Alle 10 Artikel zum Thema Businessplan auf startwerk.ch:
Daniel Gutenberg ist erfolgreicher IT-Unternehmer, Investor und wurde 2011 zum «Business Angel of the Year» gekürt. Er spricht über gute Businesspläne, verpasste Chancen und Startups aus Israel.
Business Angel Daniel Gutenberg
Herr Gutenberg, wie wurden Sie Unternehmer?
Ich habe in meinem Leben nie einen Job gesucht, ich wusste gar nicht wie das geht. So fing ich an, hier und da Arbeiten zu machen und am Schluss entstand eine Firma daraus, ungeplant. Angefangen habe ich von Zuhause aus, im Haus meiner Eltern. Als ich fünf Angestellte hatte, sind wir in ein Büro umgezogen.
Und wie kamen Sie von dort zum Investieren?
Aus einem Unfall heraus. Ich habe als IT-Distributor unter anderem portable Festplatten vertrieben. Das ist lange her, zu Zeiten von Windows 3.1. Damals kosteten 20MB-Harddisks noch 4000 Franken. Ich machte den Vertrieb für einen amerikanischen Hersteller, was ein gutes Geschäft war, aber eines Tages sagte mir der Lieferant, dass er konkurs sei. Ich verlor viel Geld.
Was änderte sich da? » weiterlesen
Unsicherheiten gehören für Startups zum Alltag, damit auch die ständige Ungewissheit des Künftigen. Ein Plädoyer fürs Planen ohne Businessplan.
Viele Startups beginnen ihre Existenz mit dem Aufsetzen eines Businessplans. Aus meiner Erfahrung als Teilzeit-Juror bei einem recht bedeutenden Businessplan-Wettbewerb weiß ich, dass diese Businesspläne dann manchmal bis zu 80 Seiten lang werden.
Was ich seitdem ganz offen sage (und auch schreibe): Ich halte Businesspläne generell für falsch. Planen ist nicht mehr als raten.
Was Businesspläne nicht können » weiterlesen
Um erfolgreich ein Startup zu gründen, bedarf es nicht unbedingt Millionen an Risikokapital und umfangreiche Businesspläne. Ein alternativer Ansatz erfordert nicht nur weniger Mittel, sondern beinhaltet im Prinzip keinerlei Risiko.
Thomas Jakel ist Geschäftsführer des Berliner Startups Strandschicht und Mit-Initiator des Idea Camp (“Startup-Gründung in drei Tagen”).
In der deutschsprachigen Startup-Szene gibt es verschiedene Philosophien zum Gründen. Die Vertreter des „bigger is better“-Ansatzes sammeln Millionen an Venture Kapital ein und gründen Unternehmen zum Verkauf.
Über diese Investitionen und Deals wird häufig berichtet. So denken viele unerfahrene Gründungsinteressierte auch direkt, dass das Gründen eines Unternehmens mit dem Schreiben eines Businessplans und der Suche nach einer Finanzierung beginnt. Vor diesem Hintergrund scheuen viele das (finanzielle) Risiko beim Gründen und die Statistiken darüber, wie viele Unternehmen fünf Jahre nach Gründung noch existieren, nehmen ihnen den letzten Mut. » weiterlesen bei netzwertig.com
Seit diesem Jahr gibt es endlich ein eigenes Förderprogramm für Social Entrepreneurship in der Schweiz. Die Resonanz überzeugt.
— Warum wir mehr wissen über Social Media? — Weil wir jahrelange praktische Erfahrung haben: Zum Beispiel aus diesem Blog. Wollen Sie auch mehr wissen? Dann holen Sie sich unser kostenloses Whitepaper. — Textanzeige —
Zwischenstand beim Förderwettbewerb SEI für Social Entrepreneurship: rund 40 Prozent der 50 eingesandten Projektideen sind in der Ausarbeitungsphase. Gesucht waren Konzepte, “die gesellschaftliche Herausforderungen auf unternehmerische Art und Weise lösen”.
Jetzt sind in einer zweiten Phase detaillierte Businesspläne gefragt. Neben üblichen Kriterien wie Team, Innovation und Geschäftsmodell berücksichtigt der Wettbewerb die soziale Seite anhand von Replizierbarkeit und Impact der Projekte.
Breite Palette
Die vor ein paar Tagen online gegangene Liste der Exposés erlaubt einen Überblick über die bis jetzt eingegangenen Projektvorschläge. » weiterlesen
Ein Teilnehmer berichtet, wie er dazu kam und was es ihm gebracht hat. Sein Unternehmen ist nun in der Gründungsphase.
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Von Tobias Heilmann
Tobias Heilmann
Ich spielte schon seit mehreren Monaten mit dem Gedanken, ein Startup zu gründen. Die Idee war da, die Motivation auch, sogar an einem Businessplan hatte ich mich – mehr schlecht als recht – versucht. Die Betonung liegt auf dem Wort “versucht”. Ich merkte schnell, dass da etwas fehlte: Essentielle Basics, um überhaupt die Idee respektive den Geschäftsplan einigermassen strukturiert und zielorientiert weiterverfolgen zu können. Business Strategy? Finance? Ich hatte keine Ahnung von solchen Dingen.
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Zum ersten Mal verteilt auch Startups.ch über einen Businessplanwettbewerb Geld. Anders als bei der Konkurrenz kann das Publikum hier mitreden.
Nicht nur für Hightech-Firmen, sondern für jede Art Geschäftsidee soll der Award von Startups.ch sein. Da ist es nur logisch, dass nicht nur eine Jury aus Experten sondern jedermann die Gewinner mitbestimmen kann. Nachdem die Jury aus den Bewerbern die besten elf herausgepickt hat, kann man diese Woche auf
Startups.ch die Pitches ansehen und abstimmen.
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Für die meisten Gründer steht ganz am Anfang der Selbständigkeit bereits eine grosse Herausforderung: Das Schreiben eines Businessplans. Tools wie der Business Navigator können helfen.
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Der Busines Navigator des IFJ erleichter das Schreiben eines Businessplans
Investoren von einer Geschäftsidee zu überzeugen ist nie einfach. Eine der ersten Fragen ist fast immer diejenige Nach dem Geld und nach den Zukunftsplänen. Wenn ein Gründer darauf nur auf sein grossartiges Produkt verweisen kann, wird er nicht sehr weit kommen.
Deshalb ist es wichtig, einen soliden Businessplan vorweisen zu können. Doch nicht nur um Investoren zu überzeugen ist ein Businessplan nützlich, genauso hilft er einem beim Planen des Bargeldbedarfs oder beim Abwägen verschiedener Strategien.
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Eine Firmengründung mit allen rechtlichen Konsequenzen schützt unter anderem vor bösen Überraschungen im Fall eines Konflikts unter den Gründern. Aber wie findet man die richtige Form?
Von Priska Schoch, Gyps Offertenportal
Nachdem die Idee stand, ging es sofort ans Umsetzen: Wir haben am Businessplan gefeilt, Investitionen getätigt und sehr viel Zeit investiert. Alles ohne Bezahlung, Vergütung und rechtlichen Rahmen.
Auf die Länge ist das jedoch kein Zustand und führt garantiert zu Auseinandersetzungen. Deshalb wollten wir uns möglichst bald einen wärmenden Firmenmantel umlegen: Neben der rechtlichen Absicherung war es für uns zudem wichtig als seriöse, im Handelsregister eingetragene Firma, ersichtlich zu sein. Dies scheint uns als Firma mit internet-basierendem Geschäftsmodell besonders wichtig.
Der Entschluss war da, nun stellte sich die Frage nach der passenden Gesellschaftsform:
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Zehn Businesspläne hat der Förderwettwerb Venture gestern prämiert, aus 142 Bewerbungen. An der Spitze landete eine intelligente Sonnencreme.
Von der Krise liess sich offenbar niemand beeindrucken. Deutlich mehr Teams bewarben sich 2010 mit ihren Businessplänen als beim letzten Mal: 142 wurden eingereicht, verglichen mit 102 Teilnehmern beim letzten Venturewettbewerb vor zwei Jahren.
Rund die Hälfte der Businesspläne kam von Teilnehmern, die nicht mit einer Hochschule verbunden sind.
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Unter den Hochschulspinoffs machten wie in den letzten Jahren ETH und EPFL den Löwenanteil aus.
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“Kill the business plan” – wer keine Investoren überzeugen muss und in unbekannten Gewässern unterwegs ist, kann sich den Businessplan sparen. Viel wichtiger ist dafür ein rascher proof of concept.
Von Marc Görtz, Gründer Allerlei Medien
Wir sind mit unseren Projekten meindaumenkino.ch und meinnotizbuch.ch seit September 2009 unterwegs. In dieser Zeit haben wir viel gelernt und ausprobiert – eines haben wir nicht getan: einen Businessplan schreiben.
Mein Eindruck ist, bei eigenfinanzierten Startups mit unerprobten Geschäftsideen bringt ein zu umfangreicher Businessplan ausser Scheinhaftigkeit nichts Handfestes. Businesspläne sind ein Kommunikationsmittel für die Stakeholder eines Projekts, weil es in einem Projekt mit vielen Mitentscheidern die einzige Entscheidungsgrundlage darstellt. Als eigenfinanziertes Unternehmen ohne fremdes Aktionariat kann man diesen Part getrost auslassen oder später nachholen – wenn das Geschäftsmodell etabliert und eine wasserfeste Wachstumsstrategie gefragt ist. » weiterlesen