Jan Rothenberger hat an der Universität Zürich Germanistik, Management & Economics und Philosophie studiert. Die ersten redaktionellen Erfahrungen hat er bei der Zürichseezeitung, dem Winterthurer Landboten und bei verschiedenen universitären Magazinen gesammelt. Verbreitert hat er diese Erfahrungen mit Praktika im Verlagswesen und beim SF-Magazin 10vor10.
Seine Begeisterung für die Startup-Szene ist begründet auf seiner Neugier auf neue Ideen und den Respekt für ambitionierte Zielsetzungen. Unternehmerpersönlichkeiten bei der Gründung in die Karten schauen und in der Berichterstattung nah dran zu sein, über neue Technologien oder smarte Geschäftsmodelle zu schreiben, ist für Jan einer der spannendsten Jobs, die man sich im Journalismus vorstellen kann.
Jan möchte startwerk.ch als Diskussionsplattform der Schweizer Jungunternehmerszene sehen und zugleich dem Leser einen handfesten Mehrwert bieten.
Wer Anregungen oder Hinweise zu möglichen Startwerk-Themen mit uns teilen möchte oder Interesse am Verfassen von Gastautorentexten oder anderen Beiträgen hat, ist herzlich eingeladen, sich unter folgender Adresse an Jan zu wenden:
Alle 372 Artikel von Jan Rothenberger auf startwerk.ch:
Viel Arbeit für die Notare: Mit rund 40’000 Neugründungen sind so viele frische Unternehmen wie nie zuvor am Start.
Mehr Neugründungen (Bild: iStockphoto)
Nachdem Schweizer Gründer 2010 bereits einen Rekord bei den Neugründungen aufgestellt haben, hat 2011 die Latte erneut höher gelegt. Mit 39’665 neu im Handelsregister eingetragenen Firmen haben die Neugründungen gegenüber dem Vorjahr nochmals um fünf Prozent zugelegt. Das verrät eine Untersuchung der Auskunftei
Dun & Bradstreet.
Allerdings steigt laut D&B der Nettobestand an Unternehmen, also die Neugründungen abzüglich Löschungen und Konkursen, «nur» um 11’620 Firmen – viele Einträge entstehen durch Änderungen im Register. » weiterlesen
Startwerk macht für ein paar Tage Ferien. Wir verabschieden uns mit Surftipps und einem Mini-Gewinnspiel.
Wer über die Feiertage zwar abschalten möchte, aber trotzdem nicht vom Thema Gründen lassen möchte, für den haben wir hier zwei Surftipps zusammengestell:
Mixergy ist eine Interviewplattform mit Gründerfokus. Andrew Warner lockt hier immer wieder spannende US-Startups vors Mikrofon. Ein mittlerweile stattliches Archiv kann nach interessanten Gesprächen durchforstet werden, zum Beispiel mit Dropbox-Mitgründer Drew Houston, Wikipedia-Gründer Jimmy Wales oder Paul Graham von Y-Combinator.
Startup Quote ist – der Name verräts – ein Zitatensammlung von Gründern für Gründer. Die Macher haben hier einen Haufen netter Quotes bekannter Startupper und Unternehmer zusammengetragen, von Ingvar Kamprad bis Tony Hsieh.
Ausserdem: Weihnachtsverlosung! » weiterlesen
Unser News-Digest für diese Woche: Finanzierungsrunden, neues StartupCamp Switzerland, Kooperationen.
YouRehab mit Geldspritze
Das im April 2011 mit dem ZKB Pionierpreis ausgezeichnete Medtech-Startup YouRehab hat eine Series-A-Finanzierung eingefahren. Beteiligt haben sich die Zürcher Kantonalbank, private Investoren und Business Angels aus dem StartAngels Network. » YouRehab schliesst Finanzierungsrunde ab
Poken spannt zusammen mit Nokia
Poken hat bei der angekündigten Fokussierung auf NFC per Smartphone-App – das neue Zugpferd des Startups – eine Hürde genommen. In der Türkei werden die neuen 701-Modelle von Nokia mit pokenMOBILE ausgeliefert. Laut Poken sollen künftig die «meisten» NFC-fähigen Nokiahandys mit der vorinstallierten App verkauft werden. » Poken and Nokia
StartupCamp Switzerland » weiterlesen
Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit dem CEO von Phytoceuticals.
Eduardo Theiler
Was ist die Idee hinter Phytoceuticals?
Phytoceuticals ist ein Life-Science-Unternehmen, das innovative medizinische Produkte auf der Basis natürlicher Extrakte entwickelt. Wir konzentrieren uns auf die Entwicklung von «first-in-class» Lösungen für die wichtigsten dermatologischen Indikationen.
Wie seid ihr gestartet?
2006 lernte ich auf einem Kongress zwei Wissenschaftler kennen, die mit einer Formulierung pflanzlicher Extrakte erfolgreich Tierwunden behandelten. Ich hatte mich bereits eingehend mit den Extrakten befasst und war davon überzeugt, dass diese Formulierung auch bei Wunden beim Menschen wirksam sein könnten. So kam es zum Zusammenschluss.
Gab es eine Idee beim Vermarkten des Produktes, die besonders gut funktioniert hat? » weiterlesen
Unser monatliches Service-Posting zu aktuellen Veranstaltungen. Hinweise auf Events und Kurse, die sich für Startups eignen.
Startup-Veranstaltungen (istockphoto)
Venture 2012
Die Preisverleihung im Bereich «Business Idea» von Venture 2012 beschliesst die erste Phase des zweiteiligen Förderwettbewerbs. Die besten 10 Vorschläge werden jeweils mit 2’500 Franken prämiert. Für den zweiten Teil «Businessplan» können Anmeldungen noch bis zum 1. April 2012 eingereicht werden.
12. Januar 2012, 18:30 – 20:00 Uhr, Zürich, ETH.
» Detailinformationen » weiterlesen
Gründerteams profitieren von der Vielfalt und sollten ihr Team gezielt mit Leuten ausserhalb des nächsten Kreises erweitern. Der Ansatz am Beispiel des Medtech-Startups Insphero.
Vor einigen Wochen fand ein
SECA-Event anlässlich der
Top 100 Startups statt. Jan Lichtenbergs Unternehmen
Insphero landete unter den ersten zehn der Rangliste. Am Podium der Veranstaltung teilte der CEO eine Erfahrung aus der eigenen Praxis: Startups sollten mehr gemischte Gründerteams wagen.
Jans Input: Jungunternehmen sollten ausserhalb ihres direkten Umfelds Kompetenzen suchen und im Gegenzug Startups als Arbeitgeber bekannter gemacht werden.
Der Status quo sieht so aus: Startupteams rekrutieren sich oft aus demselben Biotop: » weiterlesen
Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit dem Mitgründer von Shadow Government.
Philippe Trawnika
Was ist die Idee hinter Shadow Government?
Shadow Government entwickelt und vermarktet Simulationsspiele, die es dem Spieler erlauben, sein Land realitätsnah zu lenken. Er trifft fundamentale politische Entscheide, die einen direkten Einfluss auf die ökonomische, ökologische und soziale Entwicklung des Landes haben.
Die Innovation bei Shadow Government liegt darin, dass den Simulationen real existierende Ländermodelle und reales Datenmaterial zu Grunde liegt. Somit kann der Spieler nicht nur gegen seine Peers antreten sondern sich auch mit der amtierenden Regierung vergleichen.
Wie seid ihr darauf gekommen? » weiterlesen
InZair will mobiles Messaging neu erfinden und fordert mit einem geobasierten Ansatz die übermächtige Konkurrenz heraus.
Das 2010 gegründete Genfer Startup werkelt am Nachfolger der SMS. Seine Messenger-App hat
inZair vergangene Woche anlässlich der LeWeb in Paris gelauncht, wo die Gründer im Wettbewerb auch unter die Finalisten kamen.
Wie möchte das Jungunternehmen die Platzhirsche WhatsApp, iMessage, Kik oder die Applikationen von Google und Facebook ausbooten? » weiterlesen
Drei neue Geschäftsideen aus dem Ausland: Eine Lead-Plattform für Reisen, ein Onlineshop-Tool für Kleidereinkäufe und ein Franchise-System für Prepaid-Mobilfunk.
Deutschland:
UPcload ist ein Berliner Startup, das Kleider Einkaufen im Netz einfacher machen will.
Der Service funktioniert als Ergänzung zu Onlineshops: Statt sich auf oft wenig hilfreiche Grössenangaben verlassen zu müssen, kann sich der Nutzer per Webcam vermessen lassen und erhält ein Profil mit den eigenen Massen. Dieses hilft dann beim virtuellen Anprobieren.
Grossbritannien: Make Me A Holiday ist eine Art Lead-Plattform für Individualreisen. » weiterlesen
Bei aller Bewunderung für grosse Exits: Es lohnt sich, die kleinen, aber feinen Startups nicht zu vergessen.
Think big (Quelle: istockphoto)
«Get big, get bought or go broke»: Ein aktueller
Artikel bei CNN vertritt die Ansicht, das seien die einzigen Optionen für Tech-Unternehmer. Beim ganzen Zirkus um das nächste grosse Ding und spektakuläre Exits wird in dem Hit-fokussierten Bericht die vierte Option einfach übergangen: Das nachhaltige profitable Unternehmen; das kleine, aber feine Startup.
Es wird vielleicht nicht für einen Millionenbeitrag verkauft, hat aber Arbeitsplätze geschaffen und bietet seinen Gründern und Angestellten ein solides Einkommen.
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