Thema: Arbeitsplätze

 

Alle 10 Artikel zum Thema Arbeitsplätze auf startwerk.ch:

Colab Zürich:
Der Arbeitsplatz von 50 Jungunternehmern ist gefährdet

Das Colab in Zürich hat sich als Coworking- und Event-Space einen Namen bei Startups und Jungunternehmern aus der Kreativ- und ICT-Szene gemacht. Die Community umfasst auch einige erfolgreiche Startups. Nun droht dem Colab das Aus – die Räumlichkeiten werden umgebaut. Die Betreiber sind dringend auf der Suche nach einer neuen Location.

Das Colab in Zürich hat sich in dem letzten Jahr als Arbeitsraum für Startups etabliert, wie Startwerk bereits berichtete.  Das Konzept der Bürogemeinschaft in Zürich ist ähnlich wie in anderen Städten wie London oder Berlin. Ein Ort der Gemeinschaft, zentral gelegen, geräumig und mit moderner Infrastruktur zum Arbeiten. Die Parterre des Gebäudes an der Zentralstrasse 37 in Zürich-Wiedikon wurde  sozusagen über Nacht frei. Die Betreiber des heutigen Colab strichen die Wände neu und stellten Vintage-Möbel in den Laden. Was den Colab ausmacht, ist die Trennung zwischen dem kreativen Raum im Erdgeschoss und der Bürogemeinschaft im ersten Stock. Inzwischen ist das Colab besonders bei Startups im Bereich ICT bekannt geworden  - auch durch die zahlreichen Events und Workshops, die das Lokal organisiert. » weiterlesen

Die Dauerkrise links liegen lassen:
Wann gründen, wenn nicht jetzt?

Nicht «trotz», sind «weil»: Krisenfestigkeit liegt in der DNA guter Startups.

Ungewisse Zukunft, düstere Wirtschaftsprognosen, Berichte über kriselnde Branchen: Es scheint, das Gründen eines Startups sei gerade jetzt eine Schnappsidee.

Wie soll sich ein kleines Startup schon behaupten in diesem Umfeld – wenn allen Akteuren das Wasser bis zum Hals steht, oder sie das zumindest behaupten? Arbeitsplätze wandern ab, Firmen beklagen die Frankenstärke und sparen Stellen, Staaten ächzen unter ihren Schulden und treten auf die Ausgabenbremse. Wer sich nicht schon an die laufenden Negativschlagzeilen gewöhnt hat, dem stehen beim Blick in die Wirtschaftspresse die Haare zu Berge.

Wenn etablierte Unternehmen zu kämpfen haben und Volkswirtschaften in Schieflage sind, liegt es nahe, traditionell sichere Jobs zu suchen. Diese Überlegung erscheint aber zunehmend angekratzt durch die Realität des Arbeitsmarkts. Paradox, aber wahr: eine unsichere Zukunft spricht nicht gegen Startupvorhaben, sondern dafür. » weiterlesen

Das mobile Büro:
Coworking hat sich etabliert

Die steigende Angebot zeigt: Coworking wandelt sich zur verbreiteten Arbeitsform. Wir werfen einen Blick auf die neusten Raumangebote.

Der geteilte Arbeitsplatz{mdanys;http://www.flickr.com/photos/mindaugasdanys/5870358632/;http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de}

Der geteilte Arbeitsplatz(Quelle: mdanys / CC)

Dass Startup-Inkubatoren landauf, landab das Modell des geteilten Büros übernehmen, zeigt, dass die Idee auch für Startups interessant ist: Räume nach Anforderung, keine feste Bindung, flexible Infrastruktur – auch für den ab und zu mal grösseren Bedarf – z.B. wenn man für ein Meeting ein Sitzungszimmer braucht. Gründerteams in der Frühphase bieten Coworking Spaces einen guten Unterschlupf, um ihre Idee auf den Weg zu bringen. Hinzu kommt die soziale Komponente: Das Finden von Gleichgesinnten sorgt für Austausch von Erfahrungen und gegenseitige Hilfe.

Der Trend spiegelt sich in der laufend steigenden Auwahl. Während vor zwei Jahren die Raumangebote noch spärlich gesäht waren, hat sich inzwischen die Zahl der Spaces mehr als verdoppelt. Wir liefern ein Update zu den Neuzugängen. » weiterlesen

Neugründungen Schweiz:
Das sind die Startup-Hotspots

Welches sind die Startup-Hubs der Schweiz? Wir gehen mit einer Visualisierung auf Spurensuche.

Startups-Hubs der Schweiz {walthubis;http://www.flickr.com/photos/walthubis/4344228989/;http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de}

Startups-Hubs der Schweiz (Quelle: walthubis / CC)

Kürzlich gab das BFS die Gründungszahlen für 2010 bekannt. In Kürze: Es wurden rund 12’600 neue Unternehmen gegründet, das sind 9,8 Prozent oder 1125 mehr als im Vorjahr.

Da nackte Zahlen allein wenig aussagekräftig sind, habe ich die Arbeitsplätze auf die Gemeinden umgelegt und in einer Karte dargestellt. Sie zeigt, wo 2010 die meisten Startupgründer zuhause waren:

#map-canvas { width:500px; height:300px; }

var map;
var layerl0;
function initialize() {
map = new google.maps.Map(document.getElementById(‘map-canvas’), {
center: new google.maps.LatLng(46.886477,8.348694),
zoom: 7
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var style = [ { featureType: "administrative.province", stylers: [ { visibility: "off" } ] }, { featureType: “road”, stylers: [ { visibility: "simplified" } ] }, { featureType: “landscape.natural”, stylers: [ { weight: 0.1 }, { visibility: "off" }, { hue: "#ffffff" } ] }, { stylers: [ { gamma: 1 }, { hue: "#ffbb00" } ] } ];
var styledMapType = new google.maps.StyledMapType(style, {
map: map,
name: ‘Styled Map’
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map.mapTypes.set(‘map-style’, styledMapType);
map.setMapTypeId(‘map-style’);
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query: {
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from: ’4571388′
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google.maps.event.addDomListener(window, ‘load’, initialize);

Ein Klick auf die jeweilige Gemeinde liefert die konkrete Anzahl an neuen Arbeitsplätzen. Die Karte zeigt deutlich, wo die Schweizer Startup-Hotspots zu finden sind. » weiterlesen

Flexibles Arbeiten für Basel und Zug:
Neue Coworking-Möglichkeiten

Die Coworking-Bewegung nimmt in der Schweiz an Fahrt auf – zwei neue Spaces und ein Interessenverband sind gestartet.

Coworking {mdanys;http://www.flickr.com/photos/mindaugasdanys/;http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/}Coworking-Modelle sind attraktiv für Startups und Selbständige: keine Fixkosten oder Kündigungsfristen, dafür mehr Flexibilität für Menschen, die projektorientiert arbeiten und mobil bleiben möchten. Hinzu kommt die Kostentransparenz der üblichen Abomodelle – man bezahlt nur für das wirklich Genutzte.

Kein Wunder, macht das Konzept Schule – in Basel und Zug gibt es neue Angebote.

Die preisliche Schuhgrösse für einen einfachen Arbeitsplatz ist in den verschiedenen Spaces etwa gleich: ein Tagesticket ist meist erhältlich für 25 – 30 Franken, ein Wochenticket für 150 – 170 Franken, flexible Monatsmieten für 300 – 500 Franken. » weiterlesen

Startup-Recruiting:
Wie Kontingente dem
Standort schaden

Schweizer Startups fehlen die Spezialisten. Die restriktive Arbeitsmarktpolitik verschärft dieses Problem unnötig.

Insel Schweiz? {walthubis;http://www.flickr.com/photos/walthubis/4344228989/}Vier Arbeitsplätze weniger in der Schweiz: das ist das Fazit von connex.io angesichts der Kontingente für ausländische Arbeitskräfte. Marcus Kuhn und Ata Hezretkuliyev hätten gerne ihr Startup-Team komplett in Zürich aufgebaut, nachdem sie Anfangs 2010 die Idee zu connex.io hatten. Doch Marcus gelang es nicht, seinen turkmenischen Mitgründer in die Schweiz zu holen. Die nötige Arbeitsbewilligung zu bekommen war nicht realistisch. » weiterlesen

betahaus Zürich und Co:
Neue Coworking-Standorte am Start

Mehr Raum für Unternehmensgründer – es gibt neue Coworking-Angebote in der Schweiz, unter anderem mit dem betahaus in Zürich.

Das Coworking-Prinzip hat zwei Zielgruppen: Grundsätzlich zielt das Angebot der flexiblen Arbeitsplätze ja auf Micropreneurs, also Selbständige und Einzelunternehmer, besonders wenn sie Teilzeit arbeiten. Für ein Startup in Gründung kann ein solches Angebot aber genauso interessant sein. Räume nach Anforderung, keine Vertragsbindung, flexible Infrastruktur – auch für den ab und zu mal grösseren Bedarf – z.B. wenn man für ein Meeting ein Sitzungszimmer braucht.
Das ist für Jungunternehmen während einer Übergangszeit oftmals ein attraktives Angebot, gerade solange noch eine Menge Unwägbarkeiten bestehen und die spätere Organisation noch nicht in Stein gemeisselt ist.

Wir hatten vor einem Jahr hier einen Blick auf die junge Schweizer Coworking-Szene geworfen. Seither haben mehrere neue Anbieter ihre Pforten geöffnet – Zeit für ein Update. » weiterlesen

Eine Szene entsteht:
Coworking in der Schweiz

Bürogemeinschaften und Coworking Spaces: Welche Angebote gibt es inzwischen in der Schweiz und für wen eignen sie sich?

Coworking Space in Berlin (Quelle: Betahaus)

Coworking Space in Berlin (Quelle: Betahaus)

Update (2013): Eine aktuelle Liste von Angeboten findet sich hier: Coworking hat sich etabliert.

In einem ersten Teil haben wir das Phänomen Coworking generell angeschaut, in diesem Beitrag geht es um konkrete Angebote.

Die Möglichkeiten für Coworking inklusive Communityphilosophie konzentrieren sich zurzeit auf die Stadt Zürich, ein paar weitere gibt es in der Genferseeregion. Für den Rest der Schweiz muss man (noch) mit klassischen Bürogemeinschaften vorlieb nehmen.

Und auch in Zürich ist das meiste erst im Entstehen. Jürg Rohners Citizen Space an der Heinrichstrasse ist nach wie vor einsamer Vorreiter. » weiterlesen

Coworking Spaces:
Der Trend zur Büro-WG

Die Anzahl der Coworking Spaces im Ausland nimmt zu. Auch in der Schweiz bewegt sich etwas, aber die Arbeitsgemeinschaften sind noch spärlich gesäht.

Coworking ist kein weiteres miete-einen-Schreibtisch-Konzept”, beteuern die Verfechter der Idee. Die Coworking Spaces wollen keine Bürogemeinschaft im klassischen Sinn sein, sondern ein Ort an dem kreativer Austausch, Kollaboration und Networking gross geschrieben werden.

Das hat Konjunktur, gerade bei den neuen Selbständigen, die zum Arbeiten nicht mehr als einen Laptop und eine Kaffeemaschine brauchen.

Diese Coworking Spaces konzentrieren sich darum auf das Wesentliche und bieten grosse Tische, schnelles Internet, Gleichgesinnte und eine eigene Philosophie.

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Unternehmensgründungen:
Innerschweiz Top,
Mittelland eher nicht

Knapp 12’000 Unternehmen werden jedes Jahr in der Schweiz gegründet, dabei hat in absoluten Zahlen der Kanton Zürich die Nase vorn. Gemessen an der Bevölkerung liegt allerdings die Zentralschweiz an der Spitze.

Die Kantone der Schweiz (Grafik: Wikimedia Commons/Sansculotte) - anklicken für grössere Ansicht

Die Kantone der Schweiz (Grafik: Wikimedia Commons/Sansculotte) - anklicken für grössere Ansicht

Jede der jährlich rund 12’000 Neugründungen in der Schweiz sorgt im Schnitt sofort für zwei Arbeitsplätze. In absoluten Zahlen hat der Kanton Zürich (2391 Startups) die Nase vorn, und die Waadt (1067) landet auf Platz zwei. Das ist das Ergebnis der vom Bundesamt für Statistik vorgelegten Daten aus einer Befragung im letzten Jahr.

Diese Zahlen haben allerdings nur eine geringe Aussagekraft. Wichtiger ist die Neugründungsrate, mit der die Zahl der Startups in Beziehung zur Anzahl der Einwohner gestellt wird. Im Schweizer Durchschnitt liegt sie bei 3,5. Weit darüber liegen die Innerschweizer Kantone Zug und Schwyz mit Raten von 6,5 bzw. 4,4. Zusammen mit Zürich, den beiden Basel und dem Südwesten der Romandie bilden sie die Spitzengruppe. Das Espace Mittelland liegt zurück, genauso wie die Ostschweiz.

Die Gründe sind vielfältig:

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