Alle 8 Artikel zum Thema Bootstrapping auf startwerk.ch:
Boostrapping oder Investorensuche? Keine Frage mit eindeutiger Antwort.
Die Bootstrapping-Philosophie hat in der Startup-Szene Fuss gefasst: Mittlerweile gibt es eine Menge
Ratschläge und
How-Tos zum günstigen Gründen.
Bei den best practices zum Auftreiben von Finanzierung sieht es ähnlich aus. Auch hier finden sich eine Menge Infos, zum Beispiel dazu, wie man VCs angeht oder wo sonst noch Geldquellen bereitstehen.
Was dabei aber oft ausgeklammert wird, ist die Frage, welchen Weg man denn nun wählen sollte. Jason Cohen befasst sich damit in einem aktuellen Blogpost. Wann eignet sich Bootstrapping, wann sollte man Kapital suchen? » weiterlesen
Connex.io-Gründer Marcus Kuhn erzählt, warum er wieder bootstrapped starten würde und wie sein Team mit 70’000 Franken für eineinhalb Jahre Entwicklung ausgekommen ist.
von Marcus Kuhn, Gründer connex.io
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Startup-Diary: Marcus Kuhn
Die Zahlen sind deutlich, mit unter 70’000 Franken haben wir bei
connex.io 18 Monate überstanden. Dabei hatten wir streckenweise bis zu fünf Leute, die am Projekt gearbeitet haben. Dies entspricht einer Burn Rate von unter 4’000 Franken pro Monat und wir sind stolz darauf.
Bootstrapping hat viele Vorteile aber natürlich auch Nachteile. Der grosse Vorteil: Sich als Unternehmer selbst zu bestimmen und einen Grossteil der Anteile am eigenen Unternehmen zu halten. Der grosse Nachteil: Die fehlende Unterstützung von Investoren, welche (bei Entscheidungen) mit Erfahrungswerten helfen und mit ihrem Geld die Entwicklung deutlich beschleunigen können. Der erste Nachteil kann durch aktives Networking zumindest gemildert werden, als Bootstrapper wird man jedoch immer über limitiertere Ressourcen als ein finanziertes Startup verfügen. » weiterlesen
Falsches Vorbild Silicon Valley – wer den Kulturunterschied zwischen der Startup-Szene hierzulande und den USA vergisst, sorgt sich zu wenig um sein Geschäftsmodell.
von Bernhard Schindlholzer, Gründer von Userfeedback
Wie verdient mein Startup Geld? Dies ist die entscheidende Frage, die man sich als angehender Jungunternehmer stellen muss. Gerade die Internet-basierten Unternehmen erleben im Moment eine Renaissance, Unternehmen wie Groupon, LinkedIn, Pandora, Zynga und DemandMedia machen durch Bewertungen in Milliardenhöhe und Börsengänge Schlagzeilen.
Das motiviert viele Jungunternehmer, es ihnen gleichtun zu wollen. Auch weil durch technologischen Fortschritt die Einstiegsbarrieren rapide gesunken sind. Diese US-Unternehmen taugen aber nicht als Vorbild, denn die Schweizer Szene tickt anders.
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Auch beim Bootstrapping ist es irgendwann so weit: Wenn die Arbeitskraft des Gründerteams nicht mehr reicht und die erste Anstellung not tut.
von Dominic Blaesi, Gründer flaschenpost.ch
Im November 2008 haben Renzo und ich unseren ersten Mitarbeiter eingestellt. Doch es war nicht nur die Anstellung unseres ersten Mitarbeiters, sondern das erste Mal überhaupt, dass wir jemanden fest eingestellt haben.
Dominik Sieber arbeitete nach seiner Matura seit August 2008 auf Stundenlohnbasis sporadisch bei uns und unterstützte uns bei der Aufbereitung von Weindaten. Hin und wieder sammelte Domi die bestellten Weine bei unseren Partnerweinhandlungen ein, immer dann, wenn Renzo oder ich das aus Kapazitätsgründen nicht selber machen konnten. Um die Kosten möglichst tief zu halten, versuchten wir grundsätzlich so viel wie möglich selber zu machen und Domi nur einzusetzen, wenn es nicht anders ging. Des Weiteren hatten wir mit uns selber abgemacht, dass wir seinen Support nur bis längstens Ende Oktober 2008 beanspruchen wollen, um Spitzen zu brechen. Anschliessend wollten wir die Geschäfte wieder zu zweit führen.
Monstertage
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Bootstrapping heisst, mit begrenzten Ressourcen ein Unternehmen hochzuziehen. Fünf konkrete Tipps aus dem Tagesgeschäft von connex.io.
von Marcus Kuhn, Gründer connex.io
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Connex.io ist bis heute, abgesehen von unserem Venture Kick Preisgeld, komplett eigenfinanziert. Das heisst, dass wir mit unseren Ressourcen haushalten müssen. Unser Ziel ist ja, mit eigenen Mitteln bis zu einem nutzbaren Produkt zu gelangen und es schaut so aus, als wäre uns dies gelungen.
Wir sind der Meinung, dass unsere Schritte dahin einfach und einleuchtend waren, wir wollen sie hier trotzdem aber gern mit Euch teilen – vielleicht sind unsere Vorschläge als Anregung ein Hilfe.
1. Lebenskosten der Gründer
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Zwei Spieleentwickler hängen ihren Job an den Nagel und machen sich selbständig – Ziel: social gaming made in Switzerland.
— Warum wir mehr wissen über Social Media? — Weil wir jahrelange praktische Erfahrung haben: Zum Beispiel aus diesem Blog. Wollen Sie auch mehr wissen? Dann holen Sie sich unser kostenloses Whitepaper. — Textanzeige —
Die junge Spielefirma
games2be ist eine eigentliche 2-Mann-Show. Gegründet wurde das Unternehmen vor einem halben Jahr, inzwischen hat das Tandem aus Gerhard Oester und Max Keilbach sein erstes Produkt fertig, das Browserspiel
Spoing, das seit einem Monat kostenlos auf Facebook spielbar ist. Anfang November soll eine Version für Apples iPhone folgen.
An der Story von games2be hängt auch die Verwirklichung eines Traums. Obwohl Gamedesign schon immer als sein Karriereziel feststeht, macht Gerhard Oester zuerst eine Lehrerausbildung » weiterlesen
Beim Gründen sparen und seiner eigener Chef bleiben: Wir haben einige Anregungen dazu, wie das gehen kann.
Fremdfinanzierung eines Startups bringt bekanntlich Trade-Offs mit sich. Diese in Kauf zu nehmen, ist aber nicht die Hauptherausforderung. Denn einen oder mehrere Investoren zu finden, bleibt für den Grossteil aller Startups ein unerreichbares Ziel.
High-Profile Universitäts-Spinoffs mit Patenten im Rücken haben in der Regel gute Aussichten. Wer aber einen Onlinehandel aufziehen will oder ein mässig skalierbares Unternehmen, der hat nur minime Chancen. Guy Kawasaki meinte einmal, für den Durchschnittsunternehmer sei es kaum so wahrscheinlich, wie auf dem Grund eines Swimmingpools vom Blitz getroffen zu werden – an einem sonnigen Tag.
Die Alternative ist das Gründen aus eigenen Mitteln. » weiterlesen
Auftakt zur neuen Serie auf Startwerk – Bootstrapping oder: Wie gründet man ein Unternehmen ohne viel Geld?
Ebenso wie der berühmte Baron sich an den eigenen Stiefelriemen aus dem Sumpf zieht, lassen sich Startups aus eigenen Mitteln gründen – so die Idee von Bootstrapping. Positiv formuliert ist Bootstrapping eine Methode, mit der sich auch ohne viel Abhänigkeit von Investoren ein Unternehmen aufbauen lässt.
Wenn man es nicht idealisiert, heisst es aber auch: Erst einmal ohne Lohn auskommen müssen, mit knappen Ressourcen wirtschaften und sich beim Geldausgeben in Askese üben. Das eigene Geld der Gründer muss zuerst herhalten und imm sogenannten “valley of death” die Firma über Wasser halten. Später wird hauptsächlich durch interne Cash-Flows weiterentwickelt. Das ist auch ein Trade-off. Zwar verliert man keine Zeit mit der Suche nach Investoren und dem dazugehörigen Klinkenputzen, dafür beansprucht das Finden von Sonderangeboten und kreativen Möglichkeiten zum Geldsparen seine Zeit.
Bootstrapping ist in verschiedenen Szenarien eine gute Idee. Zum einen, wenn man selbst finanzieren, kein Eigenkapital aufgeben und sich keinen Wachstumszwang aufbürden will. » weiterlesen