Thema: ETH

 

Alle 17 Artikel zum Thema ETH auf startwerk.ch:

venture kick:
Kandou und Winterthur Instruments mit je 100’000 Franken

Zwei High-Tech-Hochschulspinoffs haben die Schlussrunde bei venture kick gewonnen.

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Zwei neue Startups haben die Juroren von venture kick überzeugt und erhalten je 100’000 Franken Starthilfe für den Gewinn der Schlussrunde. Kandou bringt eine Technologie zum Stromsparen für eine Stelle mit, wo man sie nicht erwartet. Die Gründer wollen mit einer neuartigen Technologie zur Signalübertragung den Stromverbrauch von Computersystemen senken.

Das käme nicht nur tragbaren Geräten zu Gute, die damit länger mit einer Akkuladung auskämen. Inzwischen liegt der Strombedarf von Computern weltweit bei geschätzten 150 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr und macht ein Prozent des Energieverbrauchs insgesamt aus, Tendenz steigend. » weiterlesen

venture ideas:
Skype-Gründer zu Gast in Zürich

Niklas Zennström kommt nach Zürich. Der milliardenschwere Serienunternehmer und Gründer von Skype stellt sich an der ETH den Fragen des Publikums.

Von diesem Mann ein paar Tipps und inspirierende Unternehmer-Anekdoten zu ergattern ist eine Aussicht, die dem kommenden Venture-Ideas-Anlass an der ETH Zürich einen Besucheransturm bescheren dürfte.

Zennström ist ein Serienunternehmer mit viel Weitblick für disruptive Technologien und inzwischen auch auf der Investorenseite tätig. Der 55-jährige ist eine spannende Figur. Zur Erinnerung: Der in Schweden geborene Zennström entwickelte 2001 die P2P-Tauschbörse Kazaa. 2003 folgte die auf der gleichen Technologie basierende Telekom-Software Skype, die mehr registrierte Nutzer als Facebook ausweisen kann. » weiterlesen

ZKB Pionierpreis:
Ehrung für YouRehab

Am 5. April 2011 wurde zum 21. Mal der ZKB-Pionierpreis verliehen. Gewinner von fast 100’000 Franken ist heuer das junge Unternehmen YouRehab.


Das Team von YouRehab  v.l.n.r. Kynan Eng, Oliver Ullmann, Edith Chevrier und Pawel Pyk
Das Team von YouRehab v.l.n.r. Kynan Eng, Oliver Ullmann, Edith Chevrier und Pawel Pyk
Rehabilitation von behinderten Gliedmassen mit Hilfe von Computerspielen: YouRehab hat mit dem YouGrabber® ein Tool geschaffen, welches sich den Spieltrieb des Menschen zunutze macht und damit den Erfolg der Bewegungsrehabilitation verbessert. Anstelle von herkömmlichen Bewegungsübungen sieht der Patient seine Bewegungen durch spezielle Handschuhe auf einen Bildschirm übertragen, wo er Karotten vor gefrässigen Hasen retten muss. Je nach Behinderungsgrad werden die Bewegungen dabei auch verstärkt.

Das Tool wird bereits mit Prototypen in verschiedenen Spitälern getestet. Laut der Website von YouRehab sind die Ergebnisse bisher positiv und auch die Akzeptanz und Zufriedenheit der Patienten sind hoch. Selbst das Schweizer Fernsehen hat in der Gesundheitssendung Puls schon einen Beitrag über den YouGrabber® gebracht. Ziel der Jungenunternehmer ist es, ihre Produkte – bald soll noch ein Tool für die unteren Extremitäten dazukommen – im Markt so zu etablieren, dass sie breit als Ergänzung zur klassischen Ergotherapie zum Einsatz kommen.

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GetYourGuide und Tripadvisor:
So gewinnt man Kunden

GetYourGuide hat am 10. März 2011 eine Partnerschaft mit Tripadvisor bekanntgegeben. Das Startup gewinnt damit vierzig Millionen potentielle Kunden pro Monat hinzu.

Das Team von GetYourGuide
Das Team von GetYourGuide
Der Kern der Kooperation wird ein “Button” sein, der es den Nutzern von Tripadvisor erlaubt, Aktivitäten direkt zu buchen. So soll man zuerst anhand den Beurteilungen auf der – mit 45 Millionen Reviews und 40 Millionen Besuchern pro Monat – grössten Travel-Website der Welt entscheiden können was man tun will und anschliessend mit nur einem Klick oder Antippen eines Smartphone ein Ticket kaufen.

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blicKlick:
Plattform für Uni-Flirts im Twitter-Stil

Anonymes Online-Flirten während der Vorlesung – der Webservice blicKlick will mit dieser Idee Schweizer Hochschulen erobern.

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Romantische Gefühle und Web2.0: Für die Gründer von blicKlick kein Widerspruch. Der Onlinedienst soll am 21. Februar starten, und zwar vorerst nur in Zürich, mit ETH und Universität als Startcampus.

Auf der Webseite finden die Nutzer eine Art Twitter-Wall, auf der sie anonym Flirts veröffentlichen können. Diese bestehen aus einer kurzen (hoffnungsvollen) Botschaft, mit der Angabe von Haarfarbe und Ort der Begegnung, damit sich die oder der Angesprochene auch erkennt. Die Antworten sind als Kommentare für alle Leser sichtbar. Vorbild des Diensts ist das Stanford-Startup Likealittle.

Ein Turbo-Startup

Hinter dem Startup stehen die ETH-ler Philip Reichen, Cristian Grossmann und Flavio Pfaffhauser, der hauptsächlich für die Technik zuständig ist und die Plattform innerhalb lediglich eines Monats aus dem Boden gestampft hat. » weiterlesen

Nanotion:
Den Nanoteilchen auf der Spur

Big business mit den kleinsten Teilchen – ein Zürcher ETH-Spinoff baut neuartige Nanoteilchen-Detektoren für die chemische Industrie.

Mit Natoteilchen sind viele von uns zuletzt in der Schule in Kontakt gekommen – später höchstens noch in Medienberichten über die noch wenig erforschten Wirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier.

Ganz anders geht es da den Gründern Christopher Latkoczy und Bartjan den Hartogh. Als ETH-Spinoff gegründet, befasst sich die Nanotion AG eben mit diesen wirklich kleinen Teilchen, die vielfach eine Rolle in unserem Leben spielen, ohne dass wir sie sehen können: Nanopartikel werden immer häufiger in der Industrie eingesetzt, sei es in Farben und Lacken oder auch Medikamenten und Kosmetik – ohne, dass bis heute sicher gesagt werden kann welchen Einfluss diese Nanoteilchen auf uns haben. » weiterlesen

Gründer-Wettbewerbe:
venture pitch, venture case, venture kick

In den vergangenen zwei Wochen wurden auf allen drei Stufen von venture kick neue Gewinner erkoren. Wie immer kommen sie aus ganz verschiedenen Branchen.

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In der venture kick Runde vom 23. September haben die beiden Startups AOT von der Uni Basel und QualySense von der Uni Zürich die maximale Gewinnsumme von 130’000 Franken erreicht.

Chirurgie und Getreide

AOT, zur Zeit leider noch ohne Webauftritt, hat ein Tool entwickelt, mit welchem man Knochen nach beliebigen Mustern präzis zuschneiden kann. Dank der Lasertechnologie von CARLO (Computer Assisted and Robot-Guided Laser Osteotome) kommt es zu weniger Blutungen und die Heilung verläuft schneller. Noch kommt das Produkt nicht zum Einsatz, da noch klinische Tests gemacht werden müssen.

QualySense zielt auf eine ganz andere Branche: Francesco Dell’Endice hat ein System entwickelt, mit welchem sich Getreidekörner nach ihrer biochemischen Zusammensetzung sortieren lassen. Damit lässt sich die Qualität des produzierten Mehls steigern. Die junge Firma hat grosse Ziele: Wie Dell’Endicie in der Pressemitteilung von venture kick zitiert wird, will er, dass sein System in den nächsten Jahren zum Standard wird.

Mit diesen beiden Unternehmen hat auch venture kick einen Meilenstein erreicht. Die insgesamt ausgeschütteten Preisgelder belaufen sich jetzt auf über fünf Millionen Franken.

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Ulf Claesson:
Entrepreneurship ist erlernbar

Die ETH Zürich bietet seit diesem Semester den englischsprachigen Kurs “Entrepreneurship in Technology Ventures” an.

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Von Matthias Mirbeth

“Einen Kurs, der auf diese Weise technologische Expertise mit Wissen im Venture-Bereich verbindet, hat es an der ETH Zürich in dieser Form noch nie gegeben”, ist sich Kursleiter Ulf Claesson sicher,”indes war es höchste Zeit, dies zu korrigieren.” Claesson koordiniert den viermonatigen Kurs, der sich zum Ziel gesetzt hat, den technologischen Expertenkenntnissen der ETH-Studenten die Grundlagen des Entrepreneurships hinzuzufügen. “Wir wollen den Studenten sowohl einen theoretischen als auch praktischen Einblick ins Entrepreneurship geben, damit sie später ihre Ideen in einer eigenen Firma verwirklichen können.” Dazu gehört neben dem Wissen um die Gründung eines Start-ups natürlich auch grundsätzliche Managementfähigkeiten sowie Wachstums- und Exitstrategien.

“Unverdorbene” Managementkenntnisse bei den ETH-Studenten

Momentan sind 110 Studenten in dem Kurs, doppelt so viele wie ursprünglich gedacht. “Der Ansturm hat uns selbst ein wenig überrascht, aber die Motivation der Studenten ist gross”, so Claesson. Die Mehrzahl der Studenten ist fest davon überzeugt, später einmal eine eigene Firma zu besitzen, doch noch sind die wenigsten an einem Start-up beteiligt. “Bei ETH-Studenten überwiegt natürlich der technische Hintergrund, so dass sie in wirtschaftlichen Problemlösungen noch relativ unverdorben sind”, meint Claesson. Doch betrachtet er gerade das als Chance: “Gerade bei Technology Ventures ist meines Erachtens das Verständnis um Technik entscheidender als Managementfähigkeiten. Diese kann man sich auch recht schnell zu Eigen machen.” Und genau das ist das Ziel des Kurses.

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Venture 2010 an der ETH:
Das sind die Gewinner

Zehn Businesspläne hat der Förderwettwerb Venture gestern prämiert, aus 142 Bewerbungen. An der Spitze landete eine intelligente Sonnencreme.

Von der Krise liess sich offenbar niemand beeindrucken. Deutlich mehr Teams bewarben sich 2010 mit ihren Businessplänen als beim letzten Mal: 142 wurden eingereicht, verglichen mit 102 Teilnehmern beim letzten Venturewettbewerb vor zwei Jahren.

Rund die Hälfte der Businesspläne kam von Teilnehmern, die nicht mit einer Hochschule verbunden sind.

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Unter den Hochschulspinoffs machten wie in den letzten Jahren ETH und EPFL den Löwenanteil aus. » weiterlesen

Venture Kick:
Je 20’000 Franken
für Habtronics und F-Gen

Bewegungstherapie und Biokatalysatoren. Zwei Startups aus der Life-Science haben gestern die zweite Stufe von Venture Kick passiert.

Venture Case für Habtronics und F-Gen
Venture Case für Habtronics und F-Gen

Die Gründer von Habtronics (früher Rewalk), Keyhan Madjdpour und Serge Weydert haben ein neuartiges Gangtrainingsgerät entwickelt, das der Konkurrenz gegenüber einen Preisvorteil mitbringt. Bei einer grossen Zahl der Patienten mit neurologischen Pathologien wie Parkinson, Schlaganfall oder MS ist das therapeutische Ziel das Wiedererlernen des Gehens. » weiterlesen