«Es gäbe für mich keine Alternative»:
9 Fragen an Dominik Grolimund

Kurze Fragen, kurze Antworten – regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem Gründer von Wuala und Silp.

Dominik, was ist die Idee hinter Silp?

Silp gleicht Jobs mit deinen Interessen und deinem sozialen Netzwerk ab, um die besten Angebote für dich zu finden. Auf Silp musst du nicht nach Jobs suchen – dein Traumjob findet dich.

Ihr habt jetzt mit dem Launch und den folgenden Medienberichten massiv Nutzer an Bord geholt. Wie wollt ihr weiter wachsen?

Zurzeit wachsen wir exponentiell und wir müssen aus technischen Gründen sogar immer wieder bremsen. Aber wie lange das Wachstum anhält, ist natürlich nicht vorauszusehen.

Woran arbeitet ihr zurzeit schwerpunktmässig?

Einerseits sind wir aufgrund des grossen Wachstums mit der Skalierung beschäftigt, andererseits erlaubt es uns, schneller als geplant mit den Angeboten für Arbeitgeber auf den Markt zu gehen; diese beiden Themen sind momentan im Fokus.

Was war die grösste Herausforderung, mit der ihr bisher zu kämpfen hattet und wie habt ihr das Problem gelöst?

Die Skalierung war mit einer Million Benutzern in nur wenigen Wochen sehr anspruchsvoll. Das wird uns auch weiterhin auf Trab halten, denn mit jeder neuen Grössenordnung stösst man wieder auf neue Probleme.

Wie bleibt man bei der Entwicklung eines Webdiensts nah beim Kundenbedürfnis?

Dafür gibt es viele Möglichkeiten. Wir testen neue Ideen zuerst immer nur mit wenigen Benutzern; aufgrund des kleinen Samples ist das meist qualitatives Feedback. Damit deckt man schon einen Grossteil ab. Später schauen wir vor allem auf quantitative Metriken, die dann nochmals eine andere Aussagekraft haben. Wenn man genügend Feedback-Loops einbaut und auf Daten achtet, ist es auch bei einem Webdienst gut möglich, Kundenbedürfnisse abzugreifen.

Du bringst ja einige Startup-Erfahrung mit – wo wirkt sich das auf den Aufbau von Silp aus?

Es ist schon sehr hilfreich, wenn man den ganzen Prozess schon einmal gemacht hat. Das zahlt sich unter anderem darin aus, dass man Leerläufe vermeiden kann.

Warum bist du Unternehmer geworden und was wäre deine Alternative im Berufsleben?

Es gäbe für mich keine Alternative. Ich habe mit 14 Jahren angefangen, meine erste Software zu entwickeln und zu verkaufen, und wollte schon immer Unternehmer werden.

Wenn du statt an Silp zu arbeiten ein Startup aussuchen müsstest, um dort mitzumachen: Welches wäre das?

Ich habe eine Idee für ein neues Startup und würde wohl daran arbeiten :)

Welches Startup sollen wir als nächstes in dieser Rubrik bringen?

RouteRank.

 

Mehr lesen

«Vorbilder sind nicht so mein Ding»: 9 Fragen an Samuel Mäder  von Gonnado

21.5.2013, 0 Kommentare«Vorbilder sind nicht so mein Ding»:
9 Fragen an Samuel Mäder von Gonnado

Question Time: Regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal Samuel Mäder, Mitgründer der Freizeitplattform Gonnado.

«Ich liebe die Herausforderung»: 9 Fragen an Eva Kohli von Luva

10.5.2013, 0 Kommentare«Ich liebe die Herausforderung»:
9 Fragen an Eva Kohli von Luva

Kurze Fragen, kurze Antworten: Regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit der Gründerin eines Mode- und E-Commerce-Startups.

«Es war nie wirklich geplant»: 9 Fragen an Felix Holzner  von SwissLitho

26.4.2013, 0 Kommentare«Es war nie wirklich geplant»:
9 Fragen an Felix Holzner von SwissLitho

Kurze Fragen, kurze Antworten: Regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Die Gründer von SwissLitho arbeiten an mikroskopisch kleinen Werkzeugen und haben gerade den ZKB Pionierpreis abgeräumt.

Schweizer Startup zieht nach Norden: Spontacts startet in Deutschland

21.3.2013, 0 KommentareSchweizer Startup zieht nach Norden:
Spontacts startet in Deutschland

Spontacts will Deutschland erobern. Mitgründer Christoph Seitz erzählt, was der Schritt über die Grenze für ihn bedeutet.

Firmengründungen und Konkurse: Zürich verliert an Boden, Tessin und Luzern sind attraktiv

22.1.2013, 0 KommentareFirmengründungen und Konkurse:
Zürich verliert an Boden, Tessin und Luzern sind attraktiv

2012 war ein durchwachsenes Jahr, was die Gründungszahlen angeht. Auf das Rekordjahr 2011 folgen weniger Wachstum und mehr Konkurse.

«Tödliche Umarmung»: Medienpartnerschaften für Startups

10.12.2012, 0 Kommentare«Tödliche Umarmung»:
Medienpartnerschaften für Startups

Medienpartnerschaften bringen Chancen für Startups, Gefahren allerdings auch.

Kommentar schreiben

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

* Pflichtfelder