Jeffrey Vögeli steht an der Universität St. Gallen im achten Semester des Studiengangs Law & Economics. Sein Interesse am Journalismus hat er durch die Mitarbeit beim Studierendenmagazin «prisma» entdeckt, welches er im Moment als Chefredaktor leitet. Mit einem Praktikum bei der Bilanz hat er einen ersten Schritt in die Richtung des professionellen Journalismus unternommen.
Bei der Bilanz war es auch, wo er sich durch eine Recherche für die Startup-Szene in der Schweiz zu interessieren begann.
Von der Öffentlichkeit viel zu wenig beachtet, ist eine Kultur des Gründens und der Innovation entstanden. Bei Startwerk möchte Jeffrey seinen Beitrag leisten, damit diese Szene bekannter wird und hoffentlich noch mehr Leute den Mut finden, ihre Ideen umzusetzen.
Jeffrey ist via Mailadresse jeffrey.voegeli@blogwerk.com zu erreichen.
Alle 86 Artikel von Jeffrey Vögeli auf startwerk.ch:
Damit Geschäftsideen nicht an der Realität scheitern, gibt es nur eines: Kundenfokus. Einige Links zum Thema.
Die meisten Startups definieren sich über zwei Dinge: das Team und das Produkt. Das ist auch gut so. Wichtig ist aber, dass dabei eine dritte Kategorie genug bedacht wird ohne die auch das beste Team mit dem grossartigsten Produkt zum Scheitern verurteilt ist: Der Markt, beziehungsweise die Kunden.
Viele Jungunternehmer kommen aus der Wissenschaft und haben zuerst die Idee für ein Produkt, welches es – irgendwann – an den Mann zu bringen und zu versilbern gilt. Oft werden dabei Produkte „overengineered“ und das Tüfteln nimmt überhand. Da kann es helfen, einmal mehr ein Zitat von Guy Kawasaki zu bemühen: Don’t worry, be crappy. Das Produkt muss nicht perfekt sein oder mit vielen zusätzlichen Features aufwarten, man kann auch mit einem nicht perfekten Produkt in den Markt eintreten. Und sollte es auch so machen, so das Konzept des Minimum Viable Product. » weiterlesen
“Wir haben MyMuesli nicht aufgebaut um zu verkaufen.” – Ein Interview mit Mymuesli-Gründer und CEO Max Wittrock.
Mit ihnen und anderen Anbietern wie Spreadshirt ging es los: Mass Customization wurde zum beliebtesten Startup-Kochrezept im deutschsprachigen Raum. Eine ganze Reihe von jungen Unternehmen mit personalisierbaren Produkten versucht inzwischen Tritt zu fassen, auch in der Schweiz. Für viele hat Mymuesli Pate gestanden.
Die Firma vertreibt seit April 2007 über das Portal Mymuesli.com Biomüsli zum selber mischen. An zwei Standorten, in Passau (D) und Binningen bei Basel werden die Zutaten nach Wunsch der Kunden zusammengemischt und verschickt. Max Wittrock, einer der drei Gründer, hat Startwerk bei einem Besuch in der Schweiz ein paar Fragen beantwortet.
Was macht euer Geschäftsmodell einzigartig? Wie hebt ihr euch von der Konkurrenz ab? » weiterlesen
Warum mehr als zehn Folien keine gute Idee sind und weitere Ratschläge, die Guy Kawasaki für Präsentationen parat hat.
Präsentieren ist eine Kunstform. Schon im Studium leidet man regelmässig unter überladenen Slides, die von schlecht vorbereiteten Präsentatoren vorgelesen werden. Und selber macht man es kaum besser. Das setzt sich meist auch später fort, wenn es eigentlich darauf an käme: Beim entscheidenden Pitch der eigenen Idee. Anstatt die zentrale Botschaft zu kommunizieren verlieren sich viele in Details und verschwenden damit wertvolle Präsentationszeit, in welcher eigentlich Überzeugungsarbeit geleistet werden müsste.
Wie man auch in fortgeschrittenen Runden von Startup-Wettbewerben sieht, können die Presentation Skills durch Coaching und Übung stark verbessert werden. Doch trotz aller Verbesserungen sind wirklich geniessbare Präsentationen eher die Ausnahme.
Aufgrund dieser Erfahrungen freut es mich jedes Mal umso mehr, wenn das Gegenteil der Fall ist. » weiterlesen
Der dänische Skype-Gründer Morten Lund mit einer provokativen Präsentation über Erfolg, Misserfolg und manchmal irrationales Selbstvertrauen.
Am 6. und 7. Mai fand an der Universität St. Gallen das St. Gallen Symposium zu einem interessanten Thema statt: Entrepreneurs – Agents of Change. Nebst den üblichen Bigshots wie beispielsweise Josef Ackermann, die nicht sehr viel mit Startups am Hut haben, waren auch einige grossartige Unternehmer anwesend. Eine der schillerndsten Figuren war Morten Lund.
Der Däne, der nebst über fünfzig Unternehmen aus verschiedenen Branchen auch Skype mitfinanziert hat, gab in einer der Plenary Sessions einiges zum Besten, das nicht nur das Publikum, sondern scheinbar auch die Organisatoren überraschte – er hatte kurzfristig seine Präsentation verändert. » weiterlesen
Mit grafisch aufwändig gemachten Stadtplänen, die sich je nach Gusto selber anpassen lassen, versucht À la Carte Maps sich im überfüllten Reiseführermarkt zu positionieren.
Die meisten Reiseführer sehen sich sehr ähnlich. Solche in Buchform haben zwar ein grosses Informationsangebot, dafür aber andere Nachteile. Selber unzufrieden mit veralteten Hinweisen, überfüllten Geheimtipps und unhandlichen Büchern, kamen Yuan Yao und Jan Gerber auf die Idee hinter
À La Carte Maps: Eine Design-Karte, die statt einem möglichen “Zuviel” an Information auf eine eher strenge Auswahl von Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Clubs und Shops setzt. Dabei sollen die Nutzer von À La Carte Maps Tipps „off the beaten track“ bekommen, die auch aktuell sind.
„Bei einer Stadt wie Zürich ist das nicht so ein Problem, aber Shanghai verändert sich zum Beispiel so schnell, dass man eine Map nicht lange unverändert lassen kann“, sagt Gründer Jan Gerber. » weiterlesen
Das social web optisch personalisieren: Fontself will die Benutzer Schriften und Emoticons selber gestalten und einbinden lassen.
Schriften gibt es viele. Doch während eine Handschrift viel über den Verfasser aussagt, bleiben Texte im Web relativ unpersönlich. Wer bloggt und ein wenig Technikverständnis mitbringt, hat zumindest etwas Einfluss auf die typografische Gestaltung seiner Inhalte. Auf Plattformen wie Facebook dagegen ist man aufs corporate design der Seite beschränkt. Fontself will das ändern, indem es mit einer webbasierten Zeichenapplikation den Nutzer zum Grafiker macht, vorläufig zumindest für Emoticons.
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