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	<title>startwerk.ch &#187; Peter Hogenkamp</title>
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	<description>Schweizer Start-Up-Szene</description>
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		<title>Swiss Post Box: Post lizenziert  «Startup Junkies»-Technologie</title>
		<link>http://startwerk.ch/2009/06/17/swiss-post-box-post-lizenziert-startup-junkies-technologie/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 07:56:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schweizer Post hat die Technologie der aus der amerikanischen Serie "Start-Up Junkies" bekannten "World Class Mail" lizenziert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor gut einem Jahr drehte die US TV-Produktionsfirma «Mojo» eine Dokumentation namens «Startup Junkies». Darin kam ein innovatives Unternehmen vor, dessen Technologie man jetzt auch in der Schweiz benutzen kann &#8211; bei der Schweizer Post.</strong></p>
<p><a href="http://startwerk.ch/2009/06/17/swiss-post-box-post-lizenziert-startup-junkies-technologie/postfix/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2009/06/postfix-300x168.jpg" width="450"  alt="Szene aus Startup-Junkies, Mojo" /></a>Vornehmste Aufgabe jedes Startups ist es, ein Problem des Kunden zu lösen. Die tollste Technologie nützt nichts, wenn man damit niemandem helfen kann. </p>
<p>Ich gestehe freimütig: Ich habe ein solches Problem, und das seit Jahren: Ich hasse jede Art von Korrespondenz auf Papier. Sie stapelt sich bei mir zuhaus, und ich kann mich nur aufraffen, sie anzugehen, wenn Anzeichen erkennbar sind, dass es wirklich andernfalls bös enden wird. Früher dachte ich, das sei eine generelle Charakterschwäche, und ich sei einfach nicht in der Lage, meine Dokumente in Ordnung zu halten. Heute weiss ich: E-Mail und Dateiablage kann ich ganz gut. Bei Papierpost dagegen wird es wohl nie was. Alles zu scannen wäre ein möglicher Ansatz, aber natürlich ein völlig unrealistischer. Was soll ich Rechnungen scannen, die ich nur einmal brauche? Und so sitze ich immer mal wieder nachts zuhaus und suche nach Einzahlungsscheinen, oder nach einer Rechnung, oder nach einem Dokument für die Steuererklärung, oder oder oder. <span id="more-866"></span></p>
<p>Daher war ich aus zwei Gründen aufgeregt, als ich letztes Jahr im März von der Serie «Startup Junkies» hörte und sie auf iTunes kaufte. Erstens, weil gute, professionell gemachte Startup-Dokus ohnehin selten sind. (Die Serie <a href="http://www.sf.tv/sendungen/startup/">«Start Up»</a> des Schweizer Fernsehens im Format eines Investoren-Pitches war OK, aber nicht eben mitreissend; von Kinderkram wie «Traumjob» mit Marquard und «Big Boss» mit Calmund breiten wir lieber den Mantel des Schweigens.) Und in Startup Junkies gibt es einige Szenen, die jedem Gründer sehr bekannt vorkommen, auch wenn er nicht hauptsächlich nach Funding-Millionen jagt. Zweitens finde ich die Dienstleistung von «Earth Class Mail» toll. Ich habe schon sicher zehnmal deren Website angeschaut, um zu schauen, ob man mit dem Service auch in Europa irgendwas anfangen kann.</p>
<p><object width="448" height="330"><param name="movie" value="http://www.mojohd.com/external/videoEmbed.swf?evid=133&#038;xmlFileName=/xml/startUpJunkiesVideoPlayer.xml&#038;videoPlayerPath=/mojoseries/startupjunkies/"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.mojohd.com/external/videoEmbed.swf?evid=133&#038;xmlFileName=/xml/startUpJunkiesVideoPlayer.xml&#038;videoPlayerPath=/mojoseries/startupjunkies/" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="448" height="330"></embed></object></p>
<p>Wegen dieser privaten Neigung hatte ich schon 2007 sofort mitgemacht, als die Schweizer Post «Postbutler» anbot (und auch zumindest über den Beginn des Tests <a href="http://blog.hogenkamp.com/2007/02/16/test-ankuendigung-postbutler/">gebloggt</a>). Zum zweiten Blogpost kam es nie, denn die Dienstleistung war so erbärmlich, so handgestrickt, so unprofessionell, dass ich sie sofort wieder aus meinem Gedächtnis strich. (Was mir auch fast gelungen ist. Ein Beispiel ist hängen geblieben: Um mir die Briefe nachzuschicken, hatten sie die Rechnung &#8211; auf der ja meine Adresse stand &#8211; fotokopiert, den Text durchgestrichen, und sie mit diesem Blatt in ein Fensterkuvert gesteckt.)</p>
<p>Nun war ich sehr erfreut, als ich in der Tagespresse von der neuen Dienstleistung «Swiss Post Box» las. Auf der Website fühlte ich mich auf der Seite <a href="https://swisspostbox.com/umfrage/produktbeschrieb.html">«Produktbeschrieb»</a> sehr an den <a href="http://www.earthclassmail.com/how-it-works">Prozess von Earth Class Mail</a> erinnert: Man bekommt zuerst einen Scan des Briefs angezeigt und entscheidet daraufhin, ob er geöffnet und gescannt werden soll. (Sorry, Cablecom&#8230;) Und unter <a href="https://swisspostbox.com/partner/partnerschaften.html">«Partnerschaften»</a> steht tatsächlich: Das ist genau die Software von Earth Class Mail, die die Schweizer Post lizenziert hat. Hätte ich es mir vor zwei Jahren aussuchen können, ich hätte mir genau das gewünscht.</p>
<p>Swiss Post Box ist also auch eine Art Startup, wenn auch mit einer grossen Mutter und einer erprobten Technologie. Sie twittern auch (<a href="http://twitter.com/swisspostbox">twitter.com/swisspostbox</a>) und hatten in den letzten Tagen ein sensationelles <a href="http://news.google.ch/news?q=swiss%20post%20box&#038;sourceid=navclient-ff&#038;rlz=1B3GGGL_deDE247CH248&#038;um=1&#038;ie=UTF-8&#038;sa=N&#038;hl=de&#038;tab=wn">Presse-Echo</a>. (Wer es als Schweizer zu <a href="http://www.heise.de/newsticker/Swiss-Post-Box-Wenn-der-Postmann-nicht-mehr-klingelt--/meldung/140412">heise.de</a> schafft, ist gut im Rennen.)</p>
<p>Habe mich also heute gleich angemeldet und bin gespannt. Die <a href="https://swisspostbox.com/produkte/laenderadressen.html">Adresse «Paradeplatz 1»</a> für 150.- pro Monat habe ich mir komischerweise nicht geleistet. Ich hatte einige Probleme bei der Registrierung; das System wollte meine Amex-Karte nicht und nannte den Fehler «bad gateway» statt «Wir nehmen nur MasterCard und Visa», und von einer anderen Karte behauptete es fälschlich, sie sei abgelaufen. Aber der Support war sehr gut und hat&#8217;s geflickt.</p>
<p>Nun warte ich auf mein Willkommenspaket. Bin gespannt, wie gut das klappt. Testbericht folgt gelegentlich und wird hier verlinkt.</p>
<p>To Do für Euch solange: Startup Junkies schauen, z.B. (kostenpflichtig) auf iTunes. Auch wenn vom <a href="http://www.mojohd.com/mojoseries/startupjunkies/about.jsf">Team aus der TV-Doku</a> im Vergleich zum <a href="http://www.earthclassmail.com/management">aktuellen Team</a> niemand mehr im Management zu sein scheint (aber Ron ist President of the Board).</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://startwerk.ch/2009/06/17/swiss-post-box-post-lizenziert-startup-junkies-technologie/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
      <div style="float:left;margin-bottom:10px;">
        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://startwerk.ch/2009/06/17/swiss-post-box-post-lizenziert-startup-junkies-technologie/&title=Swiss Post Box: Post lizenziert  «Startup Junkies»-Technologie&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=startwerk">
        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2009/06/05/darmesh-shah-21-tipps-zum-online-fundament/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2009/06/onlinemarketing-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2009/06/05/darmesh-shah-21-tipps-zum-online-fundament/">Darmesh Shah: 21 Tipps zum Online-Fundament</a></b><br /><font size="2"> Darmesh Shah liefert die grundlegenden Bausteine einer aktiven Online-Präsenz. Und bittet um weitere Ideen. </font><font color="#aaa">(5. Juni 2009)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2009/05/20/mini-seedcamp-berlin-bewerber-vortreten/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2009/05/seedneu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2009/05/20/mini-seedcamp-berlin-bewerber-vortreten/">Mini-Seedcamp Berlin: Bewerber vortreten</a></b><br /><font size="2">20 Bewerber kriegen am Berliner Mini-Seedcamp Gelegenheit, sich einer illustren Runde von Experten zu präsentieren.  </font><font color="#aaa">(20. Mai 2009)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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    </div>
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    </div>
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    </div>
</div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Microsoft-PR für das &#8220;Barrierefrei Kit&#8221;: Pressekonferenz im Dunkeln</title>
		<link>http://startwerk.ch/2009/05/13/microsoft-pr-fuer-das-barrierefrei-kit-pressekonferenz-im-dunklen/</link>
		<comments>http://startwerk.ch/2009/05/13/microsoft-pr-fuer-das-barrierefrei-kit-pressekonferenz-im-dunklen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 May 2009 08:12:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[pr]]></category>
		<category><![CDATA[Startup]]></category>

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		<description><![CDATA[Für ein gutes Presse-Event reicht oft eine gute Idee, wie Microsoft Schweiz vormacht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Eine Präsentation im Dunkeln? Wenn&#8217;s denn sinnvoll ist, weil&#8217;s zum Thema passt, ist es eine wirklich gute PR-Idee.</h4>
<p><a href="http://startwerk.ch/2009/05/13/microsoft-pr-fuer-das-barrierefrei-kit-pressekonferenz-im-dunklen/blindekuhjpg/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2009/05/blindekuh-small.jpg" width="200" height="198"  alt="Die im Dunkeln sieht man nicht... (Eingang zu Blinde Kuh an der Expo.02 / keystone)" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Man kann ja von Microsoft halten, was man will. Und alle Blogger machen das ja ohnehin. Aber mir fällt immer wieder auf, dass die Grossen und daher der Legende nach Schwerfälligen oft sehr gute Marketing- und PR-Ideen haben. Solche, die nicht teuer sind und die auch Startups gut anstehen würden.</p>
<p>Heute kam die Einladung von Microsoft Schweiz zu einem Event: Sie launchen einen Accessibility-Kit für Sharepoint (von dem man ja erstmal denkt, das ist das letzte, was accessible wird, siehe Vorurteils-Intro oben) in der <a href="http://www.blindekuh.ch/">«Blinden Kuh»</a>, einem von Blinden betriebenen Restaurant in Zürich (und Basel).<span id="more-633"></span><br />
<a href="http://www.microsoft.com/switzerland/mediacorner/de/PressRelease.aspx?title=Medienanlass__Barrierefreier_Zugang_zum_Internet&#038;id=e7e8cf0d-786e-403a-861f-074f40cb6824">Hier</a> geht&#8217;s zur Pressemitteilung im Volltext. Dort heisst es:</p>
<blockquote><p>Wir möchten die Lancierung des neuen &#8216;Barrierefrei Kit für Sharepoint&#8217; als Gelegenheit nutzen, Ihnen einen Einblick in den Alltag von sehbehinderten Menschen zu geben und aufzuzeigen, wie das Internet die Selbstständigkeit von Betroffenen fördert.</p></blockquote>
<p>Da ich die Blinde Kuh kenne, weiss ich: Dort isst man im Stockdunklen. Heisst das also&#8230;? Tatsächlich, erst im PS steht es:</p>
<blockquote><p>PS: Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass die Referate bei Dunkelheit stattfinden. Sie können lediglich Tonaufnahmen machen. Eine ausführliche Informationsmappe wird Ihnen an der Veranstaltung abgegeben.</p></blockquote>
<p>Nehme an, das wird nicht jeder Journalist lesen, und einige könnten etwas überrascht sein. Umso lustiger. Die Idee finde ich ziemlich cool, und sicher kostet es nicht die Welt, weil das Restaurant ja auch profitiert. Wieso macht sowas nicht ein Startup, das mit Accessibility zu tun hat?</p>
<p>Und wie peinlich ist dagegen <a href="http://www.h-p-a-z.de/">&#8220;die härteste Pressekonferenz aller Zeiten&#8221;</a>, neulich von Lexware in St. Pauli (<a href="http://bloggingtom.ch/archives/2009/04/20/die-harteste-pressekonferenz-aller-zeiten/">Tom</a> hat auch einen albernen Mundschutz gemailt bekommen).</p>
<p>Leider bin ich in den Ferien, sonst würde ich in die &#8220;Blinde Kuh&#8221; gehen. Und leider kann auch niemand livetwittern, denn sie nehmen einem die Handys weg. Aber ich hoffe, Christoph <a href="http://twitter.com/inside_it">@inside-it</a> Hugenschmidt geht trotzdem und schreibt etwas Schmissiges.</p>
<p>(Das andere Beispiel war Swisscom damals mit dem iPhone-Launch &#8211; der böse Ex-Monopolist machte einfach <a href="http://neuerdings.com/2008/07/11/iphone-3g-launch-in-der-schweiz-knappheit-hueben-wie-drueben/">etwas Cooles für die Presse</a> im Hiltl, mit Blick auf die Schlange vor dem Shop, der Herausforderer Orange dagegen hatte es schlicht <a href="http://neuerdings.com/2008/07/11/orange-verschlaeft-den-launch/">verpennt</a>. Aber immer meckern über schlechte Rahmenbedingungen.)</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://startwerk.ch/2009/05/13/microsoft-pr-fuer-das-barrierefrei-kit-pressekonferenz-im-dunklen/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
      <div style="float:left;margin-bottom:10px;">
        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://startwerk.ch/2009/05/13/microsoft-pr-fuer-das-barrierefrei-kit-pressekonferenz-im-dunklen/&title=Microsoft-PR für das &#8220;Barrierefrei Kit&#8221;: Pressekonferenz im Dunkeln&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=startwerk">
        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2009/05/04/warum-startups-scheitern-zehn-erfahrungen/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2009/05/markgoldensohn-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2009/05/04/warum-startups-scheitern-zehn-erfahrungen/">Warum Startups scheitern: Zehn Erfahrungen</a></b><br /><font size="2">Firmengründungen sind nicht immer erfolgreich. Grade Online sind Ungewissheit und Risiko hoch. Zehn Lektionen aus einem Misserfolg. </font><font color="#aaa">(4. Mai 2009)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2009/05/03/twitter-kunden-stafette-kaffee-im-pastawerk/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2009/05/bild-4-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2009/05/03/twitter-kunden-stafette-kaffee-im-pastawerk/">Twitter-Kunden-Stafette: Kaffee im Pastawerk</a></b><br /><font size="2">Kann Twitter umsatzsteigernd wirken? Peter Hogenkamp meint ja - und startet die Probe aufs Exempel. </font><font color="#aaa">(3. Mai 2009)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2009/04/21/amazon-greift-amazee-an-gigantin-gegen-startup/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2009/04/gerhardts-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2009/04/21/amazon-greift-amazee-an-gigantin-gegen-startup/">Amazon greift Amazee an: Gigantin gegen Startup</a></b><br /><font size="2">Das Schweizer Startup Amazee kommt unter Beschuss des Buch- und Internethandels-Giganten Amazon - wegen Verwechslungsgefahr. </font><font color="#aaa">(21. April 2009)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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    <img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/05/Banner-IFJ-e1337761608479.jpg" alt="firmen-gruendung.ch" title="firmen-gruendung.ch"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://www.opendi.ch/" target="_blank" alt="opendi.ch" title="opendi.ch">
    <img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/09/openid_125.png" alt="opendi.ch" title="opendi.ch"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
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    <img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/09/startwerk_125.png" alt="Sponsor werden" title="Sponsor werden"></a>  
    </div>
</div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Twitter: Müssen Startups zwitschern?</title>
		<link>http://startwerk.ch/2009/03/31/twitter-muessen-startups-zwitschern/</link>
		<comments>http://startwerk.ch/2009/03/31/twitter-muessen-startups-zwitschern/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 20:20:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<category><![CDATA[twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://startwerk.ch/2009/03/31/muessen-startups-twittern/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Niemand muss twittern, ebenso wenig wie bloggen; aber es ist dumm, die Chance zum Dialog mit den potenziellen Kunden auszulassen.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Kann das Micro-Blogging-System Twitter für Startups von Nutzen sein? Und wenn ja &#8211; wie setzt man das vermeintliche &#8220;Plaudertool&#8221; gewinnbringend ein?</h4>
<p><a href="http://startwerk.ch/2009/03/31/twitter-muessen-startups-zwitschern/twitter1jpg/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2009/03/twitter1-small.jpg" width="200" height="217"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Um gleich dem Widerspruch im Titel vorzugreifen: Natürlich müssen sie nicht. Niemand muss derzeit twittern, ebenso wenig wie <a title="Blogs: Pflichtprogramm für Start-ups?" href="http://startwerk.ch/2009/03/23/blogs-pflichtprogramm-fuer-start-ups/">bloggen</a> oder überhaupt das Internet als Kanal für sein Startup benutzen. Nur ist man dumm, wenn man die Chance zum Dialog auslässt.</p>
<p>Die generelle Twitter-Sinnfrage, die derzeit in Dutzenden von Presseartikeln (siehe <a id="t.23" title="Google News" href="http://news.google.de/news?pz=1&amp;ned=de&amp;hl=de&amp;q=twitter">Google News</a>) gestellt wird, kann man natürlich auch auf Startups anwenden: Wie sinnvoll kann es sein, wenn die Öffentlichkeit weiss, wann das Team sich Pizza ins Büro liefern lässt? Solche Zuspitzungen sind eine leichte Beute für &#8220;kritische&#8221; Journalisten, aber <strong>sie gehen am Thema vorbei</strong>. Für meine Freunde kann es durchaus interessant sein zu wissen, was ich zu Abend esse. Die Frage ist nun, wie werden Fremde zu Freunden eines Startups? Wie immer: in mehreren Schritten.</p>
<p><strong>Twittern ist Bloggen zum Quadrat.</strong><span id="more-428"></span></p>
<p>Blogs waren und sind &#8220;schneller&#8221;, Blog-Beiträge meist kürzer als &#8220;klassische&#8221; Artikel online oder offline, und Twitter ist nochmal radikal kürzer (nur absurde 140 Zeichen sind erlaubt). Entsprechend kann man viele Vor- und Nachteile des Bloggens auch auf Twitter anwenden, die meisten nur verstärkt.</p>
<p>Nehmen wir das Beispiel der Pizzalieferung an das Startup-Team im Büro. Ist das relevant für einen neuen Nutzer des Firmenangebots? Auf den ersten Blick natürlich nicht. Aber vielleicht lässt sich ein potenzieller User nach und nach auf die Firma ein. Zuerst lernt er das Produkt kennen (falls schon vorhanden), hat vielleicht Kontakt via einer Support-Mail und besucht danach er die obligatorische &#8220;Team&#8221;-Seite der Gründer. Nun will er etwas mehr erfahren und entdeckt den Twitter-Account der Firma oder des CEOs. Warum sollte man dann nicht auch lesen wollen, wenn dieser dem Team <a id="lz.y" title="5 Pizzas mit ins Büro bringt" href="http://twitter.com/antonyadelaar/statuses/1419600668">5 Pizzas mit ins Büro bringt</a> (Beispiel aus Südafrika, gefunden per <a id="cmf6" title="Twitter-Suche nach " href="http://search.twitter.com/search?q=pizza+office">Twitter-Suche nach &#8220;pizza office&#8221;</a>).</p>
<p>Niemand wird behaupten, die Reihenfolge sei, dass sich jemand für die Pizza-Geschichten eines Startups interessieren würde und dann für dessen Produkt, dass Twitter also ein starker Hebel für den Absatzmarkt sei. Das ist beim Bloggen genauso, insofern erstaunt mich auch der etwas rückwärtsgewandte <a id="dy23" title="Argument" href="http://startwerk.ch/2009/03/23/blogs-pflichtprogramm-fuer-start-ups/#comment-128">Kommentar</a> eines Webstartup-Mitarbeiters auf meinen Blogging-Artikel.</p>
<p>Natürlich ist klassische PR auch schön. Als ich 2006 mal ganzseitig in der SonntagsZeitung war, bin ich am Montag etwa fünfzehn Mal darauf angesprochen worden, teilweise von Leuten, von denen ich gar nicht wusste, dass sie mich kennen. Nur: Was ist mit der Conversion? Wie viele von den <span style="BACKGROUND-COLOR: #ffffff">200&#8217;000</span>Leserinnen und Lesern sind danach auf unsere Blogs gegangen, haben also das unser Produkt angefangen zu nutzen? Sehr wenige. Früher gab es in der Abendzeitung &#8220;heute&#8221; (jetzt &#8220;Blick am Abend&#8221;) eine Rubrik &#8220;Daily Blogging&#8221;, in der unsere Blogs gelegentlich zitiert wurden. <strong>Der Effekt war nie erkennbar.</strong></p>
<p><a href="http://startwerk.ch/2009/03/31/twitter-muessen-startups-zwitschern/twitter2jpg/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2009/03/twitter2-small.jpg" width="200" height="300"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Beim Startup-Twittern geht es eben nicht vor allem um den Absatzmarkt, sondern um <strong>Recruiting, Feedback, Networking in der &#8220;Szene&#8221;</strong> etc. Twitter hat einfach einige &#8220;soziale&#8221; Funktionen übernommen oder ergänzt. Als ich 2000 <a id="r0qz" title="Zeix" href="http://www.zeix.com">Zeix</a> gründete, dauerte es einige Jahre und viele Apéros, bis wir die Zürcher Internet-Szene einigermassen kannten, und sie uns. Heute ist dies viel schneller möglich, und Twitter ist einer der Treiber. Die Apéros sind natürlich nicht weggefallen &#8211; aber wenn man heute dort ankommt, kennt man viele Leute schon von Online-Kontakten. Und wieso sollte man dann nicht sagen: &#8220;Und, wie war die Pizza gestern?&#8221;</p>
<p>Im Gegensatz zur gern von Journalisten geäusserten Meinung, Twitter sei eine grosse Zeitverschwendung, kostet Twitter de facto kaum Zeit, (solange man nicht hunderten von Leuten followed und den Ehrgeiz hat, alles zu lesen), sondern es lässt sich perfekt in kleine Arbeitspausen im Tram, beim Kaffee, beim Rauchen integrieren. Im Vergleich zum Bloggen kommt ausserdem hinzu, dass es dort ein bisschen peinlich sein kann, wenn man längere Zeit nichts schreibt und der letzte Eintrag vier Wochen alt ist. Diesen Effekt gibt es bei Twitter überhaupt nicht. Man klinkt sich ein und ist wieder dabei.</p>
<p>Obwohl ich Twitter zur Neukundenakquise oben klein geredet habe, behaupte ich dennoch: <strong>Jedes Startup kann auch hier von Twitter profitieren.</strong> Nehmen wir als Gedankenspiel ein Beispiel für ein pures Offline-Business: das Eiscafé &#8220;Gekko&#8221; in St. Gallen. Es liegt in der Augustinergasse 20, eigentlich recht zentral, 150 m vom Marktplatz, aber klar abseits der Laufströme von Fussgängern. Es hat nicht mal eine eigene Website, sondern ist nur <a id="ar6." title="bei Qype zu finden" href="http://www.qype.com/place/187052-Eiscafe-Gekko-St-Gallen">bei Qype zu finden</a>. Die Gründerin ist daher auf ein Werbung angewiesen und hilft sich derzeit mit Plakaten, Flyern etc.</p>
<p>Würde sie twittern, zum Beispiel mit dem iPhone, könnte sie mit der &#8220;Nearme&#8221;-Funktion, die die meisten Twitter-Clients anbieten, schnell einigen &#8220;prominenten&#8221; St. Galler Twitteren wie <a id="dp43" title="@superdeluxe" href="http://twitter.com/superdeluxe">@superdeluxe</a> (395 Follower), <a id="sr5y" title="@dratir" href="http://twitter.com/dratir">@dratir</a> (226 Follower) oder <a id="wr7." title="@capo42" href="http://twitter.com/capo42">@capo42</a> (131 Follower) oder <a id="xt7z" title="@toxicfm" href="http://twitter.com/toxicfm">@toxicfm</a> (nur 63 Follower, aber Radiosender) folgen. Einige würden sicher direkt zurückfolgen. Würde die Jungunternehmerin am Samstag etwas twittern, z.B. jedem Twitterer eine Gratis-Glacé-Kugel offerieren, würden sicher einige auch kommen, einige würden (öffentlich) antworten, dass sie leider nicht vor Ort seien, und so weiter. Natürlich reden wir hier nicht von einem Millionenmarkt, aber den zu erobern war sowieso nie das Ziel eines kleinen Eiscafés in St. Gallen &#8211; es geht darum, ob es effektivere und effizientere Kommunikationskanäle gibt als Plakate.</p>
<p>So kann Twitter auch in der Nische relevant sein, und es wundert nicht, dass Twitter von kleinen Unternehmen <a id="zur." title="stärker genutzt wird als von grossen" href="http://www.ft.com/cms/s/0/ddd7037c-18a0-11de-bec8-0000779fd2ac.html?nclick_check=1">stärker genutzt wird als von grossen</a> . Molly Chills (eine fiktive lesende Affendame, alias Olivera Wahl), schrieb uns, dass Twitter, nach Wikipedia, aber noch vor Google, zweitwichtigster Trafficbringer für Ihre Lese-Community <a id="cwwf" title="molly-chills.com" href="http://www.molly-chills.com/">molly-chills.com</a> sei.</p>
<p>Der Abschluss dieser kleinen Serie folgt in Teil 3: &#8220;Der Social-Media-Marketing-Mix&#8221;.</p>
<ul><li><a href="http://startwerk.ch/2009/03/23/blogs-pflichtprogramm-fuer-start-ups/">Blogs: Pflichtprogramm für Start-ups?</a> (23. März 2009)</li><li><a href="http://startwerk.ch/2009/03/31/twitter-muessen-startups-zwitschern/">Twitter: Müssen Startups zwitschern?</a> (31. März 2009)</li><li><a href="http://startwerk.ch/2009/05/03/twitter-kunden-stafette-kaffee-im-pastawerk/">Twitter-Kunden-Stafette: Kaffee im Pastawerk</a> (3. Mai 2009)</li></ul>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://startwerk.ch/2009/03/23/blogs-pflichtprogramm-fuer-start-ups/">Blogs: Pflichtprogramm für Start-ups?</a></b><br /><font size="2">Über die Bedeutung von Blogs gehen die Meinungen in der "breiten Öffentlichkeit" immer noch auseinander. Das sollte uns herzlich egal sein. Für ein Start-up gehört ein Blog praktisch zum Pflichtprogramm. </font><font color="#aaa">(23. März 2009)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2009/03/26/venture-leaders-reisen-bindet/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2009/03/paulsevinc-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2009/03/26/venture-leaders-reisen-bindet/">Venture Leaders: Reisen bindet</a></b><br /><font size="2">Doodle-Gründer Paul Sevinç über seine Erfahrungen auf der Bildungsreise der venture-leaders nach Boston im vergangenen Jahr.  </font><font color="#aaa">(26. März 2009)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2009/03/25/venture-apero-in-winterthur-netzwerken-optimiert/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2009/03/ventureapero-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2009/03/25/venture-apero-in-winterthur-netzwerken-optimiert/">Venture Apéro in Winterthur: Netzwerken, optimiert</a></b><br /><font size="2">Eine Vorstellungsrunde mit bis zu hundert Teilnehmern: Der Venture-Apéro macht das Netzwerken besonders effizient.  </font><font color="#aaa">(25. März 2009)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Blogs: Pflichtprogramm für Start-ups?</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 08:30:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[Über die Bedeutung von Blogs gehen die Meinungen in der "breiten Öffentlichkeit" immer noch auseinander. Das sollte uns herzlich egal sein. Für ein Start-up gehört ein Blog praktisch zum Pflichtprogramm.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Über die Bedeutung von Blogs gehen die Meinungen in der &#8220;breiten Öffentlichkeit&#8221; immer noch auseinander. Das sollte uns herzlich egal sein. Für ein Start-up gehört ein Blog praktisch zum Pflichtprogramm.</h4>
<p>Weblogs oder kurz Blogs sind inhaltlich eigentlich nichts Neues: persönlich gefärbte Websites, die regelmässig aktualisiert werden. Die Usability-Kolumne <a href="http://www.useit.com/alertbox/">«Alertbox»</a> von Jakob Nielsen existiert bereits seit über zehn Jahren. Der <a href="http://www.drudgereport.com/">«Drudge Report»</a>, mit dem der Betreiber Matt Drudge 1998 den Lewinsky-Skandal ins Rollen brachte, war damals eine von einer einzelnen Person betriebene Website. Obwohl technisch noch nicht auf Blog-Plattformen laufend: konzeptionell waren dies die Vorläufer der Profi-Blogs und nicht die &#8220;digitalen Tagebücher&#8221;, als die Journalisten Blogs gern abstempeln.</p>
<p>Speziell an Blogs sind der tagesaktuelle Charakter und die in chronologischer Reihenfolge publizierten Einträge sowie die persönliche Sichtweise durch die Kommentare des Autors. Spezielle Blogging-Software automatisiert alle diese Funktionen. Sie funktioniert ähnlich wie ein Content-Management-System: Neue Einträge werden in eine Maske geschrieben und sind in Sekunden live geschaltet – und durch Suchmaschinen nur wenige Minuten später auffindbar.<span id="more-357"></span></p>
<p>Inzwischen haben sich Blogs – in den USA schon seit längerem und zunehmend auch im deutschsprachigen Europa – von einem persönlichen Ausdrucksmittel zu einem reichhaltigen Quell für Fachinformationen weiterentwickelt, ohne dabei den Aspekt des natürlichen, persönlichen Tonfalls einzubüssen, der sich stark vom Verlautbarungsstil typischer Pressemitteilungen unterscheidet.</p>
<p>Inhaltlich lassen sich dabei auch innerhalb der von Firmen betriebenen Blogs verschiedene Ausrichtungen unterscheiden: Themenblogs (in denen Know-how weitergegeben wird), Firmenblogs (über generelle Firmennachrichten), Produktblogs, CEO-Blogs, Support-Blogs etc.</p>
<p>Auch die meisten Start-ups führen heute Weblogs. Schon in der frühsten Alpha-Phase, wenn die Homepage noch gar nichts bietet, ist der einzige Link, hinter dem sich bereits Inhalte verbergen, oft der zum &#8220;Blog&#8221;. Das ist meiner Erfahrung nach sehr sinnvoll, auch wenn der Blog am Anfang noch nicht das grosse Publikum auf die Website zieht. Denn auch Start-ups haben vom ersten Tag an Anspruchsgruppen, mit denen sie kommunizieren wollen: potenzielle Investoren und Mitarbeiter, andere Start-ups, vielleicht doch schon einige potenzielle Kunden – und sogar die Familien der Gründer, die sich fragen, womit das junge Team eigentlich so viel Zeit verbringt.</p>
<p>Start-ups arbeiten oft dauerhaft oder zumindest zu Beginn dezentral verteilt. Interessanterweise ist in dieser Konstellation auch das Team eine Zielgruppe des eigentlich externen Blogs. Wenn alle mitlesen, was der CEO für die Öffentlichkeit schreibt, ist bereits viel vom internen Kommunikationsbedarf erledigt – nicht unwichtig angesichts von turmhohen Pendenzenlisten, bei denen die interne Kommunikation oft zu kurz kommt. Natürlich muss es für vertrauliche Informationen noch einen separaten Kanal geben; wir haben auch hier gute Erfahrungen mit einem internen Blog gemacht, den wir erst nach einem Jahr durch ein leistungsfähigeres Corporate Wiki (<a href="http://atlassian.com/confluence">Confluence</a>) ablösten.</p>
<p>Nicht aus jedem Firmengründer wird ein grosser Blogger, der mit seinen geistreichen Einträgen das gesamte Web in Atem hält. Aber wer von seinem Produkt und seiner Firma so begeistert ist, dass er es sowieso allen erzählen möchte – und das sollten schliesslich alle Gründer sein – für den ist ein Blog angesichts des geringen Aufwands für Setup und Pflege wirklich fast unverzichtbar.<br />
<ul><li><a href="http://startwerk.ch/2009/03/23/blogs-pflichtprogramm-fuer-start-ups/">Blogs: Pflichtprogramm für Start-ups?</a> (23. März 2009)</li><li><a href="http://startwerk.ch/2009/03/31/twitter-muessen-startups-zwitschern/">Twitter: Müssen Startups zwitschern?</a> (31. März 2009)</li><li><a href="http://startwerk.ch/2009/05/03/twitter-kunden-stafette-kaffee-im-pastawerk/">Twitter-Kunden-Stafette: Kaffee im Pastawerk</a> (3. Mai 2009)</li></ul></p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
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      </div><br /><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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    </div>
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		</item>
		<item>
		<title>Firmennamen finden: Von 0 auf 88.000 Google-Treffer</title>
		<link>http://startwerk.ch/2009/03/11/firmennamen-finden-von-0-auf-88000-google-treffer/</link>
		<comments>http://startwerk.ch/2009/03/11/firmennamen-finden-von-0-auf-88000-google-treffer/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 07:33:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Firmenname]]></category>
		<category><![CDATA[Gründen]]></category>
		<category><![CDATA[Gründungserfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[Namensfindung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Suche nach einem Firmennamen ist schwierig, aber bei gelungener Auswahl kann sich ein Gründer später täglich am Bekanntheitsgrad erfreuen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Eine der schöneren Erfahrungen beim Gründen ist für mich, dass man sich im stillen Kämmerlein einen Firmennamen ausdenkt, der dann wirklich benutzt wird &#8211; wenn es gut läuft, von Zigtausenden von Menschen.</h4>
<p><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2009/03/wiewerdeichunternehmer-196x300.jpg" width="196" height="300"  alt="Cover: «Wie werde ich Unternehmer?»" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Viele der Vor- und Nachteile, der schönen und weniger schönen Seiten des Startup-Lebens stehen in jedem Gründer-Ratgeber. (Beispiel: Das Taschenbuch  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1236496863?ie=UTF8&tag=blwstw-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=1236496863"> &#8220;Wie werde ich Unternehmer? und die knallharte Antwort für 12 Mark&#8221; (Affiliate-Link)</a>, habe ich 1996 geschenkt bekommen.) Mehr Selbstbestimmung, aber dafür muss man alles selbst machen; Chance auf höheres Einkommen, aber dafür erstmal lange geringeres Einkommen, und so weiter. Ich möchte in einer losen Serie ein paar Aspekte des Unternehmerlebens vertiefen, die nicht in jedem Ratgeber stehen. Beginnen wir mit dem Firmennamen.<br />
<span id="more-267"></span><br />
Man gewöhnt sich schnell an den Namen seiner Firma. Man sagt ihn am Telefon, bei Vorstellungsrunden, man tippt ihn unter Mails und in unzählige Webformulare. </p>
<p>Aber vermutlich kann sich jeder Gründer noch erinnern, wie es war, als er sich den Namen ausgedacht hat. Als er sich noch sperrig und ungewohnt anhörte und man sich fast erschreckte, wenn ihn jemand anders sagte.</p>
<p>Natürlich, sich Namen auszudenken, ist kein Privileg von Startups, wenn wir an Produktnamen denken. Als Angestellter habe ich mir 1998 den eigentlich recht naheliegenden Namen <a title="alma" href="https://alumni.unisg.ch/de/home/aktuelles/alma/" id="u6wx">&#8220;alma&#8221;</a> für das damals neue Alumni Magazin der Uni St. Gallen ausgedacht, der sehr gut angekommen ist; das Magazin ist seitdem vierzig mal erschienen. Man muss es nicht mal selbst machen: Autonamen werden von hochbezahlten Branding-Agenturen erdacht (für die man als Gründer natürlich kein Geld hat), damit sie möglichst global funktionieren. </p>
<p>Oft ist das Vertrauen in den noch ungewohnten Namen nicht sehr gross: Jemand von <a title="Mobility Carsharing" href="http://www.mobility.ch/">Mobility CarSharing</a> hat mir mal erzählt, dass sie nach der Fusion der beiden Vorgänger-Organisationen 1997 einen neuen Namen brauchten und sich für &#8220;Mobility&#8221; entschieden, aber nicht glaubten, dass Schweizer das wirklich sagen würden. Also zeigten die ersten Werbungen des neuen Anbieters gross den Schriftzug &#8220;Auto auf Abruf&#8221; und den neuen Firmennamen &#8220;Mobility&#8221; nur klein in der Fusszeile. Mobility ist heute im Carsharing-Paradies Schweiz eine sehr bekannte Marke.</p>
<p>Trotzdem bleibt das spannendste der Name der eigenen Firma. Ich habe zwei Firmen gegründet, die einem etwas breiteren Kreis von Menschen bekannt geworden sind: Die &#8220;Zeix AG&#8221; im Jahr 2000 und die &#8220;Blogwerk AG&#8221; im Jahr 2006. </p>
<p>Der Name &#8220;Zeix&#8221; entstand völlig klischeehaft in einer Kneipe &#8211; der <a title="Central Bar" href="http://zuri.net/adr/18041/central_bar_caffe.htm">Central Bar</a> beim Kanzlei-Areal, nur einen Steinwurf von unserem späteren Büro entfernt &#8211; auf einem Bierdeckel. Zeix wollte vor allem Booklets mit Anleitungen für Internet-Anwendungen herausgeben (was wir auch heute noch <a href="http://www.zeix.com/dienstleistungen/erklaeren-visualisieren/fallbeispiele.htm" id="csgo">machen</a>, als Dienstleistung für Firmen). Wir brauchten eine Domain, die mindestens für .ch, .de und .at verfügbar war. Wir spielten mit Varianten von &#8220;surfen&#8221;, &#8220;klicken&#8221;, &#8220;zeigen&#8221; und anderen Verben im Imperativ, und weil &#8220;klicks&#8221; und &#8220;zeigs&#8221; nicht frei waren, kamen wir auf &#8220;zeix&#8221; &#8211; ein Kind der Zeit, in der x-Endungen en vogue waren. Als <a title="B2B" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Business-to-Business" id="b-bz">&#8220;B2B</a>-Marke&#8221; hat der Name heute in der Schweizer Internetbranche eine gute Bekanntheit, wobei es überhaupt nicht stört, dass auch langjährige Kunden teilweise nicht wissen, dass Zeix für &#8220;zeig&#8217;s!&#8221; stehen soll. Google-Suche führt heute immerhin zu 22&#8217;000 Google-Treffern, wobei sich rund 80% auf unsere Firma beziehen dürften.</p>
<p>Der Prozess ist vergleichbar mit Eltern, die ihrem Kind willkürlichen einen Namen geben, und hinterher heisst es wirklich so &#8211; nur dass Kindernamen vorgegeben sind, so dass es dort nur um eine Auswahl aus einem bestehenden Namenspool geht. Bei Firmen dagegen muss man selbst kreativ werden.</p>
<p>Für Blogwerk suchte ich nach einem halbwegs sprechenden Namen, kein Phantasie-2.0-Zeug mit &#8220;wee&#8221; und &#8220;doo&#8221;. Was es schwieriger macht, denn man muss freie Domains finden (oder eine <a href="http://startwerk.ch/2009/03/08/link-10-tipps-zum-domain-namen-kauf/">kaufen</a>, wofür man natürlich überhaupt nichts ausgeben will). Ich hatte damals eine Tabelle mit zwei Spalten gemacht und links alles eingetragen, was mit &#8220;bloggen&#8221; zu tun hat, und rechts Varianten von &#8220;Firma, die sowas macht&#8221;. </p>
<p>Feierlich besiegelt wurde der Name dann in einem <strike>dreitägigen Branding-Workshop</strike> GoogleTalk-Chat zwischen mir und Andreas Göldi am 12. April 2007:</p>
<div><span style="display: block; float: left; color: rgb(136, 136, 136);">12:51 PM </span><span style="display: block; padding-left: 6em;"><b>me</b>:</span><span style="display: block; float: left; color: rgb(136, 136, 136);">  </span><span style="display: block; padding-left: 6em;">Ich suche seit einer Woche nach einem Firmennamen.</span></div>
<div><span style="display: block; float: left; color: rgb(136, 136, 136);">12:52 PM </span><span style="display: block; padding-left: 6em;">Habe diverse Gebote abgegeben.</span></div>
<div><span style="display: block; float: left; color: rgb(136, 136, 136);">  </span><span style="display: block; padding-left: 6em;">Gerade ist <a href="http://blogwerk.com/" target="_blank"><span class="il">blogwerk</span>.<span class="il">com</span></a> zurückgekommen.</span></div>
<div><span style="display: block; float: left; color: rgb(136, 136, 136);">  </span><span style="display: block; padding-left: 6em;">$250</span></div>
<div><span style="display: block; float: left; color: rgb(136, 136, 136);"> </span><span style="display: block; padding-left: 6em;"><b>Andreas</b>: Nicht so schlecht.</span></div>
<div><span style="display: block; float: left; color: rgb(136, 136, 136);"> </span><span style="display: block; padding-left: 6em;"><b>me</b>: Finde ich auch.</span></div>
<div><span style="display: block; float: left; color: rgb(136, 136, 136);">12:53 PM </span><span style="display: block; padding-left: 6em;">Hab eine Tabelle mit zwei Spalten und fünfzehn Zeilen und fast alle Kombinationen durch.</span></div>
<div><span style="display: block; float: left; color: rgb(136, 136, 136);">  </span><span style="display: block; padding-left: 6em;">Bin etwas müde weiterzusuchen.</span></div>
<div><span style="display: block; float: left; color: rgb(136, 136, 136);">  </span><span style="display: block; padding-left: 6em;">Ist ja nur der Firmenname.</span></div>
<div><span style="display: block; float: left; color: rgb(136, 136, 136);">  </span><span style="display: block; padding-left: 6em;">Aber zu uncool sollte er nicht sein.</span></div>
<div><span style="display: block; float: left; color: rgb(136, 136, 136);"> </span><span style="display: block; padding-left: 6em;"><b>Andreas</b>: Dann nimm mal <span class="il">Blogwerk</span>. Klingt gut, und zeigt gleich was man macht.</span></div>
<div><span style="display: block; float: left; color: rgb(136, 136, 136);"> </span><span style="display: block; padding-left: 6em;"><b>me</b>: Eben.</span></div>
<div><span style="display: block; float: left; color: rgb(136, 136, 136);">12:54 PM </span><span style="display: block; padding-left: 6em;">Hatte noch Kombis mit &#8220;Feed-&#8221;, aber das kennt wieder keine Sau.</span></div>
<div><span style="display: block; float: left; color: rgb(136, 136, 136);"> </span><span style="display: block; padding-left: 6em;"><b>Andreas</b>: Ja. Versteht keiner.<br /></span>
<div><span style="display: block; float: left; color: rgb(136, 136, 136);"> </span></div>
</div>
<p>Ziemlich genau drei Jahre später hat «Blogwerk» 88.000 Google-Treffer. Und das, obwohl das eigentlich gar nicht die Marke ist, die wir bekannt machen wollen; das sind nämlich vielmehr unsere Blogtitel wie <a title="neuerdings.com" href="http://neuerdings.com" id="fy6e">neuerdings.com</a>  oder <a title="netzwertig.com" href="http://netzwertig.com" id="qwc4">netzwertig.com</a> (deswegen die Aussage «ist ja nur der Firmenname», die trotzdem ziemlicher Blödsinn ist, finde ich heute).</p>
<p>Natürlich ist diese Geschichte für die Google-Gründer mit 2.7 Millarden (!) Treffern noch um einiges spektakulärer (auch dort weiss kaum jemand, dass Google von <a title="Googol" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Googol" id="ov2s">Googol</a> kommt, was nicht das geringste ausmacht), aber ich bin auch mit 88.000 schon ganz happy.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://startwerk.ch/2009/03/11/firmennamen-finden-von-0-auf-88000-google-treffer/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
      <div style="float:left;margin-bottom:10px;">
        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://startwerk.ch/2009/03/11/firmennamen-finden-von-0-auf-88000-google-treffer/&title=Firmennamen finden: Von 0 auf 88.000 Google-Treffer&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=startwerk">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://startwerk.ch/2009/03/03/grandios-scheitern-gute-zeiten-sind-schlecht-fuers-geschaeft/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2009/03/rip_good_times_110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://startwerk.ch/2009/03/03/grandios-scheitern-gute-zeiten-sind-schlecht-fuers-geschaeft/">Grandios scheitern: Gute Zeiten  sind schlecht fürs Geschäft</a></b><br /><font size="2">Wer in der Krise gründet, hat einen Vorteil: Er lernt, mit schlanken Strukturen und knappen Budgets zu arbeiten. Das hilft auch nach der Startphase. </font><font color="#aaa">(3. März 2009)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://startwerk.ch/2009/03/02/ja-seid-ihr-denn-wahnsinnig/">Gründen in der Krise: Ja, seid Ihr denn wahnsinnig?</a></b><br /><font size="2">Um den Sprung ins Unternehmertum zu wagen, ist 2009 nicht gerade das beste Jahr. Wer es trotzdem macht, ist entweder ein unverbesserlicher Optimist, hat den Mut der Verzweifelung - oder ziemlich gute Gründe. </font><font color="#aaa">(2. März 2009)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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    </div>
</div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Domain-Namen: 10 Tipps zum erfolgreichen Kauf</title>
		<link>http://startwerk.ch/2009/03/08/link-10-tipps-zum-domain-namen-kauf/</link>
		<comments>http://startwerk.ch/2009/03/08/link-10-tipps-zum-domain-namen-kauf/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 22:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Domain]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://startwerk.ch/?p=215</guid>
		<description><![CDATA[Gute Tipps zum Domain-Namen-Kauf von einem Startup-Profi, der schon diverse gute - und richtig teure - Domains gekauft hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Linktipp: Der Domain-Name, die grundlegende Internet-Adresse einer Firma, gehört heute zur Marke und ist so wesentlich wie ein einprägsamer Firmenname. Eine passende Domain zu finden ist schwierig, sie zu registrieren bisweilen ein Hindernislauf: 10 Tipps vom Profi.</h4>
<p>Spannender (englischsprachiger) Artikel: <a href="http://www.fourhourworkweek.com/blog/2009/02/27/how-to-buy-domain-names-like-a-pro-10-tips-from-the-founder-of-phonetagcom/"><strong>«How to Buy Domain Names Like a Pro: 10 Tips from the Founder of PhoneTag.com»</strong></a>, gefunden bei Timothy Ferriss, Autor des Buchs «Four hour work week», dazu siehe u.a. unseren <a href="http://imgriff.com/2007/04/24/the-4-hour-workweek-der-naechste-produktivitaetshype/">Artikel von vor zwei Jahren</a>.</p>
<p>Ich hab auch schon einige Domains gekauft, u.a. blogwerk.com und blogwerk.de, aber ich fühle mich noch eher wie einer, der ein paar Glückstreffer gelandet hat. Der Autor des Artikels, James Siminoff, hat dagegen offenbar sehr viel Erfahrung in dem Bereich und bringt vor allem eine schöne Systematik.</p>
<p>Meine Lieblingsstelle im Artikel bezieht sich darauf, wer den Inhaber der Domain ansprechen sollte:</p>
<blockquote><p>Option 2: Beauftrag eine kleine Anwaltskanzlei oder eine PR-Agentur, die eine Website hat. Wenn jemand diese anschaut, sollte er den Eindruck bekommen, dass die Firma knapp über der Armutsgrenze dahinvegetiert.</p></blockquote>
<p>Hm, welche Website einer Schweizer PR-Bude sieht denn so aus, als könnten sie sich knapp ein warmes Mittagessen leisten? Muss mal die Augen offen halten.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://startwerk.ch/2009/03/08/link-10-tipps-zum-domain-namen-kauf/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
      <div style="float:left;margin-bottom:10px;">
        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://startwerk.ch/2009/03/08/link-10-tipps-zum-domain-namen-kauf/&title=Domain-Namen: 10 Tipps zum erfolgreichen Kauf&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=startwerk">
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      </div><br /><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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    </div>
</div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Willkommen bei «startwerk.ch»!</title>
		<link>http://startwerk.ch/2009/03/02/willkommen-bei-startwerk-ch/</link>
		<comments>http://startwerk.ch/2009/03/02/willkommen-bei-startwerk-ch/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 09:19:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Blogwerk]]></category>
		<category><![CDATA[IFJ]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://startwerk.ch/?p=48</guid>
		<description><![CDATA[Willkommen bei startwerk.ch, unserem neuen Blog über Schweizer Startups.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://startwerk.ch/2009/03/02/willkommen-bei-startwerk-ch/stw_zahnrad/"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2009/03/stw_zahnrad.png" width="60"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Liebe Freundinnen und Freunde<br />
Liebe Gründerinnen und Gründer<br />
Liebe Schweizerinnen und Schweizer</p>
<p>Willkommen bei <strong>startwerk.ch</strong>, dem neuen Blog der Blogwerk AG über Schweizer Startups.</p>
<p>Die Schweiz hat eine erfolgreiche Startup-Kultur, das ist bekannt und dokumentiert: So stammen 9 aus den <a href="http://www.herringevents.com/europe08/redherring100.html">«TOP 100 Europe Startups»</a> gemäss «Red Herring» aus der Schweiz; im Vergleich zur Grösse der Bevölkerung eine beeindruckende Zahl.</p>
<p>Ich hatte mein persönliches Aha-Erlebnis beim <a href="http://netzwertig.com/2008/07/18/techcrunch-meetup-zurich-40-elevator-pitches-im-15-stock/">TechCrunch Zürich Meetup</a> im Juli 2008: Es war sehr beeindruckend zu sehen, wie viele spannende junge Firmen es in der Schweiz gibt &#8211; und auch, von wie vielen ich als interessierter Beobachter der Szene noch nie gehört hatte. Obwohl es generell viele Service-Angebote im Startup-Umfeld gibt, fehlte aus unserer Sicht eine professionelle Publikation, die sich regelmässig und exklusiv diesem Thema widmet. </p>
<p><span id="more-48"></span>Diese Lücke wollen wir mit startwerk.ch füllen. Inhalte werden <strong>Portraits</strong> von Schweizer Startups sein, <strong>News</strong>, die für die Startup-Szene relevant sind, Berichterstattung von <strong>Events</strong>, abgerundet mit einigen <strong>Ratgeber</strong>-Beiträgen. Vor allem freuen wir uns über Kommentare und wollen Schweizer Startups einen Ort für <strong>Gedankenaustausch und Vernetzung</strong> bieten. </p>
<p>Die Abgrenzung vom Schwesterblog <a href="http://netzwertig.com">netzwertig.com</a> fällt so nicht schwer: Dort wird über Internetökonomie geschrieben, also auch über Startups, aber mit Web-2.0- und ohne regionalen Fokus; hier berichten wir über <strong>Schweizer Startups</strong>, und das <strong>ohne Technologiefokus</strong>. Wenn es gelegentlich Überlappungen gibt, sehen wir uns nicht als Konkurrenten, sondern linken gern vor und zurück. Wegen des Schweiz-Fokus ist startwerk.ch übrigens unser erster Blog, der nicht unter einer .com, sondern unter einer .ch-Domain läuft. </p>
<p>startwerk.ch wird geleitet von Redaktor Oliver Klaffke. Mit ihm haben wir einen erfahrenen Wirtschaftsjournalisten gewonnen. Weitere Autoren werden ihn unterstützen. Vorerst ist geplant, hier an jedem (Werk-)Tag einen Beitrag zu veröffentlichen.</p>
<p>startwerk.ch wird betrieben in Zusammenarbeit mit dem <a href="http://www.ifj.ch">Institut für Jungunternehmen</a> in St. Gallen, dem führenden Schweizer Dienstleister für Startups. Damit haben wir von Beginn an ein Ohr in der «Szene». Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.</p>
<p>Und nun wünsche ich Euch und uns viel Spass mit spannenden Beiträge und angeregten Diskussionen.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://startwerk.ch/2009/03/02/willkommen-bei-startwerk-ch/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
      <div style="float:left;margin-bottom:10px;">
        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://startwerk.ch/2009/03/02/willkommen-bei-startwerk-ch/&title=Willkommen bei «startwerk.ch»!&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=startwerk">
        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://www.opendi.ch/" target="_blank" alt="opendi.ch" title="opendi.ch">
    <img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2011/09/openid_125.png" alt="opendi.ch" title="opendi.ch"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://blogwerk.com/verlag/werbung/sponsoring/" target="_blank" alt="Sponsor werden" title="Sponsor werden">
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    </div>
</div>]]></content:encoded>
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