Gründungsschalter und Apéros:
Schawinskis Rezepte

Roger Schawinski verrät, wie man die nächste Marktlücke findet; das Seco spendiert Gratisgründungen an der Orbit und Daniel Niklaus liefert die Google-Anleitung für KMU.

Viel los diese Woche für Unternehmer, und solche die es werden wollen. Das ist an der Orbit nicht nur einfacher denn je, sondern möglicherweise auch gratis oder mindestens billiger: Der Online-Gründungsschalter des SECO ermöglicht zwar die blitzschnelle Firmengründung – wenigstens den amtlichen Papierteil – während des ganzen Jahres sehr bequem und dialoggestützt.

Aber an der Orbit geht es möglicherweise kostenlos. Denn fünf Unternehmern, die im Startup-Park des IFJ (Institut für Jungunternehmen, Partner von startwerk.ch) an der Messe in Zürich ab 12. Mai ihre Firma registrieren, wird der Staat die Gebühren in einer Höhe von bis zu maximal 2000 Franken erlassen.

Am 13. Mai findet ebenfalls im Startup-Park der Spezial-Anlass mit Daniel Niklaus statt – wer sich anmeldet, kommt nicht nur gratis an die Messe, sondern auch gleich zur Standparty des ifJ – allerdings wird es etwas knapp mit der Ticket-Zustellung… Daniel Niklaus von netlive IT liefert die “Google-Anleitung für KMU”.

Noch früher, nämlich am 12. Mai, und in St. Gallen an der Uni, nicht in Zürich, geht der Anlass mit Roger Schwawinski über die Bühen des Audimax. Der Radio pirat -Pionier spricht darüber, wie man die nächste attraktive Marktnische findet.

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2 Kommentare

  1. martin
    schrieb am 13. Mai 2009 um 21:13 Uhr (#)

    der vortrag von roger schawinski an der uni st. gallen war wirklich spannend! der mann hat viel erreicht im leben und ist wirklich ein talent, wenn es um die eigene vermarktung geht.

    obwohl er auf hochdeutsch nicht ganz so viel atmosphäre schafft, wie auf schweizerdeutsch, war die unternehmer-revue, die er zog, hochinteressant! ich war sehr überrascht, wie sehr er von sich selber überzeugt ist – überall war er immer der erste, der beste, der schnellste.. .

    nur seine einstellung zum internet machte mich doch etwas stutzig: er vertritt die ansicht, dass es zwar ein super medium mit riesiger präsenz ist, aber geld verdienen lasse sich damit nicht (einzige erfolgreiche beispiele seien unternehmen wie ebay, amazon oder google, die eben wirklich was zu verkaufen hätten – aber weder die ny times noch spiegel online würden sich rentieren). also, liebe blogwerker, zeigt dem braungebrannten, älteren herrn, dass es eben doch geht! ;)

  2. Schtonk!
    schrieb am 14. Mai 2009 um 07:52 Uhr (#)

    Naja, der Schlawinksi hat immer nur Sachen gemacht, die sich rentieren. Jedenfalls für ihn. Da ist er sehr konsequent. Andere haben das Senden aus Südtirol erfunden und damit nix verdient, er tut so, als ob er der erste war (ok, in der Schweiz war er es auch) und hat es genau solange mitgemacht, bis es in Zürich Sender geben durfte. Er ist ein Egoist, aber sein eigener Einsatz ist ebenso unstrittig, er hat nicht nur andere machen lassen.

    Im Internet kann man nicht so leicht Millionen Leser haben wie einst Schlawinski, wo es nur den Monopolsender DRS gab. Das ist nicht vergleichbar. Und es wird keine Demonstrationen auslösen, wenn eine Website geschlossen wird. Selbst wenn es staatlicherweise passiert, was in Deutschland ja anscheinend kommt.

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