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venture kick Gewinner:
UrbanAlps und ScanTrust bieten Schutz vor Einbruch und Fälschungen

Die Schweizer Startups UrbanAlps und ScanTrust bieten Schutz – vor Einbrüchen und gefälschten Produkten. Damit haben sie beim venture kick Finale gewonnen und erhalten je 130 000 Franken Startkapital zur Weiterentwicklung ihrer Dienstleistungen und Produkte.

UrbanAlps-CEO Alejandro Ojeda

UrbanAlps-CEO Alejandro Ojeda

Früher boten Schlüssel einen relativ sicheren Schutz vor Einbrechern und Eindringlingen – zu Hause oder auch in der Firma. Mit neuen Technologien ist dieser Schutz brüchig geworden. Die Zeitschrift “Beobachter” hatte mit einem 3D-Drucker einen Hausschlüssel kopiert – nur anhand eines Handyfotos – und in einem Artikel veröffentlicht, wie gut diese Fälschungen nachher funktionieren. Das können heutzutage natürlich auch Einbrecher. 3D-Drucker sind massentauglich geworden, und damit lassen sich auch Schlüssel leicht duplizieren. Das Zürcher Startup UrbanAlps bietet für den unerwünschten Nebeneffekt von 3D-Druckern ein weltweit einmaliges Hochsicherheits-System. » weiterlesen

ETH-Spin-offs:
Medical-Startups Qvanteq und Pearltec erfolgreich unterwegs

Zwei Schweizer Top100-Startups aus dem Bereich Medizinaltechnologie melden Fortschritte: Während das ETH-Spin-off Pearltec den amerikanischen Markt mit ihren Patienten-Stabilisierungssystemen erobert, kann Qvanteq – ebenfalls ein ETH-Spin-off – einen ersten Patienten mit einer neuen Methode zur Herzkranzgefäss-Erkrankungen behandeln.

Das Medizinaltechnik-Startup Qvanteq aus Zürich ist ein Spin-off der ETH und erhielt 2012 das CTI-Zertifikat. Zudem gehört es zu den Top100 Startups der Schweiz und ist venture kick-Gewinner. Der Schwerpunkt des Startups liegt auf der Entwicklung von neuartigen, bioaktiven und beschichtunsgfreien Stents. Ein Stent ist eine Gefäss-Stütze – also ein Implantant – welches speziell bei Herzkranzgefäss-Erkrankungen eingesetzt wird. » weiterlesen

AlpenHirt:
Dieses Startup will von oben hoch hinaus

Adrian Hirt betreibt wohl das höchst gelegene Startup der Schweiz: Mit AlpenHirt möchte er nachhaltig produziertes Bündnerfleisch aus den Schweizer Bergen an Restaurants und Private verkaufen. Mit dieser Idee hat Hirt bereits bei venture kick gewonnen – nun hat er mit seiner neuen Website sein Business lanciert.

Bodenständiges Startup: Adrian Hirt von AlpenHirt

Bodenständiges Startup: Adrian Hirt von AlpenHirt

Der IFJ-Gründer und venture kick Gewinner Adrian Hirt erweckt ein altes Familienrezept wieder zum Leben: Mit seinem Startup AlpenHirt möchte er nachhaltig produziertes Bündnerfleisch aus den Schweizer Bergen verkaufen. Im Interview mit Startwerk verkündete er sein Konzept bereits im März dieses Jahres. Nun hat er mit der Inbetriebnahme der Website zum Bestellen sein Business richtig lanciert und freut sich darauf, die Schweizer Kunden mit bestem Fleisch zu versorgen. » weiterlesen

Geosatis:
Erstes Pilotprojekt in Kalifornien

Für das jurassische Startup Geosatis hat sich die Reise mit der Swisscom in das Silicon Valley doppelt gelohnt: Einerseits konnten sie in Kalifornien vor Ort wertvolle Kontakte knüpfen, anderseits hat die Swisscom dem auf GPS-Monitoring spezialisierten Startup Investitionen während der Reise zugesichert.

Reshad Moussa, Chief Business Development Officer von Gesosatis

Reshad Moussa, Chief Business Development Officer von Gesosatis

Mit elektronischem und GPS-basiertem Monitoring sollen Straftäter, die nicht gewalttätig sind, einfacher und vor allem kostengünstiger resozialisiert werden. Diesem Ziel ist Geosatis seit vergagener Woche ein Stück näher. Das Startup aus Le Noirmont im Kanton Jura stellt die nötigen Produkte für eine solche Resozialisierung zur Verfügung: Von der elektronischen Fussfessel über die Software zur Überwachung bis hin zur App. Die betroffenen Personen können durch diese Technik die Strafe in ihrem gewohnten Umfeld hinter sich bringen – zudem werden hohe Kosten für das Gefängnis gespart. Mit dieser Idee hat es Gesoatis auch unter die Top 100 Startups der Schweiz in diesem Jahr geschafft.

Dank dieser Idee konnte Geosatis am Swisscom StartUp Challenge teilnehmen. Letzte Woche ist Reshad Moussa, Chief Business Development Officer von Gesosatis zusammen mit den anderen Teilnehmern aus dem Silicon Valley zurückgekehrt. Dabei wurde auch verkündet, dass die Swisscom und das Startup künftig zusammenarbeiten bzw. dass die Swisscom in Gesoatis investiert. Wir haben mit Moussa über seine Erfahrungen gesprochen. » weiterlesen

Sunbeat:
Schweizer Startup entwickelt UV-Strahlenmesser im Mini-Format

Ein Startup aus dem Kanton Zürich entwickelt einen smarten UV-Strahlenmesser, der an Kleidung angesteckt oder von Partnern in existierende Produkte integriert werden kann. Per App lässt sich so das Sonnenbrand- und Hautkrebsrisiko verringern. Mein hoch geschätzter Kollege Martin Weigert von unserem Schwesternblog netzwertig.com hat eine Einschätzung über das Schweizer Startup geschrieben.

Wearable-Trend hin oder her – die meisten am Körper tragbaren Smart Devices lassen mich kalt. Im Gegensatz zu leidenschaftlichen Gadget-Anhängern, für die das Ausprobieren neuer Hardware ein kurzweiliges Hobby darstellt, fehlt mir das Interesse an Spielereien mit digitalen Gerätschaften als Selbstzweck. Entscheidendes Kriterium ist deshalb, inwieweit ein Wearable mich davon überzeugen kann, meine subjektive und tatsächliche Lebensqualität so signifikant zu erhöhen, dass sich die Anschaffung und der zusätzliche Aufwand (Akku, Pflege, ein weiteres Gerät auf das man aufpassen muss etc.) lohnt. Bislang ist das extrem selten der Fall – auch nicht bei der Apple Watch (wobei sich das ändern kann, wenn ich sie vor mir sehe).

Den ganzen Artikel über Sunbeat gibt es auf netzwertig.com. Einen weiteren Artikel über das Startup Bitsplitters, das Sunbeat erfunden hat, ist auf Startwerk erschienen.

9 Fragen an Peter Kauf von PrognosiX

PrognosiX hat bei Venture Kick die erste Stage erfolgreich gemeistert. Das Startup entwickelt eine neue Art von Absatzprognosen für den Handel. Mit ausgereiften Algorithmen kann die Technologie Informationen liefern, wie viel Stück eines Artikels ein Lebensmittelhändler bestellen soll, erklärt Gründer Peter Kauf im Interview mit Startwerk.

ProngosiX AG entwickelt zusammen mit dem IAS Institut für Angewandte Simulation der ZHAW eine neuartige Business Intelligence Lösung für Absatzprognosen im Lebensmittel­handel. Durch eine nachhaltige, signifikante Verbesserung von Absatzprognosen sollen Planungsprozesse optimiert werden. Lebensmittelhändler können dadurch Lebensmittelabfälle reduzieren, die Verfüg­bar­keit der nachgefragten Produktpalette steigern (weniger Stock-Out), Produktionsprozesse planbarer machen, Lagerkosten reduzieren, Transportlogistik optimieren und Kundenbindungen nachhaltig festigen.

Peter Kauf, gratuliere zur Teilnahme an Venture Kick. Wie viel bedeutet dir die Teilnahme an diesem Wettbewerb?
Es hat mich sehr gefreut, weil es eine Bestätigung für mich als Unternehmer ist und ich mich durch Venture Kick nun in einem spannenden Netzwerk befinde. Dieser unternehmerische Geist ist wichtig für mich, da ich von Hause aus eigentlich Wissenschaftler bin. » weiterlesen

FinTech-Startups:
“Die Digitalisierung ist definitiv in der Chefetage der Finanzbranche angekommen”

Die Verwaltung von Geld steckt weltweit mitten im Umbruch. Dabei möchten einige Schweizer FinTech-Startups vorne mit dabei sein und den Namen des Finanzplatzes Schweiz zu ihren Gunsten nutzen. Dafür machen sie auch gemeinsame Sache auf verschiedenen Plattformen. Derweil gibt es fortlaufend Erfolgsmeldungen von Schweizer Startups im FinTech-Bereich zu vermelden. Ein neues Zeitalter in einem Traditionsgewerbe bricht an.

Laut Marc P. Barnegger von Next Generation Finance ist die Schweiz bei der Finanzverwaltung im Aufbruch

Laut Marc P. Barnegger von Next Generation Finance ist die Schweiz bei der Finanzverwaltung im Aufbruch

Bereits vor einem halben Jahr berichtete Startwerk über die grundlegenden Veränderungen auf dem Finanzmarkt. Doch seither hat es beim digitalen Strukturwandel der Finanzbranche nochmals einen Schub gegeben. Die Relevanz von digitalen Technologien und dem Verhalten einer neuen Generation von Kunden scheint in vollem Gange zu sein. Nicht nur bei der Gründung von Startups, die im Finanzbereich tätig sind, sondern auch bei den Grossbanken und bekannten Finanzinstituten selbst. Sie haben erkannt, dass sie mit der Digitalisierung Schritt halten müssen, um nicht wie die Medienbranche oder andere Branchen den Anschluss zu verpassen. » weiterlesen

9 Fragen an Dominik Lysek von Credentis

Credentis hat eine neue Technologie für die Zahnerhaltung entwickelt – und wurde damit auch mit dem Swiss Technology Award ausgezeichnet. In den 9 Fragen erklärt CEO Dominik Lysek von Credentis die Technologie und macht einen Ausblick auf die Zukunft des Aargauer Startups.

Curodont, das Präparat von Credentis, sei ein “grosser Fortschritt für die Zahnerhaltung”, wie an der Verleihung des Swiss Technology Awards in der Laudatio gesagt wurde. Weshalb?
Der grosse Fortschritt ist Curodont Repair. Die zugrunde liegende Curolox Technologie ermöglicht zum ersten Mal eine biomimetische Mineralisation – das heisst eine Regeneration des Zahngewebes in einer Art und Weise, wie die Natur den Zahn bildet.

Eine zweite Produktlinie, die Curolox Technologie, kann beschädigte Zähne selber remineralisieren. Wie funktioniert diese Technologie?
Die Curolox Technologie ist die Basis aller credentis Produkte. Generell wird eine 3D Matrix gebildet, welche die Mineralisierung ermöglicht oder die Demineralisierung verhindert. Je nach Formulierung des Vorgangs. » weiterlesen

9 Fragen an Thibaut Weise von Faceshift

Das Schweizer Startup Faceshift hat seine neuartige Technologie für Gesichtserkennung und Formung von 3D-Avataren bereits bei den grossen Studios in den USA zur Verwendung bringen können. Thibaut Weise erklärt im 9-Fragen-Interview, wie sein Unternehmen weiter wachsen kann und welche Märkte Potenzial versprechen.

Ihr habt an der Computex zusammen mit Intel euer RealSense 3D Sensor gezeigt – was war das Feedback der Besucher?
Wir hatten ein sehr positives Feedback an der Konferenz und grosses Interesse von verschiedenen Integratoren, also Unternehmen, die die 3D Sensoren von Faceshift in ihre Laptops einbauen wollen.

Wo wird eure Technologie momentan und künftig eingesetzt?
Im Moment wird unsere Technologie als Teil von “faceshift studio” von Studios wie EA oder auch Microsoft Game Studios verwendet, um In-Game Animationen zu erstellen, und von Firmen wie DreamWorks oder Framestore zur Erstellung von Filmen. In Zukunft werden wir auch den Spielern selber die Möglichkeit geben, ihre Charaktere in Spielen zu animieren. Das bedeutet, als Spieler kann ich die Mimik meiner Mitspieler auf ihren Charakteren sehen. » weiterlesen

9 Fragen an Francesco Dell’Endice von QualySense

Die High-Tech-Sortierungsroboter des EMPA-Startups QualySense kontrollieren und sortieren Körner, Samen und Bohnen nach chemischen und visuellen Qualitätsmerkmalen – in Sekundenschnelle. Eine Maschine kann bis zu 50 Körner pro Sekunde prüfen. CEO Francesco Dell’Endice erklärt seine Strategie für die Zukunft im Startwerk-Interview.

Die Sortierungs-Roboter von QualySense sortieren Getreide und Bohnen in einem rasanten Tempo. Internationale Unternehmen testen ihre Geräte zurzeit. Wer sind eure Kunden?
Ich kann wegen der Vertraulichkeit keine Namen von Unternehmen nennen. Allerdings kann ich sagen, dass wir mit einigen der führenden Lebensmittel-Unternehmen sowie Unternehmen aus der Saatgutindustrie in Europa und den USA zusammen arbeiten. » weiterlesen