Weniger «Zombie-Startups»:
FailCon fordert
mehr Mut zum Scheitern

Auf zur Ehrenrettung des Scheiterns: Eine Konferenz in Zürich will Gründern die Angst vor Misserfolgen nehmen, damit sie aus Fehlern lernen.

failcon-swisslogoWer in der Schweiz mit einem Startup scheitert, hat fortan mit diesem Stigma zu kämpfen. In den USA herrscht eine andere Auffassung: Scheitern ist akzeptierter, sogar geschätzt als «Learning» auf dem Pfad zu späteren Erfolgen. Am stärksten ausgelebt wird diese Philosophie an der FailCon-Konferenz, die seit 2009 den Misserfolg zum Ehrenabzeichen umdeutet. Das Modell der Konferenz hat inzwischen Ableger weltweit gefunden. Die Botschaft: Gründer sollten Misserfolge nicht im stillen Kämmerchen beweinen, sondern offen darüber sprechen. Denn Fehler seien oft lehrreicher als Erfolge. «Solche Erfahrungen sind unbezahlbar», sagt auch Marcus Kuhn, Mitorganisator der ersten Zürcher FailCon» weiterlesen

Die Prämie für den Startup-Erfolg:
Das Einmaleins der Mitarbeiterbeteiligung

Mitarbeiterbeteiligungen gehören nicht nur im Silicon Valley zum guten Ton. Wir werfen einen Blick auf das Konzept, mit dem Startup-Gründer ihre Mitarbeiter langfristig motivieren wollen.

investmentIn den USA sind sie fester Bestandteil der Unternehmenskultur: Beteiligungen für Mitarbeiter. Hierzulande ist man zurückhaltender, was «employee stock option plans» (ESOPs) angeht. Das liegt auch daran, dass diese weniger nachgefragt werden, sagt Startup-Gründer Reto Lämmler: «Oft wollen Leute lieber ein gutes Fixgehalt.» Eine Einstellung, die Lämmler nicht teilt: Es sei doch das Reizvolle am Gründen, an Erfolg und Risiko teilzuhaben. Darum appelliere er an Startupper, bei der Einstellung auf Beteiligungen zu pochen.

Aus Sicht der Gründer sind Beteiligungsmodelle ein Weg, zusätzliche Anreize für ihre Mitarbeiter zu schaffen. Wenig Lohn und lange Arbeitszeiten ausgleichen, wie ein Eigentümer denken, sich langfristig ans Unternehmen binden, den Unternehmswert steigern: Beteiligungen sollen finanziell motivieren.

Motivieren, aber wie?  » weiterlesen

Endrunde bei venture kick:
Mabimmune und CombaGroup erhalten je 100’000 Franken

Von der Herzinfarkt-Therapie bis zu innovativem Salat-Anbau: venture kick versorgt zwei Life-Science-Startups mit je 100’000 Franken.

venturekick_logo1Zwei Jungunternehmen haben sich im Finale von venture kick gegen ihre Wettbewerber durchsetzen können und erhalten ein Investment von je 100’000 Franken. Chad Brokopp hat sich mit Mabimmune Diagnostics zum Ziel gemacht, Herzinfarkte durch eine frühzeitige Diagnose und gezieltere Behandlung zu verhindern.

Dank dem Bluttest des Startups aus Schlieren wird es möglich, Risikopatienten früh zu identifizieren. FlowMab, eine antikörperbasierte Therapie, verspricht lebensbedrohliche Veränderungen in Arterien zu stabilisieren und die Gefahr von Thrombosen – Verstopfungen von Blutgefässen – zu senken. Der Bluttest und das Medikament kombiniert ermöglichen eine personalisierte Anwendung. Trotz hoher Wirksamkeit würden nur sehr geringe Nebenwirkungen erwartet, so die Gründer.  » weiterlesen

Startup-Wochenüberblick:
Logbee lanciert, Gründer-Dokfilm, beste Schweizer Websites

Der Rückblick auf Nachrichten und Lesenswertes: Das bewegte die Schweizer Startupszene diese Woche.

Logbee gestartet
Pierre Moret lanciert mit Logbee einen Onlinedienst, der Lesezeichen für Wunschprodukte erstellen und teilen lässt. Logbee hat kürzlich die Betaphase abgeschlossen und ist seit wenigen Tagen live.

Kanton Thurgau erhält Förderverein
«Startnetzwerk Thurgau» nennt sich eine neu gegründete Initiative, die Gründer aus dem Kanton bei den ersten Schritten unter die Arme greifen will. Die Idee ist, Startups eine Anlaufstelle zu bieten, welche die bisherige Standortförderung ergänzt. » Neuer Support für Jungunternehmer im Thurgau

Weniger «social», mehr Cash  » weiterlesen

«Kooperation finde ich wichtig»:
9 Fragen an Antje Kunze von SmarterBetterCities

Kurze Fragen, kurze Antworten: Regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal die CEO eines ETH-Spin-offs, das schlaue Software für Stadtplaner entwickelt.

Baut Städte in 3D nach: Antje Kunze

Was ist die Idee hinter SmarterBetterCities?
SmarterBetterCities baut intuitive web-basierte Stadtplanungsswerkzeuge im Software-As-A-Service Format, die die Planung von nachhaltigen, klimafreundlichen und ressourcenschonenden Städten unterstützen.

Kannst du Beispiele für Anwendungen machen?
Städte sind stark gefordert, wenn es um die Erstellung von städtebaulichen Szenarien mit detaillierten Auswertungen geht. Sie wollen wissen, wie gross die Kapazität in den gegenwärtigen Zonenplänen ist und wie sie nachhaltiges Wachstum fördern können. Es gibt einen grossen Bedarf in der Stadtplanung, diese Planungsszenarien schnell zu visualisieren und gegenüberzustellen. Noch fehlen dafür intuitive Werkzeuge.

Woran arbeitet ihr zurzeit?  » weiterlesen

Startup-Veranstaltungen im April:
Failcon, Finanzierungs-Einmaleins, Tipps zur Markenrecherche

Unser monatliches Service-Posting zu aktuellen Veranstaltungen. Handverlesene Hinweise auf Events und Kurse, die sich für Startups eignen.

pencils_paper_is-200x300Tipps und Tricks für die Startphase

Dieser Abendkurs bietet eine Anleitung Schritt für Schritt, wie der Weg in die Selbständigkeit am besten funktioniert und dreht sich um die Vermeidung typischer Anfängerfehler.

22. April 2013, 18:30 Uhr, Olten, Hotel Arte

» Detailinformationen

venture ideas für Gründer

Tipps und Unternehmer-Anekdoten ergattern: das geht an den kommenden Anlässen der Reihe venture ideas. In den nächsten Wochen bietet sich an mehreren Hochschulen die Gelegenheit, Startupluft zu schnuppern und mehr über den Sprung in die Selbständigkeit zu erfahren.

11. und 15. April 2013, Uni Zürich und ZHAW Winterthur

» Detailinformationen

Failcon  » weiterlesen

Interview mit Business Angel Carole Ackermann:
«Scheitern ist keine Schande»

Im Interview erzählt Carole Ackermann, Präsidentin der Business Angels Schweiz, worauf sie bei Startups achtet und fordert einen positiveren Umgang mit Startup-Misserfolgen.

Carole AckermannSind Startups eine gute Geldanlage?
Ja, als Ergänzung zu anderen Anlagen in einem Portfolio. Als ausschliessliches Investment nein, dafür haben sie ein zu hohes Einzelrisiko. Von zehn finanzierten Startups hat vielleicht eines grossen Erfolg, einige plätschern dahin, einige sind ein Totalverlust. Ganz viele Elemente spielen zusammen und müssen stimmen.

Was muss ein Business Angel mitbringen – abgesehen von Kapital?
Business Angels sollten ihre Startups unterstützen können. Sie helfen Startups mit Marktzugang, mit Beziehungen. Oder mit Erfahrung, wie man ein Unternehmen führt, von der Kapitalerhöhung bis zur Liquiditätsplanung. Da gibt es einen Rattenschwanz an Dingen, die Startups in kurzer Zeit lernen müssen. Wer sich hier nicht engagieren will, sollte besser Bluechip-Aktien kaufen.

Sie präsidieren die Business Angels Schweiz. Es gibt aber noch viele Angels, die nicht institutionell organisiert sind. Wie kommt man als Startup an diese heran?  » weiterlesen

Schluss mit den Glaubenskriegen:
Worauf ihr entwickelt, ist egal

startup-erfahrung3.pngWas ist die beste Entwicklungsplattform für Webstartups? Unser Gastautor findet diese Diskussion überflüssig.

Gastbeitrag von Reto Lämmler, RememberTheName

tools-150x150Techstartups identifizieren sich oft stark mit ihrer Entwicklungsplattform – Google App Engine, Amazon Elastic Beanstalk, Azure, Heroku oder einer anderen. Identifizieren ist sogar noch schwach ausgedrückt; man evangelisiert. In Diskussionen sieht man, dass wenig Toleranz für andere Plattformen vorhanden ist.

Es gibt mehr als genug gute Werkzeuge. Wieso schwören trotzdem viele Entwickler genau auf das, was sie benutzen und stempeln den Rest kategorisch als schlecht ab?

Zugehörigkeitsgefühl. Heute sieht man praktisch nur noch MacBooks unter Studenten und Entwicklern. Eines zu haben ist cool und man gehört dazu. Dasselbe Phänomen gilt auch bei der Entwicklungsplattform: Man will dabei sein und als modern angesehen werden. Man predigt die Vorteile seiner Lieblingsplattform und versucht, diese zu verbreiten – mit dem unbewussten Ziel, seinen eigenen Marktwert zu steigern.  » weiterlesen

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Erreichen Sie die Schweizer ICT-Community

Mit dem Newsletter von C36daily erreichen Sie die ICT-Entscheider in der Schweiz – jeden Morgen und zu günstigen Preisen.

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Startup-Wochenüberblick:
20 neue venture leaders, wemakeit will nach Deutschland, Investment für Stealth-Startup

Die News im Überblick: Das bewegte die Schweizer Startupszene diese Woche.

Zühlke investiert in Stealth-Startup

Wie der Technologie-Konzern bekannt gab, hat Zühlke Ventures in ein neu gegründetes Startup aus der Genferseeregion investiert: Was Leman Micro Devices genau entwickelt, bleibt geheim. Bekannt ist nur, dass es sich um Smartphone-Technologie handelt, die Werte wie Körpertemperatur oder Pulsfrequenz misst. » Zühlke Gruppe auf Erfolgskurs

Train Fever erhält 300’000 Euro » weiterlesen

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