Menschen jemand vor, der kurz nach der Hochschule loszieht und sein eigenes Unternehmen startet. Dabei wird vergessen, dass inzwischen bereits ein Drittel der Neugründungen auf das Konto von Unternehmern 50+ geht. Gründen nach 50 entspricht dem Zeitgeist. Mit aktuellen Daten kann zum Beispiel die Studie Die neuen Selbständigen 2009 der FHNW aufwarten.
Ein Fazit: Startups werden zunehmend von älteren Semestern gegründet. Eine durchschnittliche Gründungsperson ist heute nämlich 45 Jahre alt – vor zehn Jahren waren es noch 42 Jahre. Tendenz steigend. » weiterlesen
Ist Unternehmertum lernbar, wieviel Formalisierung verträgt ein Startup, die richtige Gestaltung für einen Onlineshop und Ratschläge für Gründer.
Can entrepreneurs be made?
Das Unternehmer-Gen: Techcrunch geht in diesem Beitrag der Frage nach, ob Unternehmertum lernbar ist oder ob man mit den Voraussetzungen geboren wird. Ein Vergleich mehrere Studien untersucht dabei den Zusammenhang zwischen Familienhintergrund, Ausbildung und erfolgreicher Selbständigkeit. Ein Fazit dabei: Das Bildungslevel ist zwar wichtig, aber Abgänger von Top-Unis sind nicht unbedingt im Vorteil gegenüber denen anderen Hochschulen.
Milestones to Startup Success
In diesem umfangreichen Beitrag gibt Sean Ellis vom Startup Marketing Blog eine Sammlung von Startuptipps über alle Aspekte des Gründens. » weiterlesen
Welche Fragen sind bei einer Firmengründung als erste zu klären? Usekit-COO Eric Fischer erzählt, nach welchen Kriterien sich sein Unternehmen entschieden hat.
Von Eric Fischer, Usekit
Jeder angehende Unternehmer kommt früher oder später an den Punkt, wo er sich mit dem Thema der effektiven Firmengründung auseinandersetzen muss; so auch bei useKit. Uns hat das Thema eigentlich das ganze Jahr 2009 immer mal wieder beschäftigt, bevor wir dann im November die useKit AG gegründet haben. In meinem heutigen Post möchte ich ein paar Fragen und Probleme darstellen über die wir gestolpert sind.
Grundsatzentscheidungen
Am Anfang standen die Fragen nach Rechtsform (GmbH oder AG), Eigenkapital, Standort und Zeitpunkt der Gründung im Raum und damit verbunden auch Fragen zum Prozess („Welcher Notar betreut uns?“) und zur rechtlichen Gestaltung unserer Firma (Statuten, Aktionärsbindungsvertrag etc.). » weiterlesen
Auf einer Reise durch Kenia und Uganda stellten Florian Kowalke und seine Verlobte Kristin Kapitza fest, dass viele begabte Schüler nicht das Geld haben, um nach der kostenlosen Grundschule ein Gymnasium zu besuchen. Wieder in der Schweiz suchten die beiden nach einer Organisation, die sich für Schüler in Kenia einsetzt. Erstaunt stellten sie fest, dass es keine solche gab. Die Idee, Aiducation International zu gründen, war geboren.
Derzeit unterstützt
Aiducation International 50 kenianische Schüler. Da die meisten Gymnasien in Kenia Internate sind, erhalten die Schüler nicht nur eine Ausbildung sondern auch Kost und Logis. Die Leistungsstipendien werden an besonders begabte Schüler vergeben. Florian spricht von den 5% bis 10% leistungsstärktsten Schülern eines Jahrgangs, von «High Potentials», die nach ihrer Ausbildung als Multiplikatoren funktionieren sollen:
» weiterlesen