Thema: E-Commerce

 

Alle 11 Artikel zum Thema E-Commerce auf startwerk.ch:

Recht für Startups:
Neue Richtlinien für Onlineshops

Schweizer Onlineshops haben ab April 2012 neue Auflagen zu beachten. Unser Gastautor erklärt, worauf E-Commerce-Anbieter achten müssen.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

Martin Steiger
Martin Steiger
Am 1. April 2012 tritt in der Schweiz das revidierte Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) in Kraft. Für E-Commerce-Anbieter wird damit insbesondere eine generelle Impressumspflicht eingeführt. Dazu kommen drei weitere neue gesetzliche Vorgaben, die sich ebenfalls ausdrücklich auf den elektronischen Geschäftsverkehr beziehen. Die Schweiz orientiert sich dabei genauso wie bei der Impressumspflicht an der europäischen E-Commerce-Richtlinie.

1. Schritte bis zum Vertragsabschluss

E-Commerce-Anbieter müssen «auf die einzelnen technischen Schritte, die zu einem Vertragsabschluss führen, hinweisen». Ein Kunde muss während dem Bestellvorgang immer wissen, welche Schritte zur Bestellung er bereits abgeschlossen hat, wo im Prozess er sich gerade befindet und welche Schritte bis zu einer verbindlichen Bestellung noch folgen. » weiterlesen

Fehler, Erfolge, Widerstände:
Lessons learned von mySwissChocolate

Unser Gastautor schreibt über seine grössten Fehler, Erfolge, welche Steine die Konkurrenz seinem Startup in den Weg legt.

von Sven Beichler, Gründer mySwissChocolate.ch

Sven Beichler
Sven Beichler
Wir waren ganz schön erleichtert: Beim Thema Tücken des Exportgeschäfts lautet die frohe Botschaft, dass sich die Schweiz mit Deutschland (pardon der EU) auf eine Verlängerung der bestehenden Übergangsregelung bis mindestens 2013 – voraussichtlich 2016 – geeinigt hat.

Dies nicht in allen Fällen, aber es ist trotzdem eine vorläufige Entwarnung für unser eigenes Geschäftsmodell (Details dazu gerne auf Anfrage, was hier den Rahmen sprengen würde.) Das heisst, wir können weiterhin unsere Schoggitafeln in die weite Welt exportieren.

Hier im Rückblick die Fehler, Widerstände und Erfolge der letzten 18 Monate.

Die Fehler » weiterlesen

MySwissChocolate:
E-Commerce-Startups und
die Tücken des Exportgeschäfts

Zoll, Gebühren, Währungskrise: Unser Gastautor gibt einen Einblick in die Alltagsschwierigkeiten exportorientierter Unternehmen.

von Sven Beichler, Gründer mySwissChocolate.ch

Hätten wir bei unseren ersten Ideen zu mySwissChocolate bereits um die Widrigkeiten des Schweizer Exportgeschäfts gewusst, wir hätten die Idee vielleicht gar nicht weiter verfolgt.

Zusammengenommen schaffen Schweizer Exportrestriktionen und die momentanen Währungsturbulenzen keine einfachen Bedingungen für exportorientierte Startups. Bei nahezu 40 Prozent Exportanteil (je nach Saison sogar gegen 50 Prozent) weht uns in dieser Zeit ein kalter Wind entgegen.

Das Zollthema 

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Lizenzverkauf und Downloadshop:
restorm.com hilft Musikern
bei der Monetarisierung

Die Zürcher Musikplattform restorm.com stellt heute ein System vor, mit dessen Hilfe Künstler die Nutzungsrechte zu ihren bei der Plattform hochgeladenen Songs in wenigen Schritten zum Verkauf anbieten können. Außerdem lanciert der Dienst einen Downloadshop.

Auch wenn es manch ein Musiker oder Label-Boss noch immer nicht wahrhaben will: Die Ära, in der Künstler ihren Unterhalt allein durch den Verkauf ihrer Produktionen bestreiten konnten, ist vorbei (von Ausnahmen abgesehen). Alternative Erlösquellen und indirekte Monetarisierung heißen die Zauberwörter.

Konzerte, Privatauftritte oder Merchandising sind gängige Wege, mit denen Musiker heute Kasse machen können. Eine andere Option: Die Lizensierung ihrer Stücke.
Das Zürcher Startup bezeichnet sein heute lanciertes rightcearing-Feature als “weltweit einzigartiges System zur Musiklizensierung”. Zum ersten Mal überhaupt sei es möglich, mit dem gleichen System Copyright-geschützte Songs sowie Songs unter einer Creative Commons Lizenz zu monetarisieren.

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Shopalive:
Streetview-Feeling und
Geolocation für Shops

Das Genfer Startup Shopalive hat ambitionierte Pläne, raffinierte Technologie und steht kurz vor dem Launch.

“Streeview für drinnen” oder “E-Commerce und Location zusammenführen”, so liesse sich das Programm von Shopalive am einfachsten zusammenfassen. Was das Genfer Startup für die Zukunft des Onlineshopping verspricht, klingt sehr ergeizig.

Im Januar 2009 gegründet, ist Shopalive bereits seit etwa drei Jahren in Entwicklung. Die Gründer sind Jean-Charles “JC” Tramasure, Sabine Chmetz und Pascal Pochet. Alle drei sind offenbar bereits langjährig unternehmerisch tätig und bringen Erfahrung in verschiedenen, E-Commerce-relevaten Bereichen mit. Rund 40’000 Arbeitsstunden stecken laut “Chefarchitekt” JC in dem Startup, das ein ungewöhnlich grosses Team beschäftigt: Über dreissig Entwickler arbeiten an der Plattform.

Die Idee der Gründer startete damit, ein Streetview-ähnliches Einkaufserlebnis für Ladengeschäfte möglich zu machen. » weiterlesen

Flaschenpost-Diary:
Wie man sich bettet, so liegt man – über die Wahl der richtigen Partner

In seinem dritten Diary gibt der Mitgründer der Online Weinhandlung Tipps zur Wahl von Partnerunternehmen.

Von Dominic Blaesi, Flaschenpost

Dominic Blaesi
Dominic Blaesi
Sowohl als Startup, als auch als etabliertes Unternehmen wird man seine Marktleistung meist nicht alleine, sondern unter Einbezug verschiedener Partner erbringen. Die sich daraus ergebenden Partnerbeziehungen sind je nach Bereich von unterschiedlicher Bedeutung für das Unternehmen. Dabei gibt es in der Regel immer auch eine Anzahl von Partnern mit strategischer Relevanz, die eine besondere Beachtung verdienen und mit besonderer Sorgfalt ausgewählt werden wollen.

Fundierte, langfristig ausgerichtete Partnerwahl

Unsere Erfahrung mit Flaschenpost hat uns gelehrt, dass sich (vor-)schnelle Entscheide – die man möglicherweise fällt, weil man das Tempo in der Startup-Phase hochhalten will – meistens nicht lohnen. In diesen Entscheidungen die für erfolgreiche Unternehmer typische langfristige Sichtweise einzunehmen und solange zu suchen, bis man den “perfekten Partner” gefunden hat, zahlt sich immer aus.
Aufgrund unserer persönlichen Erfahrungen sehen wir hauptsächlich vier Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit eine erfolgreiche strategische Partnerschaft entstehen kann:

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DeinDeal-Gründer Amir Suissa:
“Erfolg hat man nur mit guten Produkten”

Vor einem halben Jahr ging die Einkaufsplattform deindeal.ch online. Wir haben Gründer und CEO Amir Suissa um ein erstes Zwischenfazit gebeten.

Amir Suissa, Gründer und CEO von DeinDeal
Amir Suissa, Gründer und CEO von DeinDeal
Amir, Ende März 2010 ist deindeal.ch auf den Markt gegangen, startwerk hat damals eure Geschäftsidee vorgestellt. Wie ist es euch seither ergangen?
Sehr gut. In den letzten Monaten sind wir stetig gewachsen und haben uns zum Schweizer Marktführer im Group Buying mit bislang weit über 25’000 verkauften Gutscheinen entwickelt. Zudem beschäftigen wir bereits 25 Mitarbeiter und bieten neben Zürich mittlerweile unsere Deals auch in Bern, Basel, St. Gallen, Winterthur, Luzern, Lausanne und Genf an. Und wir planen mit weiteren Städten in der Schweiz online zu gehen.

Wir sprachen im März von einem bevorstehenden “execution game” unter den Group Buying-Anbietern, welches nur mit der richtigen Wachstumsstrategie erfolgreich bewältigt werden kann. Wie hat diese Strategie in den letzten Monaten bei euch ausgesehen?
Wir halten uns an ein einfaches Konzept: Erfolg hat man nur mit guten Produkten. Wenn wir interessante Deals für unsere Kunden anbieten, dann werden unsere Kunden bei diesen Deals auch zuschlagen. Deshalb achten wir bei der Auswahl unserer Angebote sehr auf die Qualität der Produkte und die Wünsche unserer Kunden.

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Startup-Kooperation:
Gbanga und Coupies spannen zusammen

Experiment im E-Commerce. Das Zürcher Startup Gbanga und die Kölner Gründer von Coupies kombinieren mobile gaming und mobile shopping.



Kooperation zwischen Gbanga und Coupies.
Kooperation zwischen Gbanga und Coupies.

Wie gestern bekannt wurde, kooperieren Gaming-Startup Gbanga und Mobilmarketer Coupies im Rabatt-Marketing.

Die Gründer der beiden Startups hatten sich im April in München kennen gelernt, an der Wahl zur Internet World Business Idee 2010. Gbanga wird in Deutschland künftig standortbezogene Sonderangebote, in Gestalt von Coupons, in seiner Spielwelt verfügbar machen.

Die Kooperation bringt laut Gbanga-Gründer Matthias Sala Coupies mehr Reichweite und Gbanga-Nutzern zusätzliche Anreize zum Spielen und einen neuen Revenuekanal. » weiterlesen

Web Monday 15:
SuisseID, Jobzippers und Ciklum

Der Web Monday 15, diesmal mit den Themen Outsourcing und E-Identität, ausserdem mit einem Porträt von Jobzippers.

Der Web Monday wurde dieses Mal vom Startzentrum in der Zürcher Binz beherbergt. Pro und Kontra für diesen Ort waren schnell klar: einerseits ein sehr netter Apéro auf der Dachterasse, anderseits ein Vortragsraum, dem es deutlich an Frischluftzufuhr fehlte.

Erstes Referent war der Projektleiter der SuisseID beim SECO. Auch wenn er nur die E-Identität im Blick hatte: Das Statement, dass die Schweizer ICT-Branche so gut organisiert sei wie ein Hühnerhaufen, sicherte Christian Weber erstmal die Aufmerksamkeit des Publikums. Sein zentraler Punkt: Die eindeutige Online-Identität werde kommen, und Standards seien längst überfällig. Die SuisseID, die mit Bundesgeldern aus dem dritten Konjunkturpaket entwickelt wurde, soll dies leisten und Signierung elektronischer Dokumente sowie die rechtsgültige Authentifizierung von Usern ermöglichen. » weiterlesen

E-Commerce:
Tipps fürs Community-Management

Zu einer Site-Community mit echter Kundenbindung gehört viel Betreuung. Die Guzuu-Gründer setzen auf personalisierte Mail-Kommunikation.

Von Lukas Fischer, Gründer Guzuu

Als wir Guzuu lanciert haben, bestand die Community aus fünf Personen. Drei davon waren vom Entwicklungsteam und zwei Freunde die Guzuu in einem sehr frühen Stadium testeten. Für uns war die Hauptfrage: “Wie bauen wir eine Community mit 100 Webshops auf?”.

Connect
Von Beginn an setzten wir auf einen Prozess den wir als “Connect, Inform/Motivate, Spread” bezeichnen. Connect bedeutet, den möglichen Kunden zu finden. In unserem Fall waren das in der Anfangsphase Personen, die einen Shop eröffnen möchten um ihre Produkte anzubieten. Hat sich ein Kunde neu registriert erhält der Kunde eine persönliche Nachricht. » weiterlesen