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Hoffnung für gelähmte Personen:
G-Therapeutics gewinnt 100 000 Euro bei “First Day of Tomorrow”

G-Therapeutics unterstützt Menschen mit Rückenmarksverletzungen beim Lernen von Körperbewegungen. Jetzt hat das EPFL-Spinoff den Grossen Preis bei der Konferenz “First Day of Tomorrow” in Paris gewonnen. Mit Gimball gewann noch ein Schweizer Startup 15 000 Euro in der Kategorie “robotics”.

Vincent Delattre von G-Therapeutics

Vincent Delattre von G-Therapeutics

G-Therapeutics hat mit Vincent Delattre an der EFPL eine neue Behandlung von Patienten mit Rückenmarksverletzungen entwickelt, die bereits bei gelähmten Tieren zu einer hundertprozentigen Bewegung geführt hat, wie Delattre im Februar im Startwerk-Interview erklärte. Die Methode stösst auf Anklang und verspricht Zukunft: Neben der Teilnahme an Venture Kick hat G-Therapeutics nun auch in Paris an der Konferenz “First Day of Tomorrow” den Grossen Preis im Finale gewonnen. Der Preis ist mit 100 000 Euro dotiert.  Mehr als 1200 Kandidaten haben sich für den Preis beworben.

Neben G-Therapeutics, das zurzeit viel Aufmerksamkeit erhält, obwohl sie auf dem Web noch nicht präsent sind, hat ein weiteres Schweizer Startup an der Konferenz gewonnen. Gimball hat in der Kategorie “robotics” mit einem drohnen-artigen Insekt 15 000 Euro gewonnen. Die Mikro-Drohne verspricht neue Möglichkeiten in den Feldern Inspektion, Rettung und Strafverfolgung.

Startimpuls Nr. 1500 an der ETH:
Unternehmer Ruedi Noser lässt tief blicken

Mit Charme Eloquenz, aber ohne PowerPoint, überzeugte Referent Ruedi Noser die anwesenden Gäste letzte Woche an der Startimpuls Veranstaltung an der ETH. Beim anschliessenden Apéro wurde auf den gelungenen Anlass – und Ruedi Nosers 53. Geburtstag angestossen.

Gastbeitrag von Karin Rechsteiner, IFJ

Politiker und Unternehmer Ruedi Noser

Politiker und Unternehmer Ruedi Noser

Bekannt ist Ruedi Noser in der Schweiz als Nationalrat. Der Politiker und Unternehmer gründete 1984 mit gerade mal 27 Jahren seine eigene Firma. Wie es dazu kam? Er präsentierte seine Business-Idee seinem damaligen Chef. Dieser befand jedoch, Noser sei noch zu jung. Noser kündigte und der Rest ist Geschichte: Noser ist heute Verwaltungsratspräsident der Noser Management AG und Hauptaktionär der Firmen der Noser Gruppe. Die Noser Gruppe hat über 500 Mitarbeitenden und gehört zu den grössten ICT-Firmen der Schweiz. 2003 wurde Noser zudem als Nationalrat der FDP ins Parlament gewählt. Und mit Noser Engineering AG macht er noch heute exakt dasselbe, was er damals in seinem Businessplan schrieb. » weiterlesen

9 Fragen an Katharina Iten von Recomy:
“Wir verleihen Stelleninseraten Flügel und lassen sie dort zu Boden kommen, wo sie Wirkung erzielen – bei den richtigen Kandidaten”

Regelmässig stellt sich ein Startupper unseren Fragen: Diesmal ist es Katharina Iten von Recomy. Die Job-Plattform bietet Social-Recruiting an und setzt dabei wie auch bereits bestehende Portale auf massgeschneiderte Jobs über soziale Netzwerke.

Katharina Iten von Recomy

Katharina Iten von Recomy

Was ist die Idee hinter Recomy?
Recomy ist eine Social-Recruiting Job Plattform und baut dabei auf das Potential von Beziehungsnetzwerken. „Social“ ist dabei nicht nur ein Schlagwort, sondern eine gelebte Überzeugung: Registrierte Nutzer erhalten massgeschneiderte Jobs zugestellt oder Geld für das Teilen ausgewählter Stelleninserate über soziale Netzwerke. » weiterlesen

So funktionieren Investoren – Tipps von Investor und Firmengründer Nicolas Berg

Die Investorensuche hat gar nicht wenig mit der Partnersuche zutun. Der gestandene Investor, Unternehmer und Redalpine-Trainer Nicolas Berg gab im Rahmen seines Startimpuls-Referates hilfreiche Tipps, wie Startups den passenden Investor suchen, finden und von sich überzeugen.

Gastbeitrag von Karin Rechsteiner, IFJ

Investor Nicolas Berg

Investor Nicolas Berg

Startups, die sich ihren Vorsprung sichern und ihre Chancen auf einen erfolgreichen Exit erhöhen möchten, brauchen einen Investor. Und ein erfolgreicher Exit bedeutet, dass sich Ihr Startup mindestens mit dem Faktor 2,3 verkaufen lässt. Startups, welche ein langsameres Wachstum anstreben, können mit einer Kunden- oder Bankfinanzierung starten. Wer zudem Wert auf Unabhängigkeit legt, fährt mit der Selbstfinanzierung am besten. » weiterlesen

“Wir versinnbildlichen Firmenstrategien in Form von Geschichten und Metaphern”:
9 Fragen an Andri Hinnen von Zense

Regelmässig stellt sich ein Startupper unseren Fragen: Diesmal ist es Andri Hinnen von Zense. Mit verschiedenen Reframing- Instrumenten wie Sensemaking, Visualisierung und Storytelling erzählen sie Firmenstrategien und Kommunikation in lebhaften und einprägsamen Bildern und Filmen. Hinnen nennt das “Versinnlichung der Komplexität”.

Andri Hinnen von Zense

Andri Hinnen von Zense

Was ist die Idee hinter Zense?
Wir möchten unseren Kunden – Banken, Universitäten, Versicherungen, etc. helfen, sich von unnötiger Komplexität zu befreien und die wirklich relevanten Inhalte auf eine Art zu transportieren, dass sie von Mitarbeitern, Investoren oder Kunden leicht und auch gerne verstanden werden. Wir versuchen die trockene Power-Point-Kultur, die unsere Gesellschaft prägt und mich schon immer etwas angewidert hat, lustvoller und lustiger zu gestalten. Dies tun wir mittels Workshops, Events, Animationsfilmen oder Wimmelbildern. Dabei versuchen wir, unser theoretisches Wissen zu Storytelling und Visualisierung in die Praxis umzusetzen. Und eben: Wichtig ist uns, Spass an an den Inhalten zu generieren. » weiterlesen

“Viele organisieren Events nebenbei – wir helfen da”:
9 Fragen an Sven Wieland von Eventbutler

Regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde: Diesmal Sven Wieland vom Onlineportal Eventbutler. Das Portal soll helfen, aussergewöhnliche Veranstaltungen wie Firmenjubiläen, Hochzeiten, Geburtstage, Seminare oder Tagungen effizient und nervenschonend zu organisieren.

Sven Wieland von Eventbutler

Sven Wieland von Eventbutler

Eventbutler ist seit einer Woche live. Ihr hattet bereits ein gutes Medienecho wie beispielsweise heute im Newsletter Ron Orp. Wieso gibt es Bedarf nach eurer Plattform?
Mein Geschäftspartner Sebastian Utz und ich haben schon beide für Firmen Weihnachtsessen oder Seminare organisiert. Dabei haben wir uns oft daran gestört, dass es trotz vieler Möglichkeiten immer noch kompliziert ist, passende Event-Angebote zu finden. Sei das in Bezug auf die Location, Fotograf, Essen oder auch Mobiliar oder weitere Eventdienstleistungen. Zahlreiche Firmen und Privatpersonen in der Schweiz organisieren jährlich tausende solcher Anlässe und jeder muss sich wieder von Neuem dieser Herausforderung stellen. Eventbulter soll das Leben vereinfachen und alles rund um Events zentral bereitstellen. » weiterlesen

Einsichten aus 14 Jahren Internet-Startup Erfahrung:
Themenfokus Communities

Adrian Bührer gehört in der Schweiz zu den Internet- Unternehmern der ersten Stunde: students.ch, spontacts.com, sharoo.com oder skim.com sind einige der Web-Startups, bei denen Adrian Bührer als Gründer, Investor oder Berater tätig sein durfte. Im Startwerk-Beitrag möchte er ein paar Erfahrungen aus dieser spannenden Arbeit weitergeben.

Gastbeitrag von Adrian Bührer

Adrian Bührer ist Internet-Unternehmer der ersten Stunde. Der Publizist und Betriebsökonom (Lic Phil / Uni Zürich) hat mit 22 Jahren seine erste Firma gegründet und 2007 an den Axel Springer Konzern verkauft. Seither ist er Mit-Gründer oder Investor bei mehreren Start-ups. Mit seiner Firma (www.panaman.com) berät  er Unternehmen wie z.B. die Migros, Banken oder Agenturen im Bereich neue Medien und Online  Geschäftsmodelle. Bührer ist Juror und Coach bei Venture.ch, dem Businessplan Wettbewerb der ETH & McKinsey.

Adrian Bührer ist Publizist und Betriebsökonom und hat mit 22 Jahren seine erste Firma gegründet, die er 2007 an den Axel Springer Konzern verkaufte. Mit seiner Firma (www.panaman.com) berät er Unternehmen wie z.B. die Migros, Banken oder Agenturen im Bereich neue Medien und Online Geschäftsmodelle.

Als erstes muss erwähnt werden: Firmen aufzubauen macht enorm Spass. Aus dem Nichts erschafft man Welten, Orte an denen sich Menschen treffen, austauschen, Dienstleistungen beziehen oder Inhalte konsumieren. Man erschafft Marken, erfindet neue Aktivitäten und Produkte und kann diesen auch eigene Namen geben. Man erschafft Regeln und Möglichkeiten und täglich darüber staunen, wie sich die Gemeinschaft verhält und entwickelt. Kurzum: Lebendige Start-Ups und Communities zu erschaffen ist eine sehr anspruchsvolle aber auch durch und durch befriedigende Aufgabe. » weiterlesen

Relish Guitars Switzerland:
Luzerner rocken mit einzigartiger Gitarre auf internationalem Parkett

Die Chancen stehen gut, dass Eric Clapton bald eine Gitarre von zwei Luzerner Jungunternehmern spielen wird. Sie heisst „Jane“ – entworfen haben sie Silvan Küng und Pirmin Giger von Relish Guitars. “Jane” besticht jedoch nicht nur durch ihren einzigartigen Klang, sondern auch durch ihr herausragendes Design. Die Jungunternehmer stehen mit “Relish Guitars” im Gespräch mit grossen Gitarrenbauern wie Fender. Ein Interview über die Zukunft ihres Startups.

Gastbeitrag von Karin Rechsteiner, IFJ

Die beiden Jungunternehmer Silvan Küng und Pirmin Giger

Die beiden Jungunternehmer Silvan Küng und Pirmin Giger

Mit relish guitars habt ihr eine neue E-Gitarre entwickelt. Wie entstand die Idee dazu?
Pirmin machte den ersten Prototyp in seinem Studium zum Industrial Designer. Wir investierten nun die letzten zwei Jahre um die Gitarre zur Marktreife zu bringen. Witzig ist auch, dass mir Pirmin vor zehn Jahren beigebracht hat, wie man Gitarre spielt und heute zeigt er mir, wie man eine baut. Pirmin und ich wussten schon zur Jugendzeit, dass wir Unternehmer werden wollen und ergänzen uns ideal: Marketing, Sales und Erfindergeist trifft auf handwerkliche Präzision. Daraus entstand schliesslich “relish guitars Switzerland. » weiterlesen

Florian Wieser von coUNDco:
Neun Arten von Geschichten für ein erfolgreiches Storytelling bei Startups

Heute nutzen 70% der Schweizer Bevölkerung mobiles Internet. Damit Startups dieses Potential ausschöpfen können, ist Digitales Storytelling unabdingbar. Florian Wieser, Mitgründer der Agentur coUNDco AG und Digitalexperte erläuterte im Rahmen von Startimpuls die wichtigsten Storytypen für ein erfolgreiches Storytelling bei Startups.

Gastbeitrag von Karin Rechsteiner, IFJ

Florian Wieser von coUNDco

Florian Wieser von coUNDco

Warum folgen Menschen einer Marke auf den sozialen Netzwerken? Es geht vor allem um die Geschichten, die das Herzstück von Social Business Prozessen sind. Florian Wieser von CoUNDco erklärte im Rahmen der Startimpuls-Vortragsreihe, dass sich Storys besonders gut teilen lassen, die wahnsinnig komisch, unfassbar und unglaublich emotional, unserer Weltsicht zustimmend, nachdenklich stimmend, ein Lächeln auf die Lippen zaubernd, dramatisch, peinlich und provokativ sind. Festmachen kann man dabei neun Story-Typen, wie Geschichten digital erzählt werden. » weiterlesen

Schweizer Naturfaser-Technologie ist begehrt:
9 Fragen an Cyrille Boinay von Bcomp

Das Fribourger Startup Bcomp entwickelt und verkauft Halbfabrikate aus Naturfaserverbundstoff. Grosse Skihersteller, aber auch Autohersteller interessieren sich dank den Eigenschaften und der Nachhaltigkeit für die Technologie von Bcomp.

Cyrille Boinay von Bcomp

Cyrille Boinay von Bcomp

Wie funktioniert die Technologie von Bcomp?
Bcomp verkauft hochwertige Halbfabrikate, die aus Naturfaserverbundwerkstoffen hergestellt sind. Flachsfasern sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden, weil ihr Einsatz sehr mannigfaltig ist. Bcomp hat Technologien entwickelt, die den Einsatz von Flachsfasern steigern kann und das Anwendungsgebiet erweitert. Damit können einerseits Aluminium, Kohle- oder Glasfaserverbundstoffe ersetzt werden, anderseits gibt es eine Effizienzsteigerung in Bezug auf Gewicht, Festigkeit und Dämpfung. Wir spüren, dass diese Leistungsmerkmale immer mehr Hersteller von Ski oder Snowboards, Autos oder Musikanlagen überzeugt. » weiterlesen