Thema: Geld

 

Alle 14 Artikel zum Thema Geld auf startwerk.ch:

Problem Analyse-Paralyse:
Gründen mit oder ohne Geld?

Boostrapping oder Investorensuche? Keine Frage mit eindeutiger Antwort.

Bootstrapping: ja oder nein? {marlon-bunday;http://www.flickr.com/photos/marlon-bunday-mmx/}
Bootstrapping: ja oder nein? (Quelle: marlon-bunday)
Die Bootstrapping-Philosophie hat in der Startup-Szene Fuss gefasst: Mittlerweile gibt es eine Menge Ratschläge und How-Tos zum günstigen Gründen.

Bei den best practices zum Auftreiben von Finanzierung sieht es ähnlich aus. Auch hier finden sich eine Menge Infos, zum Beispiel dazu, wie man VCs angeht oder wo sonst noch Geldquellen bereitstehen.

Was dabei aber oft ausgeklammert wird, ist die Frage, welchen Weg man denn nun wählen sollte. Jason Cohen befasst sich damit in einem aktuellen Blogpost. Wann eignet sich Bootstrapping, wann sollte man Kapital suchen? » weiterlesen

Venture-Kapital in Europa:
So schneidet die Schweiz ab

Eine Studie hat die Startup-Investitionen der europäischen Länder verglichen. Was für ein Zeugnis stellt sie der hiesigen Szene aus?

Investitionen nach Ländern {istock;istockphoto.com}
Investitionen nach Ländern (Quelle: istock)
Das Startup-Ökosystem eines Landes wird neben seiner Innovationskraft auch stark davon geprägt, wieviel Geld in neu gegründete Unternehmen fliesst.

Einen kompakten Überblick gibt da eine aktuelle Mini-Studie. Steffen Wagner und Lucas Laib von investiere.ch haben sich dafür die VC-Ausgaben in Europa angeschaut und mit einem Ranking der IESE verglichen, das die Attraktivität von Ländern für Investoren aufzuschlüsseln versucht.

Die Take-Away-Erkenntnisse: » weiterlesen

Heuberger Jungunternehmerpreis 2011:
600’000 Franken für sechs Startups

Im Dezember kürt die Heuberger-Stiftung zum fünften Mal drei Startups mit je 150’000 Franken. Neu erhalten auch drei weitere Unternehmen als Runner-Ups je 50’000 Franken.

Der Heuberger Jungunternehmerpreis ist der Schweizer Förderpreis mit dem grössten Geldbetrag – im Dezember wird der Mammutpreis zum fünften Mal verliehen. Bewerben für den Preis können sich Startups noch bis zum 24. August 2011. Gesucht werden “Geschäftsideen, Produkte oder Dienstleistungen mit einem hohen Innovationsgrad und Wachstumspotenzial” aus der Deutschschweiz.

Die diesjährige Ausgabe des Wettbewerbes hat eine grosse Neuerung: » weiterlesen

Finanzierung und Startups:
Geld allein reicht nicht

Geld lindert zwar die Sorgen des Startup-Lebens, hilft aber bei den wirklich wichtigen Problemen nicht weiter. Das wissen auch Investoren.

Etwas gehört immer zu den Grundklemmen des Jungunternehmertums: das fehlende Geld. Ausreichend finanzielle Mittel können eine Menge Probleme lösen, allerdings nicht alle. Bei vielem hilft auch eine gut gefüllte Kriegskasse nicht weiter.

Das ist auf der einen Seite frustrierend – denn die Ausflucht “Sobald wir einen Investor finden wird alles gut!” ist nicht haltbar. Gleichzeitig sollte es aber auch motivieren: Denn der Kampf David gegen Goliath wird dadurch etwas ausgeglichener. Drei Beispiele:

Finden eines guten Teams

Das Team ist die wichtigste Komponente jedes Startups. Zugegeben: Wer gute Löhne zahlen kann, hat eine Hürde bei der Personalsuche ausgeräumt. Aber auch wenn man eine noch so gute Finanzierungsrunde hingelegt hat – kein Startup kann sich lohntechnisch mit einem Grosskonzern messen.

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Crowdfunding:
Ein Film über Unternehmertum

Was auch immer mehr Leute für das Unternehmertum begeistert sollte gefördert werden. Deshalb hält TechCrunch Europe “The Startup Kids” für unterstützenswert. Und wir auch.


Sesselja Vilhjalmsdottir und Vala Halldorsdottir machen einen Film über Unternehmer in Europa und den USA. Dank einem Zuschuss von der EU konnten die beiden bereits die Interviews mit 70 Unternehmern gefilmt werden. Nun suchen sie über Kickstarter.com zusätzliche Finanzen um den Film fertigzustellen.

Mike Butcher hat auf TechCrunch bereits am 7. April dazu aufgerufen, das Projekt zu unterstützen. Die Sammlung läuft noch bis zum 7. Mai und “The Startup Kids” wurde bereits doppelt so viel Geld versprochen wie angepeilt.

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Wachstumskurs bei HouseTrip:
Neues Geld und neuer COO

Am 5. April 2011 wurde bekannt gegeben, dass Index Ventures ein Investment von 2.7 Millionen in HouseTrip getätigt hat. Zudem kommen mit COO David Norris zwanzig Jahre Erfahrung an Bord.

Man glaubt an HouseTrip in der Szene. Das von Absolventen der École Hotelière de Lausanne gegründete Startup hat am 5. April die Website neu gelauncht und eine Venture Capital Spritze von 2.7 Millionen Dollar bekannt gegeben. Zudem haben die Westschweizer kürzlich einen neuen COO an Bord geholt. Als wäre das des Guten nicht genug, ist HouseTrip eines der Unternehmen in den Telegraph’s Start-Up 100.

Seit den letzten Berichten auf Startwerk im May und November 2009 hat sich einiges getan. Der Umsatz wuchs 2010 um das sechzehnfache.

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Gbanga:
Geld ist Macht

Die Spieleschmiede Gbanga verzeichnet solide Wachstumsraten und wartet mit einer Neuheit auf: Ohne Umweg über Spielwährungen kann man sich Tools kaufen.


Dass man sich in den virtuellen Welten von Multiplayer-Spielen einen Vorteil verschaffen kann, indem man Gadgets kauft, ist nicht an sich neu. Was die neu lancierten Utensilien im Spiel Gbanga Famiglia anders macht, ist, dass man nicht erst eine spielspezifische Währung kaufen muss, um diese zu bezahlen. Wie Gründer Matthias Sala erklärt, muss man diese Währungen oft in Paketen kaufen, sodass mehr übrig bleibt, als man ausgeben wollte. Bei Gbanga weiss man dagegen genau, was man bekommt und wieviel es kostet.

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exthanded:
Startups entdecken Crowdfunding

Crowdfunding scheint im Bewusstsein von Gründern und Publikum angekommen – Schweizer Startups machen mit dem Modell erste Gehversuche.

2010 waren Crowdfunding-Websites wie Pilze aus dem Boden geschossen: Allein in deutschsprachigen Raum liessen sich zum Beispiel Pling, Inkubato, Startnext oder MySherpas nennen. Mit dieser Zerstückelung haben Publikum und Projektinitianten momentan auch zu kämpfen – eine Marktbereinigung täte Not.  Nichtsdestotrotz scheint es so, als wäre das Modell inzwischen dabei, sich auch hierzulande zu etablieren.

Aktuelles Beispiel: Das Zürcher Startup exthanded (Startwerk-Porträt von 2010), das ein selbstentwickeltes Kameraschwebestativ in Serie produzieren lassen will. » weiterlesen

Social Media hilft beim Matchmaking:
Mehr Transparenz – mehr
Business Angels

In den USA hat sich mit AngelList ein neuer Treiber für Startupfinanzierung etabliert. Warum wir ähnliche Instrumente brauchen.

Was zeichnet die US-amerikanische Startupszene aus? Neben Zuversicht und Machergeist sicher die Zugänglichkeit, gerade von Geldgeber-Zirkeln. Bei hiesigen Business Angels drängt sich ein anderes Bild auf, obwohl die Ausgangslage gar nicht so schlecht wäre.

Die wenigen Erhebungen zum Thema rechnen mit 2000 bis 3000 Business Angels in der Schweiz. Davon sind nur wenige hundert institutionell organisiert in Business-Angel-Netzwerken und Vereinen, und damit in der Szene präsent und erreichbar. Warum nicht mehr? An investitionsfähigem Kapital mangelt es hierzulande ja nicht. Mit rund 200’000 HNWIs (high net worth individuals – also Personen mit mindestens einer Million an flüssigen Mittel) lässt die Schweiz gerechnet auf die Bevölkerung die meisten Länder hinter sich. Aber nur ein Teil der genannten dicken Fische hat Interesse an der Förderung von Jungunternehmen.

Die Gruppe lässt sich klar umreissen, meist sind es arrivierte Firmeninhaber über 45, die Spass haben an der Begleitung eines Jungunternehmens – was als Motivation den wichtigsten Faktor ausmacht. Der andere Grund: Private Banking ist viel bequemer. Mit Beteiligungen an jungen Unternehmen den Markt zu schlagen (also mehr Rendite als mit Index-Investments zu erzielen) ist schwierig. Man braucht völliges Vertrauen in das eine Startup oder ein grösseres Portfolio um Pleiten abzufedern.

Hier könnte das Internet helfen – per Anleihen aus sozialen Netzwerken. » weiterlesen

Bootstrapping-Serie:
Es geht auch mit wenig Startkapital

Im aktuellen Startup-Diary berichtet Gaby Stäheli von ihren Erfahrungen, ein Cash-flow-orientiertes Unternehmen ressourcenschonend zu gründen.

von Gaby Stäheli, Gründerin gryps.ch

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Der Begriff Bootstrapping wird in letzter Zeit in der Startup-Szene fast etwas überstrapaziert und in allen möglichen Zusammenhängen verwendet.

Ich lehne mich da eher an die Definition von Wikipedia:

Bootstrapping in business is to start a business without external help/capital. Startups that bootstrap their business fund development of their company through internal cash flow and are cautious with their expenses.

Genau das haben wir beim Aufbau von GRYPS Offertenportal getan. Dass es dafür einen eigenen Begriff gibt habe ich erst später erfahren. Es ging darum, mit eigenen Mitteln und ohne externe finanzielle Hilfe unser Startup aufbauen und bereits von Beginn an auf ein Cash-Flow-orientiertes Geschäftsmodell zu setzen. Entsprechend vorsichtig müssen wir mit den Ausgaben umgehen. Die eigenen Erfahrungen aus dem ersten Jahr GRYPS ermöglichen uns zudem, den Unternehmen weiterzuhelfen, welche tagtäglich auf unsere Plattform kommen um den geeigneten Anbieter für eine Dienstleistung oder ein Produkt zu finden.

Zugegeben, anfangs wäre es schön gewesen gleich aus dem Vollen zu schöpfen und nicht jeden Franken zweimal umdrehen zu müssen.  » weiterlesen