132 Artikel in der Kategorie People auf startwerk.ch.

«Ich liebe die Herausforderung»:
9 Fragen an Eva Kohli von Luva

Kurze Fragen, kurze Antworten: Regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit der Gründerin eines Mode- und E-Commerce-Startups.

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Erfindet die Kapuze neu: Eva Kohli

Luva bedeutet Kapuze auf Schwedisch und ist ein Design-Label für Kapuzen als Accessoires.

Wie kam das Ganze ins Rollen?

Die Idee entstand aus einem Eigenbedarf. Selber trage ich gerne Kapuzen, jedoch wirkt mir der Kapuzenpulli zu jugendlich. So entwickelte ich die Kapuze mit Bolero, die auch in einen Schal umgewandelt werden kann. Nachdem ich für Freunde nähte und nach und nach neue Modelle entstanden, zum Beispiel Kapuzen mit Krawatte oder Hosenträgern, habe ich die Produkte im Herbst vor zwei Jahren auf den Markt gebracht.

Mode selbst zu vermarkten, statt einen grossen Vertriebspartner zu haben, scheint mir schwierig. Geht das für dich auf?  » weiterlesen

«Da bin ich ganz der Punk»:
9 Fragen an Ferdinand Felder
von Phocone

Kurze Fragen, kurze Antworten: Regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem CEO eines Startups, das mit Lasern auf Gaswolken schiesst.

Ferdinand

Ferdinand Felder

Ferdinand, was ist die Idee hinter Phocone?
Phocone entwickelt und produziert neuartige Lasermodule. Diese erlauben die schnelle und präzise Messung von Gaskonzentrationen, insbesondere von brennbaren und toxischen Gasen.

Welche Anwendungen seht ihr für eure Technologie?

Unsere Hauptabnehmer sind im Bereich Öl-/Gas und der petrochemischen Industrie zu finden. Dies beinhaltet zum einen die Sicherheit bezüglich Lecks während der Förderung, dem Weitertransport, und bei ganz alltäglichen Produkten wie Haarspray. Andererseits ist die Qualitätssicherung während der Raffination zu Folgeprodukten wie zum Beispiel Plastik von grosser Bedeutung.

Da geht es meist um grosse, international tätige Firmen. Wie kommt man an so einen Konzern heran, um seine Technologie vorzuführen?  » weiterlesen

«Es war nie wirklich geplant»:
9 Fragen an Felix Holzner
von SwissLitho

Kurze Fragen, kurze Antworten: Regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Die Gründer von SwissLitho arbeiten an mikroskopisch kleinen Werkzeugen und haben gerade den ZKB Pionierpreis abgeräumt.

Präzision im Nanobereich: Felix Holzner

Präzision im Nanobereich: Felix Holzner

SwissLitho entwickelt, produziert und vermarktet den NanoFrazor. Der NanoFrazor ist eine neuartige und innovative Maschine für die Herstellung von allerkleinsten Nanostrukturen.

Was beschäftigt euch im Moment?

Das sind hauptsächlich zwei Sachen: Ersten müssen wir bis Ende Jahr eine Maschine an einen Kunden ausliefern und es gibt noch jede Menge an Entwicklungsarbeit. Zweitens müssen wir entscheiden, wie viele weitere Mitarbeiter wir zum jetzigen Zeitpunkt einstellen sollten.

Was war eure kniffligste Aufgabe bist jetzt und was habt ihr daraus gelernt?  » weiterlesen

«Ich weiss nicht, was sonst aus mir geworden wäre»:
9 Fragen an Fabian Nater von upicto

Kurze Fragen, kurze Antworten: Regelmässig stellt sich ein Startup unserer Fragerunde. Die Gründer von upicto beschreiten mit einer cleveren Software neue Wege bei der Analyse von Videos.

Videos zusammenfassen: Fabian Nater

Videos zusammenfassen: Fabian Nater

Fabian, was ist die Idee hinter upicto?
Upicto analysiert Videos auf Grund des Inhaltes und markiert die Momente, in denen etwas Aussergewöhnliches passiert. Daraus können Ereignisse in Echtzeit angezeigt werden und rückblickend Zusammenfassungen erstellt werden.

Wie seid ihr darauf gekommen?
Wir haben die technischen Zutaten als Forschungsarbeiten während der Zeit am Institut für Bildverarbeitung der ETH entwickelt und sahen einige gute Anwendungsmöglichkeiten.

Wir waren und sind von der technischen Lösung überzeugt, und sind jetzt daran, sie in ein marktreifes Produkt zu verpacken.

Eine erste Anwendung, webcamaze, zeigt was eure Software kann. Lässt sich so etwas gut kommerzialisieren?  » weiterlesen

«Man ist nie ‹fertig›»:
9 Fragen an Thibaut Weise
von faceshift

Kurze Fragen, kurze Antworten: Regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal der CEO eines 3D-Software-Startups.

Bringt Bewegung in 3D-Gesichter: Thibaut Weise

Bringt Bewegung in 3D-Gesichter: Thibaut Weise

Was ist die Idee hinter faceshift?

Faceshift ermöglicht es Benutzern, in die Haut eines Avatars zu schlüpfen. Die Mimik und Emotionen des Benutzers werden aufgenommen und auf einen virtuellen Charakter übertragen. Dies erlaubt neue Formen der Onlineinteraktion in virtuellen Welten und Computerspielen und eine Vereinfachung der Mensch-Computer-Interaktion.

Wie seid ihr darauf gekommen?
Unser Team beschäftigt sich schon lange mit der Aufnahmen von Objekten und Bewegungen via 3D-Kameras. 2008 haben wir dies auch für Gesichtsbewegungen gemacht und dabei gemerkt, dass die Echtzeitaufnahme von Gesichtern spannende neue Interaktionsmöglichkeiten erlaubt. Damals war das grösste Problem, dass es keine günstigen kommerziellen 3D-Kameras gab. Das änderte sich 2011 mit der Veröffentlichung der Microsoft Kinect.

Ihr habt facehift im November auf den Markt gebracht, was beschäftigt euch jetzt, fünf Monate später?  » weiterlesen

«Kooperation finde ich wichtig»:
9 Fragen an Antje Kunze von SmarterBetterCities

Kurze Fragen, kurze Antworten: Regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal die CEO eines ETH-Spin-offs, das schlaue Software für Stadtplaner entwickelt.

Baut Städte in 3D nach: Antje Kunze

Was ist die Idee hinter SmarterBetterCities?
SmarterBetterCities baut intuitive web-basierte Stadtplanungsswerkzeuge im Software-As-A-Service Format, die die Planung von nachhaltigen, klimafreundlichen und ressourcenschonenden Städten unterstützen.

Kannst du Beispiele für Anwendungen machen?
Städte sind stark gefordert, wenn es um die Erstellung von städtebaulichen Szenarien mit detaillierten Auswertungen geht. Sie wollen wissen, wie gross die Kapazität in den gegenwärtigen Zonenplänen ist und wie sie nachhaltiges Wachstum fördern können. Es gibt einen grossen Bedarf in der Stadtplanung, diese Planungsszenarien schnell zu visualisieren und gegenüberzustellen. Noch fehlen dafür intuitive Werkzeuge.

Woran arbeitet ihr zurzeit?  » weiterlesen

Interview mit Business Angel Carole Ackermann:
«Scheitern ist keine Schande»

Im Interview erzählt Carole Ackermann, Präsidentin der Business Angels Schweiz, worauf sie bei Startups achtet und fordert einen positiveren Umgang mit Startup-Misserfolgen.

Carole AckermannSind Startups eine gute Geldanlage?
Ja, als Ergänzung zu anderen Anlagen in einem Portfolio. Als ausschliessliches Investment nein, dafür haben sie ein zu hohes Einzelrisiko. Von zehn finanzierten Startups hat vielleicht eines grossen Erfolg, einige plätschern dahin, einige sind ein Totalverlust. Ganz viele Elemente spielen zusammen und müssen stimmen.

Was muss ein Business Angel mitbringen – abgesehen von Kapital?
Business Angels sollten ihre Startups unterstützen können. Sie helfen Startups mit Marktzugang, mit Beziehungen. Oder mit Erfahrung, wie man ein Unternehmen führt, von der Kapitalerhöhung bis zur Liquiditätsplanung. Da gibt es einen Rattenschwanz an Dingen, die Startups in kurzer Zeit lernen müssen. Wer sich hier nicht engagieren will, sollte besser Bluechip-Aktien kaufen.

Sie präsidieren die Business Angels Schweiz. Es gibt aber noch viele Angels, die nicht institutionell organisiert sind. Wie kommt man als Startup an diese heran?  » weiterlesen

Schluss mit den Glaubenskriegen:
Worauf ihr entwickelt, ist egal

startup-erfahrung3.pngWas ist die beste Entwicklungsplattform für Webstartups? Unser Gastautor findet diese Diskussion überflüssig.

Gastbeitrag von Reto Lämmler, RememberTheName

tools-150x150Techstartups identifizieren sich oft stark mit ihrer Entwicklungsplattform – Google App Engine, Amazon Elastic Beanstalk, Azure, Heroku oder einer anderen. Identifizieren ist sogar noch schwach ausgedrückt; man evangelisiert. In Diskussionen sieht man, dass wenig Toleranz für andere Plattformen vorhanden ist.

Es gibt mehr als genug gute Werkzeuge. Wieso schwören trotzdem viele Entwickler genau auf das, was sie benutzen und stempeln den Rest kategorisch als schlecht ab?

Zugehörigkeitsgefühl. Heute sieht man praktisch nur noch MacBooks unter Studenten und Entwicklern. Eines zu haben ist cool und man gehört dazu. Dasselbe Phänomen gilt auch bei der Entwicklungsplattform: Man will dabei sein und als modern angesehen werden. Man predigt die Vorteile seiner Lieblingsplattform und versucht, diese zu verbreiten – mit dem unbewussten Ziel, seinen eigenen Marktwert zu steigern.  » weiterlesen

Es geht auch ohne mich:
Vom Loslassen als Gründer

Das Klischee sagt, dass ein Startup-Gründer rund um die Uhr für seine Firma verfügbar sein muss. Unser Gastautor erklärt, weshalb er damit nicht einverstanden ist und wie er als Gründer loszulassen versucht.

von Manuel Reinhard, Gründer Ticketpark

Manuel ReinhardWas quasi als One-Man-Show begonnen hat beschäftigt heute regelmässig zwölf Personen in verschiedener Funktion und Ausprägung. Nicht alle davon sind direkt bei uns angestellt, aber man kann doch sagen, dass Ticketpark auf dem besten Weg ist, eine wahre Organisation zu werden.

In diesem Prozess musste ich mir bewusst werden, dass es nicht möglich ist, stets alles unter Kontrolle zu haben. Im Gegenteil, ich bin überzeugt, dass ich als Einzelperson für die Firma austauschbar sein muss. Nur so die Firma zu einem dauerhaften Erfolg werden.

Dafür zwei simple Beispiele: » weiterlesen

«Publisher sind bei Spieleentwicklern unbeliebt»:
9 Fragen an Basil Weber von
Urban Games

Kurze Fragen, kurze Antworten: Regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal Basil Weber vom Schaffhauser Entwicklerstudio Urban Games, das hinter dem Aufbauspiel Train Fever steht.

Schweizer Games: «Grössere Produktionen kann man an einer Hand abzählen.» Was ist Train Fever?

Train Fever ist ein Aufbauspiel für PC, Mac und Linux mit Schwerpunkt auf Eisenbahnen. Es wird in Schaffhausen von der Firma Urban Games (die in Kürze gegründet wird) entwickelt und befindet sich zur Zeit in der Finanzierungsphase über Crowdfunding.

Wie entstand das Projekt?

Ich wusste schon vor fast 15 Jahren, dass ich eines Tages ein Spieleentwickler-Studio gründen möchte. Zusammen mit meinem Bruder Urban und zwei Kollegen haben wir dann vor etwa fünf Jahren  mit der Entwicklung von Train Fever angefangen. Zuerst rein hobbymässig, dann Teilzeit, und jetzt ab Mai – endlich – professionell.

Ihr wollt die Entwicklung von Train Fever per Crowdfunding finanzieren, warum? » weiterlesen