Alle 4 Artikel zum Thema Faustregeln auf startwerk.ch:
Wenn persönliche Werte und entgegengesetzte Kundenanliegen kollidieren – ein Plädoyer für mehr Mut zur Moral.
von Manuel Reinhard, Gründer Ticketpark
Ich habe mich sehr gefreut, den
Artikel von Gastautor-Kollege Dominic Blaesi über den Wert von Werten zu lesen. Allzu oft kriege ich nämlich den Eindruck, dass im Geschäftsleben persönliche Werte zu Gunsten höherer Einnahmen eingetauscht werden. Nicht nur unter Erfolgsdruck stehende Startup-Gründer werden Opfer dieser Verlockung.
Noch gut im Erinnerung ist mir ein Radio-Interview vom Februar dieses Jahres, in welchem die Geschäftsführerin einer bekannten Schweizer Werbeagentur behauptete, noch nie mit einem Auftrag an die moralischen oder ethischen Grenzen ihrer Firma gestossen zu sein und sich auch keine konkreten Fälle vorstellen könne, bei welchen dies der Fall wäre. Dies mit einem Portfolio, welches mit Alkohol, Zigaretten und Kleinkrediten auch umstrittene Werbeinhalte enthält.
Für ein Startup scheinen mir solche Aussagen unangebracht, ja geradezu tödlich für die Glaubwürdigkeit. » weiterlesen
Wenn die Geschäftsidee einmal da ist, kommt eine Frage immer gleich an nächster Stelle: Mit wem lässt sich das umsetzen?
Man hört und liest es immer wieder: Sowohl Investoren wie die Gründer selbst werden nicht müde zu betonen, wie wichtig das richtige Gründerteam für ein erfolgreiches Startup ist.
Simeon Simeonov hat auf Venture Hacks dazu einen lesenswerten Gastbeitrag gepostet. Während der Artikel mit
When to fire your co-founders etwas provokativ getitelt ist, geht er hauptsächlich der Frage nach der richtigen Rezeptur für Teams nach.
Ausgehend von ein paar Negativbeispielen kommt Simeon zum Problem, was bei einem Startup alles schiefgehen kann, wenn die Chemie nicht stimmt. Und das auch aus der Perspektive eines Investors, der bei echten Zweifeln an einer guten Zusammensetzung wahrscheinlich passen wird, ohne dabei aber diesen Grund zu nennen.
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Das Risiko einer Firmengründung ist nicht ohne weiteres abzuschätzen. Aber einige Erfahrungen und Statistische Werte helfen, übertriebene Befürchtungen zu überwinden.
Im ersten Posting über Faustregeln zum Unternehmerrisiko haben wir die Erfolgsquote, den Einfluss der gewählten Branche und die Chance auf Risikokapital beleuchtet. Hier betrachten wir die Aussichten auf einen Börsengang und den “Exit”. Als Fazit lässt sich zusammenfassen, dass das unternehmerische Risiko bei einer Neugründung tatsächlich hoch ist, aber die Erfolgsquote wohl höher ist als allgemein angenommen.
Auf dem Weg zum Ziel erweist sich so mancher vermeintliche Felsbrocken als Kieselstein – und umgekehrt. Wie also stehen die Chancen auf einen Börsengang:
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“90% der Startups gehen bankrott” – diese oft gehörte Aussage schreckt so manchen potentiellen Jungunternehmer ab. Dabei ist sie falsch. Das Risiko eines Unternehmers ist hoch, aber nicht ganz so leicht zu fassen.
Eins ist wohl jedem Firmengründer klar: Die Chance, dass ein Unternehmen nicht zum Erfolg wird, besteht immer. Natürlich sind Jungunternehmer selbstbewusst genug, um davon auszugehen, dass gerade sie zu den Gewinnern gehören werden.
Trotzdem schadet es für eine realistische Einschätzung nicht, ein paar Faustregeln zum unternehmerischen Risiko zu kennen. Denn je nach aktueller Situation in einem Startup hat man manchmal das enthusiastische Gefühl, dass man jetzt dann gleich die ganze Welt erobern wird, oder versinkt zu anderen Zeiten in tiefster Trübsal, weil einfach gar nichts klappen will. Beides ist gefährlich. Da hilft es manchmal, sich an greifbare Statistiken zu halten.
Darum präsentieren wir ein paar Faustregeln zum unternehmerischen Risiko. Diese Zahlen sind zusammengezogen aus verschiedenen internationalen Studien zum Unternehmertum:
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