Jan Rothenberger

Jan Rothenberger hat an der Universität Zürich Germanistik, Management & Economics und Philosophie studiert. Die ersten redaktionellen Erfahrungen hat er bei der Zürichseezeitung, dem Winterthurer Landboten und bei verschiedenen universitären Magazinen gesammelt. Verbreitert hat er diese Erfahrungen mit Praktika im Verlagswesen und beim SF-Magazin 10vor10.

Seine Begeisterung für die Startup-Szene ist begründet auf seiner Neugier auf neue Ideen und den Respekt für ambitionierte Zielsetzungen. Unternehmerpersönlichkeiten bei der Gründung in die Karten schauen und in der Berichterstattung nah dran zu sein, über neue Technologien oder smarte Geschäftsmodelle zu schreiben, ist für Jan einer der spannendsten Jobs, die man sich im Journalismus vorstellen kann.

Jan möchte startwerk.ch als Diskussionsplattform der Schweizer Jungunternehmerszene sehen und zugleich dem Leser einen handfesten Mehrwert bieten.

Wer Anregungen oder Hinweise zu möglichen Startwerk-Themen mit uns teilen möchte oder Interesse am Verfassen von Gastautorentexten oder anderen Beiträgen hat, ist herzlich eingeladen, sich unter folgender Adresse an Jan zu wenden:

 

Alle 372 Artikel von Jan Rothenberger auf startwerk.ch:

Digitalwerkstatt:
Prototyping als Dienstleistung

Zwei Basler Jungunternehmer haben ihre Nische zwischen Kreativwirtschaft und Ingenieurwesen gefunden.

Rapid Prototyping liegt von der Idee her den Prinzipien moderner Startup-Entwicklung ziemlich nahe: Statt am Reissbrett Schritt für Schritt weiterzuentwickeln (und in der grauen Theorie zu bleiben) sucht man rasch Kundenfeedback und klärt die Nachfrage und Bedürfnisse, indem man früh an den Markt geht und einen offenen Entwicklungsprozess wählt.

Im Rapid Prototyping findet diese Idee ihr physisches Pendant – bei der Konstruktion eines Werkstücks oder Modells wird bei jedem Milestone mit Prototypen gestestet. Die Idee: Den linearen Gestaltungsweg aufbrechen und Designfehler rechtzeitig erkennen.  » weiterlesen

Urbanfarmers:
Cleantech-Agronomie fürs Hausdach

Das Startup Urbanfarmers präsentiert derzeit seinen Prototypen und seine Vision nachhaltiger Lebensmittelproduktion. Ein Augenschein.

Das Cleantech-Startup Urbanfarmers tourt zurzeit mit einem umgebauten Schiffscontainer durch die Lande, darin untergebracht: eine Minifarm. Nachdem die Urbanfarmers-Box schon in Berlin und im Juni am Zürcher Mythenquai zu besichtigen war, steht das moderne Gewächshaus nun vor dem Coworking Space Hub Zürich.

Die Gründer markieren damit Präsenz und rühren die Werbetrommel für ihre Cleantech-Vision: Stadtfarmen für eine nachhaltige Nahrungsmittelproduktion. Dabei kann sich das Startup zurzeit wirklich nicht über mangelnde Aufmerksamkeit beklagen. Die grüne Ausrichtung und ungewöhnliche Idee haben die Mainstream-Medien mit einem regelrechten Hype beantwortet: Unter anderem haben NZZ, Spiegel und Sonntagszeitung bereits über die Urbanfarmers berichtet.

Die Urbanfarmers-Box
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Suisse EMEX 2011:
Impressionen vom Startup Park

Das IFJ hat mit seinen Startup-Park Jungunternehmern an der EMEX eine Heimstatt geboten. Wir haben einige Impressionen gesammelt.

Das IFJ (Institut für Jungunternehmen) ist seit neun Jahren mit einem Startup Park an Messen präsent. Auch an an diesjährigen EMEX (Fachmesse für Marketing, Kommunikation, Event und Promotion) hat man wiederum einen Startup-Gelände bereit gestellt.

Die Idee dahinter: Jungunternehmen mit wenig Mitteln können sich normalerweise einen Messeauftritt nicht leisten. Legen hingegen alle zusammen für ein gemeinsamen Auftritt, sorgen die entstehenden Synergien für einen erschwinglichen Deal.

Wir haben einen Rundgang gemacht und kräftig Jungunternehmer geknippst.

Bilder Startup Park Suisse Emex 2011
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Die Groupon-Story geht weiter:
Groupon zieht in die Schweiz

Groupon verlegt seinen Firmensitz in die Schweiz – der Druck auf die hiesigen Wettbewerber steigt.

Groupon ist eines dieser Unternehmen, die zwar jung sind und denen noch Startup-Spirit anhängt, die aber grössen- und wertmässig den Gründerzeiten so sehr entwachsen sind dass der Vergleich sich erübrigt. Vor uns haben wir vielmehr einen Milliardenkonzern, was Umsatz und die Erwartung zum bevorstehenden Börsengang angeht.

Der jüngste Indikator dafür ist die Finanzpolitik: Groupon zieht laut einem Bericht der Bilanz in die Schweiz um. Wenn eine Firma aus steuertechnischen Gründen seinen Sitz verlegt, kann man wohl getrost davon ausgehen, dass man es mit einem gestandenen Unternehmen zu tun hat.  » weiterlesen

8. CEO Day in Bern:
Networking und Best Practices

Der CEO Day 2011 bringt High-Tech-Startups, Coaches und Investoren zusammen. Dieses Jahr stehen verschiedene Neuerungen auf dem Programm.

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Am diesjährigen CEO Day gibt es erstmals Gelegenheit für CEO Pitches. An diesen können sich Startups in einer Kurzvorstellung Investoren präsentieren. Kurz heisst wirklich kurz, denn für die Pitches gilt ungefähr das Pecha-Kucha-Prinzip: 15 Folien, für jede 20 Sekunden Zeit.

Auch an anderen Stellen wird Neues ausprobiert: » weiterlesen

Series A Runde in der Westschweiz:
Lotaris erhält Finanzierung
über 9,5 Millionen Dollar

Das 2007 gegründete Mobiltechnologie-Startup Lotaris hat eine internationale Finanzierungsrunde bekanntgegeben.

Das Westschweizer Startup Lotaris mit Sitz in Yverdon darf sich über eine kräftige Kapitalspritze freuen. Vergangene Woche gab Lead-Investor Vickers Venture Partners eine entsprechende Meldung heraus. Neben der asiatischen VC-Firma mit Niederlassungen in Shanghai und Singapur beteiligten sich Eurofin Capital und die Credit-Suisse-Tochter SVC, die zuletzt in Poken und Silentsoft investiert hatte.

Lotaris hat bereits von mehreren Investoren Seedfinanzierung erhalten.  » weiterlesen

Startup Week Vienna:
Europas Jungunternehmer zusammenbringen

In Wien wird mit der Startup Week ein grosser Jungunternehmer-Event mit internationaler Ausrichtung aus der Taufe gehoben.

Ein Blick über den Tellerrand tut immer gut. Das ist die Idee der Startup Week 2011, die vom 3. bis zum 7. Oktober in Wien stattfinden wird.

Der Anlass hat sich auf die Fahne geschrieben, Jungunternehmer, Investoren und Gründungsinteressierte international zu vernetzen. Dabei haben die Organisatoren ein für europäische Verhältnisse eindrucksvolles Programmpaket geschnürt: 100 Investoren, 70 Speaker und 50 Startups sind mit von der Partie, gerechnet wird mit rund 1000 Besuchern. 30 Sessions zu Themen wie Lessons Learned, Investorensuche und weiteren Gründertopics sind geplant. Das Startupaufgebot dürfte sehr international werden – wir hoffen auch auf Schweizer Beteiligung.   » weiterlesen

millipay:
Digitale Inhalte mit Micropayments rentabel machen

Schluss mit der Gratismentalität: Das Zürcher Startup milliPay will einen Kulturwandel bei der Monetarisierung von Webinhalten herbeiführen.

Ein Startup möchte den Journalismus retten – zumindest wollen die Gründer mit der Lösung zum momentan grössten Problem der Verlagshäuser aufwarten: einer Möglichkeit, digitale Inhalte im Netz zu monetarisieren. Kein leichte Aufgabe, beissen sich doch die Medienunternehmer an diesem Problem nach wie vor die Zähne aus.

Vor kurzem hat das Team von milliPay die zweite Runde bei venture kick erfolgreich absolviert – eine gute Gelegenheit, einen Blick auf das Startup zu werfen. Mitgründer und Entwickler Andreas Sprock erklärt mir die Idee von milliPay bei einem Kaffee.

Bisher gibt es kein Bezahlsystem, mit dem Kleinstbeträge – zwischen einem Tausendstel Rappen und 2 Franken – verarbeitet werden können. Dabei könnte ein solches neue Einnahmenquellen für Contentanbieter erschliessen.  » weiterlesen

Déjà Vu:
kooaba veröffentlicht
“visuelles Gedächtnis” für das iPhone

Das Zürcher Startup kooaba hat mit Déjà Vu eine iPhone-Applikation veröffentlicht, die als visuelles Gedächtnis für Gegenstände und Plätze dienen soll.

Informationen in digitalen Bildern über Bilderkennung zugänglich und nutzbar zu machen, ist das erklärte Ziel des 2006 gegründeten Zürcher Startups kooaba. Neben Lösungen für Business-Kunden bietet das Unternehmen mit Paperboy eine iPhone- und Android-App, die abfotografierte Inhalte aus der gedruckten Presse erkennt und digital nutzbar sowie archivierbar macht (unser Review).

Vor wenigen Tagen hat die fünf Jahre alte Firma um die Gründer Herbert Bay und Till Quack ein neues Produkt veröffentlicht, das sich an alle Menschen richtet, die mit ihrer Smartphone-Kamera gerne und regelmäßig Gegenstände festhalten, die sie nicht vergessen möchten.

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Cabtus:
Den Taximarkt umkrempeln

Das Startup Cabtus will mit mehr Transparenz und Mehrwert-Features den traditionellen Taxizentralen das Heft aus der Hand nehmen.

Wenn gesetzliche Beschränkungen fallen, wandeln sich Märkte und Chancen für innovative Startups entstehen. Ein gutes Beispiel dafür ist Cabtus.
Das Zürcher Jungunternehmen will für den Taximarkt den Umbruch einleiten, der bei den Reiseanbietern bereits stattgefunden hat: Wettbewerb im Netz statt lokale Unternehmen, die vor Ort den Markt beherrschen. “Die Tage solche Platzhirsch-Modelle sind gezählt,” meint Cabtus-Mitgründer David Brunner.

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