Websites:
Wem wieviel verraten?

Die Website ist das Aushängeschild jedes Unternehmens. Entsprechend wichtig ist es für ein junges Unternehmen, sich darüber Gedanken zu machen.

Die meisten Startups haben in der Anfangsphase noch keine Gelegenheit, sich einen Namen zu machen, der allgemein geläufig ist. Wann immer also das Interesse eines potentiellen Kunden, Investors oder Mitarbeiters geweckt werden kann, wird sich dieser auf der Website des Unternehmens informieren. Auch wenn sich kein allgemeingültiges Rezept für die perfekte Firmenwebsite formulieren lässt, ist es sehr wichtig, dass diese drei Zielgruppen schnell und leicht zur gesuchten Information kommen.

Eine Frage ist, ob für Jungunternehmen und Websites nicht gelten sollte: Entweder ganz oder gar nicht. Vor allem in Branchen wo der Endkunde anfangs zweitrangig ist, wie Medizin oder Biotechnologie scheinen viele diesem Grundsatz zu folgen und zeigen sich nicht im Internet, so lange noch im stillen geforscht wird. Bei Webstartups oder Entwicklern von Apps hingegen, ist der Auftritt quasi verpflichtend. Besonders wichtig ist, dass der Internetnutzer – der eine sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne hat – auf Anhieb begreift, worum es sich beim angebotenen Produkt oder Service handelt. Sollte das Interesse geweckt sein, muss man sich auch schnell weiterorientieren können – zum Beispiel zu einer Spontanbewerbung, wie sie auch in diesem Post auf Startwerk beschrieben wird.

Ob man die Website in die Hände einer Agentur gibt (und dafür ein Vermögen ausgibt) oder alles selbst macht, ist vermutlich vor allem eine Frage des Geldes und des Knowhows. Was für Inhalte man den Besuchern der Website zur Verfügung stellt, müssen hingegen die Gründer entscheiden. Persönlich bin ich der Meinung, dass ein Startup sympathischer wirkt, wenn mit Information offen Umgegangen wird (abgesehen von Geschäftsgeheimnissen). Ausserdem kann es eine gute Übung sein, die eigenen Ideen in für Laien verständliche Worte zu fassen.

Es wäre natürlich spannend, in einigen Kommentaren zu erfahren, weshalb man sich für oder gegen bestimmte Inhalte entscheidet.

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2 Kommentare

  1. anonym
    schrieb am 22. August 2010 um 20:53 Uhr (#)

    Wer sauber arbeitet sollte sich auch zutrauen sehr viel darüber auf seiner Seite zu veröffentlichen. und mal ehrlich, das rad erfindet heute keiner mehr neu und der Name der Putzfrau muss auch nicht sein. Also besser viel zeigen aber doch nicht alles.

    [Anmerkung der Redaktion: Zum integren Verhalten gehört auch, nicht auf andern Plattformen SEO zu betreiben versuchen und die Kommentarregeln einzuhalten. Name "Suchbegriff" gelöscht, URL entfernt.]

  2. Peter Schmutz
    schrieb am 16. September 2010 um 09:33 Uhr (#)

    Ich habe mich für dafür entschieden, eine Website zu machen.
    Natürlich kann man am Anfang keine Case-Studies präsentieren und viel Content anbieten, dafür kommt eine solche Website auch ziemlich günstig.

    Eine einigermassen gut gemachte Website dient jedoch auf jeden Fall als Visitenkarte, auf die ich nicht verzichten möchte.
    Mögliche Kunden, Interessenten, Investoren können sich so einen ersten wichtigen Eindruck machen, haben Kontaktadresse und Telefon zur Verfügung und können intern auf etwas verweisen.
    Aus meiner Sicht ein Must.

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