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		<title>E-Commerce für Startups: Alles outsourcen, ausser der Idee</title>
		<link>http://startwerk.ch/2012/05/10/e-commerce-fuer-startups-alles-outsourcen-ausser-der-idee/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 14:01:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rothenberger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anlässlich des Swiss E-Commerce Awards haben wir den Branchenspezialisten Thomas Lang gefragt, wo im Onlinehandel Chancen für Startups liegen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Anlässlich des Swiss E-Commerce Awards haben wir den Branchenspezialisten Thomas Lang gefragt, wo im Onlinehandel Chancen für Startups liegen.</h4>
<p><a href="http://startwerk.ch/2012/05/10/e-commerce-fuer-startups-alles-outsourcen-ausser-der-idee/e-commerce_shopping/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/05/e-commerce_shopping-200x218.jpg" width="200" height="218"  alt="E-Commerce und Startups {mikekline;http://www.flickr.com/photos/mikekline/329178996/;http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en}" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Die gute Nachricht gleich vorab: Es gibt nach wie vor Potential für Innovation, vielleicht sogar mehr denn je. Wer bei Konzeption, Kundenansprache und Umsetzung clevere Ideen und neue Modelle findet, hat trotz der steigenden Anzahl von Anbietern Aussichten auf Erfolg. Entscheidend ist die richtige Nische.</p>
<p>Innovationspotential erschliesst E-Commerce vor allem bei neuartigen Vertriebswegen. Auch bestehende Onlineshops lassen sich ausstechen, sofern man die richtige USP mitbringt.</p>
<p>Vorzeigehändler und ehemaliges Startup Zappos ist dafür ein gutes Beispiel. Mit einem attraktiven Serviceangebot hat Gründer Tony Hsieh den Schuhhandel nachhaltig umgekrempelt.</p>
<h3>Der Blick von aussen <span id="more-4327"></span></h3>
<p>Laut Thomas Lang, Geschäftsführer von <a href="http://www.carpathia.ch" target="_blank">Carpathia</a> und Initiant des <a href="http://www.ecommerce-award.ch/" target="_blank">E-Commerce Awards</a>, bieten sich Chancen, wenn neue, motivierte Player unbelastet von althergebrachten Branchenstrukturen an die Sache herangehen. Wer analysiert, wo sich bestehende Anbieter mit Altlasten oder unflexibler Logistik herumplagen, findet Einstiegspunkte für eigene Geschäftsideen. Der E-Commerce eigne sich darum gut für disruptive Konzepte, weil der Handel traditionell von vielen Handelsstufen geprägt war. Ländervertreter, Generalimporteur und so weiter: Hier lassen sich Zwischenschritte gewinnbringend ausschalten.</p>
<p>So erklärt sich auch die ansehnliche Anzahl von Startups, die auf den E-Commerce-Markt drängen. Ein Teil davon geht auf E-Commerce-fokussierte Inkubatoren zurück. Solche sind oftmals weniger innovativ bei den Geschäftsideen, dafür umso mehr bei der Markterschliessung. Hier steht das schnelle Hochziehen von Kopien erfolgreicher Geschäftsmodelle im Vordergrund. Diese werden kapitalintensiv skaliert, um den Firmenwert zu erhöhen und sich vielleicht dereinst einen Exit ans Originalunternehmen vergolden zu lassen.</p>
<p>Bereiche, die demnächst durch neue Onlinehändler verstärkt unter Druck kommen dürften, sind laut Lang der Sport- und Möbelmarkt, sowie der Automarkt. Intelligente Onlineplattformen hätten hier Potenzial.</p>
<h3>Alles outsourcen, ausser der Idee</h3>
<p>Neue Konzepte wie Drop Shipping sind exemplarisch für den Trend der Spezialisierung im Onlinehandel. Bei diesem Modell hält der Shopbetreiber kein eigenes Lager vor, sondern lässt just-in-time direkt von Lieferanten versenden. Auch sonst: Skalieren ohne grosse Investitionskosten wird einfacher für junge Unternehmen – Experimente sind leichter möglich denn je.</p>
<p>Ein Startup, das in den Onlinehandel einsteigen will, finde deutlich kleinere Hürden vor als noch vor wenigen Jahren, so Lang. Etwa in der Logistik: Amazon beispielsweise bietet diese vom Lager über die Verpackung bis zum Versand als Dienstleistung. Gleichzeitig gibt es mittlerweile standardisierte und kostengünstige Shoplösungen.</p>
<p>Ein aufmerksamer Blick für Lücken im E-Commerce-Ökosystem kann sich ebenfalls lohnen. Als gutes Beispiel für diesen Ansatz nennt Lang das deutsche Startup <a href="http://einfach-machen-lassen.de" target="_blank">Einfach-machen-lassen</a>. Das Unternehmen betreibt ein Partnernetzwerk von Service-Technikern, die Technik-Shops für Installationsdienstleistungen zur Verfügung stehen. Ein Versand von Unterhaltungselektronik kann damit ein Servicepaket mitanbieten, ohne selbst zeitintensiv Partner zu suchen.</p>
<p>Das Fazit: Eine Lücke suchen und sich dort breitmachen – mit der richtigen Differenzierung bietet dieses Herangehen gute Chancen für Jungunternehmer.</p>
<h3>Swiss E-Commerce Award</h3>
<p>Im Rahmen der ONE-Messe wurden gestern die ersten Swiss E-Commerce Awards verliehen. Nominiert waren mit unter anderen <a href="http://bitboard.ch/" target="_blank">bitboard.ch</a> und <a href="http://www.guzuu.com/" target="_blank">guzuu.com</a> auch einige Jungunternehmen.</p>
<p>Die Gewinner in den einzelnen Kategorien:</p>
<ul>
<li>B2B Onlineshops: <a href="http://www.storoshop.ch">storoshop.ch</a> &#8211; Storopack Schweiz AG</li>
<li>B2C Onlineshops X-Small: <a href="http://www.printzessin.ch">printzessin.ch</a> &#8211; Jordi AG</li>
<li>B2C Onlineshops Small: <a href="http://www.vergani.ch">vergani.ch</a> &#8211; Vinivergani &amp; Co AG</li>
<li>B2C Onlineshops Medium: <a href="http://www.freitag.ch">freitag.ch</a> &#8211; Freitag lab.ag</li>
<li>B2C Onlineshops Large: <a href="http://www.wog.ch">wog.ch</a> &#8211; World of Games GmbH</li>
<li>B2C Onlineshops X-Large: <a href="http://www.zalando.ch">zalando.ch</a> &#8211; Zalando GmbH</li>
</ul>
<p>Zudem die Gewinner der folgenden Spezialkategorien:</p>
<ul>
<li>Mobile Shoplösungen: <a href="http://www.exlibris.ch">exlibris.ch</a> &#8211; Ex Libris AG</li>
<li>Social Commerce / Einsatz von Social Media: <a href="http://www.daydeal.ch">daydeal.ch</a> &#8211; Brack Electronics</li>
<li>Visual Effects: <a href="http://www.freitag.ch">freitag.ch</a> &#8211; Freitag lab.ag</li>
<li>Newcomer Award: <a href="http://www.pneujoe.ch">pneujoe.ch</a> &#8211; Pneu Joe AG</li>
</ul>
<p><a href="http://www.ecommerce-award.ch/" target="_blank">Die komplette Rangliste ist auf der Website des Swiss E-Commerce Awards zu finden.</a></p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://startwerk.ch/2012/05/10/e-commerce-fuer-startups-alles-outsourcen-ausser-der-idee/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
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        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://startwerk.ch/2012/05/10/e-commerce-fuer-startups-alles-outsourcen-ausser-der-idee/&title=E-Commerce für Startups: Alles outsourcen, ausser der Idee&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=startwerk">
        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/05/04/prospekt-li-und-dealscout-geschaeftsmodell-angebotskatalog/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/05/online_shopping_cc-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/05/04/prospekt-li-und-dealscout-geschaeftsmodell-angebotskatalog/">prospektli.ch und Dealscout: Geschäftsmodell Angebotskatalog</a></b><br /><font size="2">Prospektli.ch bietet Händlern einen zusätzlichen Kanal fürs Onlinemarketing. DealScout erweitert seine Reichweite auf alle Plattformen.  </font><font color="#aaa">(4. Mai 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/03/29/shariando-cashback-shoppingportal-fuer-vereine/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/03/shariando2-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/03/29/shariando-cashback-shoppingportal-fuer-vereine/">Shariando: Cashback-Shoppingportal für Vereine</a></b><br /><font size="2">Ein Shopping-Portal mit Fokus Organisationen zeigt mit einem cleveren Modell, dass die Innovationen im E-Commerce manchmal nicht da liegen, wo man sie erwartet.  </font><font color="#aaa">(29. März 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/02/20/startupcamp-switzerland-2012-deindeal-praesentiert-e-commerce-inkubator/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/02/incubate_deindeal-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/02/20/startupcamp-switzerland-2012-deindeal-praesentiert-e-commerce-inkubator/">StartupCamp Switzerland 2012: DeinDeal präsentiert  E-Commerce-Inkubator</a></b><br /><font size="2">Das vierte StartupCamp Switzerland. Die Neuigkeit des Tages: Die Macher von Deindeal wollen bis 2015 zehn neue Startups lancieren. </font><font color="#aaa">(20. Februar 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://firmen-gruendung.ch/" target="_blank" alt="firmen-gruendung.ch" title="firmen-gruendung.ch">
    <img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/05/Banner-IFJ-e1337761608479.jpg" alt="firmen-gruendung.ch" title="firmen-gruendung.ch"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://www.opendi.ch/" target="_blank" alt="opendi.ch" title="opendi.ch">
    <img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/09/openid_125.png" alt="opendi.ch" title="opendi.ch"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://blogwerk.com/verlag/werbung/sponsoring/" target="_blank" alt="Sponsor werden" title="Sponsor werden">
    <img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/09/startwerk_125.png" alt="Sponsor werden" title="Sponsor werden"></a>  
    </div>
</div>]]></content:encoded>
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		<title>prospektli.ch und Dealscout: Geschäftsmodell Angebotskatalog</title>
		<link>http://startwerk.ch/2012/05/04/prospekt-li-und-dealscout-geschaeftsmodell-angebotskatalog/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 06:14:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rothenberger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
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		<category><![CDATA[Web-Startup]]></category>

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		<description><![CDATA[Prospektli.ch bietet Händlern einen zusätzlichen Kanal fürs Onlinemarketing. DealScout erweitert seine Reichweite auf alle Plattformen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Prospektli.ch bietet Händlern einen zusätzlichen Kanal fürs Onlinemarketing. DealScout erweitert seine Reichweite auf alle Plattformen.</h4>
<p><a href="http://startwerk.ch/2012/05/04/prospekt-li-und-dealscout-geschaeftsmodell-angebotskatalog/online_shopping_cc/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/05/online_shopping_cc-200x133.jpg" width="200" height="133"  alt="Navigieren im digitalen Einkaufsdschungel {andrewprickett;http://www.flickr.com/photos/andrewprickett/6698182759/;http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/deed.de}" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Gleich von zwei Diensten mit Angebotskatalogen gibt es Neues zu melden: Mit <a href="http://www.prospektli.ch/" target="_blank">prospektli.ch</a> geht ab Mitte Mai eine Plattform online, die sich als zusätzlichen Marketingkanal für Detailhändler positioniert.</p>
<p>Gleichzeitig ist der Deal-Aggregator <a href="http://dealscout.ch/" target="_blank">Dealscout </a>nun auch im Web und auf dem iPhone verfügbar. Genau betrachtet basieren beide Startups auf einer ähnlichen Idee. Als Geschäftsmodell setzen sie auf das Katalogisieren von im Web verstreuten (oder bislang gar nicht online verfügbaren) Deals und Angeboten. <span id="more-4306"></span></p>
<p>Bei prospektli.ch können Unternehmen Nutzern demnächst digitalisierte Prospekte online anbieten. Dabei können sich Kunden die Detailhändler in ihrer Nähe anzeigen lassen und die Prospekte online durchstöbern. Lokales Advertising also: Der Standort des Nutzers ist eine wichtige Komponente, ebenso gibt es Vergleichsmöglichkeiten der Angebote.</p>
<p>Das Luzerner Startup fusst auf der Annahme, dass sich weiterhin eine grosse Konsumentengruppe online informiert, aber offline einkauft. Gleichzeitig richtet sich der Service sicherlich an Unternehmen, die keine starken Onlinekanäle haben &#8211; oder sich gar erst nicht an online herangetrauen. Wer zu klein ist, um aus eigener Kraft eine grosse Online-Reichweite zu erzielen, soll auf prospektli.ch seine Angebote unterbringen können.</p>
<h3>Online vs. Offline</h3>
<p>Hinter dem frisch lancierten Unternehmen steht ein Gründertrio: Sevim Geyikipek (PR), Hakan Mirhilli (Sales) und Patrick Wyss (Entwicklung und Finanzen). Prospektli.ch startet mit einer kostenlosen Betaphase für Anbieter, die damit den Dienst risikolos beschnuppern können.</p>
<p>Trotz der Zielgruppe Offline-Einkäufer: Mit dem Angebotsgefäss «Prospekt» scheint mir die Wahl auf einen besonders antiquierten und Web-inkompatiblen Namensgeber gefallen zu sein. Denn wie die Chancen des Startups sind, effektiv und nachhaltig Besucher anzuziehen, wird weitgehend von der user experience abhängen. Also davon, wie sich die Angebote dem Nutzer präsentieren und wie durchsuch- und sortierbar sind &#8211; denn nur Prospekte blättern will im Web niemand.</p>
<p>Hier müsste das Funktionsangebot mit bestehenden Vergleichsdiensten in Bedienung und Effizienz mithalten können.</p>
<h3>Dealscout baut aus</h3>
<p>Im vergangenen Juli hatten wir <a href="%20%20%20http://startwerk.ch/2011/07/27/dealkompass-nische-im-group-shopping-okosystem/" target="_blank">Dealkompass vorgestellt</a>, ein Freizeitprojekt von Sascha Benz und Pascal Meyer, die kurz zuvor bereits die Liveshopping-Plattform <a href="http://www.dealanzeiger.ch/" target="_blank">Dealanzeiger </a>lanciert hatten. Beide Websites versammeln übersichtlich Online-Deals.</p>
<p>Die Webagentur sploomy wildert in denselben Jagdgründen. Quasi eine Mischung aus beiden Diensten realisierte <a href="http://sploomy.com" target="_blank">sploomy </a>mit <a href="http://dealscout.ch" target="_blank">Dealscout</a> im September 2011, allerdings als Android-App, die mit aktuellen Benachrichtigungen und einem Deal-Widget für den Homescreen punkten konnte. Die Limitierung auf Android-Endgeräte haben die Gründer nur aufgehoben. Ab sofort gibt es den Aggregator auch auf dem Web und dem iPhone. Er zeigt die aktuellen Angebote von DeinDeal, Groupon, DailyDeal, DayDeal, m-electronics, ik-shop und anderen Unternehmen.</p>
<p>Auf dem Web besitzen der Dealkompass und Dealanzeiger zurzeit noch mehr Features, da hier tägliche Newsletter auch eine Email-Übersicht der vorhandenen Angebote bieten und eine genauer aufgeschlüsselte Lokalisierung der Deals bereitsteht. Wenn sploomy die Dienste auch ausserhalb der App konkurrenzieren will, müssten daher bald ähnliche Funktionen folgen.</p>
<p>Dealscout ist das zweite Startup, das die 2009 gegründete Webagentur an den Markt bringt. 2011 ging bereits<a href="http://sploomy.com/work" target="_blank"> sploomy work</a> online, eine Auktionsplattform für Dienstleistungen und Handwerk. CEO von sploomy ist der partyguide.ch-Gründer Jason Fellmann, der mit der Plattform 2008 einen Exit an Axel Springer realisieren konnte.</p>
<p>&nbsp;</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://startwerk.ch/2012/05/04/prospekt-li-und-dealscout-geschaeftsmodell-angebotskatalog/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
      <div style="float:left;margin-bottom:10px;">
        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://startwerk.ch/2012/05/04/prospekt-li-und-dealscout-geschaeftsmodell-angebotskatalog/&title=prospektli.ch und Dealscout: Geschäftsmodell Angebotskatalog&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=startwerk">
        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/04/26/ventureworks-startup-inkubator-aus-st-gallen/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/04/ventureworks_quad-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/04/26/ventureworks-startup-inkubator-aus-st-gallen/">Ventureworks: Startup-Inkubator aus St. Gallen</a></b><br /><font size="2">Vier Studenten haben in St. Gallen einen Startup-Inkubator auf die Beine gestellt. Wir stellen das Konzept vor.  </font><font color="#aaa">(26. April 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/04/10/rayneer-tv-per-facebook-personalisiertes-musikfernsehen/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2020/04/Bildschirmfoto-2012-04-10-um-08.50.32-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/04/10/rayneer-tv-per-facebook-personalisiertes-musikfernsehen/">Rayneer TV: Per Facebook personalisiertes Musikfernsehen</a></b><br /><font size="2">Seit heute ist das personalisierte Musikfernsehen Rayneer für die Öffentlichkeit freigeschaltet und möchte im Schweizer Musikmarkt mitmischen. </font><font color="#aaa">(10. April 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/03/29/webdoc-publishing-zwischen-twitter-und-tumblr/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/03/webdoc_quad-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/03/29/webdoc-publishing-zwischen-twitter-und-tumblr/">Webdoc: Publishing zwischen Twitter  und Tumblr</a></b><br /><font size="2">Eine clevere Wachstumsstrategie und eine solide Plattformarchitektur machen Webdoc zu einem Webservice mit Potential. </font><font color="#aaa">(29. März 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://firmen-gruendung.ch/" target="_blank" alt="firmen-gruendung.ch" title="firmen-gruendung.ch">
    <img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/05/Banner-IFJ-e1337761608479.jpg" alt="firmen-gruendung.ch" title="firmen-gruendung.ch"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://www.opendi.ch/" target="_blank" alt="opendi.ch" title="opendi.ch">
    <img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/09/openid_125.png" alt="opendi.ch" title="opendi.ch"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://blogwerk.com/verlag/werbung/sponsoring/" target="_blank" alt="Sponsor werden" title="Sponsor werden">
    <img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/09/startwerk_125.png" alt="Sponsor werden" title="Sponsor werden"></a>  
    </div>
</div>]]></content:encoded>
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		<title>Lean-Startup-Erfinder Eric Ries im Interview: «You can launch right now»</title>
		<link>http://startwerk.ch/2012/04/25/interview-mit-lean-startup-erfinder-eric-ries-you-can-launch-right-now/</link>
		<comments>http://startwerk.ch/2012/04/25/interview-mit-lean-startup-erfinder-eric-ries-you-can-launch-right-now/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 13:41:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rothenberger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Eric Ries]]></category>
		<category><![CDATA[Gründen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit kurzem gibt es die Lean-Startup-Philosophie auch in Buchform. Wir haben mit dem Autor Eric Ries über das Lean-Prinzip gesprochen, das inzwischen auch ein Startup Weekend in Zürich inspiriert hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Seit kurzem gibt es die Lean-Startup-Philosophie auch in Buchform. Wir haben mit dem Autor Eric Ries über das Lean-Prinzip gesprochen, das inzwischen auch ein Startup Weekend in Zürich inspiriert hat.</h4>
<p><a href="http://startwerk.ch/2012/04/25/interview-mit-lean-startup-erfinder-eric-ries-you-can-launch-right-now/eric_ries_lean_startup_cc/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/04/eric_ries_lean_startup_cc-200x132.jpg" width="200" height="132"  alt="Lean-Startup-Pionier Eric Ries {technotheory;http://www.flickr.com/photos/dancingwithwords/;http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/deed.en}" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a><strong></strong></p>
<p>Der Yale-Absolvent <a href="http://www.startuplessonslearned.com/" target="_blank">Eric Ries</a> ist Mitgründer mehrerer Startups. Seit 2008 rührt er die Werbetrommel für eine Gründungsmethode, die er selbst entwickelt hat: <a href="http://theleanstartup.com/" target="_blank">Das Lean Startup</a>. Der 32-jährige hat ein Buch zu seiner Methode verfasst, das seit kurzem auch auf deutsch verfügbar ist,  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3868813330?ie=UTF8&tag=blwstw-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=3868813330">Lean Startup (Affiliate-Link)</a>. Ich habe Eric gefragt, worum es beim schlanken Gründen geht und ihm eure Leserfragen gestellt.</p>
<p><strong>Eric, to get everybody started: What is the lean startup method?</strong> <span id="more-4259"></span></p>
<p>Most of the startups that I built in my career were failures, which was very frustrating. I thought it would be just like in the movies, that if you try really hard and build a great product, you&#8217;ll be successful. What I found out the hard way is that building a great product, coming up with a great team and working really hard is only half the story. What really matters is having a product that not only you think is great, but customers think is great too. The problem for us entrepreneurs is that we don&#8217;t yet know who our customer is. We might have a beautiful business plan, but that’s not more than an assumption, a believe what the future might hold. The lean startup methodology is a scientific approach to find out which of the assumptions are true and which are false in order to build a sustainable business.</p>
<p><strong>Metrics are an important part of your method and you talk about the difference between real and vanity metrics. What are both?</strong></p>
<p>Vanity metrics are the metrics we put in our press releases in order to make our competitors feel bad, it&#8217;s bragging. With knowing these numbers you don&#8217;t actually learn anything about the business. That&#8217;s why we&#8217;re willing to put them in a press release: we don&#8217;t care if our competitors know that one million messages were sent on our platform. They don&#8217;t know if a million people tried our product one time or one person tried our product far too much.</p>
<p>The problem is, there&#8217;s no causal connection between vanity metrics and the business. And you don&#8217;t know if the numbers will go up or go down the next month. Choose metrics that have a causal connection to our customers. Now, in the book I talk a lot about what exactly is needed for this. The problem with mentioning this in an interview is that it is kind of boring because it&#8217;s a new kind of accounting. What we need is basically a new way of thinking about accounting in startups.
    <table width="50%" cellpadding="15" cellspacing="0" border="0" align="left">
      <tr><td bgcolor="#EEEEEE" style="background-color:#eee">In Zürich findet dieses Wochenende (27.-29. April 2012) das erste Schweizer Startup Weekend nach der Lean-Startup-Philosophie statt: Die <a href="http://www.leanstartupfactory.com/" target="_blank">Lean Startup Factory</a> (<a href="https://www.facebook.com/LeanStartupFactory" target="_blank">Facebook</a>). Den Event haben Marcus Kuhn (connex.io) und Remy Blättler (Supertext) auf die Beine gestellt. Die Idee der 48-Stunden-Veranstaltung: Ein Startup Weekend auf Speed. Resultat des Wochenendes sollen hier nicht wie gewohnt ein Businessplan und eine Präsentation sein, sondern ein funktionierender Prototyp. Entsprechend richtet sich der Anlass besonders an Entwickler und Designer, andere Gründungsinteressierte sind aber ebenso willkommen.</td></tr>
    </table>
    </p>
<p><strong>One big question with entrepreneurs reading about the lean startup is «When am I ready to launch?» Is there a rule?</strong></p>
<p>For any entrepreneurs who are reading this interview I can answer the question: You can launch right now. What do I mean by launch? You can do a small launch right now, don&#8217;t do a big launch. We want to learn how to build a sustainable business and you don&#8217;t get a lot of learning with a big launch. If a hundred customers in a row don&#8217;t want to use our product, what&#8217;s the learning for us with the 101st customer? Instead start small and get 10 customers right now. Even if you’re product isn’t good. What&#8217;s the worst thing that can happen? A customer might be angry with you for receiving an unfinished, bad product. But you don&#8217;t have a lot of customers yet. If you&#8217;re a B2B business you can pick up the receiver and phone each one up individually and ask them what you can do to make it up to them.</p>
<p><strong>So, getting out of the building is more important than not being embarrassed by your product.</strong></p>
<p>Try everything not to isolate yourself from the pesky details of reality. Simply working longer on a product doesn&#8217;t necessarily make it better. There are cases where people have developed a product for two years, and after one year the product had actually been better. They managed to make it worse by putting in more time. That&#8217;s actually the worst that can happen. Don&#8217;t let that happen to you.</p>
<p><strong>There this notion that feedback and vision are in conflict, that only if you execute a vision unflinchlingly and sometimes ignore feedback, you can succeed. </strong></p>
<p>Startups need a vision. And feedback is only useful in support of a big vision that you follow unflinchingly. But you need to measure your vision up to reality. Be true to your vision, but don&#8217;t operate without feedback, that&#8217;s crazy. You have to find a way to channel feedback into the vision. People think that if you make entrepreneurship into a science, there’s nothing spontaneous or visionary about it anymore. But even the greatest geniuses, even Einstein, needed experimentation and feedback. Use feedback to implement the vision and don&#8217;t give up on it.</p>
<p><strong>Okay, now for the reader questions. The business model canvas is really big here in Switzerland. There&#8217;s an adaption of it by Ash Maurya, the <a href="http://leancanvas.com/" target="_blank">lean canvas</a>. What do you think of it?</strong></p>
<p>What I would say is, there&#8217;s been a real revolution in the way that entrepreurship has been taught. There&#8217;s a lot of tools that help as a first time entrepreneur, and these tools are really useful. As to the canvas itself, I prefer models that work in terms of stages, because entrepreneurship is a long term journey. So I find something that can show a process more helpful.</p>
<p><strong>How do you go about testing when you have very little traffic that makes it hard to get significant results with feedback?</strong></p>
<p>It&#8217;s fine, don&#8217;t worry. You have a small sample but you can still test for the bigger things. What you can&#8217;t test for are smaller details and minor variations like the colour of a button. But if you&#8217;re testing for major things like «Do my customers love or hate the product? Will they use it and pay for it?» Those kinds of things can be tested very accurately with a small sample.</p>
<p><strong>On the same topic: Do you think it&#8217;s harder for Swiss entrepreneurs to use the lean startup method because our domestic market is small and fragmented?</strong></p>
<p>I don&#8217;t know a lot about Switzerland. But what I find when I travel to smaller foreign countries is that things like this can be a liability, but also an advantage. Big multinationals pay a lot of money to do test marketing in smaller markets. Recently a big company paid a lot of money to test products in Australia and New Zealand, before they head for the main english speaking market. So if you&#8217;re already there, in one of these smaller countries, you have a natural test market available to you. The key is to approach everything you do as if it were a test and try to discover the similarities between the bigger market you eventually want to go to and the smaller market.</p>
<p><strong>This one&#8217;s pretty specific: How can you build an e-commerce market place that requires significant investment in one side of the market in order to build supply?</strong></p>
<p>You can&#8217;t build a two-sided market one side at a time. You have to find a subset of the whole market where you can bring buyers and sellers together in a small way. Think about eBay. They now sell every product under the sun but started selling pez dispersers and other cheap products. But it was a small market that had buyers and sellers. It&#8217;s like Facebook launching only on the harvard campus. It didn&#8217;t have very many features and it didn&#8217;t have everything you&#8217;d ultimately want but it had just enough to get started with the people that comprise harvard. Find a small subset of the market that you can address.</p>
<p>&nbsp;</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/03/26/lean-startup-wir-suchen-fragen-an-eric-ries/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2015/03/leanstartup-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/03/26/lean-startup-wir-suchen-fragen-an-eric-ries/">Lean Startup: Wir suchen Fragen an Eric Ries</a></b><br /><font size="2">Die Methode «Lean Startup» prägt die Strategie von immer mehr Startups. Was haltet ihr von Eric Ries' Konzept? </font><font color="#aaa">(26. März 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2011/11/12/grunder-fragerunde-9-fragen-an-dominic-blaesi-von-flaschenpost-ch/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/11/portraitdominicblaesi_klein-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2011/11/12/grunder-fragerunde-9-fragen-an-dominic-blaesi-von-flaschenpost-ch/">Gründer-Fragerunde: 9 Fragen an Dominic Blaesi  von flaschenpost.ch</a></b><br /><font size="2">Kurze Fragen, kurze Antworten - jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit dem Gründer von flaschenpost.ch. </font><font color="#aaa">(12. November 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/04/05/startups-und-das-minimal-viable-product-die-schwierigkeit-des-minimal-notwendigen-funktionsumfangs/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/04/mvp-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/04/05/startups-und-das-minimal-viable-product-die-schwierigkeit-des-minimal-notwendigen-funktionsumfangs/">Startups und das «Minimal Viable Product»: Die Schwierigkeit des minimal notwendigen Funktionsumfangs</a></b><br /><font size="2">Einen neuen Onlinedienst lediglich mit minimaler Kernfunktionalität auszustatten, um damit Early Adopter anzusprechen, ist eine beliebte Strategie vieler junger Gründerteams. Doch für das sogenannte «Minimal Viable Product» die richtige Balance zu finden, kann schwierig sein. </font><font color="#aaa">(5. April 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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    </div>
</div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Flexibles Arbeiten für Basel und Zug: Neue Coworking-Möglichkeiten</title>
		<link>http://startwerk.ch/2012/04/12/flexibles-arbeiten-fuer-basel-und-zug-neue-coworking-moeglichkeiten/</link>
		<comments>http://startwerk.ch/2012/04/12/flexibles-arbeiten-fuer-basel-und-zug-neue-coworking-moeglichkeiten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 15:41:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rothenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplätze]]></category>
		<category><![CDATA[Basel]]></category>
		<category><![CDATA[Coworking]]></category>
		<category><![CDATA[Flexibilität]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Coworking-Bewegung nimmt in der Schweiz an Fahrt auf – zwei neue Spaces und ein Interessenverband haben den Betrieb aufgenommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die Coworking-Bewegung nimmt in der Schweiz an Fahrt auf – zwei neue Spaces und ein Interessenverband haben den Betrieb aufgenommen.</h4>
<p><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/04/coworking_bild-200x132.jpg" width="200" height="132"  alt="Coworking {mdanys;http://www.flickr.com/photos/mindaugasdanys/;http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/}" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Keine Fixkosten und keine Kündigungsfristen, dafür mehr Flexibilität für Menschen, die projektorientiert Arbeiten und mobil bleiben möchten. Hinzu kommt die Kostentransparenz der üblichen Abomodelle &#8211; man bezahlt nur für das wirklich Genutzte.</p>
<p>Die preisliche Schuhgrösse für einen einfachen Arbeitsplatz ist in den verschiedenen Spaces etwa gleich: ein Tagesticket ist meist erhältlich für 25 &#8211; 30 Franken, ein Wochenticket für 150 &#8211; 170 Franken, flexible Monatsmieten für 300 &#8211; 500 Franken. <span id="more-4243"></span></p>
<p>Attraktiv ist das nicht nur für Einzelunternehmer und angehende Startupper. Die Flexibilisierung der Arbeitsmodelle bringt auch neue Kunden mit sich: zunehmend bieten auch grössere Unternehmen ihren Angestellten die Möglichkeit zum Arbeiten von Zuhause aus. Laut Silvio Krauss von CoworkingBasel machen diese mehr und mehr eine Zielgruppe für flexible Arbeitsplätze aus – was dazu führen dürfte dass das Coworking-Modell künftig weiter wächst.</p>
<p><strong>Interessengemeinschaft soll fördern</strong></p>
<p>Seit unserem <a href="http://startwerk.ch/2011/06/09/betahaus-zurich-und-co-neue-coworking-standorte-am-start/" target="_blank">letzten Coworking-Überblick</a> haben in der Deutschschweiz bereits zwei neue Standorte ihre Tore geöffnet, ausserdem wurde eine Interessengemeinschaft gegründet, deren Vertreter sich im Februar erstmals getroffen haben. <a href="http://coworking-schweiz.ch/" target="_blank">Coworking-Schweiz</a> will Coworking hierzulande bekannter machen, die Vernetzung unter den bestehenden Betreibern verbessern und eine Anlaufstelle für Leute bieten, die ihr eigenes Coworking-Angebot starten möchten. Zum neuen Verein gehören bisher Dufour West, CoworkingZug, CoworkingBasel, HUB Zürich und der Citizen Space.</p>
<p>Der erste der beiden neuen Spaces ist seit Anfang Jahr in Basel aktiv. <a href="http://coworkingbasel.ch/" target="_blank">CoworkingBasel</a> hat vor zwei Monaten einen Soft-Launch hinter sich gebracht und sein Angebot mittlerweile publik gemacht. Am 12. und 13. April ist es möglich, das Raumangebot an der Bordeaux-Strasse zu beschnuppern: 22 Arbeitplätze stehen auf 400 Quadratmetern bereit. Der Coworking Space gehört zur <a href="http://startup-academy.ch/" target="_blank">StartupAcademy</a>, die seit Januar 2011 Beratung und Mentoring für Jungunternehmer anbietet. Der gemeinnützige Verein betreut zurzeit 20 Startups im Rahmen seines Förderprogramms. Das neue Angebot gesellt sich zur bekannten Basler Coworking-Institution, dem <a href="http://www.mitte.ch/" target="_blank">Unternehmen Mitte</a>.</p>
<p><a href="http://dufourwest.ch" target="_blank">CoworkingZug</a> ist ebenfalls neu – seit vergangenem Herbst werden hier Grossraumarbeitsplätze, Einzelräume und ein Eventspace angeboten. Die Initianten haben ihr Raumangebot zum 1. Oktober 2011 gestartet.</p>
<p>In <strong>Zürich</strong> bestehen zurzeit zwei Angebote:</p>
<p>Der etablierte Ort ist hier der <a href="http://www.citizen-space.ch/" target="_blank">Citizen Space</a> an der Heinrichstrasse, der bereits seit 2008 besteht. Der <a href="http://www.hubzurich.org/" target="_blank">Hub Zürich</a> hat dagegen ein besonderes Modell, angeschlossen an die Hub-Community ist das Raumangebot hier für NGOs und Social Entrepreneurs gedacht, die gleich auch eine Mitgliedschaft erwerben können.</p>
<p>Noch aktiv und motiviert, aber bei der Suche nach einem Standort noch nicht weitergekommen ist das Team vom betahaus Zürich. Einer der Initianten, Olivier Schneller, hatte letzten Sommer nach dem Pilotprojekt in der Stadt Zürich eine erfolgreiche Bilanz gezogen. Nun hapert es aber nach wie vor beim Finden geeigneter Räumlichkeiten für eine dauerhafte Niederlassung.</p>
<p>Ein kleineres Raumangebot besteht auch bei der <a href="http://www.coworkingbox.ch/" target="_blank">CoworkingBox</a> in Luzern, deren neun Arbeitsplätze zurzeit auch schon ausgebucht sind.</p>
<p>Der Verein <a href="http://www.ostsinn.ch/coworking/" target="_blank">Ostsinn</a> hat seine Räume am Bohl 2 in St. Gallen. Hier gibt es seit 2011 zwölf Arbeitsplätze und ein mietbares Sitzungszimmer. Der Coworking Space ist dem gleichnamigen Unternehmer-Förderverein angehängt.</p>
<p><a href="http://www.dufourwest.ch/" target="_blank">Dufour West</a> in Biel bietet Einzelunternehmern oder Startups Büroinfrastruktur, Sitzungszimmer und Kursräume. Zudem gibt es hier mit «rent an assistant» ein Angebot, zielgerichtet Dienstleistungen einzukaufen.</p>
<p>Nach wie vor kein Angebot scheint es in Bern zu geben, was sich aber bald ändern dürfte.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://startwerk.ch/2012/04/12/flexibles-arbeiten-fuer-basel-und-zug-neue-coworking-moeglichkeiten/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
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        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://startwerk.ch/2012/04/12/flexibles-arbeiten-fuer-basel-und-zug-neue-coworking-moeglichkeiten/&title=Flexibles Arbeiten für Basel und Zug: Neue Coworking-Möglichkeiten&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=startwerk">
        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/01/24/startup-recruiting-wie-kontingente-dem-standort-schaden/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/01/schweiz-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/01/24/startup-recruiting-wie-kontingente-dem-standort-schaden/">Startup-Recruiting: Wie Kontingente dem  Standort schaden</a></b><br /><font size="2">Schweizer Startups fehlen die Spezialisten. Die restriktive Arbeitsmarktpolitik verschärft dieses Problem unnötig. </font><font color="#aaa">(24. Januar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2011/06/09/betahaus-zurich-und-co-neue-coworking-standorte-am-start/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/06/betahaus-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2011/06/09/betahaus-zurich-und-co-neue-coworking-standorte-am-start/">betahaus Zürich und Co: Neue Coworking-Standorte am Start</a></b><br /><font size="2">Mehr Raum für Startups - es gibt neue Coworking-Angebote in der Schweiz, unter anderem mit dem betahaus in Zürich.   </font><font color="#aaa">(9. Juni 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2010/06/14/eine-szene-entsteht-coworking-in-der-schweiz/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2010/06/betahaus1-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2010/06/14/eine-szene-entsteht-coworking-in-der-schweiz/">Eine Szene entsteht: Coworking in der Schweiz</a></b><br /><font size="2">Bürogemeinschaften und Coworking Spaces: Welche Angebote gibt es in der Schweiz und für wen eignen sie sich? </font><font color="#aaa">(14. Juni 2010)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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    </div>
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    <img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/09/openid_125.png" alt="opendi.ch" title="opendi.ch"></a>  
    </div>
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    </div>
</div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Weniger Angst vor grossen Ideen: Ambitionen führen zu Innovationen</title>
		<link>http://startwerk.ch/2012/03/27/weniger-angst-vor-grossen-ideen-ambitionen-fuehren-zu-innovationen/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 12:32:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rothenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[Idee]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Paul Graham wirbt für grosse Würfe – und verrät seine Methode für die Suche nach Startup-Ideen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Paul Graham wirbt für grosse Würfe – und verrät seine Methode für die Suche nach Startup-Ideen.</h4>
<p><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/03/Ideen_iS-200x266.jpg" width="200" height="266"  alt="Grosse Startup-Ideen (Bild: istockphoto)" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Wie kommt man zum vielbeschworenen «next big thing»? Paul Graham, Business Angel und Gründer von Y Combinator, wirbt in einem <a href="http://paulgraham.com/ambitious.html" target="_blank">Essay</a> für die richtig grossen Geschäftsideen, die üblicherweise in der Schublade landen, weil man ihnen selbst keine Chancen einräumt.</p>
<p>Vom Angriff auf Google bis zu neuen Ausbildungsmodellen, Graham gibt darin eine Reihe von Startpunkten für künftige, disruptive Innovationen. Keine pfannenfertigen Ideen zwar, aber gute Denkanstösse. Seine Botschaft: Die besten Ideen scheinen beinahe unmöglich zu realisieren, aber dafür besteht ein echter Bedarf. Darum wird sie früher oder später wird jemand umsetzen – wenn es die Sache richtig angeht, auch ein Startup. Hier sind die Ideen, verpackt in sieben provokante Thesen: <span id="more-4201"></span></p>
<ol>
<li>Google hat die anfängliche USP seiner Suchmaschine &#8211; einfache, gute, minimalistische Suche &#8211; aufgegeben. Wer ein heutiges <strong>Äquivalent zur ursprünglichen Googlesuche</strong> bauen kann, könnte sich einen interessanten Marktanteil sichern.</li>
<li><strong>E-Mail ist reif für einen Nachfolger.</strong> Beispielsweise ein Protokoll für To-Do-Items könnte die angegraute Technologie ablösen.</li>
<li><strong>Die Hochschulen werden ihr Monopol an der Spitze der Bildungspyramide verlieren.</strong> Das bedeutet Möglichkeiten für neue Ausbildungsmodelle, die früher oder später eine gleich relevante Alternative zum bisherigen System bieten werden. Die Ausbildung für Jungunternehmer, die in den Stundenplänen bisher vernachlässigt wird und von anderen Institutionen angeboten wird, zeigt jetzt schon, wie das gehen kann.</li>
<li><strong>Videos übers Netz werden dem Fernsehen über kurz oder lang den Rang ablaufen.</strong> Was für ein Plattform dem Medium den Todesstoss versetzen wird, ist aber noch nicht klar; Netflix, iTunes oder eben etwas radikal Neues?</li>
<li><strong>Das Unternehmen, das die nächste grosse Hardwareinnovation entwickeln wird, muss ein Startup sein</strong>. Bestehenden Unternehmen wie Samsung, HP oder Nokia fehlen die Visionen.</li>
<li><strong>Geschwindigkeits-Optimierung für Software ist eine Killer-Geschäftsidee</strong>. Seit sich die Geschwindigkeit von Computern nicht mehr laufend verdoppelt, die Anforderungen aber weiter steigen, wird die Optimierung von Code wieder wichtiger. Ein Marktplatz, wo man für seine Software Optimierung einkaufen kann oder ein Compiler, der Multithreading in Programme einbaut, wären spannende Produkte.</li>
<li><strong>Die Zukunft gehört Diagnose-Modellen, die präventiv funktionieren.</strong> Medizinische Checkups und Gesundheitstests für Zuhause sind ein Feld mit Zukunftspotential.</li>
</ol>
<p>Der Kern von Grahams Essay: Gründer sollten vor solch grossen Ideen nicht zwangsläufig zurückschrecken. Denn hier liegen Chancen für die nächsten Game Changer. Zwar ist es naheliegend, dass jeder Gründer auf der Suche nach einer Idee unweigerlich vor solchen Beispielen die Flucht ergreift – sie wirken ja auch unbezwingbar. Darum rät Graham zur Methode Divide and Conquer: Such Dir zunächst ein Teilproblem aus, und konzentrier Dich darauf, dieses zu lösen.</p>
<blockquote><p><em>Don&#8217;t try to construct the future like a building, because your current blueprint is almost certainly mistaken. Start with something you know works.</em></p></blockquote>
<p><em></em>Zusammen mit seinen Inputs verrät Graham noch sein Rezept für sie Suche nach Startup-Ideen: «Überleg Dir, was zukünftige Generationen beim Blick auf heute als rückständig anschauen werden.» Denn das sei mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit, was irgendwann einmal durch eine bessere Lösung ersetzt werde.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2011/10/19/ideenfindung-und-inspiration-drei-frische-geschaftsideen/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/10/Ideeas-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2011/10/19/ideenfindung-und-inspiration-drei-frische-geschaftsideen/">Ideenfindung und Inspiration: Drei frische Geschäftsideen</a></b><br /><font size="2">Eine Warteschlangen-App, Groupon für Events und ein Büchernews-Plattform: Drei frische Geschäftsideen aus dem Ausland. </font><font color="#aaa">(19. Oktober 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2011/09/29/creative-reframing-2-von-2-4-suchstrategien-fur-startup-ideen/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/09/Portrait_Bernhard1-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2011/09/29/creative-reframing-2-von-2-4-suchstrategien-fur-startup-ideen/">Creative Reframing (2 von 2): 4 Suchstrategien für (Startup-)Ideen</a></b><br /><font size="2">Startups machen sich mit innovativen Ansätzen an die Lösung bestehender Probleme. Unser Gastautor verrät vier Methoden, die bei der Suche nach neuen Ideen helfen.  </font><font color="#aaa">(29. September 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2011/09/21/creative-reframing-1-von-2-wie-man-bahnbrechende-ideen-findet/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/09/Portrait_Bernhard-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2011/09/21/creative-reframing-1-von-2-wie-man-bahnbrechende-ideen-findet/">Creative Reframing (1 von 2): Wie man bahnbrechende Ideen findet</a></b><br /><font size="2">Zur Suche nach innovativen Startup-Ideen wird oft Out-Of-The-Box-Denken als Schlagwort genannt - doch wie geht man da systematisch vor? </font><font color="#aaa">(21. September 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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	</item>
		<item>
		<title>H-Farm: Interessantes Inkubator-Modell  aus Italien</title>
		<link>http://startwerk.ch/2012/02/22/h-farm-interessantes-inkubator-modell-aus-italien/</link>
		<comments>http://startwerk.ch/2012/02/22/h-farm-interessantes-inkubator-modell-aus-italien/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 07:46:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor Gross</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[H-Farm]]></category>
		<category><![CDATA[Inkubator]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Startup]]></category>
		<category><![CDATA[Startup-Förderung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://startwerk.ch/?p=4041</guid>
		<description><![CDATA[Begleitung von der Idee übers Investment bis zum Exit: Warum die Idee von H-Farm nachahmenswert ist. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Begleitung von der Idee übers Investment bis zum Exit: Warum die Idee von H-Farm nachahmenswert ist.</h4>
<p><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/02/h_farm-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Der italienische <a title="Webseite des Startup-Inkubators H-Farm" href="http://www.h-farmventures.com/">Startup-Inkubator H-Farm</a> geht neue Wege. Bei H-Farm müssen Startups mehrere Stufen durchlaufen, während sie bereits erste Finanzspritzen erhalten und vom Inkubator-Netzwerk und -Know-How profitieren. Erst nach erfolgreich überstandener Anfangsphase wird richtig investiert.</p>
<p>Durch den engen Kontakt zum Startup während seines gesamten Lebenszyklus hoffen die H-Farm-Gründer Ricardo Donadon und Maurizio Rossi, ein grosses Problem zu lösen, dem sich italienische Startups gegenüber sehen: pro Kopf investieren Italiener im Schnitt 1$ in Startups (zum Vergleich: Grossbritannien 39$, Schweiz 69$), so das Ergebnis einer Studie von<a title="Webseite des Schweizer VC-Funds Verve Capital Partners" href="http://www.verve-capital.com/"> Verve Capital Partners</a>. Die verfolgen mit <a title="Webseite des Hybrid-Social-VC-Investors Investiere.ch" href="https://www.investiere.ch/about-investiere">investiere.ch</a> ein eigenes Konzept, das wir <a title="Matchmaking für Startups und Investoren: Finanzierungsplattform investiere.ch" href="http://startwerk.ch/2010/03/19/matchmaking-fuer-startups-und-investoren-finanzierungsplattform-investiere-ch/">hier vorgestellt haben</a>.</p>
<p><strong>Der Ablauf eines Investments bei H-Farm</strong></p>
<p>Wie sieht der Investment-Ablauf bei H-Farm nun aus? <span id="more-4041"></span></p>
<ul>
<li>Gründer bewerben sich bei H-Farm (2011: 600 Bewerbungen, sechs Startups wurden ausgewählt).</li>
<li>Die Sieger der ersten Auswahlrunde erhalten 30&#8217;000 Euro und die Möglichkeit, ein Büro zu mieten und den H-Farm-Service zu nutzen (Dinge wie Rechtsberatung, Buchhaltung und Webhosting).</li>
<li>Nach einigen Monaten werden die Startups erneut geprüft &#8211; die besten erhalten nun Investments des mit 10 Millionen Euro dotierten H-Farm-VC-Fund und ziehen in grösseren Gebäude um.</li>
<li>Nach einigen Jahren strebt H-Farm bei seinen Startups aktiv den Exit an, entweder per IPO oder durch Verkauf an eine grosse Firma &#8211; und pflegt entsprechende Verbindungen.</li>
</ul>
<p>Um die ganzen Büros und Gebäude vorzuhalten, sieht H-Farm derzeit eher wie eine Immobilienfirma aus: mehrere Hektar Land mit Bürowürfeln und umgebauten Scheunen. Im Bau sind momentan die Büros für den Startup-Inkubator, die VC-Firma, ein Trainingszentrum für die angehenden Entrepreneure und natürlich haufenweise Meeting-Räume. Es gibt eine Cafeteria, und weil das Gelände ausserhalb der Stadt liegt, sind künftig sogar Unterkünfte angedacht. In der Nähe liegen die Universitäten von Trento, Padua und Venedig mit ihren Absolventen, wissenschaftlichen Ausgründungen und Firmen. Bislang sind die erfolgreichen Investments gut verteilt von Hardware über professionelle Dienstleistungen bis zu Social Media-Web-Firmen.</p>
<p><strong>Fazit<br />
</strong></p>
<p>H-Farm versucht, <strong>die gesamte Pipeline abzudecken</strong>: von der Idee übers Investment bis zum Exit. Ich finde diesen Ansatz interessant. Das zweigeteilte Investment-Modell, in dem sich die Startups längere Zeit unter den Fittichen von H-Farm befinden und miteinander im Wettbewerb stehen, um die nächste, grössere Investment-Runde zu erreichen, gleichzeitig aber auch vom Mit- und Nebeneinander profitieren. Die Büros sehen gut aus, soweit haben die Gründer von H-Farm ihre Hausarbeiten gemacht. Ob die Lage auf dem Land wirklich hilft, da will ich mich nicht festlegen. Aber immerhin sollte es so weniger Ablenkung und mehr Ruhe zum Arbeiten geben.</p>
<p>Zwar versuchen Inkubatoren und Investoren, ihre Erfolge zu planen. Aber machen wir uns nichts vor: am Erfolg von Innovationen finanziell zu partizipieren ähnelt immer noch einem Glücksspiel. Nur mit besseren Bedingungen steigen die Chancen. H-Farm versucht unter anderem durch enge Begleitung, diese weiter zu verbessern. Wenn wir mehr Innovation wollen, brauchen wir mehr Inkubator-Konzepte wie das von H-Farm. Wer darauf nicht warten mag, kann sich ja beim Original in Italien bewerben. Ist nur einen Katzensprung entfernt.</p>
<ul>
<li><a title="FT.com: Start-ups that bet on the farm" href="http://www.ft.com/intl/cms/s/0/eb50ad1c-4ced-11e1-8741-00144feabdc0.html">Start-ups that bet on the farm: FT.com</a></li>
<li><a title="Webseite von H-Farmventures.com" href="http://www.h-farmventures.com/">Webseite von H-Farm</a></li>
</ul>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2009/11/06/kultur-startups-iiv-moeglichkeiten-und-chancen/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2009/11/Geld-für-Schauspielhaus-gross-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2009/11/06/kultur-startups-iiv-moeglichkeiten-und-chancen/">Kultur-Startups I/IV: Möglichkeiten und Chancen</a></b><br /><font size="2">Haben Startups im Kulturbereich – einem von Subventionen beherrschten Feld – eine Chance auf Erfolg? Wir gehen dieser Frage im November nach. </font><font color="#aaa">(6. November 2009)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/02/06/startupsuzh-uni-zurich-mit-startup-coaching/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/02/unizuerich2-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/02/06/startupsuzh-uni-zurich-mit-startup-coaching/">Startup@UZH: Uni Zürich mit Startup-Coaching</a></b><br /><font size="2">Mit einem eigenen Startup-Zentrum möchte die Universität Zürich Startups künftig besser fördern und Spinoff-Gründungen sichtbarer machen. </font><font color="#aaa">(6. Februar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2011/10/04/launchparty-6-startups-stellen-sich-vor/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/10/IMG_3032-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2011/10/04/launchparty-6-startups-stellen-sich-vor/">Launchparty: 6 Startups stellen sich vor</a></b><br /><font size="2">Neben dem Launch-Happening gab's auch Neues zur Vision von eZürich: Die Stadt soll einen ICT-Inkubator bekommen.  </font><font color="#aaa">(4. Oktober 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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    </div>
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    </div>
</div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Frische Geschäftsideen: Crowdfunding neu erfinden</title>
		<link>http://startwerk.ch/2012/02/07/frische-geschaftsideen-crowdfunding-neu-erfinden/</link>
		<comments>http://startwerk.ch/2012/02/07/frische-geschaftsideen-crowdfunding-neu-erfinden/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 15:14:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rothenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trends]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://startwerk.ch/?p=4038</guid>
		<description><![CDATA[Frische Geschäftsideen aus dem Ausland: Spezialisierung ist Trumpf - wir schauen uns neue Crowdfunding-Modelle an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Frische Geschäftsideen aus dem Ausland: Spezialisierung ist Trumpf &#8211; wir schauen uns neue Crowdfunding-Modelle an.</h4>
<p><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/02/HiRes-200x222.jpg" width="200" height="222"  alt="Crowdfunding (Bild: iStockphoto)" align="left" hspace="5" vspace="5"/><a href="http://www.kickstarter.com">Kickstarter</a> ist die wohl populärste Crowdfunding-Plattform im Netz und hat weltweit jede Menge Nachahmer gefunden. Auch hierzulande rangeln gleich mehrere Anbieter um Projekte und Publikum.</p>
<p>Eben erst sind zwei neue Plattformen gestartet. <a href="http://www.100-days.net/">100 Days</a>, hinter dem die Ronorp-Macher stehen, orientiert sich klar an Kickstarter. Einen ähnlichen Fokus hat <a href="http://mydreamis.ch/">mydreamis,</a> eine andere Crowdfunding-Seite, die kürzlich aus der Taufe gehoben worden ist. Sie gesellen sich zu den bestehenden Plattformen. Darunter <a href="http://www.c-crowd.com">c-crowd</a>, das seit 2011 gleich mehrere Funktionen aus einer Hand anbietet: Startup-Finanzierung, Spenden für gemeinnützige Zwecke und kleinere, kommerziell orientierte Projekte. Weiter gibt es <a href="https://www.investiere.ch/">investiere.ch</a>, das sich ganz auf Startup-Finanzierung spezialisiert hat.</p>
<p>Mit der Zunahme an Anbietern stellt sich die Frage: Kommt es zu einer Ausdifferenzierung der Plattformen? Neue Crowdfunding-Gründungen im Ausland deuten darauf hin. <span id="more-4038"></span></p>
<p>In den letzten Monaten hat eine ganze Reihe neuer Seiten den Start gewagt:</p>
<p><strong>USA</strong>: <a href="http://www.luckyant.com/">LuckyAnt</a> ist eine Crowdfunding-Plattform aus New York. Das Startup konzentriert sich auf die Nische hyperlocal, gestartet ist man erstmal ausschliesslich für die Downtown-Gegend der Stadt. Lokale Unternehmen und Geschäfte, die man beim Aufbau neuer Angebote unterstützen kann, stehen im Fokus. Zur besseren Übersicht und um den Projekten eine bessere Bühne zu bieten, werden diese im Wochenrhythmus gefeaturet.</p>
<p><strong>Grossbritannien</strong>: <a href="http://Peoplefund.it">Peoplefund.it</a> ist ebenfalls in der Nische aktiv, und zwar geht es hier ausschliesslich um gemeinnützige Projekte. Weiterer Clou: die Unterstützung ist nicht auf Geldbeiträge beschränkt &#8211; Support kann auch in Form von Zeit und zur Verfügung gestellten Fähigkeiten geleistet werden. Damit können Projektinitianten Peoplefund.it auch fürs Recruiting einsetzen.</p>
<p><strong>USA</strong>: Noch viel spezifischer ist <a href="http://www.healthrally.com/">HealthRally</a> unterwegs, das Startup aus San Francisco will Menschen dabei helfen, ihre persönlichen Fitness-Ziele zu erreichen – per (Mini-)Crowdfunding. Und zwar können die Nutzer ihre guten Vorsätze online posten und dann ihren Bekanntenkreis anstiften, für einen motivierenden Belohnungstopf zusammenzulegen.</p>
<p><strong>Grossbritannien</strong>: Das Londoner Unternehmen <a href="http://www.unbound.co.uk/">Unbound</a> wendet die Crowdfunding-Idee auf Buchprojekte an. Hoffnungsvolle Autoren können auf der Seite ihre Buchideen vorstellen und sich die Schreibarbeit von interessierten Lesern finanzieren lassen. Je nach Höhe des Betrags erhalten die Unterstützer neben dem fertigen Buch zusätzliche Goodies wie Events mit den Autoren.</p>
<p>Das ist nur ein Ausschnitt aus einer stetig wachsenden Schar an neuen Crowdfunding-Modellen. Aber der Trend ist klar: Um in dem wild wuchernden Umfeld neuer Anbieter bestehen zu können, müssen die Plattformen früher oder später ihr Profil schärfen. Auch wenn es fraglich ist, ob alle obenerwähnten Seiten ein genügend grosses Publikum finden werden – eine Spezialisierung dürfte bald auch für hiesige Seiten aktuell werden. Wirft man etwa einen Blick auf c-crowd, stellt man fest, dass die Startup-Projekte gut laufen, während bei den anderen Rubriken die Aktivitäten verhalten sind. Vielleicht täte auch hier eine Fokussierung gut.</p>
<p><strong>Update:</strong> Und zwei weitere spezialisierte Crowdsourcing-Plattform aus der Schweiz: Seit Ende 2011 zielt <a href="http://wemakeit.ch">we make it</a> auf Kulturprojekte und <a href="http://www.projektstarter.ch">projektstarter.ch</a> ist im März 2012 online gegangen. Bei so vielen Neuzugängen ist mit einer baldigen Konsolidierung des Marktes zu rechnen. </p>
<p><small>In der Rubrik «Drei frische Geschäftsideen» wagen wir regelmässig einen Blick über den Tellerrand und schauen uns spannende Startupideen aus dem Ausland an.</small></p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
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		<title>Startup-Investments: Business Angels vs. Venture-Kapital</title>
		<link>http://startwerk.ch/2012/01/26/startup-investments-business-angels-vs-venture-kapital/</link>
		<comments>http://startwerk.ch/2012/01/26/startup-investments-business-angels-vs-venture-kapital/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 16:21:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rothenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Business Angel]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Statistiken]]></category>
		<category><![CDATA[Venture Capital]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie schätzt, dass der weniger sichtbare Markt der Business Angels grösser ist als der für VC-Kapital. Eine Spurensuche.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Eine aktuelle Studie schätzt, dass der weniger sichtbare Markt der Business Angels grösser ist als der für VC-Kapital. Eine Spurensuche.</h4>
<p><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/01/angel2-200x150.jpg" width="200" height="150"  alt="Business Angels {saw2th;http://www.flickr.com/photos/saw2th/5565045193/}" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Wer genaue Zahlen möchte, beisst auf Granit: Die Investments der hiesigen Business Angels entziehen sich jeder Statistik. So kann auch die OECD-Studie <a href="http://www.keepeek.com/Digital-Asset-Management/oecd/industry-and-services/financing-high-growth-firms_9789264118782-en">Financing High-Growth Firms: The Role of Angel Investors</a> nur schätzen, wieviel Geld Business Angels in Startups stecken.</p>
<p>Die Verfasser haben sich aufgemacht, das Volumen von VC- und Angel-Investments in Europa zu vergleichen und kommen zum Schluss, dass Business Angels gesamthaft mehr Geld in Startups investieren als Beteiligungsgesellschaften.</p>
<p>Wie sieht das in der Schweiz aus? <span id="more-3998"></span></p>
<p><strong>Business Angels vs. VCs</strong></p>
<p>Hier fangen die Schwierigkeiten an: Bereits die Abgrenzung zwischen VCs und Business Angels ist nicht ganz klar. So gibt es Angels, die wie VCs operieren und VCs, die als Angel-Netzwerke firmieren.</p>
<p>Als Daumenregel: Business Angels fallen im Phasenmodell von Startups &#8211; seed, early und later stage &#8211; auf die mittlere Stufe, die early stage. Hier geht es um einen Finanzierungbedarf von einigen 10&#8217;000 bis 500&#8217;000 Franken. Angels erwerben typischersweise einen Unternehmensanteil von 10 bis 20 Prozent. Sie sind in der Regel selbst Unternehmer, investieren eigenes Geld, übernehmen die due dilligence selbst, begleiten Startups intensiv als Berater und haben nicht nur eine finanzielle Motivation für ihre Investments.</p>
<p>Der Bereich later stage wird von VCs übernommen und ist traditionell am wichtigsten für High-Tech-Startups, zum Beispiel aus den Bereichen Life Science, Cleantech und ICT. Dort geht um Finanzierungen in Höhe von durchschnittlich 5 Millionen Franken. VC-Beteiligungsfirmen sind meist Partnergesellschaften, die Drittgelder verwalten und investieren. Sie übernehmen die due dilligence für ihre Kunden und sind eine Form von Investmentgesellschaften.</p>
<p><strong>Und die Zahlen?</strong></p>
<p>Der VC-Markt ist gut dokumentiert. Beispielsweise wird man in den Statistiken der <a href="http://www.seca.ch">SECA</a> fündig, etwa im Booklet <a href="http://www.google.ch/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=vc%20investments%20schweiz%202009&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CCkQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.seca.ch%2Fsec%2Ffiles%2Fnewsletter%2Fpdf-news222%2FBooklet_3_Venture_Capital_in_der_Schweiz_A5.pdf&amp;ei=UnYhT6-XCMScOuW41KgI&amp;usg=AFQjCNGckIDR_Ij-64KZ8n69g1uBQowcyQ&amp;cad=rja">Venture Capital in der Schweiz</a>. Die SECA hat ein VC-Volumen von 406 Millionen Franken für 2009 ermittelt. Ein grosser Anteil davon &#8211; rund zwei Drittel &#8211; entfällt auf die Startups der Life Science, also einen schmalen Bereich innerhalb der Startup-Szene. Auch sind gesamthaft 108 Deals für 2009 gezählt.</p>
<p>Bei den Angels ist es schwieriger, zu Zahlen zu kommen. Ich habe den Geschäftsführer der <a href="http://www.businessangels.ch/">Business Angels Schweiz</a>, <a href="http://jan-fuelscher-ch.blogspot.com/">Jan Fülscher</a>, nach einer Einschätzung zum Schweizer Markt gefragt. Er hat für Startwerk eine grobe Schätzung versucht, die ich hier vereinfacht wiedergebe:</p>
<p>«2010 wurden rund 38&#8217;000 Firmen gegründet und somit auch finanziert. Nehmen wir einmal an, dass 10% dieser Firmen AGs waren und 30% GmbHs &#8211; dann hätten wir rund 400 Millionen Franken, die in AG-Gründungen fliessen und rund 250 Millionen Franken für die GmbHs. Dazu kommen Gelder, welche über Darlehen und Kapitalerhöhungen in existierende und neue Firmen fliessen; ich würde also einmal ganz grob schätzen, dass pro Jahr zwei bis zehn Milliarden Franken für Firmenfinanzierungen aufgewendet werden. Diese Finanzierungen entziehen sich jeder Statistik. Aber sagen wir einmal, dass 10 Prozent dieses Geldes von Business Angels kommt, dann läge das Investitionsvolumen dieser Personengruppe bei einigen hundert Millionen Franken und es wären rund 13&#8217;000 Firmen betroffen.</p>
<p>Und von den organisierten Angels her betrachtet: Die wichtigsten Netzwerke zusammen investieren geschätzt 10 bis 20 Millionen Franken pro Jahr in Startups. Gleichzeitig sind die wenigsten Angels in solchen Netzwerken organisiert – sagen wir einmal: 5 Prozent.»</p>
<p>Rechnet man das hoch, kommt man auf 200 bis 400 Millionen Franken. Die beiden Betrachtungsweisen liefern also recht konsistente Zahlen.</p>
<p>Ein <a href="http://www.google.ch/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=schweiz%20business%20angels%20zusammenarbeit&amp;source=web&amp;cd=7&amp;ved=0CGoQFjAG&amp;url=http%3A%2F%2Fe-collection.library.ethz.ch%2Feserv%2Feth%3A28420%2Feth-28420-02.pdf&amp;ei=snshT7SNHbPP4QTRvqzWCA&amp;usg=AFQjCNFb9jkKGcP3aD4YfS8LOyeeUy9QmA&amp;cad=rja">Studie von 2006 </a>kommt übrigens zu ähnlichen Ergebnissen: Rund 250 Millionen Franken, rund 3&#8217;000 Business Angels.</p>
<p><strong>Spitze des Eisbergs</strong></p>
<p>Diese Ergebnisse sind nicht aussagekräftig genug, um die OECD-Untersuchung zu stützen oder zu widerlegen. Aber sie zeigen auf, wie gross der Markt für Angel-Investments in der Schweiz ist – die sichtbaren Aktivitäten, etwa der institutionalisierten Angels, sind da nur die Spitze des Eisbergs.</p>

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		<item>
		<title>Berlin, London, Zürich: Was macht eine Stadt  zum Startup-Mekka?</title>
		<link>http://startwerk.ch/2012/01/16/berlin-london-zurich-was-macht-eine-stadt-zum-startup-mekka/</link>
		<comments>http://startwerk.ch/2012/01/16/berlin-london-zurich-was-macht-eine-stadt-zum-startup-mekka/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 15:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor Gross</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Anforderungen]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Gründung]]></category>

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		<description><![CDATA[Was braucht ein Ort, um Startups ein gutes Umfeld zu bieten? Wir wagen den Vergleich Berlin/Zürich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Was braucht ein Ort, um Startups ein gutes Umfeld zu bieten? Wir wagen den Vergleich Berlin/Zürich.</h4>
<p><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/01/iStock_000004093159XSmall-200x132.jpg" width="200" height="132"  alt="Startup City (Bild: istockphoto)" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Zum ersten Mal überhaupt gibt es Alternativen zu Amerika, was den Standort von Web-Startups angeht. Die deutsche Hauptstadt zum Beispiel. Selbst TechCrunch schreibt, dass <a title="Techcrunch.com: We prefer Berlin for startups" href="http://techcrunch.com/2011/05/22/witn-london-is-gonna-be-pissed-but-we-prefer-berlin-for-startups-tctv/">Berlin als Startup-Standort derzeit kaum schlagbar</a> sei und den Hotspot London hinter sich gelassen habe.</p>
<p>Kann die Schweiz hier mithalten mit dem Standort Zürich? Wir listen die Vorteile von Berlin auf und fragen uns, wie allgemein sie sind.</p>
<p><strong>Keine Alternative zum Gründen <span id="more-3914"></span><br />
</strong></p>
<p><strong>Gregor</strong>: Ein boomender Arbeitsmarkt mit annähernder Vollbeschäftigung <em></em>ist ein Problem für den Startup-Nachwuchs. Einfach, weil es für die meisten Menschen in solchen Städten einfacher und weniger riskant ist, einen Job anzunehmen als sich auf ein Startup einzulassen.</p>
<p>Dem Selbergründen Konkurrenz machen auch Branchen, in denen sehr viel Geld verdient wird, wie zum Beispiel die Finanzindustrie. Für intelligente, motivierte Leute ist es dort einfacher, sich einen gut bezahlten Job in der dominanten Branche zu besorgen, als das Risiko und die Ungewissheit einer Unternehmensgründung einzugehen. Das gilt aber nicht nur fürs Personal: Städte mit Vollbeschäftigung und finanzstarken, internationalen Industrien bieten auch wenig bezahlbare Immobilien &#8211; Innenstadtlagen sind komplett vermietet und selbst in den Außenlagen herrscht viel Wettbewerb.</p>
<p>Ideal für Startups dürften Städte sein, in denen es keine Vollbeschäftigung gibt und die auch kein internationaler Finanzplatz sind. Berlin ist kein Finanzzentrum und von Vollbeschäftigung schlappe 18 Prozent entfernt.</p>
<p><strong>Jan</strong>: Dass gut zahlende, etablierte Branchen der Gründerszene die Talente abgraben ist sicher richtig. Aber Prosperität ist meiner Meinung nach kein Argument gegen ein Standort, Startup-Hotspots sind meist Zentren mit traditionell grosser wirtschaftlicher Bedeutung. Die Bay Area, London oder auch Zürich: Solange die Wirtschaft in Bewegung ist, suchen auch Menschen den Weg in die Selbständigkeit &#8211; es gibt immer Unternehmer, die ihr eigenes Ding machen wollen.</p>
<p>Umgekehrt würde ich sogar sagen: Leute, die in der Privatwirtschaft schon einen Job hatten und dort Erfahrung gesammelt haben, sich vielleicht ein bisschen finanzielle Ressourcen angespart haben, sind oft die erfolgreichsten Gründer. Neben Branchenwissen, etwas Startkapital und Kontakten liegt das sicher auch daran, dass sie wissen, was sie wollen: Selbständigkeit statt Angestelltendasein. Einfach einen Job bei einem Unternehmen ergattern zu können, ist dann nicht mehr der ausschlaggebende Faktor.</p>
<p><strong>Junge, gut ausgebildete Leute<br />
</strong></p>
<p><strong>Gregor</strong>: In Europa finden sich die meisten jungen Leute in den Städten mit vielen Universitäten. Gerade deutsche Universitäten haben Entrepreneurship und die Unterstützung beim Ausgründen von Geschäftsideen ihrer Mitarbeiter und Studenten als wichtigen Wettbewerbsvorteil erkannt. In Städten mit vielen Unis gibt es viele Gründungs-Ideen und auch gut ausgebildete, als Absolventen immer noch bezahlbare Mitarbeiter &#8211; und die sogar im Überhang.</p>
<p><strong>Jan</strong>: Hier kann ich nur zustimmen. Der wohl wichtigste Standort-Faktor sind Leute mit Fachwissen, Ideen und Cleverness.</p>
<p><strong>Zugang zu billigen Programmierern</strong></p>
<p><strong>Gregor</strong>: Ein Umstand, der in Amerika stark ins Gewicht fällt, sind die Preise für Programmierer. Zwar kann man seine Web-Applikation auch im Ausland programmieren lassen, z.B. in Indien. Große Firmen mögen das gemanagt kriegen. Von erfolgreichen Offshore-Programmier-Aktionen bei kleinen Firmen und Startups habe ich noch nicht so oft gehört.</p>
<p>Wo gibt&#8217;s in Europa vergleichsweise billige Programmierer? In Osteuropa, zum Beispiel. Kommen die Leute aus EU-Beitrittsländern, können sie sich ihren Arbeitsort selbst aussuchen. Berlin ist traditionell ein Tor zum Osten und hat hier entsprechend gute Karten.</p>
<p><strong>Jan</strong>: Ein wichtiges Problem. Hierzulande tun sich nicht nur Startups schwer, genügend IT-Spezialisten aufzutreiben, zur Rekrutierung bleibt da oft nur das Ausland. Eine international ausgerichtete Stadt, in der die Hochschulen talentierte Studis aus aller Welt anziehen, kann dem entgegensteuern. Wie liberal da ein Land bei der Regulierung des Arbeitsmarkts ist, ist dann ein zentraler Faktor für Unternehmen.</p>
<p>Die aktuelle <a href="http://startwerk.ch/2010/04/19/knapp-bemessene-kontigente-startups-gehen-die-spezialisten-aus/?preview=true&amp;preview_id=3985&amp;preview_nonce=a10fa83376">Schweizer Regelung mit strikt gehandhabten Länder-Kontingenten</a> und Visa-Bestimmungen macht es für Startups aufwändig und schwierig, Ausländer anzustellen. Aus einzelnen Staaten ist fast ganz unmöglich, talentierte Leute herzuholen. Hier besteht klar Verbesserungsbedarf.</p>
<p><strong>Multi-Kulti schadet nicht</strong></p>
<p><strong>Gregor</strong>: In einer amerikanischen Studie hat man untersucht, ob es Kriterien gibt, die im Zusammenhang stehen mit Wertschöpfung in innovativen Branchen und Firmengründungen. Auffallend in dieser Studie war, dass amerikanische Städte, in denen Homosexualität offen toleriert wird, allgemein mehr gründen und die dort gegründeten Firmen allgemein innovativer sind. Erklärt wurde dies damit, dass ein zu enger Zusammenhalt in einer Gemeinde wenig fördert und verlangt, über den Tellerrand zu schauen.</p>
<p>Was die amerikanische Studie generell messen will, ist der tolerante Umgang mit dem Anderssein, glaube ich. Das lässt sich auch ablesen, wie stark die internationalen Einflüsse in einer Stadt sind und wie gut diese Stadt damit umgeht. Darin schneidet zum Beispiel Berlin sehr gut ab.</p>
<p>An Orten wie San Francisco ist das soziale Gefüge nicht so eng gesteckt. Diese Toleranz, Freiheit und Anonymität führt dazu, dass neue Ideen besser entstehen und gedeihen können. Auch stehen die Einwohner dort in zwar nicht so engem Kontakt zueinander, haben dafür aber Kontakt zu mehr Menschen &#8211; und somit auch zu mehr Ideen. Solche Gemeinden sind einfach <em>kreativer</em>, kann man sagen.</p>
<p><strong>Jan</strong>: Das ist eine interessante These, die intuitiv einleuchtet. Ich kann nicht beurteilen, wie sehr da etwas dran ist, aber Kreativität und Mut zu eigenen Ideen sind sicher bestimmende Merkmale von Startup-freundlichen Orten. Städtische Zentren mit liberalem Umfeld stehen hier sicher besser da als Orte, an denen soziale Kontrolle und ein missgünstiges Klima herrschen.</p>
<p><strong>Ein Ruf als preiswerte Party-Metropole schadet nicht</strong></p>
<p><strong>Gregor</strong>: Wenn Du aus weiter Ferne Personal anlocken willst, damit die Leute in Deinem Startup arbeiten, ist ein attraktiver Standort nicht schlecht. Das betrifft Dein Büro <a title="So findet man Bewerber: Startups müssen ihre  Mitarbeiter glücklich machen" href="http://startwerk.ch/2011/10/11/5-tipps-damit-deine-mitarbeiter-glucklich-bleiben/">ebenso</a> wie die Stadt, in der Du sitzt. Das recht erfolgreiche Berliner Startup für Online-Games, Wooga, wirbt auf seiner <a title="Wooga.com: Jobs, life, career" href="http://www.wooga.com/jobs/life-career/">Karriere-Seite</a> offen mit den Vorteilen von Berlin als Party-Stadt.</p>
<p>Was braucht es idealerweise noch, damit Leute Deinem Ruf folgen und in Deine Stadt ziehen? Billige Lebenshaltungskosten, würde ich sagen. Städte mit vielen Unis bieten das nicht immer, aber eigentlich doch recht oft. Berlin hat den Vorteil, als billigste Hauptstadt Europas zu gelten. Das gilt für Party, Mieten und Essen.</p>
<p><strong>Jan</strong>: Bei den Partys können wir mit Zürich vielleicht ein Stück weit mithalten, bei den günstigen Lebenskosten wird&#8217;s schwierig.. Ich würde dagegen halten, dass es hier auch um Lebensqualität im Allgemeinen gehen kann, und da zählt Verschiedenes. Zürich schneidet in weltweiten Rankings zur Lebensqualität regelmässig gut ab. Das ist nicht so griffig wie «Partyhauptstadt», ist aber sicher für viele Menschen ein mindestens so wichtiges Kriterium.</p>
<p><strong>Zugang zu Kapital und zum Startup-Netzwerk</strong></p>
<p><strong>Gregor</strong>: Wichtig für Startups wäre dann noch der Zugang zu Kapital. Wenn man Berlin einen Vorwurf machen will, dann an dieser Stelle. Zumindest Venture- und Seed Capital sind doch recht stark an Amerika gebunden, aber mittlerweile operieren diese Firmen quasi global und investieren auch in Europa sehr stark.</p>
<p>Eine andere Form der Unterstützung von Startups sind Inkubatoren. Die gibt&#8217;s an Unis oder aus privater Hand, oft gegründet von erfolgreichen Gründern. Was in Berlin an VC fehlt, gibt&#8217;s an Startup-Inkubatoren zusätzlich: drei an den Universitäten der Stadt, einige weitere an anderen Hochschulen und darüber hinaus die privaten Inkubatoren von klein bis groß, von dem Samwer-Brüdern über den Spreadshirt-Gründer bis zu kleineren, weniger bekannten, aber nicht weniger erfolgreichen Gründern.</p>
<p><strong>Jan</strong>: Hier ist der Nachteil, den Du oben genannt hast, glaube ich ein klarer Vorteil. An einem internationalen Finanzplatz (Schweiz generell, Zürich im Speziellen) steht nicht nur Kapital bereit, es sind auch ständig Investoren auf der Suche nach neuen Möglichkeiten für Anlage und Beteiligung. Das spiegelt sich auch in aktuellen <a href="http://startwerk.ch/2012/01/10/venture-kapital-in-europa-so-schneidet-die-schweiz-ab/">Studien</a>.</p>
<p>Bei der Förderlandschaft kann die Schweiz auch punkten, viele Programme und Wettbewerbe sorgen für ein dichtes Unterstützungsnetz. Und bei den Inkubatoren holen wir auf: Zürich zum Beispiel erhält dieses Jahr einen spezialisierten <a href="http://startwerk.ch/2011/11/17/die-politik-gibt-grunes-licht-15-millionen-fur-zurcher-startup-inkubator/">ICT- und Cleantech-Inkubator</a>.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Was bleibt übrig? Welche Faktoren zählen, ist variabel, nicht alle muss jede Stadt haben, um erfolgreich Startups hervor zu bringen. Es geht um die passende Kombination. Eine Stadt, die diese hinkriegt, wird über kurz oder lang mehr und mehr Startups hervorbringen. Einfach, <a href="http://startwerk.ch/2011/11/03/sean-parker-uber-den-weg-laufen-paul-graham-zu-startup-hubs/">weil das Netzwerk da ist</a>, die Investoren, die Mitarbeiter und die generelle Einstellung. Berlin scheint eine kritische Masse in Deutschland erreicht zu haben. Wie schaut es mit Zürich aus?</p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2011/08/04/lean-startup-meetup-in-berlin/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2050/08/buildmeasurelearn-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2011/08/04/lean-startup-meetup-in-berlin/">Erfahrungsbericht: Lean Startup Meetup in Berlin</a></b><br /><font size="2">Das zweite Lean Startup Meetup in Berlin - mögliches Vorbild für eine Schweizer Version? </font><font color="#aaa">(4. August 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2009/05/20/mini-seedcamp-berlin-bewerber-vortreten/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2009/05/seedneu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2009/05/20/mini-seedcamp-berlin-bewerber-vortreten/">Mini-Seedcamp Berlin: Bewerber vortreten</a></b><br /><font size="2">20 Bewerber kriegen am Berliner Mini-Seedcamp Gelegenheit, sich einer illustren Runde von Experten zu präsentieren.  </font><font color="#aaa">(20. Mai 2009)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2009/03/17/schweizer-gruender-im-ausland-warum-in-die-ferne-schweifen/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2009/03/gruender_neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2009/03/17/schweizer-gruender-im-ausland-warum-in-die-ferne-schweifen/">Schweizer Gründer im Ausland: Warum in die Ferne schweifen?</a></b><br /><font size="2">Auch Startups werden internationaler, und Schweizer Gründer zieht es öfter mal ins Ausland. Drei von ihnen berichten über ihre Erfahrungen. </font><font color="#aaa">(17. März 2009)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Venture-Kapital in Europa: So schneidet die Schweiz ab</title>
		<link>http://startwerk.ch/2012/01/10/venture-kapital-in-europa-so-schneidet-die-schweiz-ab/</link>
		<comments>http://startwerk.ch/2012/01/10/venture-kapital-in-europa-so-schneidet-die-schweiz-ab/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 15:57:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rothenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[VC]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Studie hat die Startup-Investitionen der europäischen Länder verglichen. Was für ein Zeugnis stellt sie der hiesigen Szene aus? Das Startup-Ökosystem eines Landes wird neben seiner Innovationskraft auch stark davon geprägt, wieviel Geld in neu gegründete Unternehmen fliesst. Einen kompakten Überblick gibt da eine aktuelle Mini-Studie. Steffen Wagner und Lucas Laib von investiere.ch haben sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Eine Studie hat die Startup-Investitionen der europäischen Länder verglichen. Was für ein Zeugnis stellt sie der hiesigen Szene aus?</h4>
<p><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/01/investment-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="Investitionen nach Ländern {istock;istockphoto.com}" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Das Startup-Ökosystem eines Landes wird neben seiner Innovationskraft auch stark davon geprägt, wieviel Geld in neu gegründete Unternehmen fliesst.</p>
<p>Einen kompakten Überblick gibt da eine aktuelle <a href="https://www.investiere.ch/sites/default/files/u954/VCP%20Study%20Venture%20Capital%20in%20Europe%202011.pdf">Mini-Studie</a>. Steffen Wagner und Lucas Laib von <a href="https://www.investiere.ch">investiere.ch</a> haben sich dafür die VC-Ausgaben in Europa angeschaut und mit einem <a href="http://blog.iese.edu/vcpeindex/">Ranking der IESE</a> verglichen, das die Attraktivität von Ländern für Investoren aufzuschlüsseln versucht.</p>
<p>Die Take-Away-Erkenntnisse: <span id="more-3952"></span></p>
<ul>
<li>In keinem europäischen Land fliesst so viel Geld in VC-Finanzierung wie in der Schweiz. Mit 69 Dollar pro Kopf lässt die Schweiz sogar die USA hinter sich (67 Dollar). Netto importieren wir sogar VC-Geld. Das passt zum Index: Mit Rang sechs im Index-Ranking landet die Schweiz über alle Faktoren angeschaut auch auf einer Spitzenposition.</li>
<li>Zum Vergleich: Frankreich und Grossbritannien kommen deutlich weiter hinten mit einem Spend zwischen 30 und 40 Dollar. Der Grund: Ihre Startup-Ökosysteme konzentrieren sich auf die Hotspots Paris und London, die international führend sind, aber im Land relativ alleine stehen.</li>
<li>Die grösste Volkswirtschaft des Kontinents, Deutschland, und andere Länder mit gutem technologischen Background rangieren investitionsmässig überraschend weit unter dem Durchschnitt – mit weniger als 30 Dollar. Investiere ist der Ansicht, dass fehlender Innovationsdruck dafür verantwortlich ist: Grund sei wohl «eine starke Grossindustrie bzw. grosse Rohstoffvorkommen und eine vergleichsweise stabile Wirtschaftslage».</li>
</ul>
<p><strong>Die Equity Gap</strong></p>
<p>Die Schweiz in Spitzenposition – da stellt sich prompt die Frage: Wie kommt es, dass es trotzdem extrem schwierig ist, an Finanzierung zu kommen?</p>
<p>Grund ist eine Finanzierungslücke. Diese tut sich in der Mitte auf, zwischen Seed- und Later-Stage. Diese sind abgedeckt: Förderinstitutionen und Stiftungen machen einen guten Job dabei, Startups zu entdecken, sichtbar zu machen und ihnen den Start zu erleichtern. Und, sofern die mittlere Phase überstanden ist, sei es wiederum einfacher, an VC-Geld zu kommen, meint Steffen.</p>
<p>In der Early-Stage-Phase hingegen harzt es; dort wo Jungunternehmen nach Finanzierungrunden für das Wachstum nach dem Start suchen, Series A und Series B.</p>
<p><strong>Staat als Helfer?</strong></p>
<p>Wie könnte man Startups über diese Finanzierungslücke hinweghelfen? Immer wieder <a href="http://startwerk.ch/2011/09/23/startup-finanzierung-brauchen-wir-einen-staatlichen-seed-fonds/">im Gespräch</a> sind staatliche Fonds, die aber von kaum einer Seite begeisterten Zuspruch erhalten. Wenn überhaupt solche Vehikel in Erwägung gezogen werden, dann höchstens als Ko-Investor oder per Matching-Fund (es fliesst nur Geld, falls ein privates Lead-Investment bereits vorliegt), was die Vorbehalte gegenüber dem Staat als Investor deutlich macht.</p>
<p>Auch Steffen ist der Meinung, dass privates Kapital die bessere Alternative wäre, schliesslich sei das in Schweiz auch vorhanden. Am einleuchtendsten scheint es da, zusätzliche Investoren zu motivieren. Privatvermögen gibt es hierzulande genug – es fehlt höchstens an der Sichtbarkeit der Startup-Szene. In den USA schaffen Instrumente wie die <a href="http://startwerk.ch/2011/03/07/social-media-hilft-beim-matchmaking-mehr-transparenz-mehr-business-angels/">AngelList</a> hier Transparenz und sorgen dafür, dass unerfahrene Investoren leichteren Zugang zum Ökosystem erhalten.</p>
<p>Hierzulande ist das Ganze ein Insidergeschäft. Investoren «verstecken» sich beispielsweise in Business Angel Clubs und sind für Nicht-Insider kaum sichtbar. Das ist tief verankert, so ist auch in den meisten Standard-Termsheets vorgesehen, dass Beteiligungen geheim bleiben.</p>
<p><strong>Kultur als Bremser</strong></p>
<p>Muss das so sein? Steffen wünscht sich hier mehr Transparenz: Das heisst vor allem mehr prominente private Investoren, die sich zu ihrer Tätigkeit bekennen und so Vorbildcharakter haben. Als eine Art Ambassadoren könnten sie Beteiligungen an Startups als spannende, alternative Geldanlage ins Gespräch bringen. Das könnte einen Kulturwandel herbeiführen, der für das ganze Ökosystem Vorteile bringt.</p>
<p>Neben den bestehenden liessen sich so auch neue Investorengruppen ansprechen. Fündig wird man ehesten dort, wo das nötig Kleingeld vorhanden wäre. Zwei neue Zielgruppen für das Investoren sieht investiere in family offices (private Grossvermögen) und Pensionskassen. Beide haben Mittel, suchen nach Geldnanlagen und haben die Möglichkeit, diversifizierte Investments zu tätigen – können also das Risiko verteilen.</p>
<p>Das scheint mir keine schlechte Idee zu sein, eine Debatte zum Thema wäre sinnvoll. Ziel: Ein Weg, die Finanzierungslücke ohne komplexe neue Fördermassnahmen füllen.</p>
<p>Wie Steffen meint: ein dynamisches Investitionsklima ist vor allem eine Frage der Kultur, mehr als eine der Rahmenbedingungen.</p>
<ul>
<li><a href="https://www.investiere.ch/sites/default/files/u954/VCP%20Study%20Venture%20Capital%20in%20Europe%202011.pdf">Die Studie</a></li>
<li><a href="http://blog.iese.edu/vcpeindex/">Ranking der IESE</a></li>
</ul>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
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        </div>
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        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://startwerk.ch/2012/01/10/venture-kapital-in-europa-so-schneidet-die-schweiz-ab/&title=Venture-Kapital in Europa: So schneidet die Schweiz ab&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=startwerk">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2011/07/15/finanzierung-und-startups-geld-allein-reicht-nicht/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/07/money_09-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2011/07/15/finanzierung-und-startups-geld-allein-reicht-nicht/">Finanzierung und Startups: Geld allein reicht nicht </a></b><br /><font size="2">Geld lindert zwar die Sorgen des Startup-Lebens, hilft aber bei den wirklich wichtigen Problemen nicht weiter. Das wissen auch Investoren. </font><font color="#aaa">(15. Juli 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2011/03/15/exthanded-startups-entdecken-crowdfunding/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/03/exthanded1-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2011/03/15/exthanded-startups-entdecken-crowdfunding/">exthanded: Startups entdecken Crowdfunding</a></b><br /><font size="2">Crowdfunding scheint im Bewusstsein von Gründern und Publikum angekommen - Schweizer Startups machen mit dem Modell erste Gehversuche. </font><font color="#aaa">(15. März 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2011/03/07/social-media-hilft-beim-matchmaking-mehr-transparenz-mehr-business-angels/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/03/money_09-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2011/03/07/social-media-hilft-beim-matchmaking-mehr-transparenz-mehr-business-angels/">Social Media hilft beim Matchmaking: Mehr Transparenz - mehr  Business Angels</a></b><br /><font size="2">In den USA hat sich mit AngelList ein neuer Treiber für Startupfinanzierung etabliert. Warum wir ähnliche Instrumente brauchen. </font><font color="#aaa">(7. März 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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