Browser-Plugins für useKit:
Reagieren auf Kundenwünsche

Die Bereitschaft zum permanenten Überdenken eigener Ideen führt zu besserer Nutzbarkeit – und das oft mit wenig Entwicklungsaufwand.

Von Eric Fischer, useKit

Mit useKit wollen wir nicht nur die Recherche im Internet einfacher und effizienter zu gestalten, sondern ein großer Punkt bei unserem Produkt ist auch die Plattform- und Ortsunabhängigkeit – useKit lässt sich ohne Installation nutzen. Daher stand am Anfang die Entwicklung diverser Browser-Plugins und Extensions nicht so sehr im Vordergrund; sie widersprach sogar unserem Gesamtkonzept.

Nach unserer ersten Alpha-Release im Herbst 2009 bekamen wir allerdings sehr häufig das Feedback: „Warum muss ich immer wieder klicken um die Leiste zu sehen?“.

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Schon vorher hatten wir öfter überlegt, dass ein Browser Plugin die Nutzbarkeit für bestimmte Nutzertypen stark erhöhen würde. Als regelmäßiger Nutzer von useKit macht einem ein Plugin das Leben einfacher, da die Leiste präsent ist und man zusätzlich auch sofort sieht, wenn eine Webseite vorher bereits bearbeitet wurde (Notizen, gespeicherte Webseiten und Passagen, Markierungen mit Leuchtstift, etc. werden direkt eingeblendet), von einem selbst oder von einem Co-worker.
Als Konsequenz aus dem Nutzerfeedback und unseren eigenen Überlegungen haben wir also Plugins für Firefox und Chrome entwickelt und dabei von der einfachen und übersichtlichen Struktur und den vorhandenen Tutorials für diese beiden Browser profitiert. Wir haben uns zu diesem Zeitpunkt allerdings gegen die Entwicklung für IE und Safari entschieden, da es im Vergleich recht aufwendig gewesen wäre.

Schnelle Reaktion auf Entwicklungen
Mit der umfangreichen Weiterentwicklung unserer Platform in der ersten Hälfte des Jahres bekamen auch die Plugins eine neue Bedeutung und wir waren froh über unsere Entscheidung uns damit schon auseinander gesetzt zu haben. Mit dem Plugin ist es jetzt möglich, neben dem direkten Zugriff auf die Missions auch auf die Inhalte direkt zugreifen zu können (Einblendung bzw. Suchfunktion). Vor wenigen Tagen wurde dann Safari 5 vorgestellt und damit auch die Möglichkeit, auf einfache Weise Extensions für Safari zu entwickeln. In einer kurzen Sitzung haben wir schnell entschieden, dass wir diese Chance nutzen wollten und möglichst schnell eine Extension zur Verfügung stellen würden.
Es ging dann sogar noch schneller als erwartet und wir konnten innerhalb von 24h als einer der ersten Anbieter eine Safari 5 Extension veröffentlichen. Was wir uns erhofft hatten trat auch ein, in einem Umfeld wo das Angebot noch recht begrenzt war bekam unsere Extension mehr Aufmerksamkeit als in z.B. dem gesättigten Feld der Firefox Plugins und wir konnten Traffic und neue Nutzer gewinnen.
Zusammenfassend lässt sich sagen:

  • Immer offene Ohren für Kundenwünsche haben.
  • Permanent die eigenen Positionen hinterfragen.
  • Kleine Erweiterungen können einen großen Effekt haben.
  • Entwicklungen erkennen und schnell ausnutzen.
  • Nicht immer die komplizierteste Lösung suchen sondern manchmal auch einfach die schnellste.

In der Rubrik Startup-Diary schildern Jungunternehmer wöchentlich, mit welchen praktischen Problemen sie in ihrem Gründeralltag konfrontiert werden und welche Lösungsansätze sie gefunden haben.
Wir werden useKit auch weiterhin primär als orts- und geräteunabhängiges System entwickeln, aber dem widerspricht es nicht, für Vielnutzer Plugins und Extensions zu haben, die den Komfort erhöhen.

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