Publikumsliebling:
Abstimmung über den Sieger eines Businessplanwettbewerbs
Zum ersten Mal verteilt auch Startups.ch über einen Businessplanwettbewerb Geld. Anders als bei der Konkurrenz kann das Publikum hier mitreden.
Auch wenn es eine gute Idee ist, ein breites Publikum aufgrund von Videopitches abstimmen zu lassen, hätte die Umsetzung noch etwas besser sein können. Durch die Hintergrundmusik wird man an Telemarketing erinnert und dadurch, dass die Teilnehmer scheinbar keinen klaren Richtlinien folgen, ist die Vergleichbarkeit nur bedingt sichergestellt. Der grösste Fehler könnte jedoch sein, dass die Geschäftsideen in drei verschiedenen Sprachen präsentiert werden. Um die deutschsprachigen Gründer nicht zu bevorzugen, hätte man eventuell auf Englisch als Lingua Franca bestehen müssen – auch wenn das auf Kosten des Charme gegangen wäre.
Trotz dieser kleinen Unschönheiten scheint diese Art von Wettbewerb geeignet, eine breitere Öffentlichkeit auf die Möglichkeit einer Unternehmensgründung aufmerksam zu machen: die NZZ am Sonntag hat zumindest darüber berichtet. Durch die Vorselektion der Jury scheint sichergestellt, dass tatsächlich ein Plan vorhanden ist und die Gewinnsumme in die Gründung eines Unternehmens fliesst. Und dass die Jungunternehmer gefördert werden ist letztlich zentral. Wenn durch eine Publikumsabstimmung ein bisschen Marketing für das Gründen an sich betrieben wird, um so besser.















Artikel per Feed
Artikel per E-Mail
Artikel bei Twitter
Facebook-Seite