Alle 66 Artikel von Peter Sennhauser auf startwerk.ch:
In den USA geht ohne online-Selbstvermartung nichts mehr – und das gilt für Firmen genauso wie für Privatpersonen. Darmesh Shah liefert die grundlegenden Bausteine einer aktiven Online-Präsenz. Und bittet um weitere Ideen.

Wesentlich: Email-Benachrichtigung.
Hah! einen eigenen Blog, findet Startup-Guru Darmesh Shah, braucht man unbedingt – aber er nennt die Notwendigkeit für ein sichtbares, inhaltstarkes Blog erst an neunter Stelle, nach den Visitenkarten und dem “netten Logo”. Shah wird demnächst in San Francisco an einer Marketing-Messe sprechen und sammelt in seinem Blog Ideen für die Keynote (habe ich schon mal erwähnt, dass Bloggen eine perfekte Methode ist, die eigenen Ideen zu bündeln und weitere von dritten zu kriegen?)
Shah kommt auf 21 Massnahmen, die alle für sich nicht viel bringen mögen, aber in der Gesamtheit das Fundament für eine Online-Präsenz bilden. Ich gebe sie hier stichwortartig wieder (einen habe ich ausgelassen) – das ganze Posting auf englisch ist auf Shahs Blog zu finden.
1. Wähle einen eingängigen Namen. Die “.com”-Domain dafür sollte verfügbar sein, ohne dass man sich ein BEin ausreissen muss, um sie “kaufen” zu können – lange Nachforschungen sind Zeitverschwendung.
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Fabio Cavalli hat schon fast ein halbes Dutzend Startups gegründet. Sein jüngstes, Mondobiotech, will mit einem neuen Konzept Geld verdienen und Krankheiten bekämpfen.
So ganz klar ist es mir noch nicht, aber das wird sich am Montagabend in St. Gallen hoffentlich ändern: Dort spricht Fabio Cavalli, Serien-Firmengründer und Ernst & Young – Unternehmer des Jahres 2006, über sein Geschäftsmodell mit Mondobiotech.
Seine neuste Firma, die inzwischen auch schon 8 Jahre auf dem Buckel und ein Kloster als “Campus” hat, ist eine raffinierte Mischung aus Biotech- und Informationstechnologie-Unternehmen und will mit einem radikalen neuen Geschäftsmodell Geld verdienen:
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Immer zu Monatsanfang blicken wir zurück auf die Artikel der letzten dreissig Tage. Hier folgt die Zusammenfassung der bestgelesenen Geschichten.
Auf startwerk.ch besondere Beachtung fand der Artikel über/von Mark Goldenson:
Warum Startups scheitern: Zehn Erfahrungen aus einem gescheiterten Startup: Mark Goldenson benennt die seine grössten Fehler.
Ausserdem haben wir mit der Serie von Startup-Porträts begonnen – zum Beispiel mit der Story über:
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MrLens ist der grösste Schweizer Online-Kontaktlinsenverkäufer. Gründer Markus Falb hat sich gegen diverse Widerstände durchgesetzt.

MrLens Markus Falb: Von der unliebsamen Konkurrenz zum Partner manchen Optikers.
MrLens ist kein Startup mehr. Der Online-Kontaktlinsenhändler ist heute, sieben Jahre nach der Gründung, zum umworbenen Partner der Kontaktlinsenhersteller und sogar einiger Optiker geworden – obwohl ihm diese wie jene anfangs mit Argwohn oder zumindest Gleichgültigkeit begegneten.
Seit Mitte der neunziger Jahre war Markus Falb in der Computer- und Online-Industrie unterwegs und hat damals nach eigenen Angaben einige Unternehmen mitgegründet, die funktionierten (und andere, die nicht funktionierten). Im Jahr 2002 wollte er etwas Neues machen und suchte sich ein Produkt, das sich für den Online-Handel eignen würde.
Als er auf dem Weg zu einer Freundin in deren Auftrag beim Optiker die bestellten Kontaktlinsen abholte, erkannte er seine Chance:
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Mini-Seedcamps sind die Vorausscheidungswettkämpfe für Startups, die sich bekannten Gedgebern präsentieren und Chancen für Gründungskapital erhöhen wollen.
Das letzte Mini-Seedcamp vor dem Finale in London findet in einigen Tagen in Berlin statt. 20 Startups werden sich am 9. Juni am Berliner Mini-Seedcamp 50 “Investoren, Mentoren und Entwicklern” aus der Webszene präsentieren können – und ihre Verbindungen in die Geldgeberszene verbessern. Die Anmeldefrist läuft am 25. Mai aus:
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Roger Schawinski verrät, wie man die nächste Marktlücke findet; das Seco spendiert Gratisgründungen an der Orbit und Daniel Niklaus liefert die Google-Anleitung für KMU.

Der Online-Gründungsschalter
Viel los diese Woche für Unternehmer, und solche die es werden wollen. Das ist an der Orbit nicht nur einfacher denn je, sondern möglicherweise auch gratis oder mindestens billiger: Der
Online-Gründungsschalter des SECO ermöglicht zwar die blitzschnelle Firmengründung – wenigstens den amtlichen Papierteil – während des ganzen Jahres sehr bequem und dialoggestützt.
Aber an der Orbit geht es möglicherweise kostenlos. Denn fünf Unternehmern, die im Startup-Park des IFJ (Institut für Jungunternehmen, Partner von startwerk.ch) an der Messe in Zürich ab 12. Mai ihre Firma registrieren, wird der Staat die Gebühren in einer Höhe von bis zu maximal 2000 Franken erlassen.
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Mitarbeiter sind das wichtigste und das teuerste Inventar der meisten Startups. Der Zeitpunkt der Stellenschaffung und die Bewerberauswahl dürften die Entscheidungen mit dem höchsten “Einsamkeitsfaktor” jeden Unternehmers sein.
Die einen raten, bei den ersten Anzeichen von Überstunden im Team neue Mitarbeiter anzustellen. Andere predigen, nirgendwo so sparsam und zurückhaltend zu sein wie bei Neuanstellungen. Und die dritten schliesslich halten die Schaffung einer Human-Ressources-Abteilung für die erste Pflicht nach der Firmengründung. Das scheint mir persönlich doch eher übertrieben.
Aber es ist wohl nicht zu bestreiten, dass Personalentscheide in einem Startup finanziell wie menschlich von weit grösserer Tragweite sind als schon in einem etablierten Kleinunternehmen, ganz zu schweigen von Konzernen, in denen Stellen-Fehlbesetzungen vielfach jahrelang nicht auffallen. Zugleich aber fehlen Zeit und Mittel, um die Stellenbesetzung sorgfältig vorzunehmen.
Schon der Zeitpunkt einer Stellenschaffung will sorgfältig abgewogen werden:
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Firmengründungen sind nicht immer erfolgreich. Grade Online sind Ungewissheit und Risiko hoch. Zehn Lektionen aus einem Misserfolg.
Mark Goldenson weiss, wovon er spricht: Vor anderthalb Jahren hat er eine Mischung aus interaktiver Gaming-Plattform und Web-TV namens PlayCafe gegründet. Der Begeisterung der Benutzer zum Trotz – die durchschnittliche Online-Zeit betrug 87 Minuten – erreichten Mark und sein Partner Dev Nag nicht genügend Nutzer. Sie haben das Projekt eingefroren und den Investoren die verbliebenen Mittel zurückgezahlt.
Jetzt benennt Mark auf Venturebeat.com die zehn wichtigsten Gründe für das Scheitern: » weiterlesen
Kann Twitter umsatzsteigernd wirken? Peter Hogenkamp meint ja – und startet die Probe aufs Exempel.
Im Text über den Twitter-Einsatz in Startups hat Peter Hogenkamp hier auf startwerk.ch noch sehr vorsichtig gesagt, dass das Mikro-Blogging-Gezwitscher zwar Kontakte in der Szene schaffen, aber wohl weniger zur Kundenwerbung eingesetzt werden kann.
Ein Beispiel, wie das gehen könnte, hatte er aber dennoch geliefert – und inzwischen läuft eine andere Probe aufs Exempel:
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Amazon lässt die Klage gegen die Schweizer Marke Amazee fallen, führt den Streit in den USA aber weiter. Amazee hat ausserdem “Jamazee” eintragen lassen.
Kleine Erfolgsmeldung diese Woche von Amazee: Das Schweizer Startup berichtet im Amazee-Blog, dass Amazon in der Schweiz nicht weiter gegen die Kollaborationsplattform wegen Markenverletzung vorgehen will. Das habe der zuständige Chef für Intellectual Property, Trademark und Domains den Schweizern telefonisch mitgeteilt.
Die schlechte Nachricht lautet, das Amazon den Einspruch gegen die Marke Amazee in den USA aufrecht erhalten will – und diese Eintragung ist so wichtig wie die in der Schweiz.
Am 19. März hat Amazee ausserdem beim Schweizer Markenamt die Eintragung von “Jamazee” beantragt:
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