Seit Kindesbeinen von Ideen und ihrer Umsetzung fasziniert, hat Peter Sennhauser sich für eine Laufbahn entschieden, welche tägliche Nähe zu den Machern ermöglicht, ohne deren Risiko tragen zu müssen: Journalist mit Leib und Seele, wartete Peter (unter anderem vier Jahre Bundeshausjournalist beim “Bund”, drei Jahre Ressortleiter Hightech bei “Cash”) lange auf die Gelegenheit, aktiv an einer Neugründung teilnehmen zu können.
Weil der erste Ausflug in die Welt der Startups 2002 bei einer Wochenzeitung für Kinder nach wenigen Monaten mit der Firma sein Ende gefunden hatte, machte sich Peter 2004 auf in die Selbständigkeit. Er berichtete als Freier Journalist aus San Francisco über die Startups des Silicon Valley.
Den Übertritt aus dieser einsamsten Form der “Firmengründung” ermöglichte ihm die Blogwerk AG im Herbst 2006. Seit März 2007 kann Peter hier seine journalistische Erfahrung als Chefredaktor einbringen – und seine Wissenslücken über die praktische Seite bisweilen sehr viel direkter stopfen, als im lieb ist.
Alle 66 Artikel von Peter Sennhauser auf startwerk.ch:
Kooaba, das Schweizer Startup für Bild/Welt-Erkennung, ist vom Fernsehen DRS in 10vor10 porträtiert worden.
Mehr denn je sorgen TV-Berichte für Öffentlichkeit: Heute landen sie nämlich – wenn sie etwas zu bieten haben – binnen Minuten auf Youtube und sind zeitunabhängig zu sehen. Ein TV-Bericht ist demnach das beste Marketing-Video, das derzeit existiert:
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Die Gesichtserkennungssoftware des Westschweizer Startups Keylemon würde sich Zusatzsoftware für Hersteller von Webcams und Software anbieten. Aber das Jungunternehmen hat sich auf eine andere Strategie verlegt.
Boston war “anstregend, aber sehr, sehr interessant”, sagt Gilles Florey, CEO des Startups “KeyLemon”: Als “Ventureleader” gehört Gilles zur “Nationalmannschaft” der Schweizer Jungunternehmer und hat mit dieser grade eine zehntägige Reise an die Ostküste der USA absolviert.
Und ja, er habe sich die eine oder andere Frage eines Amerikaners betreffend seinen Firmennamen gefallen lassen müssen: Eine “lemon” ist in den USA sowohl eine Limone als auch ein Montagsprodukt, ein pannenanfälliges Auto beispielsweise. “Macht nichts,” lacht Gilles: Immerhin erweckt der Produkt- und Firmenname Aufsehen.
Aufsehen: Darum geht es den Keylemon-Gründern vorerst:
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Die Sprachlern-Website Busuu.com hat in Cannes mit ihrem Marketing-Video einen silbernen Löwen gewonnen. Inhalt: Eine Pfeifsprache der Bewohner von Gomera.
Die Schafe verstehen sie, die Menschen verstehen sie, und sie kennt keine Verbindungsprobleme: El Silbo, die Pfeifsprache der Guanchen, der “Ureinwohner” der kanarischen Insel Gomera, hat viele Vorzüge über andere Fernsprech-Erfindungen wie das Mobiltelefon.
Das finden die Gomeraner; und busuu.com, die Sprachwebsite des Schweizer Unternehmers Adrian Hilti, hat das bemerkenswerte System aufgegriffen, auf der eigenen Site als Lernprogramm verfügbar gemacht und in einer Kurzdokumentation als Marketing-Video für Furore gesorgt.
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Deutschland ist als Gründerland hinter die meisten andern hochentwickelten europäischen Länder gefallen. Die Schweizer sind deutlich gründungsfreudiger.
Jeder zweite Deutsche würde sich keine Firmengründung zutrauen: Die Angst, mit einem Unternehmen auch scheitern zu können, würde gemäss der Befragung von fast 5000 deutschen die meisten davon abhalten, eine Firma zu gründen.
Entsprechend tief ist der Gründeranteil (Prozentsatz der Menschen im Berufstätigenalter, die in den letzten 3.5 Jahren an einer Gründung beteiligt waren oder es jetzt sind), der in Deutschland auf 3.8 gesunken ist.
In der Schweiz dagegen hatten im Jahr zuvor 6.3 Personen direkt mit Startups zu tun, und dieser Prozentsatz hatte sich auch im Vergleich zu den Vorjahren erhöht.
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Offline arbeiten? Geht nicht, kann ich nicht. Die Freiheit, die uns das Internet gegeben hat, nimmt es uns bisweilen wieder weg. Und mehr.
In den neunziger Jahren lebte meine Freundin zwei Jahre in New York. Ich sass in Basel und hatte Sehnsucht, und die schlug sich in Rechnungen der Swisscom in Höhe von 800, 900 und 1000 Franken pro Monat nieder.
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Wann beginnt die Lust am Unternehmertum? Leonard (8) hat mit seiner Saftbar am Sonntag bereits die zweite positive Erfahrung und gehörig Profit gemacht. Vor allem aber hat er viel Spass gehabt.
Wer erinnert sich nicht an die Limonade-Stände aus den Micky-Maus-Heften? Für mich waren diese Bauchläden findiger Vorort-Kids in den Siebzigern immer ein Vorbild, wie man mit eigener Kreativität ohne grosse Mittel etwas erreichen könnte (ich wusste bloss nicht, wie man Limonade macht).
Der achtjährige Leonard allerdings hat dieses Wochenende mehr Initiative gezeigt. Zuerst hat er im Garten Meertrübeli gesammelt und eine Geschäftsidee entwickelt, weil er wusste, dass sich aus ihnen Saft herstellen lässt. Ein Testangebot an einen Mitbewohner zeigte, dass es einen Markt für den Saft geben musste:
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Die Informationstechnologie lässt alte Geschäftsmodelle einbrechen und schafft völlig neue. Damit stehen Spezialisten auch viele Wege zu Dienstleistungsangeboten offen.
Vom Profi-Produzent zum Dienstleister: Wie die Senkung der Einstiegsschwelle in Profi-Berufe von denen genutzt werden kann, zeigt dieses Beispiel aus meinem privaten Umfeld.
Dreissig Jahre lang hat Stuart Schwartz sein Geld mit professioneller Fotografie verdient – viele Jahre lang in Zürich in der Werbebranche, danach in seiner Heimat in Kalifornien vor allem mit Manager-Porträts für Corporate-Kunden.
Stuart hat miterlebt, wie das Profi-Fotobusiness durch die Digitalisierung langsam zu einem Gewerbe mit tiefer Schwelle, vielen Einstiegswilligen und sinkender Honorare wurde.
Heute hat Stuart in Mill Valley, einem noblen Vorort von San Francisco, ein völlig neues Business:
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Die Motivation ist bei der Suche nach Arbeitnehmern ein zentraler Punkt. Das macht Leute in Zweitausbildung und Lehrlinge zu interessanten Mitarbeitern, sagt Daniel Niklaus von Netlive.
Ein paar Artikel zurück habe ich die Frage nach der richtigen Personalpolitik für Startups aufgeworfen. Daniel Niklaus von der 14jährigen Webagentur
Netlive hat daraufhin einen Einblick in seine Erfahrungen und die Strategie in ein paar Punkten zusammengefasst.
“Eins weiss ich inzwischen mit Sicherheit: Soll eine Firma gross werden, muss ihr System stärker sein als der einzelne Mitarbeiter. Bis es soweit ist, gehören Personalentscheide zu den Prioritäten Entscheidungen eines Unternehmers.”
Niklaus hat sich ein Dokument mit den wichtigsten Kernsätzen zu Personalentscheideungen – persönlichen und allgemein bekannten – zusammengestellt. Der letzte Satz in diesem Dokument lautet: » weiterlesen
Ein Biotech-Unternehmen als Open-Source-Projekt: Wie geht sowas, und was ist das Geheimnis des Geschäftsmodells? Fabio Cavalli hat dazu am Venture Apero in St. Gallen ein paar Merksätze geliefert.
“Alle glauben, etwas brandneues machen zu müssen. Das ist ihr erster Fehler”, sagte Cavalli, CEO und Gründer der Mondobiotech, dem “Open Source”-Biotech-Unternehmen, das aus frei verfügbaren Informationen und Forschungsarbeiten über Eiweisse ganz ohne Labors neue Stoffe gegen seltene Krankheiten entwickelt.
Statt einfach eine Firmenpräsentation abzuspulen, liess sich Cavalli vor rund 80 Personen von Simon May vom veranstaltenden Institut für Junguntenehmen* zu einzelnen Stichworten befragen, wobei die Apéro-Teilnehmer immer wieder zu Fragen Gelegenheiten erhielten.
So sagte Cavalli, » weiterlesen
Im Informationszeitalter geht nichts mehr ohne Webpräsenz, Blogs und Online-Verbindungen. Aber wie war das eigentlich vorher? Sagen wir, anfangs der neunziger? Wir suchen Zeitzeugen.
Angesichts von
Anleitungen zum Webmarketing wie jener von Darmesh Shah, die ich kürzlich hier vorgestellt habe, frage ich mich bisweilen: Wie hat man denn früher eine neue Firma auf die Beine gestellt, Verbindungen geknüpft und vor allem: Kundschaft gewonnen?
Wer mehr darüber weiss, soll sich doch bitte melden: » weiterlesen