Peter Sennhauser

Seit Kindesbeinen von Ideen und ihrer Umsetzung fasziniert, hat Peter Sennhauser sich für eine Laufbahn entschieden, welche tägliche Nähe zu den Machern ermöglicht, ohne deren Risiko tragen zu müssen: Journalist mit Leib und Seele, wartete Peter (unter anderem vier Jahre Bundeshausjournalist beim “Bund”, drei Jahre Ressortleiter Hightech bei “Cash”) lange auf die Gelegenheit, aktiv an einer Neugründung teilnehmen zu können.

Weil der erste Ausflug in die Welt der Startups 2002 bei einer Wochenzeitung für Kinder nach wenigen Monaten mit der Firma sein Ende gefunden hatte, machte sich Peter 2004 auf in die Selbständigkeit. Er berichtete als Freier Journalist aus San Francisco über die Startups des Silicon Valley.

Den Übertritt aus dieser einsamsten Form der “Firmengründung” ermöglichte ihm die Blogwerk AG im Herbst 2006. Seit März 2007 kann Peter hier seine journalistische Erfahrung als Chefredaktor einbringen – und seine Wissenslücken über die praktische Seite bisweilen sehr viel direkter stopfen, als im lieb ist.

 

Alle 66 Artikel von Peter Sennhauser auf startwerk.ch:

Outsourcing 2.0:
Temporärkraft Internet

Jungfirmen haben meist mehr Arbeit, als die Teammitglieder bewältigen können. Für die Auslagerung einmaliger Spezialaufgaben und Fleissjobs wäre das Internet die ideale Plattform. Leider gibts kaum Vermittler.

Als ich vor zwei Jahren ein Zeitungs-Story über Plattformen zur Vergabe von Kleinaufträgen im Internet verfasste, war ich der festen Überzeugung, dass wir erst den Anfang einer völlig neuen Form des Outsourcings gesehen hatten. Schliesslich war im ersten Internetboom ständig die Rede von grossen B2B-Märkten und spezialisierten Vermittlingsplattformen – warum also sollte man nicht das gleiche auf der Ebene von Kleinaufgaben aufziehen können? Wie wäre es denn, wenn man als Startup “virtuelle Taglöhner” für all die repetitiven und zeitintensiven Aufgaben anstellen könnte, die erledigt werden müssen, aber die wirklich wichtigen Projekte ausbremsen?

Erstaunlicherweise sind zwei Jahre später noch immer nur wenige spezialisierte Plattformen dafür zu finden. Dabei war seit Jahren die Rede vom Abflug der neuen Kreativen Klasse (Richard Florida) (Affiliate-Link), vom “Ich-Netzwerk” und den Lebensunternehmern, die sich als digitale Boheme (Affiliate-Link) just jene Aufträge aus dem globalen Angebot picken, die ihnen ins Schema passen.

Davon können ja auch die Auftraggeber profitieren:

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Wuala geht an LaCie:
Voilà, eine neue Speicherwolke

Speicher-Anbieter Wuala wird vom Speicher-Hersteller LaCie übernommen.

Wuala, oder Voilà: LaCie, weltbekannter Hersteller von Harddisks und Speicherlösungen für PC, übernimmt den Shootingstar der Schweizer Web-Startupszene, die Zürcher Anbieterin verteilten Speichers im Internet, Wuala.

Die Wuala-Truppe rund um Dominik Grolimund schafft damit ausserordentlich früh einen Exit, wobei in der Pressemitteilung zunächst von “Zusammenschluss” die Rede ist, unsere Recherchen vom netzwertig.com-Team dann aber die Übernahme durch LaCie bestätigen, ohne dass eine Summe genannt wurde. Näheres auf netzwertig.com.

Studie zum Unternehmertum:
Gründer wollen etwas erschaffen

Unternehmern geht es nicht um Geld oder Ruhm, sondern um die Umsetzung ihrer Ideen und den Aufbau eines eigenen Projekts.

Ein Vermögen zu schaffen, ist den meisten Unternehmern in der Schweiz weniger wichtig, als etwas neues Aufzubauen und die eigenen Ideen umzusetzen. Das ist jedenfalls das Resultat einer breiten Umfrage bei insgesamt über 8000 Angestellten und Unternehmern, deren Motive für die Wahl des Berufs und ihre Zufriedenheit mit dem Verlauf:

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Startup-Grundregeln:
Paul Grahams 13 Sätze

Paul Graham ist Programmierer, Essayist und Blogger – und Startup-Guru. Er hat Erfolgsregeln in 13 Sätzen zusammengefasst.

Paul Graham (oreillynet)
Paul Graham (oreillynet)
Lieber einige wenige Leute richtig glücklich machen als einen ganzen Haufen halbglücklich – das sei einer der Sätze, schreibt Startup-Philosoph Paul Graham in seinem Blog, die er Gründern auf die Nase binden würde, wenn er ihnen alles in zehn Sätzen erklären müsste.

Als er sich die andern neun überlegen wollte, stellte sich heraus, dass es 12 sind. Also liegt die ganze Gründerweisheit gemäß Paul Graham in dreizehn Sätzen:

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Jungunternehmer:
Gibt es ein Gründer-Gen?

Unternehmertum hat man im Blut. Wie Dominik Grolimund, der mit 17 seine erste kommerziell erfolgreiche Firma gründete. Was mir Ende zwanzig nicht annähernd gelang. Oder ist doch alles nur Erziehung und Ausbildung?

Mit dem Anbruch des Informationszeitalters öffnete sich eine Gründerwelt voller Möglichkeiten, wie es sie wohl nie zuvor gegeben hat. Schon als Teenager hat mich die Möglichkeit fasziniert, nur mit Zeit und Wissen aus buchstäblich nichts einen Mehrwert zu schaffen, der sich massenhaft verkaufen lässt: Weiche Ware – Software.

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START Summit 2009:
Neu mit Tablesessions und Award

Die Verleihung eines Preises für nachhaltige Innovation ist nur einer der Höhepunkte der Jungunternehmer-Konferenz START Summit 2009. Die Referentenliste lässt aufhorchen.

Mit zwei Neuerungen wartet der diesjährige START Summit 2009 in St. Gallen auf, eine Gründer-Konferenz mit mehr als einer Dekade Tradition: Erstmals wird der “Innovation & Sustainability Award” an ein Jungunternehmen für die Kombination aus innovativer Geschäftsidee und nachhaltiger Umsetzung vergeben (Nominierungen noch möglich, siehe unten); ausserdem erhalten 10 Startups am 16. April Gelegenheit, sich einem spezialisierten Publikum zu präsentieren. Allein die Liste der Referenten und Workshopthemen dürfte indes zum Publikumsmagnet werden:

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