Thema: Geschäftsidee

 

Alle 40 Artikel zum Thema Geschäftsidee auf startwerk.ch:

Idee für ein Startup finden:
Scratch your own itch

Bedürfnisse machen Geschäftsideen – darum lohnt es, die eigenen auf ihre Lösbarkeit abzuklopfen. Denn es hat ein paar Vorteile, wenn man sich selbst als ersten Kunden hat.

Die immer noch einfachste Methode, eine Idee für ein Startup zu finden, lautet Scratch your own itch (frei übersetzt: Kratz Dich am besten selber, Abkürzung: SYOI). Wenn Du ein Problem hast, das Du gerne gelöst hättest, und für dessen Lösung Du bereit wärst Geld auszugeben – dann könnte das auch ein Problem sein, für dessen Lösung evtl. Kunden bereit sind, Geld auszugeben. Das wäre dann möglicherweise bereits ein funktionierendes Geschäftsmodell.

Beispiele für Scratch your own itch

In ihrem Buch Rework (Affiliate-Link) nennen die Gründer von 37Signals, Jason Fried und David Heinemeier Hansen einige Beispiele, welch gute Ideen aus Scratch your own itch bereits entstanden sind:  » weiterlesen

Ideenfindung und Inspiration:
Sechs clevere oder abstruse Geschäftsideen

Vom Facebook-Buch bis hin zur Motivationsapp via Gruppendruck – sechs überraschende Ideen kühner Unternehmer.

Springwise ist eine Website, die es sich auf die Fahne geschrieben hat, eine komplette Chronologie origineller Geschäftsideen zu erstellen, auch gerade für Inspirationssuchende Gründer. Hier finden sich daher jede Menge kreativer (Mini-)Businesses. Hier eine Auswahl:

Social Memories bastelt Facebook-Nutzern ein zu ihrem Account passendes Buch. Die Inhalte werden automatisch generiert aus Status-Updates und hochgeladenen Fotos. Dabei wartet das Buch auf mit schicken Infografiken, Vokabular-Auswertungen und Fotocollagen.

Billguard sucht Kreditkartenrechnungen nach Scams und verdächtigen Buchungen ab. » weiterlesen

Neue Businessideen:
Open Data als Geschäftsmodell

Open Data ist nicht bloss eine staatspolitische Angelegenheit. Startups dürften sich zukünftig Andockstellen für smarte Geschäftsideen bieten.

Eigentlich ja eine grosse Überraschung: In den letzten 12 Monaten hat es mit Open Data ein sehr technisches Thema ins Bewusstsein – zumindest der internetaffinen – Bevölkerung geschafft.

Grund dafür ist – neben der Popularität von Open Source – dass sich die Netzgemeinde zunehmend dafür interessiert, wie Behörden arbeiten und darauf pocht, dass diese ihre Daten auf dem Web verfügbar machen. Die Stossrichtung geht vor allem entlang dem Konzept von Open Government, das sich die Forderung nach mehr Transparenz im Staatswesen auf die Fahnen geschrieben hat.

Ein wichtiger Aspekt offener Datenreservoire, die Journalisten und Bürgern neue Einblicke und Kontrollmöglichkeiten eröffnen, ist aber auch der monetäre Wert der Daten. Gerade der hat bislang auch die Freigabe von vorhandenden Daten gebremst. So haben viele einzelne Amtstellen, die auf spannenden Ressourcen sitzen, bislang die Auflage diese nur gegen Entgeld herauszugeben. Entsprechende Gesetzesänderungen sind darum bei den Hauptpunkten auf der Wunschliste von Open-Data-Befürwortern.

Open Data Startups

Mit fallenden Hürden werden die angehäuften Informationsberge zu einer spannenden Ressource für innovative Geschäftsmodelle – mit der Chance auf lukrative Verwertungsmöglichkeiten. » weiterlesen

LaunchRock:
Virale Kundenbindung

Je mehr potentielle Kunden und Interessierte ein Startup schon vor der Porduktlancierung hat, desto besser. Mit Launchrock kann man der Mundpropaganda einen kleinen Schubs geben.

Wenn man schon weiss, was man ungefähr vorhat, das Produkt jedoch noch nicht fertig ist, dann sollte man eine “Launching Soon”-Page aufschalten. Die klassische Version einer solchen, kündigt das – weltverändernd gute – Produkt an und bittet den Besucher, seine Email zu hinterlassen, so dass er über die Entwicklung informiert werden kann.

Das Problem an dieser klassische Version ist, dass man zwar die Emailadressen der tatsächlichen Besucher sammeln kann, diese jedoch nicht unbedingt all ihren Freunden davon erzählen werden. Einige Startups, darunter loqize.me haben deshalb einen zusätzlichen Kniff in ihre “Launching-Soon”-Page eingebaut. Wer sich einschreibt erhält einen personalisierten Link, über welchen man weitere Personen dazu einladen kann, sich auf der Seite einzuschreiben. Nur wer mindestens drei Freunde dazuholt, wird schliesslich eingeladen. Zwar entgehen einem bei diesem Vorgehen vermutlich einige Emailadressen, dafür werden aber diejenigen potentiellen Kunden, die sich tatsächlich für das Produkt interessieren enger angebunden und man bekommt auch noch ihre Freunde mit an Bord.

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Crowdfunding:
Die Nachbarschafts-Methode

Die Anschubfinanzierung durch Normalbürger ist keine Idee aus dem Internet. Wer seinem Quartier etwas bietet, kann es ja mal in der Nachbarschaft statt bei den Facebook-Freunden versuchen. Jedenfalls im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

San Francisco ist nicht nur die Hauptstadt der Tech-Gründerszene (was Leute aus dem Silicon Valley vehement verneinen und Palo Alto nennen), sondern auch ein gutes Pflaster für Non-Profit-Organisationen. Und überhaupt für neue, freche und andere Ideen. Und jedenfalls alles, was online stattfindet.

Lisa Lane hatte eine andere Idee – seit Monaten plant sie ihr Dessert-Restaurant gleich um die Ecke in meinem Quartier – “Yummy Stuff”, was soviel heisst wie leckeres Zeug. Ihre Leckereien allerdings erfüllen ganz spezielle Anforderungen: Sie sollen Allergikern die Sicherheit geben, die sie brauchen, um solche Mischprodukte essen zu können: Strikte Trennung von Nuss-, Ei-, Gluten und allen anderen, typischen Allergikerstoffen.

Aber auch oder grade in San Francisco ist es einfacher, für die 150ste Youtube-Kopie einen Risikokapitalgeber zu finden als für ein Allergiker-Restaurant. Also versucht es Lisa mit Croudfunding:

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CampusFashion:
Fashion-Shop von Studenten für Studenten

Campusfashion will mit dem Claim “Markenkleidung zu Studipreisen” eine Nische im Onlineshopping besetzen.

Warum ist am Ende des Geldes noch soviel Monat übrig? Vor dieser Frage steht auch fast jeder Student des Öfteren. Viele möchten aber trotzdem nicht auf teure Markenkleidung verzichten.

Zunutze macht sich dies CampusFashion, das Startup will sich mittels Direktimporten, Verzicht auf Ladenlokale und knapper Kalkulation als günstige Alternative zu bestehenden Shoppingmöglichkeiten etablieren – Zielgruppe: Studenten.

Das Team, sieben Studis von verschiedenen Schweizer Universitäten, bietet unter anderem Marken wie Abercrombie & Fitch, Ralph Lauren und Tommy Hilfiger im Shop an. Von der zahlreichen Konkurrenz im World Wide Web will sich Campusfashion durch sein Sonderangebot für Hochschulangehörige abgrenzen. » weiterlesen

Geschäftsidee:
Hat meine Idee Marktpotenzial?

So simpel, dass es oft vergessen geht: Wer erfolgreich ein Unternehmen gründen und betreiben will, muss etwas besser machen als die Konkurrenz.

von Paul Morgenthaler, Gründer von pauls way

Paul Morgenthaler
Paul Morgenthaler
Bei einer Veranstaltung zum Thema Unternehmertum wurde ich vor Kurzem von einem potenziellen Gründer gefragt, wie er «sichergehen» kann, dass seine Gründung ein Erfolg wird. Er wolle nämlich nur gründen, wenn seine Idee «garantiert» funktioniert!

Welcher Gründer hätte nicht gerne diese Sicherheit?

Entscheidend ist der richtige Markt
Obwohl es eine Erfolgsgarantie bei Gründungen nicht gibt: Die Auswahl des richtigen Marktes kann die Erfolgsaussichten von Gründungen dramatisch verbessern. So investieren viele VCs in Startups, deren Gründer-Teams aus ihrer Sicht zwar nicht optimal sind, die sich mit ihrer Idee aber in einem attraktiven Markt bewegen. Was so einen attraktiven Markt aber genau ausmacht, daran scheiden sich die Geister. » weiterlesen

Unsere top five für Kreativität:
Die originellsten Geschäftsideen

Witzig, clever, überraschend. Unsere Favoritenliste besonders kreativer, aktueller Startupideen.

Der Prototyp der etwas abstrusen, aber originellen Long-Tail-Produktidee ist für mich der Banana Bunker. Paul Stremple erdachte das Frucht-Etui vor zehn Jahren, weil seine Schwester sich über den chronisch-unschönen Zustand ihrer Picknick-Bananen beschwert hatte.

Was anfangs noch den Anschub einer Designausstellung des Museum of Modern Art brauchte, ist mittlerweile ein Selbstläufer und verkauft sich über Webshops in aller Welt – wie immer bei guten Ideen gibt es schon diverse Nachahmer.

Ein gutes Beispiel für moderne Geschäftsideen ist der Banana Bunker deswegen, weil er ein einfaches aber cleveres Nischenprodukt ist, das erst durch den Vertriebskanal Internet seine Kundschaft wirklich finden konnte. » weiterlesen

Social Entrepreneurship Initiative:
Projekte gehen in die zweite Runde

Seit diesem Jahr gibt es endlich ein eigenes Förderprogramm für Social Entrepreneurship in der Schweiz. Die Resonanz überzeugt.

Warum wir mehr wissen über Social Media? — Weil wir jahrelange praktische Erfahrung haben: Zum Beispiel aus diesem Blog. Wollen Sie auch mehr wissen? Dann holen Sie sich unser kostenloses Whitepaper. — Textanzeige

Zwischenstand beim Förderwettbewerb SEI für Social Entrepreneurship: rund 40 Prozent der 50 eingesandten Projektideen sind in der Ausarbeitungsphase. Gesucht waren Konzepte, “die gesellschaftliche Herausforderungen auf unternehmerische Art und Weise lösen”.

Jetzt sind in einer zweiten Phase detaillierte Businesspläne gefragt. Neben üblichen Kriterien wie Team, Innovation und Geschäftsmodell berücksichtigt der Wettbewerb die soziale Seite anhand von Replizierbarkeit und Impact der Projekte.

Breite Palette

Die vor ein paar Tagen online gegangene Liste der Exposés erlaubt einen Überblick über die bis jetzt eingegangenen Projektvorschläge. » weiterlesen

Flaschenpost Diary:
Luft anhalten und springen – von der Geschäftsidee zur Umsetzung

In seinem ersten Startup-Diary beschreibt Dominic Blaesi von Flaschenpost, was er in der Gründungsphase gelernt hat und was er heute anders machen würde.


Von Dominic Blaesi, Flaschenpost

Dominic Blaesi
Dominic Blaesi
Ich freue mich sehr darauf, hier in den nächsten Monaten gemachte Erfahrungen, Gedanken und persönlich Erkenntnisse rund um unser Startup Flaschenpost mit Euch teilen zu dürfen. Ich hoffe, dass Euch unsere lessons learnd beim Aufbau Eures eigenen Unternehmens nützlich sind und freue mich über jede (positive oder kritische) Rückmeldung zu meinen Beiträgen.

Mein erster Post beschäftigt sich mit der Frage, wie man ein Startup überhaupt startet. Jeden Monat lernen wir Menschen mit tollen, umsetzungswürdigen Businessideen kennen, die dann aber aus unterschiedlichen Gründen nicht realisiert werden und in einer Schublade verschwinden. Gute Geschäftsmodelle sind aber dazu da, um realisiert zu werden! Und so frage ich mich am Beispiel Flaschenpost: Was entscheidet eigentlich darüber, ob eine Geschäftsidee umgesetzt wird oder nicht?

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