Jan Rothenberger hat an der Universität Zürich Germanistik, Management & Economics und Philosophie studiert. Die ersten redaktionellen Erfahrungen hat er bei der Zürichseezeitung, dem Winterthurer Landboten und bei verschiedenen universitären Magazinen gesammelt. Verbreitert hat er diese Erfahrungen mit Praktika im Verlagswesen und beim SF-Magazin 10vor10.
Seine Begeisterung für die Startup-Szene ist begründet auf seiner Neugier auf neue Ideen und den Respekt für ambitionierte Zielsetzungen. Unternehmerpersönlichkeiten bei der Gründung in die Karten schauen und in der Berichterstattung nah dran zu sein, über neue Technologien oder smarte Geschäftsmodelle zu schreiben, ist für Jan einer der spannendsten Jobs, die man sich im Journalismus vorstellen kann.
Jan möchte startwerk.ch als Diskussionsplattform der Schweizer Jungunternehmerszene sehen und zugleich dem Leser einen handfesten Mehrwert bieten.
Wer Anregungen oder Hinweise zu möglichen Startwerk-Themen mit uns teilen möchte oder Interesse am Verfassen von Gastautorentexten oder anderen Beiträgen hat, ist herzlich eingeladen, sich unter folgender Adresse an Jan zu wenden:
Alle 374 Artikel von Jan Rothenberger auf startwerk.ch:
Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit Cristian Grossmann, CEO von Spocal.
Cristian Grossmann (zvg)
Was ist die Idee hinter Spocal?
Spocal kommt von «Speak + Local»: Wir ermöglichen eine offene Kommunikation für Personen, die Zeit am selben Ort verbringen und sich noch nicht kennen. Zum Beispiel Studenten verschiedener Fakultäten, die an derselben Universität studieren, aber keinen einfachen Kommunikationskanal haben um sich auszutauschen.
Wie seid ihr darauf gekommen?
Wir hätten gern so eine Plattform während unserer Studienzeit gehabt. Unser erster Wurf war blicKlick, wo es darum ging, anonym an deiner Uni zu flirten. Aus dem Verhalten und Feedback der Benutzer haben wir gelernt, dass sich die Studenten über eine Vielzahl von Themen austauschen möchten, nicht nur Flirts. So haben wir das Konzept auf Spocal erweitert.
Gab es eine Idee beim Vermarkten des Produktes, die besonders gut funktioniert hat? » weiterlesen
Unser Wochenüberblick für News aus der Startups-Szene: Diesmal mit Themen wie Geld für grünes Essen, dem ausgetrockneten VC-Markt und CH-Startups im Mobile Game.
B-to-v unterstützt Gründer
Zwei Teilstipendien für das Management-Programm Technologie-Unternehmer an der HSG offeriert das Investorennetzwerk b-to-v.
Im mit einer Diplomarbeit abschliessenden Studiengang wird der Case des eigenen Unternehmens bearbeitet. Bewerben können sich Interessierte bis zum 15.2.2012. » B-to-v offeriert Stipendien
Eaternity-Team mit Startup-Stipendium
Das Projekt Eaterniy erhält das WWF Hub Fellowship und hat damit einen aktuellen Social-Entrepreneurship-Wettbewerb am Hub Zürich gewonnen. Die Gründer wollen nachhaltige Ernährung fördern, sie erhalten 30’000 Franken Seedfunding und Hub-Dienstleistungen. Runner-Ups waren die Projekte Organic Standard und Solar.greenings.org. » And the winner is.. Eaternity
Uepaa(!!) und ActLight holen sich venture kick » weiterlesen
Die Rettungsapp für Alpinisten des Uepaa(!!)-Teams und die Solarzellen-Technologie von ActLight haben bei venture kick das aktuelle Finale für sich entschieden.
Das Startup
Uepaa(!!) hat neben dem Finale bei
venture kick bereits vor einigen Tagen eine erste Finanzierungsrunde erfolgreich abschliessen können. Mit 1,5 Millionen Franken liegt der Erlös am oberen Ende des gesuchten Betrags. Uepaas Produkt ist eine App, die aus einem Smartphone ein Lawinensuchgerät macht. Sie könnte künftig entsprechende Geräte überflüssig machen.
Clou der Technik ist, dass die App für den Betrieb keinen Netzempfang benötigt. Stattdessen verbindet sie sich direkt per P2P-Mechanismus mit anderen Telefonen vor Ort, um Verschüttete zu suchen. » weiterlesen
Daniel Gutenberg ist erfolgreicher IT-Unternehmer, Investor und wurde 2011 zum «Business Angel of the Year» gekürt. Er spricht über gute Businesspläne, verpasste Chancen und Startups aus Israel.
Business Angel Daniel Gutenberg
Herr Gutenberg, wie wurden Sie Unternehmer?
Ich habe in meinem Leben nie einen Job gesucht, ich wusste gar nicht wie das geht. So fing ich an, hier und da Arbeiten zu machen und am Schluss entstand eine Firma daraus, ungeplant. Angefangen habe ich von Zuhause aus, im Haus meiner Eltern. Als ich fünf Angestellte hatte, sind wir in ein Büro umgezogen.
Und wie kamen Sie von dort zum Investieren?
Aus einem Unfall heraus. Ich habe als IT-Distributor unter anderem portable Festplatten vertrieben. Das ist lange her, zu Zeiten von Windows 3.1. Damals kosteten 20MB-Harddisks noch 4000 Franken. Ich machte den Vertrieb für einen amerikanischen Hersteller, was ein gutes Geschäft war, aber eines Tages sagte mir der Lieferant, dass er konkurs sei. Ich verlor viel Geld.
Was änderte sich da? » weiterlesen
Schweizer Onlineshops haben ab April 2012 neue Auflagen zu beachten. Unser Gastautor erklärt, worauf E-Commerce-Anbieter achten müssen.
Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt
Martin Steiger
Am 1. April 2012 tritt in der Schweiz das revidierte Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) in Kraft. Für E-Commerce-Anbieter wird damit insbesondere
eine generelle Impressumspflicht eingeführt. Dazu kommen drei weitere neue gesetzliche Vorgaben, die sich ebenfalls ausdrücklich auf den elektronischen Geschäftsverkehr beziehen. Die Schweiz orientiert sich dabei genauso wie bei der Impressumspflicht an der europäischen E-Commerce-Richtlinie.
1. Schritte bis zum Vertragsabschluss
E-Commerce-Anbieter müssen «auf die einzelnen technischen Schritte, die zu einem Vertragsabschluss führen, hinweisen». Ein Kunde muss während dem Bestellvorgang immer wissen, welche Schritte zur Bestellung er bereits abgeschlossen hat, wo im Prozess er sich gerade befindet und welche Schritte bis zu einer verbindlichen Bestellung noch folgen. » weiterlesen
Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit Dominique Kronenberg von Climeworks.
Dominique Kronenberg
Was ist die Idee hinter Climeworks?
Climeworks entwickelt eine Technologie, mit welcher CO2 aus der Luft gefiltert werden kann. Das eingefangene Gas wird zunächst an CO2 – Abnehmer in der Schweiz und in Europa verkauft (z.B. zur CO2-Düngung in Gewächshäusern oder zur Mineralwasserproduktion) und später zur Herstellung von synthetischen Treibstoffen verwendet.
Woher kommt die Technologie dazu?
Die Climeworks-Technologie hat ihren Ursprung an der Professur für erneuerbare Energietechnologien der ETH Zürich, wo auch heute noch ein Grossteil der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten stattfinden. Die beiden Gründer Christoph Gebald und Jan Wurzbacher haben in ihrer Diplomarbeit das Verfahren weiterentwickelt und die Energieeffizienz verbessert.
Gibt es schon Anfragen potentieller Kunden? » weiterlesen
Unser News-Digest für diese Woche: neues Cloud-Startup Aveny, AOT und Telormedix mit Finanzierung, Everdreamsoft expandiert in China.
Cloud-Startup mit Öko-Software
Das ETH-Spinoff Aveny hat eine browserbasierte Software-Lösung entwickelt, mit der Firmen und Institutionen ihren ökologischen Fussabdruck überwachen und minimieren können. » Ökobilanzierung in der Cloud
Seedfinanzierung für AOT
Das Basler Medtech-Startup hat eine Finanzierungrunde über 1,6 Millionen Franken eingefahren. Beteiligt haben sich EVA, die ZKB und Investoren aus dem StartAngels Network.
AOT entwickelt einen Chirurgieroboter für Operationen an Knochen. » AOT AG closes seed financing round
» weiterlesen
Eine aktuelle Studie schätzt, dass der weniger sichtbare Markt der Business Angels grösser ist als der für VC-Kapital. Eine Spurensuche.
Business Angels (Quelle:
saw2th)
Wer genaue Zahlen möchte, beisst auf Granit: Die Investments der hiesigen Business Angels entziehen sich jeder Statistik. So kann auch die OECD-Studie
Financing High-Growth Firms: The Role of Angel Investors nur schätzen, wieviel Geld Business Angels in Startups stecken.
Die Verfasser haben sich aufgemacht, das Volumen von VC- und Angel-Investments in Europa zu vergleichen und kommen zum Schluss, dass Business Angels gesamthaft mehr Geld in Startups investieren als Beteiligungsgesellschaften.
Wie sieht das in der Schweiz aus? » weiterlesen
Mit einer selbst-aufpumpenden Velobereifung will Benjamin Krempel das Aufpumpen von Hand überflüssig machen. Das Projekt hat kürzlich die Jury von Venture 2012 überzeugt.
In der Alltagstechnik sind alle denkbaren Erfindungen schon gemacht. Oder doch nicht?
Dass Innovation auch bei scheinbar banalem wie einem Veloreifen noch möglich ist, zeigt Benjamin Krempels Startup PumpTire.
Wer denkt, dass clevere Erfindungen immer ein once-in-a-lifetime Erleuchtungsmoment voraussetzen, findet hier übrigens ein Gegenbeispiel. Erfinden kann nämlich ein gezielter Prozess sein. Wie Benjamin erzählt, suchte er dezidiert nach Ideen für Produktinnovationen. Sein Ansatz: » weiterlesen
Schweizer Startups fehlen die Spezialisten. Die restriktive Arbeitsmarktpolitik verschärft dieses Problem unnötig.
Vier Arbeitsplätze weniger in der Schweiz: das ist das Fazit von
connex.io angesichts der Kontingente für ausländische Arbeitskräfte. Marcus Kuhn und Ata Hezretkuliyev hätten gerne ihr Startup-Team komplett in Zürich aufgebaut, nachdem sie Anfangs 2010 die Idee zu
connex.io hatten. Doch Marcus gelang es nicht, seinen turkmenischen Mitgründer in die Schweiz zu holen. Die nötige Arbeitsbewilligung zu bekommen war nicht realistisch.
» weiterlesen