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		<title>«Networken ist das A und O»: 9 Fragen an Andreas Hüppi  von Bitforge</title>
		<link>http://startwerk.ch/2012/04/27/networken-ist-das-a-und-o-9-fragen-an-andreas-hueppi-von-bitforge/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 12:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rothenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[People]]></category>
		<category><![CDATA[Bitforge]]></category>
		<category><![CDATA[Fragerunde]]></category>
		<category><![CDATA[Gründungserfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Spieldesign]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem Gründer eines Spiele- und Appentwicklungsstudios.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem Gründer eines Spiele- und Appentwicklungsstudios.</h4>
<p><strong><a href="http://startwerk.ch/2012/04/27/networken-ist-das-a-und-o-9-fragen-an-andreas-hueppi-von-bitforge/andreas_foto/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/04/andreas_foto-200x249.png" width="200" height="249"  alt="Andreas Hüppi (Bild: zvg)" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Andreas, was ist die Idee von Bitforge?</strong></p>
<p>Wir waren bereits 2004 der Überzeugung, dass Handys und Smartphones die nächste Revolution in der Softwareindustrie sein werden. Wir beschlossen, auf dieses Pferd zu setzen und als erste Schweizer Firma Apps und Spiele für mobile devices anzubieten und damit unsere Passion zum Beruf zu machen.</p>
<p><strong>Wie seid ihr darauf gekommen?</strong></p>
<p>Reto, mein Geschäftspartner, hat während des Studiums für einen deutschen Publisher Spiele programmiert. Er kam auf mich zu mit der Idee, zu zweit eine Firma zu gründen. Gemeinsam haben wir dann <a href="http://bitforge.ch" target="_blank">Bitforge</a> gegründet und erste Aufträge hereingeholt. Damals gab es noch keine Smartphones und Internet auf dem Handy war teuer. Trotzdem setzten wir beispielsweise den EuroGuide zur Europameisterschaft 2008 für Swisscom um und programmierten kleine Spiele für Axe, Alinghi oder Orange.</p>
<p><strong>Gab es eine Idee beim Vermarkten, die besonders gut funktioniert hat? <span id="more-4278"></span><br />
</strong></p>
<p>Ohne Marketing und Werbung geht in der App-Branche gar nichts, das haben wir sehr schnell gemerkt und raten das auch heute noch unseren Kunden. Das Produkt kann noch so gut sein, wenn man die Leute nicht darauf aufmerksam macht, nützt alles nichts. Es gibt Tausende von Apps – daraus hervorzustechen ist eine Kunst und verlangt kreative Promotionen. Fälle wie Angry Birds sind selten. Wir hatten aber das Glück, mit unserem Spiel Orbital von Apple gefeaturet zu werden. Bei der Präsentation des iPads Anfang 2011 war das Spiel sogar auf dem Gerät von Steve Jobs auf der Bühne installiert. Das gab uns einen regelrechten Boost und zeigt, dass nach wie vor die Qualität eines Spiels über seinen Erfolg entscheidet und weniger das Werbebudget.</p>
<p><strong>Was war die grösste Herausforderung mit der ihr zu kämpfen hattet?</strong></p>
<p>Uns selber bekannt zu machen und zu vermarkten war anfangs die grösste Herausforderung: dafür zu sorgen, dass uns die Leute kennen und als Fachkräfte in Sachen App-Entwicklung wahrnehmen. Da sind viel Türklinkenputzen und viele Steh-Apéros nötig. Networken ist das A und O.</p>
<p><strong>In welchem Bereich fehlte euch bei der Gründung am meisten Know-How, wo musstet ihr euch noch zusätzliches Wissen aneignen?</strong></p>
<p>Als Unternehmer muss man vor allem am Anfang sehr offen sein für neue Aufgaben. Wir waren Entwickler, Informatiker und mussten uns Marketing, Buchhaltung, und so weiter selbst aneignen. Das ist zeitaufwändig, dessen muss man sich bewusst sein. Mittlerweile ist es aber so, dass wir Unternehmen, die uns betreffend einer App anfragen in Sachen Marketing beraten. Man wächst in die Aufgaben hinein.</p>
<p><strong>Warum bist du Unternehmer geworden?</strong></p>
<p>Es war ein spontaner Entscheid und wir dachten uns einfach: «Los!» Mit einem Informatikstudium war die Berufsaussicht halt doch eher weniger im kreativen Bereich. Ich denke, das ist auch einer der Gründe, warum wir es gewagt haben. Weil wir nicht als Programmierer im dunklen Kämmerchen Code schreiben, sondern etwas erschaffen wollten.</p>
<p><strong>Bei welcher Geschäftsidee ärgerst du dich, dass du sie nicht als erster hattest?</strong></p>
<p>Hunderte von App- und Gameideen, die wir ebenfalls hatten, aber zu spät dran waren oder nicht die Gelegenheit und Zeit hatten, sie umzusetzen und zu vermarkten… Der Markt in diesem Bereich ist sehr schnelllebig. Aber Orbital konnte sich schliesslich durchsetzen und gewann mehrere Auszeichnungen. Und wir konnten das Spiel letztes Jahr auf Android und Windows Phone 7 mit Anbindung an Xbox live veröffentlichen.</p>
<p><strong>Was ist dein Tipp für angehende Gründer?</strong></p>
<p>Unbedingt probieren! Alles andere kommt dann von alleine. Keine Angst davor haben, sich selbstständig zu machen. Und auch wenn es schief läuft: die Erfahrung ist es definitiv wert. Wichtig ist einfach, dass man Spass an dem hat, was man tut.</p>
<p><strong>Welches Startup sollen wir als nächstes in dieser Rubrik bringen?</strong></p>
<p>Thomas Stocker von <a href="http://www.efex.ch" target="_blank">Efex</a> ist ein sehr talentierter selbständiger Videoproduzent- und Künstler. Ich finde seine Arbeit «sehr geil»!</p>
<ul>
<li><a href="http://bitforge.ch" target="_blank">Bitforge</a></li>
</ul>

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          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/03/30/%c2%ablass-dir-deine-idee-nicht-ausreden%c2%bb-9-fragen-an-matthias-sala-von-gbanga/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/03/matthias-sala-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/03/30/%c2%ablass-dir-deine-idee-nicht-ausreden%c2%bb-9-fragen-an-matthias-sala-von-gbanga/">«Lass Dir Deine Idee nicht ausreden»: 9 Fragen an Matthias Sala von Gbanga</a></b><br /><font size="2">Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem CEO von Gbanga. </font><font color="#aaa">(30. März 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/04/13/ich-werde-mich-wohl-nie-zuruecklehnen-9-fragen-von-edith-meier-von-oh-sweetest-thing/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/04/FraeuleinMeier-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/04/13/ich-werde-mich-wohl-nie-zuruecklehnen-9-fragen-von-edith-meier-von-oh-sweetest-thing/">«Ich werde mich wohl nie zurücklehnen»: 9 Fragen von Edith Meier von  Oh! sweetest thing</a></b><br /><font size="2">Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit der Gründerin einer Startup-Bäckerei </font><font color="#aaa">(13. April 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/03/12/%c2%abverlieb-dich-nicht-in-die-eigene-idee%c2%bb-9-fragen-an-fabio-carlucci-vom-design-thinking-startup/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/03/FabioBild1-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/03/12/%c2%abverlieb-dich-nicht-in-die-eigene-idee%c2%bb-9-fragen-an-fabio-carlucci-vom-design-thinking-startup/">«Verlieb dich nicht in die eigene Idee»: 9 Fragen an Fabio Carlucci vom  Design Thinking Startup</a></b><br /><font size="2">Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem Mitgründer des Design Thinking Startup. </font><font color="#aaa">(12. März 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://firmen-gruendung.ch/" target="_blank" alt="firmen-gruendung.ch" title="firmen-gruendung.ch">
    <img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/05/Banner-IFJ-e1337761608479.jpg" alt="firmen-gruendung.ch" title="firmen-gruendung.ch"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://www.opendi.ch/" target="_blank" alt="opendi.ch" title="opendi.ch">
    <img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/09/openid_125.png" alt="opendi.ch" title="opendi.ch"></a>  
    </div>
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    <a href="http://blogwerk.com/verlag/werbung/sponsoring/" target="_blank" alt="Sponsor werden" title="Sponsor werden">
    <img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/09/startwerk_125.png" alt="Sponsor werden" title="Sponsor werden"></a>  
    </div>
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		<title>«Ich werde mich wohl nie zurücklehnen»: 9 Fragen von Edith Meier von  Oh! sweetest thing</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 13:05:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rothenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[People]]></category>
		<category><![CDATA[Fragerunde]]></category>
		<category><![CDATA[Gründer]]></category>
		<category><![CDATA[Idee]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit der Gründerin einer Startup-Bäckerei]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit der Gründerin einer Startup-Bäckerei.</h4>
<p><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/04/FraeuleinMeier.jpg" width="131" height="143"  alt="Edith Meier (Bild: zvg)" align="left" hspace="5" vspace="5"/><strong>Edith, was ist die Idee hinter deinem Startup?</strong></p>
<p><a href="http://www.ohsweetestthing.com/" target="_blank">Oh! sweetest thing</a> ist eine Startup-Bäckerei, welche auf spielerische Weise Design mit Essbarem verbindet.</p>
<p><strong>Wie bist Du darauf gekommen?</strong></p>
<p>Ich habe schon lange mit der Idee gespielt, ein eigenes Cafe zu eröffnen. Erste konkrete Formen nahm diese Idee erst nach einer Städtereise nach Paris an. Da entdeckte ich eine Bäckerei mit diesen leckeren Cheesecakes und Cupcakes, die zu diesem Zeitpunkt in Zürich nicht oder nur schwierig erhältlich waren. Die Cupcakes reizten mich dabei am meisten, da sie gestalterisch sehr vielfältig sind.</p>
<p><strong>Gab es eine Idee beim Vermarkten, die besonders gut funktioniert hat? <span id="more-4237"></span></strong></p>
<p>Ich habe beim Konzept von Oh! sweetest thing zwei meiner Passionen verbunden: Backen und die 50er Jahre. Es stellte sich heraus, dass beides perfekt zusammenpasst. Ganz allgemein würde ich sagen: Konsistenz und Liebe zum Detail. Ich kreiere alles bewusst und konsequent. Dabei muss jeder Aspekt des Geschäftes ins Grundkonzept passen. Das gilt nicht nur fürs Logo und die Produkte, sondern auch für die verwendete Tischdecke, bis zur Präsentation des Ladenkonzeptes in der Firmenuniform. Ich glaube, die Kunden schätzen genau das, wenn sie mit Oh! sweetest thing in Kontakt kommen. Die Erfahrung ist kohärent und abgerundet. So kann ein einmaliger Eindruck entstehen.</p>
<p><strong>Was war die grösste Herausforderung mit der Du zu kämpfen hattest und wie hast Du das Problem gelöst?</strong></p>
<p>Es war nicht ganz einfach, eine Bäckerei zu überzeugen, mich zur Untermiete bei sich aufzunehmen. Ich habe zig Bäckereien in der Stadt angerufen, einige waren regelrecht misstrauisch, und den Satz «Was, Sie haben gar keine Lehre als Bäckerin?» habe ich sehr oft zu hören bekommen. Da hat nur Durchhaltevermögen geholfen. Nach unzähligen Telefonaten konnte ich mir tatsächlich zwei Bäckereien anschauen, und bei einer backe ich nun, wenn ich einen Auftrag erhalte.</p>
<p>Auch als ich mich dazu entschieden habe, den Traum vom eigenen Laden zu realisieren: Natürlich sollte er zahlbar und gut gelegen sein. Jeder, der in einer ähnlichen Situation ist, weiss wie schwierig das in Zürich ist. Fündig geworden bin ich bei der Genossenschaft Kalkbreite. Ich musste mein Ladenkonzept einer Jury präsentieren und habe tatsächlich die Zusage erhalten. Dass ich die Möglichkeit erhalten habe, mich zu beweisen, ist nicht selbstverständlich.</p>
<p><strong>In welchem Bereich fehlte Dir bei der Gründung am meisten Know-How, wo musstest Du Dir noch zusätzliches Wissen aneignen?</strong></p>
<p>Puh, da gab es so einige: Buchhaltung, Marketing, Ablaufplanung, Self Management. Als Quereinsteigerin habe ich ohne Vorkenntnisse angefangen. Klar, Kuchen backen konnte ich. Aber alles andere musste ich mir aneignen, was nicht immer einfach war. Diese Lücken habe ich mit einem Praktikum bei Crumbs&amp;Doilies in London geschlossen. Es gibt immer noch viel zu lernen. Jede neue Bestellung macht Spass und Angst gleichzeitig. Und mich überkommt immer wieder ein Gefühl, dass meine Arbeit nicht genügt. Dann überlege ich mir aufs Neue, was ich tun muss, damit ich zufrieden bin, lerne neue Techniken und verwirkliche neue Ideen. Dies ist ein sehr positiver und erwünschter Prozess. Ich werde mich wohl nie zurücklehnen und mich mit dem bereits Erreichten zufrieden geben können.</p>
<p><strong>Warum bist du Unternehmerin geworden und was wäre deine Alternative im Berufsleben?</strong></p>
<p>Vor meiner Selbstständigkeit habe ich verschiedene Bürojobs gehabt. Ich habe mich nie bewusst für meine nächsten Schritte entschieden, bin immer von einem ins nächste gerutscht und war nicht glücklich dabei. Bis jetzt ist es der einzige Job, der mich in jeder Hinsicht fordert, und es fühlt sich richtig an. In diesem Sinne gibt es für mich keine Alternative im Angestellten-Berufsleben. Diese Tatsache spornt mich immer wieder aufs Neue an.</p>
<p><strong>Bei welcher Geschäftsidee ärgerst du dich, dass du sie nicht als erste hattest?</strong></p>
<p>Es ist keine Geschäftsidee, aber wenn ich meine Berufung früher endeckt hätte, wünschte ich, ich wäre eine so erfinderische Köchin geworden wie Ferran Adria (Leiter vom <a href="http://www.elbulli.com" target="_blank">elBulli</a>, Spanien). Ich hätte meine Ausbildung eher in diese Richtung gesteuert. Ich bewundere sein Schaffen: er hat sich ganz dem Kreieren von Emotionen verschrieben und auch er fordert diese kindliche, spielerische Seite der Menschen heraus.</p>
<p><strong>Was ist dein Tipp für angehende Gründer?</strong></p>
<p>Mir hilft es immer wieder, mich einfach nur auf den nächsten Schritt zu konzentrieren, und nicht zuviel zu studieren, sondern vor allem einen Anfang zu machen. Und wie schon in anderen Interviews erwähnt wurde: nicht zuhören, wenn einem gesagt wird, dass etwas nicht geht; dass es zuviel Konkurrenz gibt usw. Es ist wichtig, dass man sich an inspirierenden Leuten orientiert, und ein positives Umfeld kreiert.</p>
<p><strong>Welches Startup sollen wir als nächstes in dieser Rubrik bringen? </strong></p>
<p><a href="http://bitforge.ch/" target="_blank">Bitforge</a> ist sehr erfolgreich in der Handygames-Industrie, vor allem wenn man bedenkt, dass sich die Schweizer Szene erst langsam etabliert.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://startwerk.ch/2012/04/13/ich-werde-mich-wohl-nie-zuruecklehnen-9-fragen-von-edith-meier-von-oh-sweetest-thing/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
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        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://startwerk.ch/2012/04/13/ich-werde-mich-wohl-nie-zuruecklehnen-9-fragen-von-edith-meier-von-oh-sweetest-thing/&title=«Ich werde mich wohl nie zurücklehnen»: 9 Fragen von Edith Meier von  Oh! sweetest thing&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=startwerk">
        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/03/12/%c2%abverlieb-dich-nicht-in-die-eigene-idee%c2%bb-9-fragen-an-fabio-carlucci-vom-design-thinking-startup/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/03/FabioBild1-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/03/12/%c2%abverlieb-dich-nicht-in-die-eigene-idee%c2%bb-9-fragen-an-fabio-carlucci-vom-design-thinking-startup/">«Verlieb dich nicht in die eigene Idee»: 9 Fragen an Fabio Carlucci vom  Design Thinking Startup</a></b><br /><font size="2">Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem Mitgründer des Design Thinking Startup. </font><font color="#aaa">(12. März 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/02/27/%c2%abtu-es-nicht-nur-fuers-geld%c2%bb-9-fragen-an-qris-riner-von-lunchgate/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/02/qris_googleplusfoto-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/02/27/%c2%abtu-es-nicht-nur-fuers-geld%c2%bb-9-fragen-an-qris-riner-von-lunchgate/">«Tu es nicht nur für's Geld»: 9 Fragen an Qris Riner von Lunchgate</a></b><br /><font size="2">Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem CEO von Lunchgate und Foratable. </font><font color="#aaa">(27. Februar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/04/05/venture-leaders-die-startup-botschafter-2012-stehen-fest/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/04/vleaders_superman_400-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/04/05/venture-leaders-die-startup-botschafter-2012-stehen-fest/">venture leaders: Die Startup-Botschafter 2012  stehen fest</a></b><br /><font size="2">Die ICT dominiert: acht der diesjährigen venture leaders reisen mit einer web- oder computerbasierten Geschäftsidee in die USA. </font><font color="#aaa">(5. April 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://firmen-gruendung.ch/" target="_blank" alt="firmen-gruendung.ch" title="firmen-gruendung.ch">
    <img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/05/Banner-IFJ-e1337761608479.jpg" alt="firmen-gruendung.ch" title="firmen-gruendung.ch"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://www.opendi.ch/" target="_blank" alt="opendi.ch" title="opendi.ch">
    <img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/09/openid_125.png" alt="opendi.ch" title="opendi.ch"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://blogwerk.com/verlag/werbung/sponsoring/" target="_blank" alt="Sponsor werden" title="Sponsor werden">
    <img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/09/startwerk_125.png" alt="Sponsor werden" title="Sponsor werden"></a>  
    </div>
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		<title>«Lass Dir Deine Idee nicht ausreden»: 9 Fragen an Matthias Sala von Gbanga</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 10:29:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rothenberger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fragerunde]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<h4>Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem CEO von Gbanga.</h4>
<p><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/03/matthias-sala-200x200.jpg" width="200" height="200"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/><strong>Was ist die Idee hinter Gbanga?</strong></p>
<p><a href="http://gbanga.com/" target="_blank">Gbanga</a> ist das Computerspiel in der echten Welt: man bewegt sich in der echten Welt mit dem Gbanga-App auf dem Handy, löst Rätsel und Aufgaben und erhält dafür virtuelle Punkte. Die Spieler kaufen virtuelle Güter, um im Spieler schneller voranzukommen. Geschäftskunden können Quests im Spielsystem sponsern oder für neue Einsätze lizenzieren/whitelabeln.</p>
<p><strong>Was beschäftigt euch derzeit? <span id="more-4210"></span></strong></p>
<p>Wachstum. Nachdem wir einige Spiele fertiggestellt haben, die funktionieren und Spass machen, analysieren wir momentan, welche Möglichkeiten wir haben, ohne Werbung und ohne Spielfrust schneller mehr Spieler zu erreichen. Der Markt ist extrem überschwemmt mit Apps. Um Aufmerksamkeit zu erzielen, muss man Werbung machen oder viral wachsen. Wir wollen einerseits möglichst kein Geld für Werbung ausgeben, weil wir ohnehin nicht mit den Werbebudgets von Electronic Arts und Rovio (Angry Birds) mithalten können. Andererseits wollen wir aber auch nicht, dass durch die viralen Elemente das Spielkonzept selbst leidet und wie bei Zynga zu einer puren Spamschleuder mutiert.</p>
<p><strong>Gab es eine Idee beim Vermarkten des Produktes, die besonders gut funktioniert hat?</strong></p>
<p>Authentische Kommunikation und Mundpropaganda sind das beste. Spieler rekrutieren neue Spieler, weil es ihnen Spass macht und sie Mitspieler haben wollen, die sie persönlich kennen.</p>
<p><strong>Was war die grösste Herausforderung mit der ihr zu kämpfen hattet und wie habt ihr das Problem gelöst?</strong></p>
<p>2008 hatten wir Mühe, in der Schweizer Szene mit Handysoftware und Games ernst genommen zu werden. Lokale Investoren haben uns vorab gesagt, dass sie «in solche Sachen» nicht investieren. Einerseits hatte die Klingelton-Industrie um Jamba das Ansehen der Industrie kaputt gemacht und andererseits war die Schweiz noch nie ein Land, das stark in der Unterhaltung ist – wir sind nicht sonderlich lustig. Ich habe dann konstant für mobile Software und Games lobbyiert. Dazu habe ich den Mobile Monday Switzerland mitgegründet und den Schweizer Verband der Spiele-Entwickler mit einigen anderen wieder zum Leben erweckt. Dadurch und auch dank dem Umfeld (das iPhone hat mobile Apps salonfähig gemacht und das Verständnis von Games als Kulturgut wurde übers Ausland in die Schweiz getragen) wurden wir ein respektiertes Startup, welches auch regelmässig mit Awards ausgezeichnet wird, zuletzt mit der App of the Year.</p>
<p><strong>In welchem Bereich fehlte euch bei der Gründung am meisten Know-How?</strong></p>
<p>Ganz klar im professionellen Gaming-Bereich und im Marketing. Von den Gründern hatte noch nie jemand in der Game-Industrie gearbeitet. Wir haben viel gespielt und viele Spiele entwickelt, aber halt nie in einem produktiven Umfeld. Um zu lernen, sind wir in die Szene eingetaucht. Auf internationalen Kongressen haben wir begonnen zu verstehen, wie die Game-Industrie tickt. Durch Pitching bei sämtlichen Schweizer Werbe- und Medienagenturen haben wir gelernt, wie die Marketing-Welt in der Schweiz funktioniert.</p>
<p><strong>Warum bist du Unternehmer geworden und was wäre deine Alternative im Berufsleben?</strong></p>
<p>In meinem Umfeld waren immer die meisten Leute selbständig und Macher. Viele meiner Familie und Freunde sind Unternehmer und haben ein inneres Feuer, etwas zu machen, im Gegensatz zu etwas durchführen. Das hab ich früh nachgeahmt und immer Dinge gebaut und versucht in Produkte umzuwandeln: vom Limonade-Stand am Wanderweg im Kindergarten über eine Schülerzeitung bis zu Gymi-Konzerten und Lernsoftware für Vokabeln. Ich muss immer Dinge machen. Mich interessiert es, neue Dinge auszuprobieren und umzusetzen. Was mich immer nervt, sind festgefahrene Prozesse, bürokratische Hürden und ein pessimistisches Umfeld. Alternativ könnte ich auch Forscher mit freiem Forschungsauftrag an der Uni werden. Da könnte ich machen, was ich wollte und hätte quasi immer Funding. Vermutlich würde ich mich aber über die Hochschulpolitik aufregen und das Paper-/Publikationen-Schreiben ist nicht so mein Ding.</p>
<p><strong>Bei welcher Geschäftsidee ärgerst du dich, dass du sie nicht als erster hattest?</strong></p>
<p>Hm, beispielsweise hatten wir 2002 in meiner ersten WG eine Online-Welt gebaut, welche vom Konzept her wie World of Warcraft war. Und nach meinem Studium hab ich an einem Forschungsinstitut an mobiler Werbung gearbeitet. Ein Jahr später gründeten andere AdMob, ein Werbenetz für Handies, das Google für einen saftigen Preis gekauft hat.</p>
<p><strong>Was ist dein Tipp für angehende Gründer?</strong></p>
<p>Lass Dir Deine Idee nicht ausreden. Oft werden Leute an Dich herantreten und es besser wissen. Aber wenn sie es besser wissen würden, hätten sie die Idee doch selbst umgesetzt. Nimm aber ihre Kritikpunkte ernst und versuche sie, falls relevant, zu berücksichtigen. Fokussiere Dich, und versuche nicht, alles neu zu erfinden und nachzubauen. Nimm Standardlösungen für Nebenschauplätze. Und sei nicht paranoid, sondern frag nach Feedback von anderen, Konkurrenten, Vorbildern und Freunden und hilf Deinem Umfeld mit guten Ideen.</p>
<p><strong>Welches Startup sollen wir als nächstes in dieser Rubrik bringen? </strong></p>
<p>Ich finde Edith Meiers Gastro- und Erlebnis-Konzept <a href="http://www.ohsweetestthing.com/" target="_blank">Oh! sweetest thing</a> spannend. Ediths Startup ist eine Fusion-Küche, die Cupcakes und katalanische Küche zusammenbringt.</p>
<ul>
<li><a href="http://gbanga.com/" target="_blank">Gbanga</a></li>
<li><a href="http://startwerk.ch/2010/04/30/game-startups-hausbesuch-bei-gbanga/">Unser Hausbesuch bei Gbanga 2010</a></li>
</ul>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://startwerk.ch/2012/03/30/%c2%ablass-dir-deine-idee-nicht-ausreden%c2%bb-9-fragen-an-matthias-sala-von-gbanga/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
      <div style="float:left;margin-bottom:10px;">
        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://startwerk.ch/2012/03/30/%c2%ablass-dir-deine-idee-nicht-ausreden%c2%bb-9-fragen-an-matthias-sala-von-gbanga/&title=«Lass Dir Deine Idee nicht ausreden»: 9 Fragen an Matthias Sala von Gbanga&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=startwerk">
        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/03/12/%c2%abverlieb-dich-nicht-in-die-eigene-idee%c2%bb-9-fragen-an-fabio-carlucci-vom-design-thinking-startup/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/03/FabioBild1-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/03/12/%c2%abverlieb-dich-nicht-in-die-eigene-idee%c2%bb-9-fragen-an-fabio-carlucci-vom-design-thinking-startup/">«Verlieb dich nicht in die eigene Idee»: 9 Fragen an Fabio Carlucci vom  Design Thinking Startup</a></b><br /><font size="2">Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem Mitgründer des Design Thinking Startup. </font><font color="#aaa">(12. März 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/02/27/%c2%abtu-es-nicht-nur-fuers-geld%c2%bb-9-fragen-an-qris-riner-von-lunchgate/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/02/qris_googleplusfoto-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/02/27/%c2%abtu-es-nicht-nur-fuers-geld%c2%bb-9-fragen-an-qris-riner-von-lunchgate/">«Tu es nicht nur für's Geld»: 9 Fragen an Qris Riner von Lunchgate</a></b><br /><font size="2">Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem CEO von Lunchgate und Foratable. </font><font color="#aaa">(27. Februar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/02/16/dealini-neuer-game-ansatz-fur-social-shopping/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/02/dealini_screen-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/02/16/dealini-neuer-game-ansatz-fur-social-shopping/">Dealini: Neuer Game-Ansatz für  Social Shopping</a></b><br /><font size="2">Dealini orientiert sich am Vorbild der Dealplattformen von Groupon & Co. und möchte deren Mobilisierungspotential, aber nicht ihre Nachteile kopieren. </font><font color="#aaa">(16. Februar 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://firmen-gruendung.ch/" target="_blank" alt="firmen-gruendung.ch" title="firmen-gruendung.ch">
    <img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/05/Banner-IFJ-e1337761608479.jpg" alt="firmen-gruendung.ch" title="firmen-gruendung.ch"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://www.opendi.ch/" target="_blank" alt="opendi.ch" title="opendi.ch">
    <img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/09/openid_125.png" alt="opendi.ch" title="opendi.ch"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://blogwerk.com/verlag/werbung/sponsoring/" target="_blank" alt="Sponsor werden" title="Sponsor werden">
    <img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/09/startwerk_125.png" alt="Sponsor werden" title="Sponsor werden"></a>  
    </div>
</div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>«Verlieb dich nicht in die eigene Idee»: 9 Fragen an Fabio Carlucci vom  Design Thinking Startup</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 07:39:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rothenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[People]]></category>
		<category><![CDATA[Firmengründung]]></category>
		<category><![CDATA[Fragerunde]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[Gründer]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem Mitgründer des Design Thinking Startup.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem Mitgründer des Design Thinking Startups.</h4>
<p><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/03/FabioBild1-200x258.jpg" width="200" height="258"  alt="Fabio Carlucci (zvg)" align="left" hspace="5" vspace="5"/><strong>Was ist die Idee hinter dem Design-Thinking-Startup?</strong></p>
<p>Das <a href="http://dtsag.com/">Design Thinking Startup</a> stellt den etablierten Ablauf einer Firmengründung auf den Kopf: Während normalerweise ein Team mit einer Idee Kapital sucht und seine Idee dann umsetzt, wurde in diesem Fall anders herum begonnen. Man fand über die Crowdfunding-Plattform c-crowd Kapitalgeber, welche das nötige Kapital für eine AG-Gründung investierten; erst dann wurde ein Team aus vier Studenten rekrutiert, das sich mit der Design-Thinking-Methode auf die Suche nach einem innovativen Geschäftsmodell gemacht hat.</p>
<p><strong>An welchen Ideen arbeitet ihr gerade? <span id="more-4120"></span><br />
</strong></p>
<p>Vorab sollte erwähnt werden, dass wir bis zum heutigen Zeitpunkt 70 Prototypen entwickelt haben. Vor kurzem haben wir die Phase abgeschlossen, in der es darum ging, die key learnings aus all diesen Prototypen herauszukristallisieren und uns zu überlegen, wie wir diese möglichst sinnvoll in einen einzigen Prototypen einbauen können. Demzufolge arbeiten wir seit ungefähr einer Woche nur noch an einem konkreten Prototypen, über den ich zurzeit noch nichts verraten möchte.</p>
<p><strong>Was sind eure ersten Fehlschläge und Erfolge?</strong></p>
<p>Die Tatsache, dass man feststellen muss wie die eigenen Ideen bereits von anderen Leuten umgesetzt wurden und bereits auf dem Markt vorhanden sind, kann man sowohl als Fehlschlag als auch als Erfolg werten. Dass wir es geschafft haben, unsere Investoren von uns und unseren Prototypen zu überzeugen, sehe ich als für uns wichtigen Erfolg, da uns Geld zur Verfügung gestellt haben, ohne uns zu kennen.</p>
<p><strong>Was war die grösste Herausforderung mit der ihr zu kämpfen hattet?</strong></p>
<p>Uns auf eine einzige Idee festzulegen. Dies aus dem Grund, da wir von anderen Prototypen ebenfalls überzeugt sind, dass sie sich im Markt durchsetzen könnten.</p>
<p><strong>In welchem Bereich fehlte euch am meisten Know-How, wo musstet ihr euch noch zusätzliches Wissen aneignen?</strong></p>
<p>Wir engänzen uns gegenseitig mit Know-How und hatten bis zum heutigen Zeitpunkt noch kein Bedürfnis, weiteres Wissen reinzuholen. In Zukunft werden wir aber höchstwahrscheinlich Programmierer und Designer brauchen, um unseren finalen Prototypen lancieren zu können.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Wie erlebst du den Gründeralltag, bleibt die Startup-Welt auch längerfristig dein Zuhause?</strong></p>
<p>Ich erlebe es grundsätzlich als eine Achterbahn: viel auf und ab. Manchmal extreme Glücksgefühle, wenn man wieder auf tolle Ideen stösst oder gesetzte milestones erreicht, andererseits aber auch Ungewissenheit in Bezug auf wichtige Entscheide und was die Zukunft so bringen wird. Schlussendlich macht es aber extrem viel Spass und lohnt sich, das Ticket für die Achterbahn zu kaufen und die nötige Zeit und Kraft zu investieren.<br />
Die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und Verantwortung zu übernehmen ist meiner Meinung nach nirgendwo so intensiv möglich wie in der Startup-Welt. Sie bleibt sicherlich auch längerfristig mein Zuhause.</p>
<p><strong>Bei welcher Geschäftsidee ärgerst du dich, dass du sie nicht als erster hattest?</strong></p>
<p>Im Moment würde ich GoPro nennen, da ich einerseits die Einfachheit und Qualität dieses Produktes und andererseits die Marketingstrategie der Firma bewundere. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass jede Idee schon einmal jemand hatte. Man kommt heutzutage fast unmöglich auf komplett neue Ideen. Es geht eher darum, wie man die Idee umgesetzt. Dann stellt sich heraus, wer sich intensiver damit auseinandergesetzt hat.<br />
<strong><br />
Was ist dein Tipp für angehende Gründer?<br />
</strong><br />
Sich ja nicht in die eigene Idee verlieben. Das heisst: seine Idee von Anfang an hinterfragen, einfache Prototypen bauen und testen. Ausserdem Feedbacks einzuholen und zu schauen, was es auf dem Markt bereits für ähnliche Produkte oder Services gibt. Wenn es schon etwas Ähnliches gibt, dann schauen wie es umgesetzt wurde, warum es erfolgreich oder nicht erfolgreich ist. Und wieder: testen, testen, testen.<br />
<strong><br />
Welches Startup sollen wir als nächstes in dieser Rubrik befragen?</strong></p>
<p><a href="http://www.schwingding.ch/" target="_blank">Schwingding</a>. Ein innovatives Fahrrad, das extrem viel Spass macht! Wirklich empfehlenswert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Wir haben das Design Thinking Startup <a href="http://startwerk.ch/2011/11/14/design-thinking-startup-ein-unternehmen-aus-dem-reagenzglas/">hier portraitiert </a></li>
</ul>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://startwerk.ch/2012/03/12/%c2%abverlieb-dich-nicht-in-die-eigene-idee%c2%bb-9-fragen-an-fabio-carlucci-vom-design-thinking-startup/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
      <div style="float:left;margin-bottom:10px;">
        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://startwerk.ch/2012/03/12/%c2%abverlieb-dich-nicht-in-die-eigene-idee%c2%bb-9-fragen-an-fabio-carlucci-vom-design-thinking-startup/&title=«Verlieb dich nicht in die eigene Idee»: 9 Fragen an Fabio Carlucci vom  Design Thinking Startup&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=startwerk">
        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/02/27/%c2%abtu-es-nicht-nur-fuers-geld%c2%bb-9-fragen-an-qris-riner-von-lunchgate/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/02/qris_googleplusfoto-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/02/27/%c2%abtu-es-nicht-nur-fuers-geld%c2%bb-9-fragen-an-qris-riner-von-lunchgate/">«Tu es nicht nur für's Geld»: 9 Fragen an Qris Riner von Lunchgate</a></b><br /><font size="2">Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem CEO von Lunchgate und Foratable. </font><font color="#aaa">(27. Februar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/03/06/kurz-einfach-und-zielgerichtet-erfolgsfaktoren-fuer-richtiges-pitchen/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/03/mikrofon11-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/03/06/kurz-einfach-und-zielgerichtet-erfolgsfaktoren-fuer-richtiges-pitchen/">Kurz, einfach und zielgerichtet: Erfolgsfaktoren für richtiges Pitchen</a></b><br /><font size="2">Eine gute Idee hat nur dann eine Chance, wenn man sie richtig zu vermitteln weiss. Darum schauen wir uns ein essential der Startup-Welt genauer an – das Pitchen.  </font><font color="#aaa">(6. März 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/03/05/startup-weekend-zuerich-fuenf-projekte-gekuert-17-jaehrige-gruenderin-raeumt-ab/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/03/IMG_4247-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/03/05/startup-weekend-zuerich-fuenf-projekte-gekuert-17-jaehrige-gruenderin-raeumt-ab/">Startup Weekend Zürich: Fünf Projekte gekürt, 17-jährige Gründerin räumte ab</a></b><br /><font size="2">Am Zürcher Startup Weekend wurden fünf von 15 Geschäftsideen ausgezeichnet, darunter: ein fahrbarer Untersatz für Skis.   </font><font color="#aaa">(5. März 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://firmen-gruendung.ch/" target="_blank" alt="firmen-gruendung.ch" title="firmen-gruendung.ch">
    <img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/05/Banner-IFJ-e1337761608479.jpg" alt="firmen-gruendung.ch" title="firmen-gruendung.ch"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://www.opendi.ch/" target="_blank" alt="opendi.ch" title="opendi.ch">
    <img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/09/openid_125.png" alt="opendi.ch" title="opendi.ch"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://blogwerk.com/verlag/werbung/sponsoring/" target="_blank" alt="Sponsor werden" title="Sponsor werden">
    <img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/09/startwerk_125.png" alt="Sponsor werden" title="Sponsor werden"></a>  
    </div>
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		<title>Internet-Investor Martin Saidler: «Wir wollen Startups bauen»</title>
		<link>http://startwerk.ch/2012/03/07/internet-investor-martin-saidler-%c2%abwir-wollen-startups-bauen%c2%bb/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 10:40:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rothenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[People]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Inkubator]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Startup]]></category>
		<category><![CDATA[Winterthur]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom Startup in den Konzern und wieder zurück. Unternehmer und Investor Martin Saidler baut eine Webagentur auf, die gleichzeitig Inkubator für Startups werden soll – ein Interview.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Vom Startup in den Konzern und wieder zurück. Unternehmer und Investor Martin Saidler baut eine Webagentur auf, die gleichzeitig Inkubator für Startups werden soll. Ein Interview.</h4>
<p><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/03/martinsaidler-200x133.jpg" width="200" height="133"  alt="Martin Saidler (Bild: Centralway)" align="left" hspace="5" vspace="5"/>In der Schweiz ist er bislang kaum bekannt. Dabei ist Martin Saidler erfolgreicher Startup-Investor und Netzpionier. Zu Spitzenzeiten hielt er über 150 Beteiligungen an Webunternehmen, unter anderem in Osteuropa. Dies zu einer Zeit, als dort noch kein Investor unterwegs war, sagt er.</p>
<p>Der in Österreich geborene Saidler hat selbst Startup-Erfahrung gesammelt. Sein in Berlin gegründetes Unternehmen Jobinteractive.com verkaufte er an die Beisheim-Holding, die mit sieben weiteren Unternehmen später die Scout24-Gruppe gründete. «Da sah ich, wie schnell man mit einem guten Riecher ein grosse Gruppe bauen kann», erzählt er heute. Saidler managte für die Holding zahlreiche Beteiligungen, investierte selbst und baute ein grosses Netzwerk auf.</p>
<p>Seine Investments verkaufte nach und nach, unter anderem an die Daily-Mail-Gruppe, Axel Springer und Time Warner. Die <a href="http://www.bilanz.ch/unternehmen/online-business-von-prag-nach-zug" target="_blank">Bilanz</a> schätzte den Wert seiner Beteiligungen vor dem Exit auf 250 Millionen Euro.</p>
<p>In der Schweiz war er einer der ersten Investoren bei <a href="http://www.b-to-v.com/" target="_blank">b-to-v</a> und stieg bei diversen Startups ein. Ein Webagentur-Unternehmen, das auch Startups inkubiert, ist nun das neue Venture des 43-jährigen. <span id="more-4148"></span></p>
<p>Zürcherstrasse 41, Winterthur: Hier treffe ich Martin Saidler zum Interview. Zurzeit wird kräftig ausgebaut bei der Netvision AG, die aktuell 38 Mitarbeiter hat und gerade ein Rebranding zur <a href="http://centralway.com/" target="_blank">Centralway AG</a> durchläuft. Unter ihr Dach kommen die Webagentur und der künftige Inkubator. Wachstum ist schon jetzt angedacht: «Wir achten darauf, dass alles was wir anschaffen, auch für 200 bis 300 Mitarbeiter funktionieren würde», sagt Saidler beim Rundgang durch die Büros.</p>
<p>Bei der Einrichtung hat er grosse Ambitionen, seinen Mitarbeitern wolle er möglichst viel bieten – Vorbild Google. Saidler erzählt begeistert von Überlegungen zur Tischhöhe, eigens angefertigten Whiteboards und dem Ablagesystem, das auch die Anforderungen börsenkotierter Unternehmen erfüllen würde: «So etwas werden Sie andernorts nicht finden. Das hat unglaublich viel Geld gekostet.» Auf die Frage, ob er Perfektionist sei, antwortet er: «Mir sind Kleinigkeiten wichtig.»</p>
<p><strong>Herr Saidler, wo wollen Sie hin mit der Centralway AG?</strong></p>
<p>Wir haben jetzt ein Mission Statement definiert: «We build web apps and web companies.» Die Kombination ist wichtig. Wir wollen Agentur und Inkubator sein. Wir werden Online-Geschäftsmodelle inkubieren und zwar mit einem hohen technischen Anspruch. Das heisst, dass wir mit Tiefen-Know-How arbeiten wollen, mit Ingenieuren.</p>
<p><strong>Wie ist der Inkubator der Centralway organisiert?</strong></p>
<p>Der Inkubator besteht aus der Centralway Factory, Centralway Cloud, Centralway Seed und demnächst der Academy. Centralway Cloud gehört zum Dienstleistungsbereich, wird aber ein eigenständiges Unternehmen. Dort kümmern wir uns um Hosting, auch für die künftigen Startups. Mit der Centralway Academy möchten wir Mitarbeiter und Lehrlinge ausbilden. Wir wollen auch Startups einladen, von unserem Know-How zu profitieren. Centralway Seed ist zuständig für die Finanzierung.</p>
<p><strong>Wie sieht das Modell von Centralway Seed aus?</strong></p>
<p>Es wird vor allem um Seedfunding gehen, 20&#8217;000 bis 50&#8217;000 Franken sind das unterste Level, wenn jemand nur eine Idee hat. Wir können uns aber auch vorstellen, Startups zu kaufen um sie weiterzuentwickeln. Wenn Entwicklungsmöglichkeiten bestehen, werden wir uns auch an grösseren Startups beteiligen. Zum Beispiel, um diese zu internationalisieren.</p>
<p><strong>Wie soll der Inkubator funktionieren?</strong></p>
<p>Der Fokus liegt klar auf der Centralway Factory. Wir werden nicht primär Finanzinvestor sein, sondern wollen Startups bauen. Darum ermutigen wir auch unsere Mitarbeiter: jeder hat die Möglichkeit, ein Startup zu gründen. Dafür stehen die Ressourcen von Centralway zur Verfügung: Marketing, Entwicklung, Hosting, Legal.</p>
<p><strong>Was für Startups wollen Sie inkubieren?</strong></p>
<p>Ein erster Schwerpunkt ist die Finanzindustrie. Im Banking lohnt es sich, über neue Modelle nachzudenken. Da suchen wir externe Ideen und haben intern schon ein paar. Hypotheken, Leasing, Kreditkarten, Investmentbanking oder Private Banking; hier sehe ich viel Potenzial.</p>
<p><strong>Die Schweiz ist als Finanzdrehschreibe ein guter Ort für Finance-Startups. Aber ist es aufgrund von Regulatorien nicht schwierig, im Finanzsektor zu gründen?</strong></p>
<p>Ich glaube nicht, dass das ein Problem ist, im Gegenteil: Ich sehe das als eine Chance. Solche Banking-Startups haben den Vorteil, dass sie aufgrund der Markteintrittsbarrieren viel schwieriger zu kopieren sind.</p>
<p><strong>Welche Startup-Bereiche interessieren Sie sonst?</strong></p>
<p>Ein Thema ist E-Commerce, hier ist die Schweiz noch etwas unterbesetzt. Allerdings muss man realistisch sein, die deutsche Konkurrenz ist übermächtig. Man muss sich schnell bewegen oder sehr selektiv sein. Wir wollen nicht das zweite oder dritte Copycat starten, das mit viel Geld oder Execution Power da mitmischt. Wir schauen uns spezielle Modelle an und konzentrieren uns darauf.</p>
<p><strong>Also keine Me-Toos?</strong></p>
<p>Ich würde Copycats nicht zu 100 Prozent ausschliessen. Man ist Möglichkeiten gegenüber offen, sonst wären wir kein Unternehmen.</p>
<p><strong>Wie viele Gründungen zielen Sie an?</strong></p>
<p>Wir wären zufrieden mit vier bis fünf erfolgreichen Startups in den nächsten Jahren. Solche, an die man sich erinnert. Wir werden aber wahrscheinlich mehr Investments und Gründungen brauchen um das zu erreichen.</p>
<p><strong>Was macht einen guten VC aus?</strong></p>
<p>Er sollte wirklich ehrlich sein. Er muss den Gründer von Anfang an reinen Wein einschenken und den Mut aufbringen, dem Team zu sagen was gut ist und was schlecht ist.</p>
<p><strong>Und sonst, worauf haben Sie persönlich geachtet?</strong></p>
<p>Ich bin wahrscheinlich einer der wenigen Investoren, die den Code beurteilen konnten. Ich habe die Hälfte der Produktideen der Startups, an denen ich beteiligt war, mitentwickelt. Und ich kann Ihnen noch heute bei fast jedem dieser Unternehmen die Produkte erklären und darstellen, wie auch die der Konkurrenten. Bei jedem Exit habe ich die Longlist und die Shortlist selbst mit gemacht.</p>
<p><strong>Haben Sie Venturekapital in der Firma?</strong></p>
<p>Keinen einzigen Franken. So sind wir nur auf den Erfolg des Geschäftsmodells angewiesen und nicht darauf, die nächste Finanzierungsrunde zu schaffen. Wir machen keine Beauty-Parade mit, sondern wollen nur den Kunden gefallen und den Mitarbeitern. Wir werden jeden einzelnen Stuhl, die Saläre und die Investments aus dem Ertrag bezahlen.</p>
<p><strong>Bauen Sie sich gerade Ihr eigenes Startup-Ökosystem? Sie scheinen sich sehr strategisch zu beteiligen, zum Beispiel mit Sandbox Network für die Talentsuche, c-crowd fürs Funding, merge.rs als Exitplattform&#8230;</strong></p>
<p>Vieles davon ist Zufall. Bei <a href="http://startwerk.ch/2011/10/14/merge-rs-plattform-rund-um-startup-exits/">merge.rs</a> ging es mir darum, dass ich im Laufe der Zeit viele Gebühren an Corporate Finance Institute bezahlt habe und dachte, daraus liesse sich ein Geschäft machen. Wir werden aber auch Exits über merge.rs durchführen, aktuell läuft gerade einer.</p>
<p><strong>Was ist mit Sandbox und c-crowd?</strong></p>
<p><a href="http://www.sandbox-network.com/" target="_blank">Sandbox</a> ist strategisch, eines der wenigen wirklich internationalen Startups der Schweiz. Da können wir von den Netzwerk-Möglichkeiten profitieren und sehen frühzeitig Talente oder interessante Projekte. <a href="http://startwerk.ch/2011/04/13/c-crowd-crowdfunding-professionalisiert/" target="_blank">C-crowd</a> ist ein Versuch, wir wollen sehen ob das Geschäftsmodell funktioniert. Wenn es funktioniert, möchten wir in Zukunft mehr damit machen.</p>
<ul>
<li><a href="http://centralway.com/" target="_blank">Centralway AG</a></li>
<li><a href="http://www.bilanz.ch/unternehmen/online-business-von-prag-nach-zug" target="_blank">Die Bilanz über Martin Saidler</a></li>
</ul>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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        </div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/03/01/ict-investors-day-astis-onlinegv-cookits-und-modelbook-online/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/03/ict_investors_day2010_2_1-neu.gif" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/03/01/ict-investors-day-astis-onlinegv-cookits-und-modelbook-online/">ICT Investor's Day: ASTIS, onlineGV, cookits und modelbook online</a></b><br /><font size="2">Von Kriminaltechnik bis zu Veloparkplätzen: Im Hub Zürich fand der fünfte ICT Investor's Day statt. </font><font color="#aaa">(1. März 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/02/16/squirro-memonic-grunder-sammeln-15-millionen-fur-neuen-service-ein/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/02/squirro-logo2-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/02/16/squirro-memonic-grunder-sammeln-15-millionen-fur-neuen-service-ein/">Squirro: Memonic-Gründer sammeln 1,5 Millionen für neuen Service ein</a></b><br /><font size="2">Squirro heisst der neue Webservice, mit dem die Nektoon AG einen Reboot anstrebt. Prominente Investoren sind bereits an Bord. </font><font color="#aaa">(16. Februar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/01/06/%c2%abraus-aus-der-comfort-zone%c2%bb-9-fragen-an-boris-stock-von-blankpage/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/01/borisstock-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/01/06/%c2%abraus-aus-der-comfort-zone%c2%bb-9-fragen-an-boris-stock-von-blankpage/">«Raus aus der Comfort Zone»: 9 Fragen an Boris Stock von BlankPage</a></b><br /><font size="2">Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit dem CEO von BlankPage. </font><font color="#aaa">(6. Januar 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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    </div>
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	</item>
		<item>
		<title>«Tu es nicht nur für&#8217;s Geld»: 9 Fragen an Qris Riner von Lunchgate</title>
		<link>http://startwerk.ch/2012/02/27/%c2%abtu-es-nicht-nur-fuers-geld%c2%bb-9-fragen-an-qris-riner-von-lunchgate/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 09:06:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rothenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[People]]></category>
		<category><![CDATA[Fragerunde]]></category>
		<category><![CDATA[Gastro]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[Gründer]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem CEO von Lunchgate und Foratable.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem Gründer von Lunchgate und Foratable.</h4>
<p><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/02/qris_googleplusfoto.png" width="200" height="200"  alt="Qris Riner (zvg)" align="left" hspace="5" vspace="5"/><strong>Was ist die Idee hinter deinen Gastro-Diensten?</strong></p>
<p>Bei uns können Gäste die besten Restaurants und Menus finden (<a href="http://www.lunchgate.ch/">www.lunchgate.com</a>) und einen Tisch buchen (<a href="http://www.foratable.com/">www.foratable.com</a>)</p>
<p><strong>Wie bist du darauf gekommen?</strong></p>
<p>Ich hab mich oft am Mittag Mittag gefragt, welche Menus es in den umliegenden Restaurants zum Mittagessen gibt. So ist die Idee eines täglichen Menu-Newsletters entstanden &#8211; daraus wiederum haben wir Lunchgate entwickelt.</p>
<p><strong>Gab es eine Idee beim Vermarkten des Produktes, die besonders gut funktioniert hat? <span id="more-4097"></span><br />
</strong></p>
<p>Ja, die Zusammenarbeit mit Medien- und Tourismuspartnern. Lunchgate ist aktuell auf über 25 Partnerseiten integriert und laufend kommen neue dazu.</p>
<p><strong>Was war die grösste Herausforderung mit der ihr zu kämpfen hattet und wie habt ihr das Problem gelöst?</strong></p>
<p>Die grösste Herausforderung war die Akquisition neuer Restaurants. Speziell, wenn ein Projekt noch am Anfang ist, ist das kein Spaziergang. Unterdessen fällt es uns wesentlich leichter, die Gastronomen von unserem Dienstleistungsportfolio zu überzeugen. Inbesondere profitieren wir davon, dass unsere Kunden die Mitgliedschaft verlängern.</p>
<p><strong>In welchem Bereich fehlte euch bei der Gründung am meisten Know-How?</strong></p>
<p>Mein Partner ist Verkaufsprofi und ich bin der Online Marketingspezialist und Gastronom. Beide haben wir schon viele Jahre unternehmerische Erfahrung. Insofern hatten schon einiges an Startup Know-How. Doch immer wieder tauchen rechtliche Fragen auf und auch das Thema Finanzen ist ein Dauerbrenner.</p>
<p><strong>Warum bist du Unternehmer geworden und was wäre deine Alternative im Berufsleben?</strong></p>
<p>Ich komme aus einer Familie, bei der ein Grossteil meiner Verwandschaft als Unternehmer(innen) arbeitet. Es wurde mir quasi in die Wiege gelegt. Obwohl mir offengestanden nicht klar war, worauf ich mich einlasse. Aber es macht unheimlich Spass. Falls ich nicht Unternehmer wäre, dann wäre ich wahrscheinlich in der Kreativbranche tätig.</p>
<p><strong>Bei welcher Geschäftsidee ärgerst du dich, dass du sie nicht als erster hattest?</strong></p>
<p>Ich ärgere mich am ehesten über gelungene Geschäftsideen, die ich auch mal hatte. Aus jüngster Zeit kommt mir da Airbnb in den Sinn. Die haben das allerdings wesentlich besser umgesetzt als ich das wohl gemacht hätte.</p>
<p><strong>Was ist dein Tipp für angehende Gründer?</strong></p>
<p>Tu es nicht nur für&#8217;s Geld. Kläre am Anfang die gemeinsamen Wertvorstellungen. Und ganz wichtig: Focus, focus, focus.</p>
<p><strong>Welches Startup sollen wir als nächstes in dieser Rubrik bringen? </strong></p>
<p>Die Gründer des <a href="http://dthsg.com/startup/">Design Thinking Startup</a>.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.lunchgate.ch/">Lunchgate</a></li>
<li><a title="Lunchgate: Virtuelles Restaurant-Marketing" href="http://startwerk.ch/2011/06/08/lunchgate-virtuelles-restaurant-marketing/">Startwerk-Porträt</a> von Lunchgate</li>
</ul>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://startwerk.ch/2012/02/27/%c2%abtu-es-nicht-nur-fuers-geld%c2%bb-9-fragen-an-qris-riner-von-lunchgate/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
      <div style="float:left;margin-bottom:10px;">
        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://startwerk.ch/2012/02/27/%c2%abtu-es-nicht-nur-fuers-geld%c2%bb-9-fragen-an-qris-riner-von-lunchgate/&title=«Tu es nicht nur für&#8217;s Geld»: 9 Fragen an Qris Riner von Lunchgate&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=startwerk">
        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/01/27/%c2%abinvestiert-viel-zeit-in-die-mitarbeiter-auswahl%c2%bb-9-fragen-an-dominique-kronenberg-von-climeworks/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/01/Kronenberg-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/01/27/%c2%abinvestiert-viel-zeit-in-die-mitarbeiter-auswahl%c2%bb-9-fragen-an-dominique-kronenberg-von-climeworks/">«Investiert viel Zeit in die Mitarbeiter-Auswahl»: 9 Fragen an Dominique  Kronenberg von Climeworks</a></b><br /><font size="2">Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit Dominique Kronenberg von Climeworks. </font><font color="#aaa">(27. Januar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/01/20/%c2%abideen-gehoren-einem-nie-ganz-alleine%c2%bb-9-fragen-an-caspar-coppetti-von-on-running/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/01/Caspar-Coppetti_2011-neu.jpeg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/01/20/%c2%abideen-gehoren-einem-nie-ganz-alleine%c2%bb-9-fragen-an-caspar-coppetti-von-on-running/">«Ideen gehören einem nie ganz alleine»: 9 Fragen an Caspar Coppetti  von On Running</a></b><br /><font size="2">Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit dem Gründer von On Running. </font><font color="#aaa">(20. Januar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/01/11/drei-frische-geschaftsideen-trunkclub-meet-seat-und-lagernperpost-de/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/01/Ideeas-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/01/11/drei-frische-geschaftsideen-trunkclub-meet-seat-und-lagernperpost-de/">Drei frische Geschäftsideen: Trunkclub, Meet & Seat und lagernperpost.de</a></b><br /><font size="2">Drei neue Geschäftsideen aus dem Ausland: Kleiderversand für Shoppingmuffel, Social-Media-Matching und ein Mietlager-Modell, das per Post funktioniert. </font><font color="#aaa">(11. Januar 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://firmen-gruendung.ch/" target="_blank" alt="firmen-gruendung.ch" title="firmen-gruendung.ch">
    <img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/05/Banner-IFJ-e1337761608479.jpg" alt="firmen-gruendung.ch" title="firmen-gruendung.ch"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
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    <img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/09/openid_125.png" alt="opendi.ch" title="opendi.ch"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://blogwerk.com/verlag/werbung/sponsoring/" target="_blank" alt="Sponsor werden" title="Sponsor werden">
    <img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/09/startwerk_125.png" alt="Sponsor werden" title="Sponsor werden"></a>  
    </div>
</div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>«Hau rein! Du wirst es nie bereuen!»: 9 Fragen an Cristian Grossmann  von Spocal</title>
		<link>http://startwerk.ch/2012/02/03/%c2%abhau-rein-du-wirst-es-nie-bereuen%c2%bb-9-fragen-an-cristian-grossmann-von-spocal/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 08:33:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rothenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[People]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit Cristian Grossmann, CEO von Spocal.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit Cristian Grossmann, CEO von Spocal.</h4>
<p><strong><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/02/CrisGrossmann-200x268.png" width="200" height="268"  alt="Cristian Grossmann (zvg)" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Was ist die Idee hinter Spocal?</strong></p>
<p><a href="https://www.spocal.net/">Spocal </a>kommt von «Speak + Local»: Wir ermöglichen eine offene Kommunikation für Personen, die Zeit am selben Ort verbringen und sich noch nicht kennen. Zum Beispiel Studenten verschiedener Fakultäten, die an derselben Universität studieren, aber keinen einfachen Kommunikationskanal haben um sich auszutauschen.</p>
<p><strong>Wie seid ihr darauf gekommen?</strong></p>
<p>Wir hätten gern so eine Plattform während unserer Studienzeit gehabt. Unser erster Wurf war <a href="http://startwerk.ch/2011/02/18/blicklick-plattform-fuer-uni-flirts-im-twitter-stil/">blicKlick</a>, wo es darum ging, anonym an deiner Uni zu flirten. Aus dem Verhalten und Feedback der Benutzer haben wir gelernt, dass sich die Studenten über eine Vielzahl von Themen austauschen möchten, nicht nur Flirts. So haben wir das Konzept auf Spocal erweitert.</p>
<p><strong>Gab es eine Idee beim Vermarkten des Produktes, die besonders gut funktioniert hat? <span id="more-4027"></span><br />
</strong></p>
<p>Wir haben bisher verschiedenste Marketing Kanäle ausprobiert: von Verlosungen und Challenges bis Parties, Stunts und die guten alten Flyer. Bis jetzt ist die <a href="http://blog.spocal.net/2011/10/19/guerilla-marketing-for-startups-done-right/">Guerilla-Marketing-Kampagne</a> mit verkleideten Improvisationsschauspielern am besten angekommen und immer noch in vielen Studentenköpfen präsent.</p>
<p><strong>Was war die grösste Herausforderung, mit der ihr zu kämpfen hattet?</strong></p>
<p>Das «Chicken and Egg»-Problem, welches man bei sozialen Netzwerken hat: Vorteile entfalten sich erst, wenn auch andere Benutzer aktiv sind und etwas läuft. Am Anfang hat man aber nur wenige Benutzer, d.h. es wird wenig Inhalt produziert und dadurch wollen auch nur wenige das Produkt benutzen. Wir haben das Problem gelöst, indem wir anfangs unsere Bekannten und Freunde für Spocal motivierten und extrem viel Unterstützung von ihnen bekommen haben.</p>
<p><strong>In welchem Bereich fehlte euch bei der Gründung am meisten Know-How?</strong></p>
<p>Für die rechtliche Seite der Gründung fehlte uns Know-How: Verträge, Gründungsprozess, usw. Da haben wir viel mit anderen Entrepreneurs geredet und uns von Professionellen (IFJ + Kanzlei) beraten lassen. Es kostet schon etwas, was aber gut investiertes Geld ist.</p>
<p><strong>Warum bist du Unternehmer geworden und was wäre deine Alternative im Berufsleben?</strong></p>
<p>Meine Eltern sind Unternehmer und ich habe schon immer den «Founder&#8217;s-Bug» gehabt. Ich finde, es ist eine Lebenseinstellung, ständig kreativ und auf dem Sprung zu bleiben. Man darf sich nie an die Komfortzone gewöhnen. Es ist auch ein Weg, grössere Probleme mit einem coolen Team zu lösen und etwas in der Welt zu bewirken. Meine Alternative im Berufsleben wäre wahrscheinlich in der Beratung.</p>
<p><strong>Bei welcher Geschäftsidee ärgerst du dich, dass du sie nicht als erster hattest?</strong></p>
<p>Facebook und Twitter.</p>
<p><strong>Was ist dein Tipp für angehende Gründer?</strong></p>
<p>Du solltest dir zwei Fragen stellen. Erstens: «Ist das wirklich was für mich?» Es ist wichtig, sich ein möglichst realistisches Bild vom Alltag eines Unternehmers zu machen, inklusive den Ups und Downs. Am besten ist es, wenn du mit erfahrenen Gründern sprichst oder etwas Zeit als Praktikant bei einem Startup verbringst. Und zweitens: «Lässt sich ein Top Team zusammenstellen?» Das Allerwichtigste (vor allem am Anfang) ist das Team. Du verbringst mehr Zeit mit dem Team als mit Freunden oder dem Lebenspartner. Daher solltet ihr nicht nur auf der Kompetenzebene im Einklang sein, sondern auch auf der persönlichen Ebene. Wenn du beide Antworten mit Ja beantwortest: Hau rein! Du wirst es nie bereuen!</p>
<p><strong>Welches Startup sollen wir als nächstes in dieser Rubrik bringen?</strong></p>
<p><a href="http://appaware.com/">AppAware</a>. Sie haben ein sehr cooles Konzept umgesetzt.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://startwerk.ch/2012/02/03/%c2%abhau-rein-du-wirst-es-nie-bereuen%c2%bb-9-fragen-an-cristian-grossmann-von-spocal/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
      <div style="float:left;margin-bottom:10px;">
        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://startwerk.ch/2012/02/03/%c2%abhau-rein-du-wirst-es-nie-bereuen%c2%bb-9-fragen-an-cristian-grossmann-von-spocal/&title=«Hau rein! Du wirst es nie bereuen!»: 9 Fragen an Cristian Grossmann  von Spocal&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=startwerk">
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      </div><br /><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Interview mit Daniel Gutenberg: «Ich habe Lars Hinrichs ausgelacht»</title>
		<link>http://startwerk.ch/2012/02/01/interview-mit-daniel-gutenberg-ich-habe-lars-hinrichs-ausgelacht/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 08:24:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rothenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[People]]></category>
		<category><![CDATA[Business Angel]]></category>
		<category><![CDATA[Businessplan]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Daniel Gutenberg ist erfolgreicher IT-Unternehmer, Investor und wurde 2011 zum «Business Angel of the Year» gekürt. Er spricht über gute Businesspläne, verpasste Chancen und Startups aus Israel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Daniel Gutenberg ist erfolgreicher IT-Unternehmer, Investor und wurde 2011 zum «Business Angel of the Year» gekürt. Er spricht über gute Businesspläne, verpasste Chancen und Startups aus Israel.</h4>
<img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/01/danielgutenberg-200x227.jpg" width="200" height="227"  alt="Business Angel Daniel Gutenberg" align="left" hspace="5" vspace="5"/><strong>Herr Gutenberg, wie wurden Sie Unternehmer?</strong></p>
<p>Ich habe in meinem Leben nie einen Job gesucht, ich wusste gar nicht wie das geht. So fing ich an, hier und da Arbeiten zu machen und am Schluss entstand eine Firma daraus, ungeplant. Angefangen habe ich von Zuhause aus, im Haus meiner Eltern. Als ich fünf Angestellte hatte, sind wir in ein Büro umgezogen.</p>
<p><strong>Und wie kamen Sie von dort zum Investieren?</strong></p>
<p>Aus einem Unfall heraus. Ich habe als IT-Distributor unter anderem portable Festplatten vertrieben. Das ist lange her, zu Zeiten von Windows 3.1. Damals kosteten 20MB-Harddisks noch 4000 Franken. Ich machte den Vertrieb für einen amerikanischen Hersteller, was ein gutes Geschäft war, aber eines Tages sagte mir der Lieferant, dass er konkurs sei. Ich verlor viel Geld.</p>
<p><strong>Was änderte sich da? <span id="more-4019"></span><br />
</strong></p>
<p>Von da an wollte ich bei Geschäften immer über meine Partner im Bild sein. Darum wurde ich bei allen Aktionär. Die ersten Investments waren Netscape, Intershop und Netscreen, die später zu Multimillionen-Dollar-Startups wuchsen. Das war sehr lukrativ. Der Hauptgrund war aber nicht das Geld gewesen, sondern das Gefeitsein gegen Überraschungen.</p>
<p><strong>Sie haben damals in zukunftsträchtige Firmen investiert. Bei welchen Unternehmen ärgern Sie sich, dass Sie nicht beizeiten eingestiegen sind?</strong></p>
<p>Bei Xing zum Beispiel, von meinem Freund Lars Hinrichs, den ich ausgelacht habe als er Geld wollte. Ich habe ihm des Langen und Breiten erklärt, dass das eine ganz blöde Idee sei. Das ist mir im Nachhinein ein bisschen peinlich (lacht).</p>
<p><strong>Wie viele Businesspläne erhalten Sie pro Jahr und wie viele Investments machen Sie?</strong></p>
<p>Auf meinem Tisch landen pro Jahr 300 bis 400 Businesspläne. Abgesehen von den Nachinvestments in Unternehmen, bei denen ich bereits beteiligt bin, investiere ich in etwa fünf davon.</p>
<p><strong>Das sind eine Menge Absagen. Sie sind oft der Bad Guy.</strong></p>
<p>Ja, das ist unbefriedigend. Man schafft sich so keine Freunde und ich bin jemand, der gern Freunde hat. Aber es geht nicht anders, ich kann nicht mehr managen.</p>
<p><strong>Wie beurteilen Sie einen Businessplan?</strong></p>
<p>Ich schaue fast keine Zahlen an, nur die der ersten 12 Monate. Die Prognosen für später interessieren mich nicht, sie werden sowieso nie eingehalten.</p>
<p><strong>Worauf sollten Startups achten?</strong></p>
<p>Ich mag keine zu langen Businesspläne. Ich will nicht auf den Rappen genau wissen, wie gross die Telefon- und Portokosten 2017 sein werden. Mich interessiert vor allem der Kundennutzen. Viele Businesspläne zeigen alles Mögliche auf, vor allem wie attraktiv das Startup für den Investor sein soll. Das ist der falsche Ansatz.</p>
<p><strong>Was ist Ihnen sonst noch wichtig?</strong></p>
<p>Mir geht es um den Gründer selbst und seine Vision. Wie fest glaubt er an seine Idee, welche Risiken ist er bereit einzugehen? Wem vor allem der eigene Lohn am Herzen liegt, dessen Motivation ist nicht gross genug, um in den schwierigen Zeiten weiterzumachen. Und die gibt es bei jedem Startup.</p>
<p><strong>Wenn Sie sich ein Startup näher anschauen: Wie läuft so ein Gespräch?</strong></p>
<p>Ich spiele gerne «devil’s advocate» und sage den Gründern, ihre Idee sei Mist und funktioniere nicht. Ich schaue dann, wie sehr ich sie damit verunsichere. Je weniger ich sie aus dem Gleichgewicht bringe, desto besser.</p>
<p><strong>Sie wollen auch, dass ein Unternehmer seine Idee einfach erklären kann. Warum?</strong></p>
<p>Es ist das Wichtigste überhaupt. Um damals die richtigen Technologien für meine Firma zu finden, hatte ich ein simples Prinzip: Ich ging an Messen wie die CES oder die Cebit. Dort habe ich die Hallen durchkämmt nach den Produkten, bei denen ich schon während des Vorbeigehens am Stand kapierte, worum es ging. Ich glaube auch heute noch, dass eine Firma nur dann erfolgreich wird, wenn man ihre Idee in 15 bis 30 Wörtern erklären kann. Sonst verstehen sie weder Mitarbeiter noch Kunden.</p>
<p><strong>Was beeindruckt Sie als Investor?</strong></p>
<p>Kürzlich bekam ich ein personalisiertes Pitch-Video. Das fand ich toll, auch wenn ich am Schluss nicht investiert habe.</p>
<p><strong>Und welche Startups?</strong></p>
<p>Ich bin gerade bei <a href="http://www.bestcoolfungames.com">Best, Cool &amp; Fun Games</a> eingestiegen: Ein Unternehmen für iPhone-Spiele, das ein 23-Jähriger in Brasilien aufgezogen hat. Jetzt baut er schon seine zweite Firma auf, im Bereich Mobile Advertisement. Er brauchte auch mein Geld gar nicht, und meinte: «Ich schenke dir die Aktien, Hauptsache du kommst als Advisor an Bord».</p>
<p><strong>Zum Schluss noch ein Themensprung: Sie haben letzten Herbst an einem SECA-Event die israelische Startup-Szene gelobt. Wo können wir hierzulande von den Israelis lernen?</strong></p>
<p>Bei der Internationalisierung zum Beispiel. Israel hat einen kleinen Binnenmarkt und ist geopolitisch isoliert. Darum richten sie sich meistens am US-Markt aus. Ein Fehler vieler hiesiger Startups ist, dass sie erst auf den Schweizer Markt wollen und später vielleicht noch Deutschland und Österreich hinzunehmen. Stattdessen sollten sie gleich auf den Weltmarkt zielen oder mindestens auf Europa.</p>
<p><strong>Mehr «Think big»?</strong></p>
<p>Absolut. Sonst schnappt sich jemand im Ausland die Idee und setzt sie da um.</p>
<p>
    <table width="50%" cellpadding="15" cellspacing="0" border="0" align="left">
      <tr><td bgcolor="#EEEEEE" style="background-color:#eee">Daniel Gutenberg ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Schweizer Business Angel. Nach einer Technikerausbildung an der<strong> </strong>CPLN in Neuchâtel arbeitete er zunächst drei Jahre als Surflehrer auf Hawaii. Dann erhielt er ein Jobangebot von der Firma Dataset, für die er drei Monate im Silicon Valley arbeitete. Ein Jahr später, 1991, machte er sich mit Gutenberg Communication Systems als IT-Distributor selbständig. Das Unternehmen verkaufte er im Jahr 2000 an Telindus.</p>
<p>Seit 2002 begleitet er Startups in beratender Funktion, als Investor und Business Angel. Er ist ausserdem General Partner bei Venture Incubator. Zu seinen Schweizer Beteiligungen gehören unter anderem Auris Medical, carry n cash, Kooaba, Mesa Imaging, Neocutis, NEXThink, NovaShunt, Quest.li, Sequana, Silentsoft, Smallrivers, SonicEmotion und Spinelab.</td></tr>
    </table>
    

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2011/07/06/business-angel-daniela-hinrichs-%e2%80%9cweder-typisch-mann-noch-frau-sondern-typisch-unternehmer%e2%80%9d/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/07/daniela_hinrichs-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2011/07/06/business-angel-daniela-hinrichs-%e2%80%9cweder-typisch-mann-noch-frau-sondern-typisch-unternehmer%e2%80%9d/">Business Angel Daniela Hinrichs: “Weder typisch Mann noch Frau. Sondern typisch Unternehmer”</a></b><br /><font size="2">Daniela Hinrichs, Partnerin von Xing-Gründer Lars Hinrichs und langjährige Pressesprecherin des Netzwerks, ist seit 2006 als Business Angel unterwegs. Ein Interview. </font><font color="#aaa">(6. Juli 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2010/01/25/nachgefragt-interview-mit-nicolas-berg/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/01/nicolas_berg-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2010/01/25/nachgefragt-interview-mit-nicolas-berg/">Nachgefragt: Interview mit Nicolas Berg</a></b><br /><font size="2">Nicolas Berg ist Gründer von acht Startups und hat in 16 investiert, darunter Xing. Wir fragen nach, worauf man bei der Investorensuche achten sollte. </font><font color="#aaa">(25. Januar 2010)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/01/26/startup-investments-business-angels-vs-venture-kapital/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/01/angel2-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/01/26/startup-investments-business-angels-vs-venture-kapital/">Startup-Investments: Business Angels vs. Venture-Kapital</a></b><br /><font size="2">Eine aktuelle Studie schätzt, dass der weniger sichtbare Markt der Business Angels grösser ist als der für VC-Kapital. Eine Spurensuche. </font><font color="#aaa">(26. Januar 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<item>
		<title>«Investiert viel Zeit in die Mitarbeiter-Auswahl»: 9 Fragen an Dominique  Kronenberg von Climeworks</title>
		<link>http://startwerk.ch/2012/01/27/%c2%abinvestiert-viel-zeit-in-die-mitarbeiter-auswahl%c2%bb-9-fragen-an-dominique-kronenberg-von-climeworks/</link>
		<comments>http://startwerk.ch/2012/01/27/%c2%abinvestiert-viel-zeit-in-die-mitarbeiter-auswahl%c2%bb-9-fragen-an-dominique-kronenberg-von-climeworks/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 14:33:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rothenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[People]]></category>
		<category><![CDATA[Climeworks]]></category>
		<category><![CDATA[Gründer]]></category>
		<category><![CDATA[Gründerfragerunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit Dominique Kronenberg von Climeworks.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit Dominique Kronenberg von Climeworks.</h4>
<p><strong><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/01/Kronenberg-200x300.jpg" width="200" height="300"  alt="Dominique Kronenberg" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Was ist die Idee hinter Climeworks?</strong></p>
<p><a href="http://www.climeworks.com">Climeworks </a>entwickelt eine Technologie, mit welcher CO2 aus der Luft gefiltert werden kann. Das eingefangene Gas wird zunächst an CO2 &#8211; Abnehmer in der Schweiz und in Europa verkauft (z.B. zur CO2-Düngung in Gewächshäusern oder zur Mineralwasserproduktion) und später zur Herstellung von synthetischen Treibstoffen verwendet.</p>
<p><strong>Woher kommt die Technologie dazu?</strong></p>
<p>Die Climeworks-Technologie hat ihren Ursprung an der Professur für erneuerbare Energietechnologien der ETH Zürich, wo auch heute noch ein Grossteil der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten stattfinden. Die beiden Gründer Christoph Gebald und Jan Wurzbacher haben in ihrer Diplomarbeit das Verfahren weiterentwickelt und die Energieeffizienz verbessert.</p>
<p><strong>Gibt es schon Anfragen potentieller Kunden? <span id="more-4002"></span><br />
</strong></p>
<p>Wir haben momentan noch kein kommerzielles Produkt. Unser nächster Schritt aus dem Labor wird eine grössere Pilotanlage sein, die wir Mitte 2012 in Betrieb nehmen werden. Auf Grund der Aktualität des CO2 &#8211; Themas spüren wir aber heute schon das Interesse von potentiellen Kunden und der breiten Öffentlichkeit.</p>
<p><strong>Was war die grösste Herausforderung mit der ihr zu kämpfen hattet?</strong></p>
<p>Als ETH Ingenieuren fehlte uns die Praxiserfahrung in der Fertigung und Produktion von Anlagen. Nachdem wir anfangs selber in der Werkstatt standen, sind wir nun &#8211; nach unserer ersten Finanzierungsrunde &#8211; in der Lage, gewisse Komponenten an Spezialisten auslagern zu können.</p>
<p><strong>In welchem Bereich fehlte euch bei der Gründung noch Know-How?</strong></p>
<p>Da die Gründer und die ersten Teammitglieder alle eine Maschinenbau-Ausbildung absolviert haben, fehlte für die Umsetzung unseres Systems vor allem Grundwissen in der Chemie und Erfahrungen aus der chemischen Verfahrenstechnik.</p>
<p><strong>Warum bist du Unternehmer geworden und was wäre deine Alternative im Berufsleben?</strong></p>
<p>Mich reizt vor allem die Abwechslung im Unternehmeralltag und die Vielfalt an ungelösten Problemstellungen, welchen man täglich ausgesetzt ist. Nach dem Studium habe ich mir verschiedene Stellen im Strom- und Energiesektor und in der technischen Unternehmensberatung angeschaut.</p>
<p><strong>Bei welcher Geschäftsidee ärgerst du dich, dass du sie nicht als erster hattest?</strong></p>
<p>Mich faszinieren viele kleine und nützliche Gadgets, Apps und Services, die das Leben vereinfachen und effizienter machen. Blacksocks ist für mich ein Paradebeispiel dafür.</p>
<p><strong>Hast du einen Tipp für angehende Gründer?</strong></p>
<p>Investiert viel Zeit in die Auswahl eurer Mitarbeiter, Partner und Coaches.</p>
<p><strong>Welches Startup sollen wir als nächstes in dieser Rubrik bringen?</strong></p>
<p><a href="https://www.spocal.net/">Spocal</a>, die Gründer haben eine lustige App gebaut, mit welcher man sich anonym mit Leuten in der Umgebung unterhalten kann.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://startwerk.ch/2012/01/27/%c2%abinvestiert-viel-zeit-in-die-mitarbeiter-auswahl%c2%bb-9-fragen-an-dominique-kronenberg-von-climeworks/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/01/20/%c2%abideen-gehoren-einem-nie-ganz-alleine%c2%bb-9-fragen-an-caspar-coppetti-von-on-running/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/01/Caspar-Coppetti_2011-neu.jpeg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/01/20/%c2%abideen-gehoren-einem-nie-ganz-alleine%c2%bb-9-fragen-an-caspar-coppetti-von-on-running/">«Ideen gehören einem nie ganz alleine»: 9 Fragen an Caspar Coppetti  von On Running</a></b><br /><font size="2">Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit dem Gründer von On Running. </font><font color="#aaa">(20. Januar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2012/01/06/%c2%abraus-aus-der-comfort-zone%c2%bb-9-fragen-an-boris-stock-von-blankpage/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/01/borisstock-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2012/01/06/%c2%abraus-aus-der-comfort-zone%c2%bb-9-fragen-an-boris-stock-von-blankpage/">«Raus aus der Comfort Zone»: 9 Fragen an Boris Stock von BlankPage</a></b><br /><font size="2">Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit dem CEO von BlankPage. </font><font color="#aaa">(6. Januar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2011/12/22/grunder-fragerunde-9-fragen-an-eduardo-theiler-von-phytoceuticals/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/12/portraitedi-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2011/12/22/grunder-fragerunde-9-fragen-an-eduardo-theiler-von-phytoceuticals/">Gründer-Fragerunde: 9 Fragen an Eduardo Theiler  von Phytoceuticals</a></b><br /><font size="2">Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit dem Gründer von Phytoceuticals. </font><font color="#aaa">(22. Dezember 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>«Ideen gehören einem nie ganz alleine»: 9 Fragen an Caspar Coppetti  von On Running</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 15:13:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rothenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[People]]></category>
		<category><![CDATA[Gründer]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit dem Gründer von On Running.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit dem Gründer von On Running.</h4>
<p><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/01/Caspar-Coppetti_2011-200x300.jpg" width="200" height="300"  alt="Caspar Coppetti (zvg)" align="left" hspace="5" vspace="5"/><strong>Was ist die Idee von On Running?</strong></p>
<p>On hat den ersten Laufschuh entwickelt, der nur dann dämpft, wenn man es braucht &#8211; bei der Landung &#8211; und dann zum Abstossen hart ist. Mit On kann man so entspannt und schnell laufen wie mit keinem anderen Laufschuh &#8211; sagen verschiedene unabhängige Laufschuhtests und die ETH Zürich.</p>
<p><strong>Wie seid ihr darauf gekommen?</strong></p>
<p>Der Mitgründer Olivier Bernhard war einer der besten Triathleten der Welt, als ihn eine Verletzung am Lauftraining hinderte. Frustriert, dass seine Sponsoren sich mehr fürs Marketing als für die Technologie von Laufschuhen interessierten, suchte er nach einem besseren Dämpfungssystem.</p>
<p>Zusammen mit einem Schweizer Ingenieur ertüftelte er schliesslich einen Laufschuh, der ihn vor Verletzungen schützte und trotzdem schnell war. Die Erfindung ist inzwischen in 19 Ländern patentiert.</p>
<p><strong>Gab es eine Idee beim Vermarkten des Produktes, die besonders gut funktioniert hat? <span id="more-3975"></span></strong></p>
<p>Wir wollten unsere Technologie &#8211; die Sohle &#8211; hervorheben. Dazu haben wir das Design des restlichen Schuhs sehr stark reduziert. &#8220;Ihr braucht mehr Bling&#8221;, war ein viel gehörter Rat von Schuhexperten. Inzwischen hat On verschiedene Auszeichnung gewonnen &#8211; unter anderem den Eidgenössischen Preis für Design &#8211; und viele Kunden werden dank des eigenständigen Looks auf On aufmerksam.</p>
<p><strong>Was war die grösste Herausforderung mit der ihr zu kämpfen hattet und wie habt ihr das Problem gelöst?</strong><br />
Wir sind stark von unseren Produzenten in Asien abhängig. Viele Marken kämpfen aktuell mit Lieferverspätungen und Qualitätsproblemen. Wir haben am Anfang parallel mit mehreren Partnern gearbeitet, konnten so deren Stärken und Schwächen kennenlernen und hatten gewissermassen ein Back-up für den Fall der Fälle. Auch drücken wir nicht auf Teufel-komm-raus die Preise in der Fabrik. Qualität hat ihren Preis.</p>
<p><strong>In welchem Bereich fehlte euch bei der Gründung am meisten Know-How, wo musstet ihr euch noch zusätzliches Wissen aneignen?</strong><br />
In der Produktion.</p>
<p><strong>Warum bist du Unternehmer geworden und was wäre deine Alternative im Berufsleben?</strong><br />
Ich hatte schon immer einen eigenen Kopf und hasste nichts mehr, als wenn mir jemand sagte was ich zu tun hatte. Bereits das Studium konnte ich mir mit zum Glück mit eigenen Projekten verdienen. Vor On konnte ich meine unternehmerische Ader als Mitglied der Geschäftsleitung einer grossen Schweizer Kommunikationsagentur bei der Kundenakquisition und auf Innovationsprojekten ausleben.</p>
<p><strong>Bei welcher Geschäftsidee ärgerst du dich, dass du sie nicht als erster hattest?</strong><br />
Ideen gehören einem nie ganz alleine. Irgendwann ist einfach die Zeit reif für ein Thema. Ich freue mich, wenn jemand eine Idee umsetzt, die ich vielleicht, oft ja nur in Ansätzen, auch mit mir herumtrug. Das ist mehr ein Aha-Effekt als ein Ärgern.</p>
<p><strong>Hast du einen Tipp für angehende Gründer?</strong><br />
Stellt von Anfang an einen guten Buchhalter als Controller ein.</p>
<p><strong>Welches Startup sollen wir als nächstes in dieser Rubrik bringen?</strong><br />
Climeworks, ein ETH Spin-off, das CO2 aus der Luft einfängt und wieder verwendet.</p>

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