Eine Gegenrede:
Das Lean Startup ist nicht tot

Der Gründer und Investor Frank Thelen hält die Idee des Lean Startups für überholt. Warum das zu kurz gedacht ist.

Ende September erklärte der Gründer und Investor Frank Thelen auf netzwertig.com, das “Lean Startup” sei tot. Zusammengefasst begründet Thelen den Tod des Lean Startup damit, dass Applikationen in naher Zukunft nicht mehr über URLs im Browser angesteuert werden, sondern über App Stores. “Dieses Web verliert rasch an Bedeutung”, so Thelen. Und in App Stores, vor allem in jenen, die vom Betreiber kontrolliert werden, dauert das Veröffentlichen von Updates bis zu einen Monat und macht damit die schnellen Entwicklungs- und Veröffentlichungszyklen von Lean Startup zunichte.

Zudem seien die Apps dort nicht “neutral. Neben ihnen stehen Sterne, die sich aus Nutzerbewertungen ergeben, und die sich nicht einfach wieder entfernen lassen.” Und generell glaubt Thelen, der derzeit an der Dokumentenplattform doo arbeitet, dass ab einer gewissen Komplexität das Lean Startup zu vermeiden wäre: “Aufgrund der Komplexität mussten wir sehr viele Funktionen einbauen. Ein Lean-Startup-Ansatz kam schon deshalb für uns nicht in Frage.”

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Ein Kommentar

  1. Wie gehts Doo eigentlich so mit ihrem Anti-Lean-Management?

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