36 Artikel in der Kategorie People auf startwerk.ch.

Von der Suche nach Geld:
Internetideen brauchen begeisterungsfähige Investoren

Jeffrey Vögeli, 27. August 2010 um 22.00 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

In seinem heutigen Startup-Diary erzählt Christoph Seitz von Investorenfeedback und wie Spontacts darauf reagiert hat. Ein Einblick in eine Odyssee:


Von Christoph Seitz, Gründer Spontacts

Christoph Seitz
Christoph Seitz
Es ist nicht ganz trivial, Geld für ein Internet-Startup zu finden. Wer kann voraussagen, ob eine Idee zündet oder nicht? Viele Faktoren wie Funktionalität, Benutzerfreundlichkeit, Design, Marketingstrategie und Wettbewerbssituation entscheiden über Erfolg oder Misserfolg. Internet-Projekte lassen sich auch selten mit Patenten schützen. Deshalb bekommen High-Tech-Startups, z.B. im Bereich Biotech, oft den Vorzug. Ist es aber für Investoren nicht verlockend, eine “Wette” mit bescheidenem Einsatz zu platzieren, um die Sprengkraft einer Internet-Idee zu testen? Unsere Erfahrungen mit der Investorensuche haben uns darin bestärkt, die “Wette” statt die Grossinvestition zu suchen.

» weiterlesen

Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg:
Tools für virtuelle Teams

Gastautor, 20. August 2010 um 10.14 Uhr , 5 Kommentare Kommentare

Geographisch verteilte Entwickler-Teams sind vielleicht bald der Normalfall. Wir zeigen, wie sie sich via Web organisieren können.

von Marcus Kuhn, Gründer connex.io

Connex.io besteht aus einem kleinen Kern-Team von zwei Personen. Ata und ich, wir haben uns in Singapur kennen gelernt, haben dort mit unserer Zusammenarbeit begonnen, und sitzen nun an verschiedenen Enden der Welt. Er in Turkmenistan, ich in der Schweiz. Dies macht es nötig, Mittel und Wege zu finden, um auch virtuell zusammenarbeiten zu können. Wir haben lange gesucht und viel ausprobiert (Basecamp, Wiki etc.). Inzwischen haben wir eine Lösung gefunden, mit der wir sehr zufrieden sind. Unsere Kriterien für diese Lösung sind relativ simpel:

  • Einfache und schnelle Möglichkeit der Kommunikation, welche zentral gespeichert wird.
  • Die Möglichkeit, Projekte zu planen und deren Fortschritt zu messen.
  • Ein Weg, Daten (Dokumente & Quellcode) zentral zu verwalten.

Hier das Setup, welches wir für unser Coworking verwenden: » weiterlesen

Alternative zur eigenen Gründung:
Worauf achten bei Startup-Jobs?

Gastautor, 17. August 2010 um 14.57 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Die beste Alternative zur eigenen Gründung: bei einem jungen Startup anheuern. Sechs wichtige Punkte, die es dabei zu beachten gilt.

von Tao Tao, Mitgründer GetYourGuide

Schon mal daran gedacht ein Startup zu gründen, aber Dir fehlt gerade die zündende Idee, Du hast nicht die Ressourcen um die erste Phase der Firma zu stemmen, Du kennst nicht die passenden Mitgründer oder möchtest Startup-Luft schnuppern ohne volles Risiko?

Die Arbeit bei einem Startup ist selten der Weg zum grossen Geld – hierzulande erst recht nicht. In erster Linie ist es eine Lifestyle-Entscheidung und die Mitarbeit bei einem Startup ermöglicht diesen Lifestyle, ohne gleich alles aufs Spiel setzen zu müssen. » weiterlesen

Spontacts:
Virtuelles Startup, reale Chancen

Gastautor, 13. August 2010 um 16.56 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

In seinem zweiten Startup-Diary beschreibt Christoph Seitz die Herausforderungen, denen sich ein virtuelles Startup stellen muss und gibt Tipps, wie man die Distanz überwinden kann.

Von Christoph Seitz, Gründer Spontacts

Viele Geschäftsideen versanden, weil hohe Produktionskosten den Start verunmöglichen. Mit dem Webprojekt „Spontacts“ sind wir in der glücklichen Lage, unsere Idee virtuell zu produzieren. Als „Cloud Startup“ können wir nicht nur weltweite Ressourcen anzapfen, sondern auch die Kosten tief halten.

Wir drei Gründer sehen uns nicht sehr oft. Zumindest nicht in der Realität. Jeden Tag treffen wir uns um 10 Uhr morgens auf Skype. Im „Standup-Meeting“ besprechen wir kurz, woran wir gerade arbeiten und was die nächsten Aufgaben sind. Daniel sitzt in Helsinki, Florian und ich je in der eigenen Wohnung in Zürich. Wir entwickeln so schon 6 Monate zusammen. Da wir gleichzeitig auch alte Freunde sind, können wir uns diese virtuelle Arbeitsweise leisten. » weiterlesen

Kundenwerbung und Anreize:
Vorteile von Double Sided Incentives

Gastautor, 6. August 2010 um 9.42 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Empfehlungsmarketing ist ein beliebtes Mittel zur Neukundengewinnung. Mit einem Trick lässt sich die bekannte Methode aber noch effektiver machen.

Von Marcus Kuhn, Gründer connex.io

Neuwagen & Gebrauchtwagen — Sie wollen Ihren alten loswerden? Er schluckt zuviel und stinken tut er auch noch? Entdecken Sie auf Auto.de das große Angebot an umweltfreundlichen Neuwagen & Gebrauchtwagen — Textanzeige
Momentan ist connex.io ein eigenfinanziertes, Startup – bootstrapped. Dadurch verfügen wir nur über eine relativ geringe Menge an finanziellen Mitteln und müssen Wege finden unsere Ziele ohne den Einsatz von Geld zu erreichen. Der sorgvolle Umgang mit Ressourcen trifft aver nicht nur auf Startups wie unseres zu, sondern eigentlich auf alle Startups. Unternehmertum heisst, das beste aus den eigenen Ressourcen zu machen.

Promotion ist ein Gebiet, das mit hohem Finanzaufwand verbunden ist. Jemandem das eigene Produkt zu verkaufen kostet Geld. » weiterlesen

Web-Startups:
Es kommt sowieso anders, als man denkt!

Gastautor, 30. Juli 2010 um 16.00 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

In seinem ersten Startup-Diary beschreibt Christoph Seitz wie die Ideenfindung bei Spontacts ablief und wie Begeisterung und ein Quäntchen Glück oft zu positiven Entwicklungen beitragen.


Von Christoph Seitz

Das Internet setzt der unternehmerischen Kreativität keine Grenzen. Jeder träumt davon, mit seinem Webprojekt die Massen zu begeistern. Vielversprechend sind Geschäftsideen, die ein Marktbedürfnis treffen, ein ganzes Team zur Höchstleistung inspirieren und das nötige Quäntchen Glück herausfordern. Das heisst aber nicht, dass die Idee von Anfang an genau definiert sein muss, wie das Beispiel von Spontacts zeigt.

» weiterlesen

Startup-Diary:
Richtig Gründen am richtigen Ort

Gastautor, 23. Juli 2010 um 11.30 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Am Anfang jedes Startups steht die Gründung mit den dazugehörigen rechtlichen Finessen. In seinem ersten Startup-Diary teilt Marcus Kuhn seine Erfahrungen und gibt Tips.

Von Marcus Kuhn, connex.io

connex.io ist ein Startup welches über die Welt verteilt ist. Ata sitzt in Turkmenistan, ich in der Schweiz. Als virtuelles Team haben wir Vorteile, z.B. dass wir bei der Suche nach weiteren Mitgliedern für unser Team nicht geografisch beschränkt sind, aber auch Nachteile wie z.B. dass wir nicht im selben Raum sitzen. Und dann gibt es noch Besonderheiten um in die Strukturen der heutigen Geschäftswelt zu passen. Auch als länderübergreifendes Startup mussten wir uns für einen Standort entscheiden. » weiterlesen

Gründer-Fragerunde:
Geld regiert die Welt

Jeffrey Vögeli, 2. Juli 2010 um 10.35 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Kein Startup kommt ohne Kapital aus. Doch woher nehmen und nicht stehlen? Die von uns befragten Gründer erklären, wie sie ihre Unternehmen finanziert haben.

Bei Startupfinanzierung denken viele als erstes an Venture Capital und Business Angels. Doch diese sind oft nicht leicht von einem neuen Produkt zu überzeugen und wollen erste Erfolge sehen. Deshalb überrascht es auch nicht weiter, dass sieben der neun befragten Gründer ihr Unternehmen zumindest zum Teil selbst finanziert haben. Auch Stiftungen und Wettbewerbe spielen gerade in der Anfangsphase eine wichtige Rolle. Venture Capitalists oder eigene Einnahmen werden scheinbar erst in einem späteren Entwicklungsstadium wichtig. » weiterlesen

Marketing-Kanäle:
Wie zu Kunden kommen?

Gastautor, 25. Juni 2010 um 8.11 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Das eigene Produkt bekannt machen – Gaby Stäheli verrät im Startup-Tagebuch, was für eine Marketingtaktik sie für ihre Webplattform einsetzt.

Von Gaby Stäheli, GRYPS Offertenportal

Die erste Frage, die wir uns hier stellen müssen ist: Wen bezeichnen wir eigentlich als Kunden? Das ist beim Businessmodell von GRYPS gar nicht so einfach zu sagen.

Wir haben einerseits Interessenten, welche Offerten für ein Produkt oder eine Dienstleistung benötigen. Dies kann ein Startup sein, das eine günstige Homepage benötigt, aber auch ein grösseres Unternehmen welches seine alte Telefonanlage mit VOIP-Technologie ersetzen möchte. Sie beziehen die Dienstleistung der Anbietervermittlung gratis. Bezahlt werden wir von unseren registrierten Anbietern mit einer pauschalen Leadgebühr, d.h. eigentlich sind diese unsere Kunden. Diese erwerben von uns vorqualifizierte Leads für eine moderate Gebühr – das ist unser Geschäftsmodell. Das Paradoxe ist also, dass wir nicht nur die zahlende Gruppe der Anbieter bewerben müssen, sondern vor allem die Interessenten – für die unser Service gratis ist.

Es handelt sich daher um ein duales Marketing-Modell. Wir bewerben zwei Zielgruppen, die auf verschiedene Marketingmassnahmen ansprechen. Dazu nutzen wir unter anderem folgende Kanäle. » weiterlesen

Begründer eines Trends:
Was macht eigentlich… Mymuesli?

Jeffrey Vögeli, 9. Juni 2010 um 9.22 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

“Wir haben MyMuesli nicht aufgebaut um zu verkaufen.” – Ein Interview mit Mymuesli-Gründer und CEO Max Wittrock.

Mit ihnen und anderen Anbietern wie Spreadshirt ging es los: Mass Customization wurde zum beliebtesten Startup-Kochrezept im deutschsprachigen Raum. Eine ganze Reihe von jungen Unternehmen mit personalisierbaren Produkten versucht inzwischen Tritt zu fassen, auch in der Schweiz. Für viele hat Mymuesli Pate gestanden.

Die Firma vertreibt seit April 2007 über das Portal Mymuesli.com Biomüsli zum selber mischen. An zwei Standorten, in Passau (D) und Binningen bei Basel werden die Zutaten nach Wunsch der Kunden zusammengemischt und verschickt. Max Wittrock, einer der drei Gründer, hat Startwerk bei einem Besuch in der Schweiz ein paar Fragen beantwortet.

Was macht euer Geschäftsmodell einzigartig? Wie hebt ihr euch von der Konkurrenz ab? » weiterlesen