98 Artikel in der Kategorie People auf startwerk.ch.

«Networken ist das A und O»:
9 Fragen an Andreas Hüppi
von Bitforge

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem Gründer eines Spiele- und Appentwicklungsstudios.

Andreas, was ist die Idee von Bitforge?

Wir waren bereits 2004 der Überzeugung, dass Handys und Smartphones die nächste Revolution in der Softwareindustrie sein werden. Wir beschlossen, auf dieses Pferd zu setzen und als erste Schweizer Firma Apps und Spiele für mobile devices anzubieten und damit unsere Passion zum Beruf zu machen.

Wie seid ihr darauf gekommen?

Reto, mein Geschäftspartner, hat während des Studiums für einen deutschen Publisher Spiele programmiert. Er kam auf mich zu mit der Idee, zu zweit eine Firma zu gründen. Gemeinsam haben wir dann Bitforge gegründet und erste Aufträge hereingeholt. Damals gab es noch keine Smartphones und Internet auf dem Handy war teuer. Trotzdem setzten wir beispielsweise den EuroGuide zur Europameisterschaft 2008 für Swisscom um und programmierten kleine Spiele für Axe, Alinghi oder Orange.

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«Ich werde mich wohl nie zurücklehnen»:
9 Fragen von Edith Meier von
Oh! sweetest thing

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit der Gründerin einer Startup-Bäckerei.

Edith Meier (Bild: zvg)
Edith Meier (Bild: zvg)
Edith, was ist die Idee hinter deinem Startup?

Oh! sweetest thing ist eine Startup-Bäckerei, welche auf spielerische Weise Design mit Essbarem verbindet.

Wie bist Du darauf gekommen?

Ich habe schon lange mit der Idee gespielt, ein eigenes Cafe zu eröffnen. Erste konkrete Formen nahm diese Idee erst nach einer Städtereise nach Paris an. Da entdeckte ich eine Bäckerei mit diesen leckeren Cheesecakes und Cupcakes, die zu diesem Zeitpunkt in Zürich nicht oder nur schwierig erhältlich waren. Die Cupcakes reizten mich dabei am meisten, da sie gestalterisch sehr vielfältig sind.

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«Lass Dir Deine Idee nicht ausreden»:
9 Fragen an Matthias Sala von Gbanga

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem CEO von Gbanga.

Was ist die Idee hinter Gbanga?

Gbanga ist das Computerspiel in der echten Welt: man bewegt sich in der echten Welt mit dem Gbanga-App auf dem Handy, löst Rätsel und Aufgaben und erhält dafür virtuelle Punkte. Die Spieler kaufen virtuelle Güter, um im Spieler schneller voranzukommen. Geschäftskunden können Quests im Spielsystem sponsern oder für neue Einsätze lizenzieren/whitelabeln.

Was beschäftigt euch derzeit?  » weiterlesen

«Verlieb dich nicht in die eigene Idee»:
9 Fragen an Fabio Carlucci vom
Design Thinking Startup

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem Mitgründer des Design Thinking Startups.

Fabio Carlucci (zvg)
Fabio Carlucci (zvg)
Was ist die Idee hinter dem Design-Thinking-Startup?

Das Design Thinking Startup stellt den etablierten Ablauf einer Firmengründung auf den Kopf: Während normalerweise ein Team mit einer Idee Kapital sucht und seine Idee dann umsetzt, wurde in diesem Fall anders herum begonnen. Man fand über die Crowdfunding-Plattform c-crowd Kapitalgeber, welche das nötige Kapital für eine AG-Gründung investierten; erst dann wurde ein Team aus vier Studenten rekrutiert, das sich mit der Design-Thinking-Methode auf die Suche nach einem innovativen Geschäftsmodell gemacht hat.

An welchen Ideen arbeitet ihr gerade? » weiterlesen

Internet-Investor Martin Saidler:
«Wir wollen Startups bauen»

Vom Startup in den Konzern und wieder zurück. Unternehmer und Investor Martin Saidler baut eine Webagentur auf, die gleichzeitig Inkubator für Startups werden soll. Ein Interview.

Martin Saidler (Bild: Centralway)
Martin Saidler (Bild: Centralway)
In der Schweiz ist er bislang kaum bekannt. Dabei ist Martin Saidler erfolgreicher Startup-Investor und Netzpionier. Zu Spitzenzeiten hielt er über 150 Beteiligungen an Webunternehmen, unter anderem in Osteuropa. Dies zu einer Zeit, als dort noch kein Investor unterwegs war, sagt er.

Der in Österreich geborene Saidler hat selbst Startup-Erfahrung gesammelt. Sein in Berlin gegründetes Unternehmen Jobinteractive.com verkaufte er an die Beisheim-Holding, die mit sieben weiteren Unternehmen später die Scout24-Gruppe gründete. «Da sah ich, wie schnell man mit einem guten Riecher ein grosse Gruppe bauen kann», erzählt er heute. Saidler managte für die Holding zahlreiche Beteiligungen, investierte selbst und baute ein grosses Netzwerk auf.

Seine Investments verkaufte nach und nach, unter anderem an die Daily-Mail-Gruppe, Axel Springer und Time Warner. Die Bilanz schätzte den Wert seiner Beteiligungen vor dem Exit auf 250 Millionen Euro.

In der Schweiz war er einer der ersten Investoren bei b-to-v und stieg bei diversen Startups ein. Ein Webagentur-Unternehmen, das auch Startups inkubiert, ist nun das neue Venture des 43-jährigen. » weiterlesen

«Tu es nicht nur für’s Geld»:
9 Fragen an Qris Riner von Lunchgate

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem Gründer von Lunchgate und Foratable.

Qris Riner (zvg)
Qris Riner (zvg)
Was ist die Idee hinter deinen Gastro-Diensten?

Bei uns können Gäste die besten Restaurants und Menus finden (www.lunchgate.com) und einen Tisch buchen (www.foratable.com)

Wie bist du darauf gekommen?

Ich hab mich oft am Mittag Mittag gefragt, welche Menus es in den umliegenden Restaurants zum Mittagessen gibt. So ist die Idee eines täglichen Menu-Newsletters entstanden – daraus wiederum haben wir Lunchgate entwickelt.

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«Hau rein! Du wirst es nie bereuen!»:
9 Fragen an Cristian Grossmann
von Spocal

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit Cristian Grossmann, CEO von Spocal.

Cristian Grossmann (zvg)
Cristian Grossmann (zvg)
Was ist die Idee hinter Spocal?

Spocal kommt von «Speak + Local»: Wir ermöglichen eine offene Kommunikation für Personen, die Zeit am selben Ort verbringen und sich noch nicht kennen. Zum Beispiel Studenten verschiedener Fakultäten, die an derselben Universität studieren, aber keinen einfachen Kommunikationskanal haben um sich auszutauschen.

Wie seid ihr darauf gekommen?

Wir hätten gern so eine Plattform während unserer Studienzeit gehabt. Unser erster Wurf war blicKlick, wo es darum ging, anonym an deiner Uni zu flirten. Aus dem Verhalten und Feedback der Benutzer haben wir gelernt, dass sich die Studenten über eine Vielzahl von Themen austauschen möchten, nicht nur Flirts. So haben wir das Konzept auf Spocal erweitert.

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Interview mit Daniel Gutenberg:
«Ich habe Lars Hinrichs ausgelacht»

Daniel Gutenberg ist erfolgreicher IT-Unternehmer, Investor und wurde 2011 zum «Business Angel of the Year» gekürt. Er spricht über gute Businesspläne, verpasste Chancen und Startups aus Israel.

Business Angel Daniel Gutenberg
Business Angel Daniel Gutenberg
Herr Gutenberg, wie wurden Sie Unternehmer?

Ich habe in meinem Leben nie einen Job gesucht, ich wusste gar nicht wie das geht. So fing ich an, hier und da Arbeiten zu machen und am Schluss entstand eine Firma daraus, ungeplant. Angefangen habe ich von Zuhause aus, im Haus meiner Eltern. Als ich fünf Angestellte hatte, sind wir in ein Büro umgezogen.

Und wie kamen Sie von dort zum Investieren?

Aus einem Unfall heraus. Ich habe als IT-Distributor unter anderem portable Festplatten vertrieben. Das ist lange her, zu Zeiten von Windows 3.1. Damals kosteten 20MB-Harddisks noch 4000 Franken. Ich machte den Vertrieb für einen amerikanischen Hersteller, was ein gutes Geschäft war, aber eines Tages sagte mir der Lieferant, dass er konkurs sei. Ich verlor viel Geld.

Was änderte sich da? » weiterlesen

«Investiert viel Zeit in die Mitarbeiter-Auswahl»:
9 Fragen an Dominique
Kronenberg von Climeworks

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit Dominique Kronenberg von Climeworks.

Dominique Kronenberg
Dominique Kronenberg
Was ist die Idee hinter Climeworks?

Climeworks entwickelt eine Technologie, mit welcher CO2 aus der Luft gefiltert werden kann. Das eingefangene Gas wird zunächst an CO2 – Abnehmer in der Schweiz und in Europa verkauft (z.B. zur CO2-Düngung in Gewächshäusern oder zur Mineralwasserproduktion) und später zur Herstellung von synthetischen Treibstoffen verwendet.

Woher kommt die Technologie dazu?

Die Climeworks-Technologie hat ihren Ursprung an der Professur für erneuerbare Energietechnologien der ETH Zürich, wo auch heute noch ein Grossteil der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten stattfinden. Die beiden Gründer Christoph Gebald und Jan Wurzbacher haben in ihrer Diplomarbeit das Verfahren weiterentwickelt und die Energieeffizienz verbessert.

Gibt es schon Anfragen potentieller Kunden? » weiterlesen

«Ideen gehören einem nie ganz alleine»:
9 Fragen an Caspar Coppetti
von On Running

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit dem Gründer von On Running.

Caspar Coppetti (zvg)
Caspar Coppetti (zvg)
Was ist die Idee von On Running?

On hat den ersten Laufschuh entwickelt, der nur dann dämpft, wenn man es braucht – bei der Landung – und dann zum Abstossen hart ist. Mit On kann man so entspannt und schnell laufen wie mit keinem anderen Laufschuh – sagen verschiedene unabhängige Laufschuhtests und die ETH Zürich.

Wie seid ihr darauf gekommen?

Der Mitgründer Olivier Bernhard war einer der besten Triathleten der Welt, als ihn eine Verletzung am Lauftraining hinderte. Frustriert, dass seine Sponsoren sich mehr fürs Marketing als für die Technologie von Laufschuhen interessierten, suchte er nach einem besseren Dämpfungssystem.

Zusammen mit einem Schweizer Ingenieur ertüftelte er schliesslich einen Laufschuh, der ihn vor Verletzungen schützte und trotzdem schnell war. Die Erfindung ist inzwischen in 19 Ländern patentiert.

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