Simon Wüthrich, 30, möchte das Unternehmertum in der Schweiz ergründen.
Vor fast zehn Jahren hat er als Volontär der Zürichsee-Zeitung eine journalistische Laufbahn eingeschlagen.
Seither hat er für verschiedene Arbeitgeber journalistische Arbeiten verrichtet und unter anderem für Swissquote Info Firmenprofile erfasst und verwaltet. Seit 2008 ist er Mitarbeiter in der Wirtschaftsredaktion der Neuen Zürcher Zeitung; im Sommer 2009 hat er als Redaktor den Aufbau des Unternehmer-Blogs startwerk.ch an die Hand genommen. Er erkundet die Welt der Startups und Einzelfirmen, der Gründer und Unternehmer und veröffentlicht sie auf startwerk.ch, wo eine lebhafte Diskussion willkommen ist.
Simon wird 2010 sein Studium der Geschichte, Philosophie und Literatur an der Uni ZH abschliessen und hat sich deswegen im Dezember 2009 entschlossen, sich ganz auf den Studienabschluss zu konzentrieren. er bleibt startwerk.ch aber als Autor und Teammitglied erhalten.
Simon Wüthrich ist zu erreichen unter
Alle 61 Artikel von Simon Wüthrich auf startwerk.ch:
Schweizer Firmen, und besonders Startups, haben zunehmend Schwierigkeiten bei der Rekrutierung. Übertriebener Protektionismus des Bundes verschärft das Problem zusätzlich.
Der Bundesrat hat beschlossen, die Kontingente für Arbeitsbewilligungen für Fachkräfte aus dem aussereuropäischen Ausland (Nicht-EU/EFTA) 2010 markant herabzusetzen. Nicht nur Grosskonzerne sind von dieser Massnahme betroffen, sondern gerade auch Startups. Das wirft die Frage auf: Wie kann eine Regierung Rahmenbedingungen für eine prosperierende Wirtschaft schaffen?
Rechtssicherheit, politische Stabilität, eine funktionierende Infrastruktur, moderate Besteuerung und ein gutes Bildungssystem sind gewichtige Faktoren (vgl. Startwerk-Post zu CS Swiss Issues Regionen). » weiterlesen
“Kill the business plan” – wer keine Investoren überzeugen muss und in unbekannten Gewässern unterwegs ist, kann sich den Businessplan sparen. Viel wichtiger ist dafür ein rascher proof of concept.
Von Marc Görtz, Gründer Allerlei Medien
Wir sind mit unseren Projekten meindaumenkino.ch und meinnotizbuch.ch seit September 2009 unterwegs. In dieser Zeit haben wir viel gelernt und ausprobiert – eines haben wir nicht getan: einen Businessplan schreiben.
Mein Eindruck ist, bei eigenfinanzierten Startups mit unerprobten Geschäftsideen bringt ein zu umfangreicher Businessplan ausser Scheinhaftigkeit nichts Handfestes. Businesspläne sind ein Kommunikationsmittel für die Stakeholder eines Projekts, weil es in einem Projekt mit vielen Mitentscheidern die einzige Entscheidungsgrundlage darstellt. Als eigenfinanziertes Unternehmen ohne fremdes Aktionariat kann man diesen Part getrost auslassen oder später nachholen – wenn das Geschäftsmodell etabliert und eine wasserfeste Wachstumsstrategie gefragt ist. » weiterlesen
Vivek Wadhwa schreibt auf Techcrunch, dass ein Startup von der ersten Stunde an auf ethische Grundsätze angewiesen sei.
Wer nicht weiss, woran er sich orientieren soll, hat ein Problem: Der Kapitän, der keinen Kompass (na gut, heute eher ein GPS) hat, kann sein Schiff nicht steuern; und wo Managementkultur fehlt, die sich an grösseren Zusammenhängen orientiert, ist der Business-Sensemann nicht weit. So
bloggt Vivek Wadhwa mit Blick auf eine Studie des Harvard Business School Professors
Michael Beer. Firmen, die langfristig erfolgreich agierten, zeichneten sich dadurch aus, dass sie
1. ein höheres Ziel als kurzfristige Gewinnmaximierung verfolgten, 2. über eine klare strategische Ausrichtung verfügten und 3. ihre Risiken erfolgreich managten. Player, die diese Punkte nicht beherzigten, verschwänden früher oder später.
Informationsfluss
Zum erfolgreichen Risikomanagement gehört zweifelsohne eine offene Kommunikationskultur – der Economist hat im Zusammenhang mit Toyotas unrühmlichen Qualitätsproblemen darüber geschrieben.
» weiterlesen
Cotweet erleichtert koordiniertes Twittern. Startups, die ihre Kunden über Twitter erreichen wollen, sollten sich das Tool anschauen.
Das Internet mit seinen unzähligen Kommunikationskanäle ist ein zweischneidiges Schwert für Jungunternehmer: Einerseits können Startups über Facebook, Twitter, Firmenblogs, et cetera ihre Botschaft an ein nahezu unbegrenzt grosses Publikum richten – theoretisch. Andererseits – hier kommt die Praxis – ist es nicht unbedingt trivial die wirklich wichtigen Inhalte in der richtigen Form an die relevante Gruppe zu bringen.
Der heutige Post richtet sich an die Jungunternehmer, die über Twitter möglichst effektiv mit ihren Kunden, Fans und Evangelisten kommunizieren wollen. Ich werde aber nicht beschreiben, wie Startups ihre Tweets formulieren sollen, ich stelle vielmehr die wichtigsten Funktionen eines Tool vor, das die Teamarbeit mit Twitter erleichtert: Cotweet. » weiterlesen
Wie kann der Ideenaustausch in einem Startup mit Mitarbeitern auf verschiedenen Kontinenten dynamisch gehalten werden? Firmeninternes Microblogging ist ein möglicher Ansatz.
In Gesprächen mit Jungunternehmern lande ich häufig bei der Frage, wie interne Kommunikation zwischen Mitarbeitern, die an unterschiedlichen Orten arbeiten, zu organisieren sei. Emails, Wikis und Skype oder diverse Google-Services wie –Talk, -Docs oder –Sites werden am häufigsten genannt. Mit diesen Tools, werden Konferenzen geführt (Skype, Google-Talk), Dokumente ausgetauscht oder erarbeitet (Email, Google-Docs, Wikis).
Für den schnellen Ideenaustausch zwischen über den ganzen Globus verteilten Mitgliedern eines Startups taugen diese Tools aber nur sehr begrenzt.Twitter böte sich prinzipiell an, ist aber wohl etwas zu offen, um als Plattform für den firmeninternen Gedankenaustausch zu taugen. Wer mit seinen Mitgründern und wirklich nur mit diesen zwitschern möchte, sollte sich Yammer anschauen » weiterlesen
Anfang November 2009 hat Peraltec erfolgreich eine erste Finanzierungsrunde abgeschlossen und neue Büros im Technopark bezogen.
Ich treffe
Pearltec-Gründerin (
Pearltec-Portrait auf Startwerk.ch) Patrizia Fischer im
Technopark Zürich. Nach dem Mittagessen in der belebten Cafeteria – ich kann die frisch zubereiteten Teigwaren empfehlen – und Plaudern off the record, gehen wir zum Kaffee in die neuen Büros des Medtech-Startups, um on the record über die Finanzierungsrunde und dem Umzug in den Technopark Zürich zu sprechen.
Startwerk: Du konntest die Investoren davon überzeugen, 1.1 Mio. Fr. in Pearltec zu investieren. Worauf glaubst Du sollten Jungunternehmern achten, die einen Investor von ihrem Startup überzeugen wollen? » weiterlesen
Mitte November 2009 hat Housetrip an der World Travel Market die Auszeichnung als bestes Reise-Startup eingeheimst.
An der
Getfundedshow, welche im Rahmen der
World Travel Market durchgeführt wurde, konnte
Housetrip (Hier gehts zum
Firmen-Portrait auf Startwerk.ch) die Jury, offenbar von sich überzeigen. Juror
Jason Katz, Mitgründer von
KP Capital, begründete die Entscheidung laut Pressemitteilung damit,
» weiterlesen
Venture Kick hat Anfang November Gelder für Startups aus den Bereichen Informations-, Medizinal- und Umwelttechnologie gesprochen.
Am Venture Pitch vom 10. November in Lausanne haben drei Projekte die Jury überzeugen können.
Jean-Christophe Zufferey (EPFL) von Sensefly will sehr kleine unbemannte und vollautonome Flugzeuge entwickeln und vertreiben. Die Minidrohnen sollen zur Überwachung beispielsweise an Grossveranstaltungen eingesetzt werden. Das erste Produkt der Firma, der Swinglet, soll noch Ende 2009 auf den Markt kommen.
Bmob, will Autofahrer und Stadtehörden mit zuverlässigen Informationen über » weiterlesen
In diesem Post blickt Eric zurück auf den steinigen Weg vom Prototyp zum Produkt. Dabei benennt er Probleme denen etliche Gründer auch begegnen werden und formuliert fünf knappe Leitsätze.
Von Eric Fischer, Usekit
In der Rubrik Startup-Diary schildern Jungunternehmer regelmässig, mit welchen praktischen Problemen sie in ihrem Gründeralltag konfrontiert werden und welche Lösungsansätze sie gefunden haben.
“Mit dem Projekt Syndicate, aus dem dann später das Produkt useKit werden sollte, begannen wir im Herbst 2008. Die theoretische Grundlage und ein erster Prototyp sind im Zuge von Svens Doktoarbeit an der Universität Basel entstanden. In unserem ersten Gründerjahr mussten wir lernen, dass die Entwicklung eines Unternehmens um ein am Anfang noch wenig greifbares Produkt herum, etliche Stolpersteine und Irrwege bereit hält.
» weiterlesen
Am 9. November 2009 wurden im Verkehrshaus Luzern die Swiss ICT Awards 2009 vergeben. In der Kategorie Newcomer hat Poken gewonnen.
Poken hat den Wettbewerb um den
ICT Award in der Kategorie Newcomer für sich entscheiden können und reitet damit weiterhin auf einer Erfolgswelle: Diesen Sommer hatte das Unternehmen an den prestigeträchtigen
Techcrunch Europe Awards die Auszeichnung für das beste Real World Gadget gewonnen – Dania Gerhard von
Amazee berichtete für
Startwerk.ch aus London.
Apropos Amazee: » weiterlesen